Schlagwort: Zimt

Sallys Rezept: Vegane Blätterteigtaschen mit Schokolade

Blätterteigtaschen mit weißer Schokolade

Diese Blätterteig Taschen (puff pastry) sind die perfekte last Minute Idee für Weihnachten. Und die Zubereitung dauert nur fünf Minuten! Gefüllt mit Vanille Schokolade und kalifornischen Rosinen (california raisins) sind diese kleinen süßen Teigtaschen sogar vegan. Ausgestochen und gebacken werden sie anschließend vor dem Verzehr in leckere Marmelade getaucht. Je nach Geschmack z.B. weihnachtliche Apfel-Zimt, Brombeere, Aprikose oder auch Kirsche.

Zubereitung 5 Minuten • Backzeit 20 Minuten • Ergibt 15 Stück • Ofeneinstellung 180°C Ober-/Unterhitze

Zutaten

Blätterteigtaschen mit Schokolade

2 Rollen Blätterteig
80 g ichoc White Vanilla
30 g California Raisins
25 g Apfelsaft oder Rum
100 g Marmetube Apfel Zimt


Zubereitung

 

Rolle den Blätterteig vor dir aus.

Lege einen runden Ausstecher (5cm) auf den Blätterteig und deute 15 Kreise leicht an. Bestreiche die Teigplatte mit etwas Wasser, damit die Ränder später schön zusammenhalten.
Verteile die Schokoladenstücke und die Rosinen in diesen Kreis. Lege die zweite Blätterteigplatte darüber und stich mit dem Ausstecher die Taschen aus.

Drücke die Ränder bei Bedarf mit einer Gabel zu.
Bestreiche die Blätterteigtaschen mit etwas Wasser und bestreue sie mit Puderzucker.

Backe die Blätterteigtaschen im vorgeheizten Ofen bei 180°C O/U Hitze für 20 Minuten.

Tipp: Reste könnt ihr einfach klein schneiden, mit Puderzucker bestreuen und ebenfalls mit backen.
Damit die Blätterteigtaschen schön glänzen kannst du sie auch mit Eigelb bestreichen. Dann sind sie allerdings nicht mehr vegan. 

Weihnachtliche Erfrischung mit Em-eukal Gummidrops Pflaume-Zimt

Em-eukal Gummidrops Pflaume-Zimt aus dem brandnooz Classic Adventskalender

Wer beim Trällern diverser Weihnachtslieder schon einmal über die Stränge geschlagen hat oder zu lange ohne Schal auf dem Weihnachtsmarkt in der Kälte stand, weiß, dass die Vorweihnachtszeit auch eine Zeit ist, in der sich häufiger als einem lieb ist auch Heiserkeit und Halsschmerzen einschleichen. Aber keine Angst, hinter Türchen Nummer 5 verbirgt sich eine wahre Wonne für euren Gaumen, die noch dazu wohltuend ist.

Em-eukal Gummidrops Pflaume-Zimt aus dem brandnooz Classic Adventskalender

Die Em-eukal Gummidrops in der Limited Edition Pflaume-Zimt schmeicheln dem Hals und sorgen gleichzeitig für Winterfeeling auf dem Gaumen. Die Gummidrops kombinieren den Geschmack von süßen Pflaumen mit einer aromatisch-würzigen Zimtnote. Der verführerisch-winterliche Geschmack wird durch eine erfrischende Mentholnote ergänzt, die ihre Wirkung zeigt. Zubereitet mit hochwertigen ätherischen Ölen lassen einen die kleinen lila Gummidrops auch bei eisigen Temperaturen tief durchatmen.

Damit seid ihr auf dem nächsten Winterspaziergang bestens gegen die Kälte gerüstet. Und wenn ihr noch Nachschub benötigt, könnt ihr heute auf unserem Facebook-Kanal ein paar Packungen Em-eukal Gummidrops Pflaume-Zimt gewinnen: Hier geht’s zum Gewinnspiel.

Lust auf mehr? Die Em-eukal Gummidrops gibt es auch in der fruchtig-milden Limited Edition Granatapfel-Feige und erfrischend-sanft mit Honig-Zitrone sowie weiteren klassischen Sorten wie z.B. Eisminze.

Schon gewusst?

„Nur echt mit der Fahne®“, das Markenzeichen der vielfältigen klassischen Em-eukal Bonbons, steht für hohe Qualität und Vertrauen in die Tradition des Originals. Und das Fähnchen an den Bonbons hat noch einen Grund: In den 1950er Jahren wurden Bergleuten im Ruhrgebiet die Em-eukal Bonbons medizinisch verschrieben. Die weiß-rote Fahne ermöglichte ein hygienisches Auswickeln.

Einen erfrischenden und leckeren Genuss wünscht euch

das brandnooz Team

 

 

Quelle: SOLDAN Holding + Bonbonspezialitäten GmbH

Heiße Schokolade

Im 6. Türchen des Bio-Adventskalenders findet ihr heute die leckere VIVANTI Winterschokolade. Sie passt mit dem verführerischen Geschmack von Bourbonvanille, Zimt und Kardamom perfekt in die Adventszeit. Butterspekulatius, wie aus Omas Weihnachtsbäckerei, werden von feinster Vollmilchschokolade ummantelt und erinnern an Kindheitstage. Passend dazu kommt hier ein Rezept für heiße Schokolade.

vivanti-winterschokolade

Für 2 Tassen

300 ml Milch
4 Stück Bitterschokolade
2 TL Kokosblütenzucker
½ TL Johannisbrotkernmehl
½ TL Zimt
½ TL gemahlene Tonkabohne
1 Pr. Nelkenpulver und Piment

Milch mit Zucker, Mehl und Gewürzen in einem Topf langsam erwärmen und mit dem Schneebesen verrühren. Wenn die Milch kocht, den Topf vom Herd nehmen und die Schokolade darin schmelzen lassen.

Caotina Weihnachtsduett: leckere Weihnachts Amarettini

Mmmmmh! 😋  Wir haben wieder ein Türchen von unserem Adventskalender geöffnet und herausgepurzelt ist die köstliche Schweizer Schokolade von Caotina! Man kann sie als Kakao genießen oder auch für tolle Weihnachtsrezepte nutzen. Zum Beispiel für diese leckeren Caotina-Plätzchen-Rezepten – mit ihnen duftet es in der Küche unwiderstehlich. Die weihnachtlichen Amarettini kommen ganz ohne den Namensgeber Amaretto aus und sind dadurch auch Alkoholfrei. Fabelhaft für die ganze Familie. 🍪 Weil beide Varianten einfach so gut schmecken, bekommt ihr heute gleich zwei Rezepte.

Das erste, klassische Rezept mit frischer Minze und Schokolade sowie das zweite Rezept mit Orange und Zimt – für alle, die einen Hauch von Frucht mögen.

Caotinas Weihnachts Amarettini

Caotinaretti-Minze Guetzli (Kekse)

Zutaten (für 70-90 Stück je nach Größe)

  • 230 g Mandeln gemahlen
  • 220 g Haselnüsse gemahlen
  • 300 g Puderzucker
  • 4 EL Mehl
  • 90 g Caotina
  • 2 EL Minze Sirup (Reformhaus)
  • 2 EL gehackte frische Minze
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Speisestärke
    zum Verzieren:
  • 2 EL Caotina noir
  • 2 EL Puderzucker

Zubereitung

1. Alle Zutaten, außer die letzten beiden (Caotina Noir und Puderzucker), mit dem Handmixer zusammen rühren und zugedeckt 3 h kühlstellen.

2. Puderzucker und Caotina in einer Schüssel mischen.

3. Kleine Kugeln formen, und in dem Puderzucker-Caotinamix abdrehen. Auf ein Blech und bei 180 °C 10-12 Minuten backen, je nach Grösse der Kugeln. Auskühlen lassen und nach Wunsch mit den Caotina-Puderzucker Resten bestäuben.

Wie versprochen, war das noch nicht alles. Wer mehr Variabilität haben möchte sollte unbedingt die zweite Variante der  Caotina-Amarettinis ohne Amarettini ausprobieren:

Caotinaretti-Orange-Zimt Guetzli (Kekse)

Zutaten (70-90 Stück je nach Größe)

  • 450 g Mandeln gemahlen
  • 250 g Puderzucker
  • 8 EL Mehl
  • 120 g Caotina blanc
  • 3 EL Orangensirup
  • 3 Päckchen Orangenzeste
  • 1 TL Zimt Pulver gestrichen
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Speisestärke

zum Verzieren:

  • 2 EL Caotina blanc
  • 2 EL Puderzucker
  • ½ TL Zimtpulver

Zubereitung

1. Alle Zutaten, außer die letzten drei (Caotina blanc, Puderzucker und Zimt), mit dem Handmixer zusammen rühren und zugedeckt 3 h kühlstellen.

2. Puderzucker und Caotina blanc und Zimt in einer Schüssel mischen.

3. Kleine Kugeln formen und in dem Puderzucker-Caotina-Zimt-Mix abdrehen. Auf ein Blech und bei 180 °C 10-12 Minuten backen, je nach Grösse der Kugeln. Auskühlen lassen und nach Wunsch mit dem restlichen Zimtzucker-Mix bestäuben.

Wir wünschen euch eine wunderbar leckere Weihnachtszeit 🙂

Süße Rezeptideen: Loacker choco& nuts Bananenquark

Leckere Bekannte trifft man doch gerne wieder! Und weil wir auf die knusprig-leichten Schokoriegel von Loacker nicht verzichten möchten, haben wir sie euch auch wieder in die brandnooz Februar Box gepackt 🙂 Diesmal sind Loacker choco& nuts mit von der Partie und hier seht ihr, dass die leckeren Riegel auch ganz wunderbar zu einem süßen Bananenquark schmecken!

 

Wer die vier Riegel in der Packung also noch nicht aufgefuttert hat, der kann sie mit nur wenigen Zutaten zu einem leckeren cremigen und zugleich knusprigen Dessert mit Schokolade und Bananen verarbeiten, das sich bequem auslöffeln lässt.

Loackerchocoundnuts

Und das braucht ihr dafür:

Für den Bananenquark müsst ihr einfach den Quark mit Buttermilch vermischen und die Scheiben von einer Banane hineingeben. Das Ganze wird dann püriert. Wer keinen Pürierstab zur Hand hat, kann die Banane natürlich auch mit der Gabel zerdrücken und anschließend mit dem Quark und der Buttermilch vermischen. Ganz nach Belieben kann der Quark mit Zucker und Zimt gesüßt werden. Euren selbst gemachten Bananenquark dürft ihr nun in Gläser füllen.

Anschließend wird eine weitere Banane in kleine Scheiben geschnitten. Die Loacker choco& nuts Waffeln könnt ihr ebenfalls mit dem Messer in kleine Würfel schneiden. Ein paar Bananenscheiben und die Loacker Waffel-Würfel kommen dann über den Quark in die Gläser. Darüber gebt ihr wieder etwas von eurem Bananenquark und anschließend wieder ein paar Bananenscheiben und Loacker. Damit es richtig schick aussieht und noch besser schmeckt, könnt ihr das Dessert mit flüssigem Honig beträufeln.

Natürlich könnt ihr den Quark auch ohne Bananen zubereiten oder ganz andere Früchte nehmen. Es schmeckt bestimmt auch mit Himbeeren oder Blaubeeren ganz wunderbar. Eurer Kreativität sind dabei jedenfalls keine Grenzen gesetzt!

Wir hoffen euch schmeckt unsere süße Rezeptidee mit Loacker. Lasst es uns wissen, wenn ihr es selbst ausprobiert habt 🙂

Guten Appetit, eure Lisa

Weihnachtlicher Gewürzzauber

Weihnachtlicher Gewürzzauber

Wenn es weihnachtlich duftet, liegt das nicht nur an den leckeren Plätzchen aus dem Ofen, sondern auch an ihnen: den Weihnachtsgewürzen! Wir verraten Euch, welche duftenden Begleiter nicht in eurem Glühwein fehlen sollten – und woher sie eigentlich kommen.

Nelken

Fotos: Shutterstock/ ksena2you, Madlen, VladislavGudovskiy, Christian Jung

Gewürznelken

Spätestens, wenn Nelken in Orangen gespickt werden, ist klar: Es duftet nach Weihnachten! Bevor die Gewürznelken in Orangen oder im Rotkohl landen, wachsen sie am Gewürznelken-Baum, der zur Familie der Myrtengewächse gehört. Wegen ihrer an Nägel erinnernden Form werden sie auch Nägeli genannt.

MuskatnussMuskatnuss

Kartoffelbrei wird oft mit einer Prise Muskatnuss verfeinert. Was viele nicht wissen: Auch in leckeren Lebkuchen findet das Gewürz Verwendung. Die Muskatnuss stammt ursprünglich von den Molukken, eine indonesische Inselgruppe. Heute wird sie hauptsächlich im tropischen Asien, in Südamerika und in Afrika angebaut. Die Muskatnuss sollte man aber mit Vorsicht genießen: In hohen Dosen ist sie giftig – also sparsam dosieren!

Piment

Auch Piment kommt in der Weihnachtszeit zum Einsatz und verfeinert unter anderem Bratäpfel, Printen, Lebkuchen und Spekulatius. Piment gehört wie die Gewürznelken zur Familie der Myrtengewächse und wird vor allem auf Jamaika angebaut. Jamaikapfeffer ist daher eine weitere Bezeichnung für ihn. Man sagt dem Piment übrigens eine beruhigende Wirkung nach – wer in der Weihnachtszeit also gestresst ist, der sollte in der Küche einfach öfter zu Piment greifen!

vanilleVanille

„Nektar der Götter“ nannten die Azteken die aus Lateinamerika stammende Vanille. Auch heute noch ist das Gewürz etwas ganz Besonderes: Echte Vanille ist eines der aromatischsten Gewürze und – nach Safran – auch das teuerste. Aber spätestens nach einem Biss in einen frisch gebackenen Vanille-Kipferle steht fest: Die Vanille ist jeden Cent wert!

AnisAnis

Anis ist sowohl als Samen, als auch in gemahlener Form erhältlich. In der Weihnachtsbäckerei wird er vor allem bei der Zubereitung von leckeren Pfeffernüssen und Anisplätzchen verwendet. Aber auch in Tee und Glühwein sorgt er für winterliche Stimmung. Er ist übrigens nicht verwandt mit dem Sternanis – dieser schmeckt etwas süßlicher und würziger als sein Namensverwandter. Wegen seiner Form wird letzterer auch oft als weihnachtliche Dekoration verwendet.

shutterstock_93874723Kardamom

Kardamom gehört zu den Ingwergewächsen und verfeinert vorwiegend asiatische und arabische Speisen. Hierzulande wird er aber vor allem in der Weihnachtsbäckerei bei Keksen, Stollen oder Lebkuchen eingesetzt. Kardamom gehört übrigens zu den teuersten Gewürzen!

Tipp: Auch in heißer Schokolade oder Kaffee sorgt eine Prise Kardamom für exotisches und weihnachtliches Aroma.

Zimt

Zimtsterne? Ja bitte! Aber auch in Glühwein, in Chai-Tee und Lebkuchen schmeckt das Gewürz vorzüglich. Über seine Herkunft gibt es verschiedene Mythen. Arabische Zwischenhändler verbreiteten beispielsweise die Geschichte, dass Zimtvögel das Gewürz in ihren Nestern horten. Aber eigentlich wächst Zimt an Bäumen – und zwar nicht als Frucht, sondern als dünne Innenschicht der Rinde.

Nicht ohne meinen Kürbis

Nicht ohne meinen Kürbis

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Auf der Speisekarte können wir uns wieder über leckere Kürbissuppe freuen, und als Ofengemüse wärmt der orangene Verwandte der Melone nicht nur die Küche, sondern sorgt auch im Magen für ein wohlig-warmes Gefühl. Wir verraten euch, wie man Kürbisse am besten schneidet und wo sie sich am wohlsten fühlen.

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Würziger Beistand

Kürbisse sind lecker – pur schmecken manche Sorten aber eher fad. Was sie daher brauchen, sind würzige Begleiter, die ihr Aroma hervorlocken oder ihnen welches verleihen. Eine gute Brühe, Öl oder Butter sowie Salz und Pfeffer sind da manchmal schon ausreichend. Ansonsten eignet sich Ingwer, Curry oder Muskat gut zum Würzen. Und wer es eher süß mag, der kann auch Honig oder Zimt als Gewürz verwenden!

Reserve für harte Zeiten

Die meisten Kürbissorten, wie der Hokkaido-Kürbis, lassen sich problemlos über mehrere Monate lagern. Dies gilt allerdings nur, wenn der Kürbis keine Risse oder Dellen hat – sonst kann eine lange Lagerung schnell zur schimmligen Angelegenheit werden. Kürbisse mögen es trocken und kühl, der Keller ist also ein geeigneter Ort dafür. Wer sie optimal lagern will, hängt sie in luftige Netze – in so einer gemütlichen Hängematte halten sie auch bis zum nächsten Frühjahr durch!

Klopf, klopf

Um festzustellen, ob ein Kürbis reif ist, hilft Klopfen: Wenn die Schale hart ist und der Kürbis hohl und dumpf klingt, ist der Kürbis reif. Auch ein verholzter Stiel ist ein gutes Indiz dafür, dass der Kürbis nun bereit für die Verarbeitung ist. Wenn er dagegen noch grüne Stellen hat, muss man sich noch etwas gedulden – aber Warten erhöht bekanntlich ja die Vorfreude!

Kraftakt

Bevor man seine Kürbissuppe genießen kann, folgt erst mal der anstrengende Teil: ihn zu zerkleinern. Dabei kann man sich den ganzen Kraftakt auch ganz leicht sparen: Den Kürbis einfach für 20 bis 30 Minuten bei 150 Grad im Backofen garen – danach lässt er sich ganz leicht schneiden! Man kann entweder den ganzen Kürbis in den Backofen legen, oder man halbiert ihn einmal und legt ihn mit den offenen Seiten nach oben aufs Backblech.

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Ich geh mit meiner Laterne…

Der ausgehöhlte Kürbis gilt als Symbol für Halloween – doch woher kommt der Brauch eigentlich? Der Legende nach gab es einen irischen Hufschmied namens Jack. Er überlistete den Teufel, sodass dieser niemals seine Seele holen konnte. Da er aber auch ein feiger Trunkenbold war, wurde ihm nach seinem Tod weder im Himmel noch in der Hölle der Zutritt gewährt. So war er dazu verdammt, für immer zwischen beiden Welten zu wandeln. Da hatte sogar der Teufel Mitleid und schenkte ihm ein Stück glühende Kohle. Dieses steckte Jack in eine ausgehöhlte Rübe und bastelte sich so eine Laterne – so musste er nicht im Dunkeln zwischen den Welten wandern. Die Kürbislaterne wird auch heute noch „Jack O’Lantern“, also „Jack mit der Laterne“, genannt.

Süßes, sonst gibt’s Saures

Der Brauch, dass Kinder sich zu Halloween verkleiden und umherziehen, um nach Süßigkeiten zu fragen, ist ebenfalls aus der irischen Tradition der ausgehöhlten Kürbisse entstanden. Die gruseligen Kürbisfratzen wurden früher am Vorabend von Allerheiligen vor der Haustür aufgestellt, um böse Geister zu vertreiben. Um sie zusätzlich zu besänftigen, wurden auch Süßigkeiten dazugelegt. Die Kinder schlüpfen also in die Rolle der bösen Geister, die ihre Süßigkeiten einfordern. Und dem sollte man nachkommen – ansonsten darf man sich über „nette“ Streiche freuen!

Schaurig-schöne Deko

Wer einen Halloween-Kürbis schnitzen möchte, sollte einen großen und reifen Kürbis wählen. Nachdem dieser gewaschen wurde, schneidet man mit einem scharfen Messer einen Deckel aus. Nun höhlt man den Kürbis vorsichtig mit einem Löffel oder Eisportionierer aus (der Rand sollte ca. 2 cm breit sein). Bevor es ans Schnitzen des Gesichts geht, sollte man dieses am besten mit einem Stift vorzeichnen. Als Schnitzwerkzeug eignet sich ein Teppichmesser. Zum Schluss unbedingt die Innenseite des Kürbisses sowie die Schnittkanten trocken putzen, um schnelles Schimmeln zu vermeiden. Nun einfach ein Teelicht in den Kürbis stellen, den Deckel wieder aufsetzen – und sich an der schaurig-schönen Fratze erfreuen! Draußen an der frischen Luft hält die Kürbislaterne noch länger.