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Sallys Rezept: Kinderriegel Cupcakes mit Orangenmarzipan

Kinder Riegel Cupcake

Diese Kinderriegel Cupcakes mit Orangenmarzipan bestechen nicht nur durch den Geschmack, sondern auch durch ihre Optik. Der helle Muffinteig bekommt durch Backfeste Schoko- und Kakaostücke einen leckeren Crunch. In diese Muffins kommt vor dem Backen noch eine leckere Orangen Marzipankugel, welche einen an den typischen Geschmack von Weihnachten erinnert. Die weihnachtlichen Cupcakes werden durch eine zweifarbige Swirl Creme aus kinder Riegeln und rosegoldenes Streudekor vollendet.

Zubereitung 40 Minuten • Backzeit 25 Minuten • Kühlzeit 2 Stunden • Ergibt 12 Stück • Ofeneinstellung 170°C Ober-/Unterhitze

Zutaten

brandnooz Zutaten für Kinder Riegel Cupcakes

Für den Teig
150 g Nordzucker Bio Zucker
1 Prise Salz
200 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/4 TL Natron
2 Eier
150 g Mazola Keimöl
150 g Buttermilch
50 g Back mich von Dr. Oetker

Für den Muffinskern
200 g Marzipan Sunny Orange von Lemke

Für die Creme
100 g Sahne
126 g kinder Riegel
300 g Frischkäse
300 g Sahne
7 TL Sanapart


Für die Dekoration
Dr. Oetker Streudekore Roségold

Zubereitung

Kinder Riegel Cupcakes

Rührteig

Verrühre zuerst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel. Verrühre dann die flüssigen in einer anderen Schüssel. Füge die trockenen zu den flüssigen Zutaten hinzu und verrühre sie kurz mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig.

Verteile den Teig mit einem großen Eisportionierer gleichzmäßig auf 12 Muffinförmchen.

Muffinkern

Teile das Marzipan in 12 gleichgroße Stücke und rolle es in den Händen zu Kugeln.
Stecke je eine Marzipankugel in den Teig.
Backe die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 170°C O/U für 23-25 Minuten.
Nimm sie aus dem Ofen heraus und lasse sie abkühlen.

Dunkle Creme

Koche die Menge Sahne auf. Füge die kinder Riegel hinzu und rühre sie ein.
Stelle die Schokosahne in den Kühlschrank und lasse sie komplette abkühlen.

Gib die Hälfte vom Frischkäse und die Hälfte der Sahne zu der Schokoladensahne und schlage sie mit 4 TL Sanapart steif.

Helle Creme

Verrühre die andere Hälfte Frischkäse mit der restlichen Sahne und schlage auch diese Creme mit 3 TL Sanapart steif.

Anrichten

Fülle beide Cremes gleichmäßig in denselben Spritzbeutel.
Verteile die Creme gleichmäßig auf den Cupcakes.

Tipp: Durch die 2 verschiedenen Cremes in einem Spritzbeutel entsteht ein zweifarbiger Swirl-Effekt.

Streue zum Schluss das Streudekor auf die Cupcakes.

Süß, süßer, einfach Zucker!

Zucker war über Jahrhunderte hinweg ein Luxusgut, das sogar in Gold aufgewogen wurde. Mittlerweile ist Zucker in verschiedenen Formen und Sorten in unseren Lebensmitteln allgegenwärtig. Rohrzucker, Rohrohrzucker, Vollrohrzucker – wir helfen euch aus dem Zucker-Dschungel.

Zucker

(Roh-)Rohrzucker

Rohrzucker ist der Oberbegriff für alle Zuckerarten, die aus der Zuckerrohrpflanze hergestellt werden. Für Rohrohrzucker, auch brauner Zucker genannt, wird raffinierter Rohrzucker in Zuckerrohrsirup gegeben. Die daraus entstehende Melasse verleiht dem Rohrohrzucker seine bräunliche Farbe. Der Vollrohrzucker gilt als besonders kräftig im Geschmack. Hergestellt wird er, indem der Saft des Zuckerrohrs gepresst, gefiltert und anschließend zu Sirup eingekocht wird. In einem letzten Schritt wird er zu Zuckerkristallen vermahlen.

Rübenzucker

1757 machte der Chemiker Andreas Sigismund Marggraf die bedeutsamste Entdeckung in der Geschichte des europäischen Zuckers: Er fand heraus, dass die heimische Runkelrübe denselben Zucker enthält, wie das in nur warmen Gebieten gedeihende Zuckerrohr. Einem seiner Schüler gelang es schließlich aus der Runkelrübe die Zuckerrübe zu züchten. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die erste Zuckerrübenfabrik im schlesischen Cunern eröffnet und der Weg für die europäische Zuckerherstellung geebnet. Europäischer Zucker wird auch heute noch aus der Zuckerrübe hergestellt.

Kandis

Das Wort Kandis stammt vom arabischen Wort „quand“ ab, was Rohrzucker heißt. Kandis entsteht durch das lange Kochen einer hochkonzentrierten Zuckerlösung, die dauernd in Bewegung gehalten werden muss. Die Kristalle wachsen dadurch, dass die Zuckerlösung um sie herum fließt. Besonders beliebt ist Kandis für das Süßen von Tee. Aber auch in Gebäck kann Kandis in Form von Kandisfarin und Krümelkandis Verwendung finden. Während Kandisfarin aus braunem Kandissirup hergestellt wird, hat Krümelkandis ein Karamellaroma, weil die Zuckerlösung bei der Herstellung erhitzt wird.

Traubenzucker

Traubenzucker, alias Glucose, ist ein häufiger Bestandteil von Mehr- und Vielfachzuckern. In Form von Haushaltszucker, der zur Hälfte aus Glucose und zur anderen Hälfte aus Fructose besteht, ist Glucose allgegenwärtig. Unserem Körper dient Glucose als wichtiger Energielieferant und findet unter anderem in Gehirn und Muskeln dankbare Verwerter. Dennoch ist die häufig versprochene Wirkung von Traubenzucker als Konzentrationshilfe allenfalls von kurzfristiger Dauer. Glucose erhöht den Blutzuckerspiegel und bewirkt die Ausschüttung von Insulin, allerdings fällt der Blutzuckerspiegel auch schnell wieder.

Würfelzucker

Zucker gibt es heute in vielen Varianten und Körnungen. Bis zur Erfindung des Würfelzuckers war der Zuckerhut die gängige Darreichungsform. Darunter verstand man kegelförmigen, gepressten Zucker. Die Frau des Schweizer Würfelzucker-Erfinders hatte sich bei dem Versuch, den harten Zuckerhut zu zerkleinern, in den Finger geschnitten und damit ihrem Mann Johann Christoph Rad den Ansporn für seine Erfindung gegeben. Den durch das Blut verunreinigten Zucker kredenzte Frau Rad laut Überlieferung dennoch ihren Gästen – schließlich war Zucker ein viel zu wertvolles Gut.

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Auf zum Zuckerbäcker!

AUF ZUM ZUCKERBÄCKER!

Es ist so weit, der Herbst ist da: Die Blätter färben sich bunt, die Tage werden kürzer – und die Lust am Naschen steigt! Erste Anlaufstelle: Die nächste Konditorei!

 

Fotos: Shutterstock/ Picsfive, E.G.Pors, Tobik, Givaga; Fotolia/ ©Simone Andress

Torte

Die meisten Torten basieren auf Biskuit- oder Mürbeteig. Oft wird beides auch kombiniert und ein Boden aus Mürbeteig und Schichten aus Biskuit verwendet. Die Füllung besteht aus Buttercreme, Sahne oder Quark, hinzu kommen Nüsse, Marzipan oder Früchte. Gekrönt wird das Ganze meist mit einer Zucker- oder Schokoglasur, Obst oder Schlagsahne. Zu den ältesten süßen Torten zählen übrigens die Mandeltorte und die Linzer Torte mit ihrem Gitter aus Linzer Masse!

 
 

Petits FoursPETITS

Die süßen Versuchungen kommen ursprünglich aus Frankreich. Man unterscheidet zwischen frischen und trockenen Petits Fours. Erstere bezeichnen die glasierten Teilchen, die aus einem Biskuitteig ausgestochen und mit Creme oder Marzipan gefüllt werden. Anschließend werden sie kunstvoll mit Zuckerguss verziert. Für die trockene Variante werden Makronen oder Blätterteiggebäck verarbeitet. Auch die trockenen Petits Fours werden mit Creme gefüllt, jedoch verzichtet man hier auf die Zuckerglasur.

 

BAUMBaumkuchen

Schon gewusst? Der „König der Kuchen“, der Baumkuchen, ist Symbol des Konditorbundes! Er steht für die Verbindung von Handwerk, Qualität und Frische. Seit Ende des 17. Jahrhunderts wird er mit einer Arbeitstechnik hergestellt, die noch heute angewendet wird: Schicht für Schicht wird der feine Teig aus Butter, Eier, Zucker, Vanille, Salz und Mehl auf eine Walze aufgetragen. Während sich die Walze bei kleinem Feuer dreht, werden mit einem breiten Messer die einzelnen Backringe gezogen. Fest, saftig und gut geformt, wird er dann zum Schluss mit Kuvertüre überzogen.

 

SüßgebäckGEBAECK

Kuchen, Plunderstücke, Kekse oder Plätzchen fallen in die Kategorie des Süßgebäcks beziehungsweise Feingebäcks. Bäcker unterscheiden nämlich zwischen Feingebäck, womit Backwaren aus Teig gemeint sind, und Kleingebäck, welches sich auf Backwaren aus Brotteig bezieht (zum Beispiel Brötchen). Süßgebäck ist bei den Deutschen anscheinend sehr beliebt: Fast sechs Kilogramm nascht jeder davon pro Jahr!

 

PRALINENPralinen

Auch sie dürfen in keiner Konditorei fehlen: Pralinen! Grundzutat ist Schokolade, die mit Nüssen, Likör, Marzipan, Nougat oder Ähnlichem weiter veredelt wird. Bei der Bezeichnung gibt es übrigens strenge Regeln: Um als Praline deklariert zu werden, muss sie einen Schokoladenanteil von mindestens 25 Prozent vorweisen. Außerdem muss die Süßware mundgerecht sein, damit sie als Praline bezeichnet werden darf.

 

TORTINA

Omas Küchentipps

OMAS KÜCHENTIPPS

Manchmal passiert es einfach: Die Suppe ist versalzen, die Soße zu dünn oder das Eiweiß wird nicht steif. Die gute Nachricht: Man kann die meisten Gerichte retten! Wir haben ein paar Küchentipps von Oma gesammelt, mit denen ihr eine kleine Kochkatastrophe schnell wieder in Ordnung bringen könnt – und Tricks, wie es erst gar nicht dazu kommt!

 oma

Gegensätze ziehen sich an

Man sieht es bei der Oma und auch in den meisten Rezepten: Bei süßen Speisen soll eine Prise Salz hinzugegeben werden – bei herzhaften Speisen eine Prise Zucker. Warum? Das Salz beziehungsweise der Zucker intensiviert den Eigengeschmack der Speise.

Verliebter Koch

Versalzene Suppen oder Soßen müssen nicht gleich in den Mülleimer wandern. Um sie zu retten, schneidet man einfach eine rohe Kartoffel in mehrere Stücke und spießt sie auf. Den Spieß für zehn Minuten in der Suppe oder Soße mitgaren und danach entfernen. Die rohe Kartoffel hat nun einen Teil des Salzes absorbiert. Funktioniert übrigens auch mit einem Stück Weißbrot oder Brötchen – dieses aber schon nach ein paar Minuten wieder entfernen!

Jetzt wird’s brenzlig

Wir alle lieben Pudding, Grießbrei und Co. – auf die angebrannte Milch, die beim Zubereiten schnell auftritt, würden wir allerdings liebend gerne verzichten. Omas Tipp: Beständig rühren und nur mittelstark erhitzen. Das Überkochen der Milch kann übrigens verhindert werden, indem man von innen etwas Butter auf den Topfrand schmiert.

Kampf gegen das Eiweiß

Da rührt und rührt und rührt man – und das Eiweiß wird einfach nicht fest! Oft liegt es daran, dass sich ein bisschen Eigelb ins Eiweiß gemogelt hat – beides also immer schön säuberlich trennen. Wenn es doch mal passiert ist, können ein paar Spritzer Zitronensaft oder eine Prise Salz das Eiweiß retten.

Dünnes Desaster

Eure Soße ist zu flüssig? Wer keinen Soßenbinder zur Hand hat oder keinen verwenden möchte, kann auch auf ein Ei zurückgreifen: Einfach ein Eigelb in die nicht mehr kochende Soße einrühren – und die Konsistenz sollte sämiger werden.

tipp

Achtung, es spritzt!

Wer kennst das nicht: Kaum liegen Schnitzel & Co. in der Pfanne, da spritzt das heiße Öl wie wild um sich – das ist weder für die Haut noch für die Kleidung eine angenehme Erfahrung. Was dagegen hilft: Einfach etwas Salz oder Mehl in das heiße Öl streuen – eure Bluse wird es euch danken!

Vergessen – verkocht?

Die Zeit vergessen – und nun sind die Kartoffeln, Nudeln oder das Gemüse verkocht? Da hilft nur umdisponieren: Weiche Kartoffeln können perfekt zu Kartoffelbrei oder Puffern weiterverarbeitet werden. Nudeln und Co. kann man durch Anbraten in der Pfanne wieder knackig und knusprig machen. Und auch ein Auflauf ist eine gute Wahl, um aus verkochten Dingen noch ein leckeres Gericht zu zaubern.

Locker-flockig

Um einen besonders lockeren Teig für Pfannkuchen oder Waffeln zu bekommen, gibt man einfach etwas kohlensäurehaltiges Mineralwasser zum Teig hinzu. Auch Quarkspeisen werden so besonders cremig und luftig.

Welke Tatsachen

Euer Salat hat schlapp gemacht? Auch hier haben Großmütter eine Lösung parat: Zuckerwasser! Einfach den welken Salat in eine Schüssel geben, ein paar Löffel Zucker drüberstreuen und mit Wasser auffüllen. Alles ungefähr eine Stunde ziehen lassen – und der Salat ist wieder knackig! Man sollte ihn allerdings noch einmal waschen, damit er nicht süß schmeckt.

Lavendel crème brûlée

Lavendel-crème brûlée

Zutaten für 4 Portionen

400 g Sahne
150 ml Milch
90 g Zucker
1 Vanilleschote
4 Eigelb
1 Bündchen Lavendelblüten
3-4 EL Zucker
4-5 EL brauner Zucker zum Abbrennen

Lavendel_creme_brulee

Alle Fotos: © Norbert Kohlmann/LV-Buch

1. Am Vortag die Sahne mit der Milch, dem Zucker und dem Mark der Vanilleschote verrühren. Die Eigelbe untermischen. In die Masse die Vanilleschote und die Lavendelblüten einlegen. Das Ganze über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

2. Am nächsten Tag die Masse durch ein Haarsieb abseihen und in 6 – 8 feuerfeste Förmchen verteilen. In die Fettpfanne des Backofens kochend heißes Wasser gießen und die Förmchen hineinstellen, so dass sie bis zur Hälfte im Wasserbad stehen. Bei 150 ° C 45 – 60 Min. garen lassen, die Creme darf nicht mehr flüssig sein.

3. Nach dem Abkühlen die Creme mit braunem Zucker bestreuen und diesen mit dem Brûlée-Brenner zur knusprigen Kruste abbrennen. Mit frischen Lavendelblüten bestreuen und sofort servieren – so wird die klassische Crème brûlée fein parfümiert und perfekt fürs sommerliche Gartenmenü.

Tipp: Mit frischen Beeren aus dem Garten fruchtig garnieren.

Buch_Mein-Garten

Karamell-Dessert Ausgabe 07/2014

Rezept zum Karamell-Dessert

Zutaten für 4 Portionen

5 (je 28 g) Keksriegel, z.B. PICK UP! Cafè Latte
90 g Zucker
400 ml Milch
30 g Speisestärke
10 g Butter
200 g Mangofruchtfleisch von 1/2 Mango
100 g Schlagsahne

Karamell Nachtisch
1. Für das Dessert Zucker (80 g) in einem Edelstahltopf bei mittlerer Hitze goldgelb karamellisieren. Den Topf von der Kochstelle nehmen und 300 ml von der Milch vorsichtig hinzugeben. Das Karamell unter Rühren bei schwacher Hitze auflösen. Die Speisestärke mit Zucker (10 g) und der restlichen Milch anrühren. Die Karamellmilch von der Kochstelle nehmen, die Butter unterrühren und den Karamellpudding erkalten lassen. Die Masse zwischendurch umrühren, damit sich keine Haut bildet.

2. In der Zwischenzeit 4 Keksriegel mit einem Sägemesser in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Den restlichen Riegel in 4 – 5 Streifen schneiden und beiseitelegen. Je 1 El Mangofruchtfleisch in 4 – 5 Dessertgläser verteilen. Die Hälfte von der Karamellcreme darauffüllen und mit Kekswürfeln belegen. Als letzte Schicht die restliche Karamellcreme und das Mangofruchtfleisch daraufgeben. Das Dessert mit den beiseitegelegten Keksstreifen garnieren. Das Dessert etwa 35 Min. in den Kühlschrank stellen und dann servieren.

Das Rezept und die Fotos stammen von PICK UP!