„Veganuary“ – vegane Ernährung im Januar

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Veganuary

Das neue Jahr hat begonnen und viele setzten sich gerade in dieser Zeit gute Vorsätze. Einige möchten sich gesünder Ernähren oder mehr Sport machen, andere setzten sich bestimmte Ernährungsziele für den Januar. Beispielsweise den ganzen Monat auf Zucker zu verzichten. So einen ähnlichen Vorsatz haben auch einige Kollegen bei uns im Büro, denn sie wollen den ganzen Januar vegan leben. Mit diesem Vorsatz treffen sie den neuen Food-Trend „Veganuary“, dem sich auch schon viele Stars wie Kaya Yanar und Mayim Bialik angeschlossen haben. Die Kampagne ermutigen zu einem einmonatigen Verzicht auf tierische Lebensmittel und möchte damit das Klima, die Umwelt und die Tiere schützen.

Was bedeutet vegane Ernährung?

Sich vegan zu Ernähren bedeutet, auf sämtliche tierische Produkte zu verzichten. Dazu gehören Fleisch jeglicher Art, sowie Fisch, aber auch Produkte mit tierischem Ursprung. Hierunter fallen Lebensmittel wie Honig, Eier und Milchprodukte.  Dennoch kann eine vegane Ernährung sehr abwechslungsreich sein. Nicht zu Letzt, dadurch, dass in den letzten Jahren ein regelrechter Trend für vegane Produkte entstanden ist. Die Anzahl an pflanzlichen Alternativen für Milch- und Fleischprodukte wächst stetig. Laut Statista lag der Umsatz mit vegetarischen und veganen Lebensmitteln in Deutschland im Jahr 2019 bei rund 1,22 Milliarden Euro. Im Jahr 2018 lag dieser noch bei 0,97 Milliarden Euro. Kein Wunder, denn im Jahr 2019 gaben laut Statista rund 0,95 Milliarden Deutsche an überwiegend vegan zu leben. Auch in unseren Boxen waren bereits das ein oder andere vegane Produkt vertreten, zum Beispiel das fleischlose Incredible Hack oder der Erbsendrink von Princess and the Pea.

Ziele von Veganuary

Egal, ob den Tieren, der Umwelt oder der eigenen Gesundheit zu liebe, die Gründe für eine vegane Ernährung können vielseitig sein. So auch die Ziele der Kampagne „Veganuary“, die sich erstmals 2014 in Großbritannien etablierte. 2020 findet sie nun erstmals in Deutschland, den USA, Südafrika und Chile statt. Bislang haben sich bereist über 200.000 Menschen dem Projekt angeschlossen, Ziel ist es jedoch 350.000 Menschen für die Kampagne zu begeistern. Gemeinsam könnte man so das Klima, die Umwelt und die Tier schützen.

Das kann Veganuary erreichen 

Die Daten der Berechnungen, mit den die gemeinnützige Organisation Veganuary Joseph Poore beauftragte, zeigen, welche positiven Auswirkungen es hätte, wenn sich 350.000 Menschen vegan Ernähren. Es könnten u.a. ca. 41.200 Tonnen CO2eq eingespart werden, was mehr als 450.00 Flügen von Berlin nach London entspricht. Außerdem könnten ca. 160 Tonnen PO43-eq (Eutrophierung) in Gewässern eingespart werden. Das entspricht etwa der gleichen Wirkung wie die Vermeidung von 650 Tonnen Klärschlamm in unseren Gewässern. Zudem könnten ca. 2,5 Millionen Liter Wasser eingespart werden. Aber nicht nur der Umwelt kommt eine vegane Ernährung zur Gute. Es würden auch rund 1 Million Tiere vor dem Tod im Schlachthof bewahrt werden.

Wer macht mit?

Veganuary bewegt aber nicht nur hunderttausende Menschen, darunter auch viele weltbekannte Persönlichkeiten zu einer veganen Ernährung im Januar, auch der deutsche Einzelhandel schließt sich der Kampagne 2020 an. 20 namenhafte Unternehmen veröffentlichten zum Start von Veganuary 2020 ihre Angebote und Maßnahmen für den Aktionszeitraum. Darunter Discounter, Supermarktketten und Drogerieketten, wie Aldi Nord und Aldi Süd, Globus und Famila Nord-Ost,  Rossmann und Dm aber auch große Nahrungsmittelunternehmen wie Dr. Oetker.

Ein veganer Monat – für dich eine Option? 

Die Zahlen sprechen für sich, aber was hältst du von dem Food-Trend Veganuary? Könntest du dir vorstellen, einen Monat lang vegan zu leben oder hast du es vielleicht schon einmal versucht? Verrate es uns in den Kommentaren. Wenn du noch mitmachen möchtest, kannst du dich bei Veganuary registrieren und findest hier auch hilfreiche Tipps und Rezepte. 

 

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