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Unterwegs: Grüne Woche

In einem Tag von Norwegen bis Thailand und in die heimische Küche 

Unterm Funkturm in Berlin drehte sich im Januar alles nur um eins: die Internationale Grüne Woche. Das wollten wir nicht verpassen! Zwischen exotischen Neuheiten und traditionell Bewährtem, zwischen großen und gruene-woche-macaronskleinen Tieren und einer unendlichen Blumenvielfalt haben wir uns auf eine kulinarische Entdeckungsreise begeben.

Dieses Jahr stand die Internationale Grüne Woche (IGW) zum 83. Mal in den Startlöchern und hatte alles rund um die Themen Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau im Gepäck. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen und haben der IGW, bewaffnet mit Kamera, bequemen Schuhen und Entdeckungslust, einen Besuch abgestattet.
Zehn Tage lang konnten interessierte Schaulustige auf dem Messegelände rund um den Berliner Funkturm probieren, entdecken und schlemmen.
Auf der Messe herrschte geschäftiges Treiben: Mit über 1.600 Ausstellern und mehr als 400.000 Besuchern gilt die IGW als Berlins einflussreichste und besucherstärkste Messe.

Willkommen am Schwarzen Meer
Jedes Jahr hat die Messe ein Partnerland, in diesem Jahr war es Bulgarien. Unter dem Motto „Aroma der Sonne“ stellte sich das Partnerland in einer eigenen Halle mit Traditionen aus alter Zeit und modernen Impulsen für eine umweltgerechte Landwirtschaft vor. Ob leckere Fleischgerichte vom Grill oder sonnengereifte Bio-Tomaten, würziger Schafskäse oder traditionsreicher Wein – in der Halle des Partnerlandes kamen Genussfreunde voll auf ihre Kosten. Neben den kulinarischen Entdeckungen präsentierte Bulgarien sich mit authentischen Folkloretänzen und in traditioneller Tracht als Aussteller, bei dem man gerne etwas länger verweilte.

Europäischer Genuss
Weiter ging es für uns durch die verschiedenen Hallen auf internationaler Mission. Mit Zwischenstopps in der Schweiz für ihren weltberühmten Käse, in Kroatien für herzhafte Salami, in den Niederlanden für köstliche Tomaten, in Thailand für exotische Früchte und in Irland für traditionelles Bier, haben wir uns auf 118.000 mquer durch die Welt probiert. Doch damit nicht genug, auch die einzelnen Bundesländer waren mit einer Vielfalt regionaler Angebote von bekannten Marken und frischen Start-ups vertreten.

Mittegruene-woche-kaesendrin, statt nur dabei
Aber nicht nur kulinarisch war die Messe einen Besuch allemal wert – ein reiches Angebot an Workshops, informativen und unterhaltsamen Bühnenprogrammen und Live-Musik machte die IGW zu einem tollen Komplettpaket für die ganze Familie. Es konnten Beutel selbst bemalt, Blumenhaarkränze gebastelt und sogar Kletterwände bezwungen werden. Und in der Blumenhalle
fand man anschließend ein idyllisches Paradies, um sich in dem turbulenten Messetrubel eine kleine Atempause zu gönnen und zwischen Tulpen und Orchideen kurz die Füße auszuruhen.

Ein Blick in die Zukunft 
Dieses Jahr s tanden vor allem die Themen Nachhaltigkeit, Fair Trade und Tierwohl bei vielen Ausstellern hoch im Kurs. In der Bio-Halle und in der Halle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wurde auf kreative Weise mit Spielen, Rätseln und Mitmach-Aktionen über die Relevanz von Nachhaltigkeit informiert. Gleich nebenan in der Landwirtschaftshalle gab es jede Menge zu entdecken – mit Schafen, Ziegen, Schweinen und Kühen, Hühnern, Vögeln und Fischen. Der Fokus der Halle war eindeutig: mehr Tierwohl in der Landwirtschaft – und das kam bei den Messebesuchern super an!
Rundum satt und mit vielen Eindrücken haben wir die Messe abends wieder verlassen und sind uns einig: nächstes Jahr definitiv wieder!

Unterwegs im Spicy´s Gewürzmuseum

Immer der Nase nach: Wissenswertes über die Kräuter und Gewürze dieser Welt erfahrt ihr im Spicy’s Gewürzmuseum in Hamburg. Was das Museum so besonders macht und was es dort alles zu erleben gibt – wir klären euch auf.

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Seit 1993 schon residiert das Spicy’s Gewürzmuseum in einem über 130 Jahre alten Speicher inmitten Hamburgs historischer Speicherstadt. Hier dreht sich alles nur um Kräuter und Gewürze. Schon beimspicys-pfefferecke Eintritt in die Räumlichkeiten empfängt den Besucher die besondere Atmosphäre aus Düften und Nostalgie. Als Eintrittskarte gibt es ein kleines Pfeffersäckchen.

Für jede Nase etwas dabei

Das Spicy’s versteht sich als Erlebnismuseum für Jung und Alt. Hier gibt spicys-geraetees nicht nur viel zu sehen, sondern auch schnuppern und anfassen ist ausdrücklich erlaubt. Regelmäßig finden Sonderveranstaltungen statt, zum Beispiel Live-Kochshows mit Sterneköchen, Seminare, Abendveranstaltungen oder Sonderausstellungen. Daneben starten vom Gewürzmuseum aus thematische Touren wie die Chili-Pepper-Tour, die Hamburger Kaufmanns-Tour, die Urige Brauhaus-Tour oder die „Körri-Tour“. Auf ihnen lernt man die Hansestadt von ihrer würzigen Seite kennen.

Die ganze Welt der Gewürze

Etwa 50 Gewürze sowie Küchenkräuter gibt es im Spicy’s Gewürzmuseum spicys-gruenderteamzu bestaunen. Außerdem werden hier 900 Exponate aus den letzten Jahrhunderten ausgestellt. Von Chili, Kardamom und Zimt bis hin zu Tonkabohnen und Vanille ist alles vertreten. Der Besucher erfährt nicht nur viel über die historische Entwicklung des jeweiligen Gewürzes, sondern auch über dessen Herstellungsverfahren vom Anbau bis hin zum fertigen Produkt, Einsatzmöglichkeiten sowie Weiterverarbeitung. Das Spicy’s hat sich zum Ziel gesetzt, seine Besucher gründlich aufzuklären. Dadurch wird der Sinn für Küchenkräuter und Gewürze oft erst geweckt, gerade bei den jüngeren Besuchern. Er ist bei Kindern heutzutage, die kaum mehr als Pfeffer und Salz kennen, oft verkümmert. Das macht einen Besuch im Spicy’s Gewürzmuseum nicht nur zum sinnlichen Erlebnis, sondern man lernt hier auch noch richtig was!

Spicy’s Gewürzmuseum GmbH
Am Sandtorkai 34
20457 Hamburg

Mo.-So.: 10:00 – 17:00 Uhr

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Wo Foodies & Noozies sich treffen

Auch im Jahr 2017 tourte eat & STYLE, Deutschlands größtes Food-Festival, wieder quer durchs Land. brandnooz war natürlich mit am Start und begeisterte die Besucher in Düsseldorf, München, Hamburg und Stuttgart. Hier eine kleine Berichterstattung.

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eat-und-style-12017 tourte eat & STYLE wieder quer durch Deutschland und brandnooz war natürlich mit am Start. Der brandnooz Stand fiel auf den eat & STYLE Messen gleich auf, allein schon weil er koeat-und-style-4mplett aus Genuss Boxen bestand. Hier war immer viel los, und die Stimmung war super, wie brandnooz Mitarbeiterin Nicola verrät. Besonders gut kam das Glücksrad an, vor dem sich sogleich eine lange Schlange bildete. Zu gewinnen gab es leckere Überraschungsprodukte und Gutscheine. Einige Besucher hatten eat-und-style-5besonders viel Glück und gingen sogar mit einer prall gefüllten brandnooz Box, dem Haupteat-und-style-3gewinn, nach Hause. An der Probierstation überzeugten sich die Freunde des guten Geschmacks gleich selbst von der hohen Qualität der brandnooz Produkte. Das Interesse am Unternehmen und an der Idee dahinter war groß. Die brandnooz Mitarbeiter berieteat-und-style-6en jeden Standbesucher individuell, woraus sich viele interessante Gespräche entwickelten. Einige Besucher entdeckten das Unternehmen durch das eat & STYLE Festival erst. Doch auch zahlreiche Noozies waren da und freuten sich, das brandnooz Team einmal persönlich zu treffen. Insgesamt war eat & STYLE also für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis.

Time for Cheese

Draußen ist es nass und kalt. Was gibt es da Schöneres als heißes Käsefondue? Am besten in gemütlicher Runde in einem zünftigen Restaurant. Wir stellen euch drei von ihnen vor.

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Nola`s am Weinberg

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Das Nola`s am Weinberg bietet seinen Gästen moderne schweizerisch-alpenländische Küche. Das Ambiente überzeugt durch Gemütlichkeit und einen Hauch Nostalgie. Auf der Terrasse des täglich geöffneten Restaurants lassen sich die Sonne und ein Blick auf den Weinbergspark genießen. Die Tische sind auf Gruppen ausgelegt – also perfekt für das Käsefondue-Essen! Das Fondue kommt stilecht in der Porzellanschüssel und mit Brotkorb.

nolas-am-weinberg-fondueNeben dem Käsefondue gibt es noch andere Spezialitäten der schweizerisch-alpenländischen Region, zum Beispiel hausgemachte Torten, deftige Gerichte der Saison und ausgewählte Weine. Am Sonnund Feiertag kann man hier von 10 bis 15 Uhr brunchen mit Speck, Rührei und natürlich Käse. Wo immer es geht, werden im Nola`s am Weinberg dabei Zutaten aus der Heimatregion verwendet.

 

Nola`s am Weinberg
Veteranenstraße 9
10199 Berlin

Öffnungszeiten:
Mo – So: 10:00-01:00 Uhr

Lindenthal by Schneiders

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Herzhaftem Genuss verschrieben hat sich auch das Lindenthal by Schneiders in Köln. Das elegante Restaurant biete eine innovative, moderne europäische Küche mit asiatischem Touch an. Einer der Höhepunkte ist das „Candle-Light- Dinner-Fondue“ für zwei. In ihm enthalten sind Fleischfondue, Käsefondue mit Brot sowie Schokoladenfondue als Dessert. Doch auch Nicht-Pärchen dürfen natürlich ein leckeres Käsefondue genießen. Es wird mit Schmelzkäse aus Italien, den Niederlanden, aus Frankreich und der Schweiz zubereitet. Verfeinert wird es mit etwas Kirschwasser. Dazu gibt es Kartoffeln, Gemüse sowie Brot. Wenn das nicht gut klingt! Wer jetzt Lust auf einen schönen Abend mit Käsefondue hat, sollte zuvor reservieren.

Lindenthal by Schneiders
Lindenthalgürtel 31
50935 Köln

Öffnungszeiten:
Mo + Di: 18:00-01:00 Uhr
Mi geschlossen
Do – So: 18:00-01:00 Uhr

Gärtnerplatz Alm

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Das Gärtnerplatz-Alm-Restaurant in München bietet kreative saisonale Gerichte mit marktfrischen Zutaten an. Auf der Speisekarte finden sich Alpenspezialitäten aus Bayern, Österreich und der Schweiz. Unter ihnen ist das klassische Alm-Käsefondue, welches ein Highlight im Restaurant ist. Es wird mit Appenzeller sowie Gruyère zubereitet und mit Weißwein und Kirschwasser abgeschmeckt. Dazu werden Brot und Mixed Pickles gereicht. Außerdem gibt es auch das Münchener Dunkelbierfondue. Es besteht aus einer Augustiner Dunkelbierreduktion, verfeinert mit Petersilie. Dazu gaertnerplatz-alm-tischgibt es Breznwürfel und Mixed Pickles. Neben den Fondues werden Speisen wie zum Beispiel Rinderfi letsteak oder Brotzeitbrettl angeboten. Das Restaurant liegt mitten im Herzen der Stadt und ist immer eine kleine Reise wert.

 

 

Gärtnerplatz Alm
Ismaninger Str. 48
81675 München

Öffnungszeiten:
Di – Do.: 18:00 -24:00 Uhr
Fr – Sa: 18:00-02:00 Uhr
Mo, So & feiertags geschlossen

Moin, Moin

Heute entführen wir euch in den hohen Norden! Wir haben nämlich die leckersten Fischrestaurants an den deutschen Küsten ausfindig gemacht, bei denen vor allem eins auf den Tisch kommt: frischer Fisch!

fisch

Usedom: Domkes Fischhus

Bei Domkes Fischhus auf Usedom steht man nicht nur vor der Qual der Wahl, was die Gerichte angeht, sondern auch bezüglich des Sitzplatzes. Hier kann man sich die pommersche Küche und Fischspezialitäten nämlich entweder im Biergarten unter Palmen, im künstlerisch aufwendig gestalteten Gasthaus oder in gemütlichen Strandkörben schmecken lassen. Täglich stehen hier fangfrischer Fisch und Räucherfisch auf der Speisekarte. Oder man sucht sich direkt an der Fisch-Theke seinen Fisch aus und kann sogar bei der Zubereitung zusehen. Und danach kommt der beste Part: das Essen und Genießen!

Seestraße 24
17419 Seebad Ahlbeck
Öffnungszeiten:
Mo.-So.: 10- 22 Uhr

Norderney: Gosch

Im Herzen des ältesten Seebades an der Nordseeküste liegt das Fischrestaurant Gosch. Man kennt es hauptsächlich von der Nordseeinsel Sylt, wo es diverse Standorte gibt, aber auch auf Norderney müssen Fischliebhaber nicht auf das bekannte Fischrestaurant verzichten. Zentral gelegen, kann man sich hier frische Meeresdelikatessen mit Blick auf den Kurplatz und historische Gebäude wie das Conversationshaus schmecken lassen. Ob Scampis Lachs oder Dorsch, hier kommt jeder Fischliebhaber auf seine Kosten. Das Restaurant bietet 70 Innen- und 90 Außenplätze – und wer Glück hat, schafft es, ein Plätzchen in der Sonne zu ergattern, und kann das bunte Treiben am Kurplatz beobachten.

Wilhelmsstraße 1-3
26548 Norderney
Öffnungszeiten:
Täglich 11-22 Uhr Küche

kajueteLangeoog: Kajüte am Hafen

Malerisch gelegen am Yachthafen zwischen Sportbooten, Segelschiffen und der Fähre befindet sich das Restaurant „Kajüte am Hafen“. Im maritimen Restaurant oder auf der großzügigen Terrasse mit Meerblick lassen sich die typischen Fischspezialitäten besonders gut genießen. Auf der Speisekarte findet man hier zum Beispiel Gambas, gebratene grüne Heringe oder die Scholle Husumer Art mit Krabben. Aber auch kalte Spezialitäten wie Labskaus oder Matjessalat kann man sich hier schmecken lassen.

Hafendeich-Straße 9
26465 Langeoog
Öffnungszeiten:
Mi.-Sa.: 11-18 Uhr

Baltrum: Skippers Inn

Saisonale Produkte und eine frische Zubereitung ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker – das ist das Motto von Skippers Inn. Ob Scholle, Muscheln oder Leckereien wie Rotzunge: Fischfreunde werden beim Fisch, der teilweise direkt von den Nordseefischern an der Küste kommt, mit Sicherheit fündig. Serviert wird hier deutsche Küche, die modern und international interpretiert wurde. Und auch das kulinarische Erbe Ostfrieslands darf in den verschiedenen Gerichten nicht fehlen. Whisyfreunde werden im Skippers Inn ebenfalls auf ihre Kosten kommen – und mit etwas Glück, findet hier sogar gerade ein Whisky-Tasting statt!

Haus 50
26579 Baltrum
Öffnungszeiten:
Mo.-So.: 12-21 Uhr (Küche)
Di. ab 17 Uhr

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Zu Besuch beim Joulupukki

Weihnachten ohne Weihnachtsmann? Unmöglich! Das dachten wir uns auch und haben uns auf die Suche gemacht. Wo man ihn treffen kann und wohin man schreiben muss, damit die ganzen Wunschzettel auch beantwortet werden, haben wir hier für euch gelüftet …

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Einmal Polarkreis und wieder zurück

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Wer den Weihnachtsmann sucht, der wird in Rovaniemi, Hauptstadt der nordfi nnischen Landschaft Lappland, fündig. Hier in dir ekter Nähe des Polarkreises wohnt der Joulupukki, wie die Finnen den Weihnachtsmann nennen, mit seiner Frau Muori und seinen fl eißigen Wichteln, den „Tonttus“. Sie alle unterstützen ihren Chef dabei, die vielen Briefe zu sortieren, die Joulupukkis Rentiere in Scharen abliefern. Die Schnellsten unter euch bekommen eine Antwort noch pünktlich bis Weihnachten, natürlich mit dem Polarkreisstempel versehen! Ihr möchtet den Brief am liebsten gleich losschicken? Dann ran an die Feder und ab geht die Post:

Der Weihnachtsmann ist gar nicht weit!

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Auch in Deutschland fi ndet man den Weihnachtsmann, nämlich in Himmelpfort in Brandenburg. Hier sortiert er in der warmen Stube seiner Weihnachtspostfi liale unter dem Dach einer ehemaligen Dorfschule Tausende von Briefen von Erwachsenen und Kindern. In ihnen liest er Wünsche, Sorgen, Träume. Und so quillt jedes Jahr die Postfi liale in dem beschaulichen, idyllischen Örtchen über. Wer ebenfalls einen Brief für den Weihnachtsmann hat, der sollte ihn rechtzeitig abschicken, denn wenn er bis spätestens zehn Tage vor Heiligabend bei ihm eintrudelt, wird er auf jeden Fall beantwortet, sogar in 15 verschiedenen Sprachen. Und wer nun selbst einmal in Himmelpfort vorbeischauen will, bekommt auf der Website des Weihnachtshauses alle Informationen rund um den Weihnachtsmann und seine Veranstaltungen.

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Made in America: Thanksgiving

Bestimmt jeder hat schon einmal davon gehört – Thanksgiving. Es ist der Feiertag in den USA. Aber was hat es eigentlich damit auf sich? Wir haben die schönsten Bräuche zusammengetragen.

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In Amerika gibt es viele verschiedene Bräuche. Einer davon ist das Fest Thanksgiving. Der Feiertag ist immer am vierten Donnerstag im November und wird groß gefeiert, da es das wichtigste Familienfest in den USA ist. Übersetzt heißt Thanksgiving „Danksagung“ und ist in etwa unserem Erntedankfest gleichzusetzen.

Pumpkin Pie und Turkey

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Traditionelle Gerichte an Thanksgiving sind der gebratene und gefüllte Truthahn, den viele Familien schon lange vorher ausgesucht und vorbereitet haben, sowie eine reichhaltige Auswahl an Beilagen. Darunter ist meist saisonales Gemüse wie Kürbis, Süßkartoffeln, Karotten, Äpfel, Nüsse und Cranberrys. Sehr ungewöhnlich für Deutsche: Manches Gemüse wie Süßkartoffeln wird mit Marshmallows überbacken. Eine beliebte Nachspeise ist ein „Pumpkin Pie“, „Cranberry Pie“ oder „Apple Pie“, also Kürbis-, Cranberry- oder Apfelkuchen.

Viele Traditionen

Neben den vielen Leckereien gibt es auch viele Traditionen. Die wichtigste ist, dass die ganze Familie zusammen ein Thanksgiving Dinner macht. Eigentlich so, wie unser Weihnachtsessen. Dann gibt es oft eine Danksagung. Jeder in der Runde erzählt Dinge und Ereignisse, für die er besonders dankbar ist. Eine lustige Tradition ist das Wishbone- Ziehen. Zwei Familienmitglieder ziehen am Gabelbein des Truthahns, so lange, bis ein Teil auseinanderbricht. Derjenige, der das längere Stück hat, darf sich etwas wünschen.

Was auch ein wenig bizarr ist: Der gerade amtierende Präsident begnadigt bei einer Zeremonie einen Truthahn, der dann nicht gegessen werden darf. Harry S. Truman führte diesen Brauch seinerzeit ein, und seitdem wurde er auch noch nicht gebrochen.

An so einem Tag darf dann eine Parade auch nicht fehlen. Diese fi ndet jährlich in New York statt, nennt sich Macy’s Parade und wird natürlich auch im Fernsehen übertragen für die, die nicht dabei sein können.

Wo kommt Thanksgiving eigentlich her?

harry-s-trumanDie meisten Traditionen kommen von den Pilgervätern, die, als sie in Massachusetts landeten, mit den Einheimischen ein dreitägiges Erntedankfest feierten. Ohne deren Hilfe hätten sie den Winter nicht überstanden. Sowohl die Amerikaner als auch die Kanadier führen ihr heutiges Thanksgiving auf diese Zeit zurück, obwohl die Feier der Pilgerväter mit den Indianern geschichtlich bis heute nicht belegt werden konnte.

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Wo die Kürbisse zu Hause sind

Der Kürbis hat im Herbst Hochsaison und hält Einzug in die Küchen und ins herbstlich dekorierte Zuhause. Die schönsten Exemplare gibt es natürlich direkt vom Bauern, und deshalb waren wir auf verschiedenen Kürbishöfen unterwegs …

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Gertrudenhof
Im Erlebnisbauernhof Gertrudenhof mit großem Streichelzoo gibt es nicht nur zahlreiche Tiere zum Anfassen, sondern auch eine große Auswahl an Obst, Gemüse und Blumen zum Kaufen – und jedes Jahr ab August auch Kürbisse. Der reine Agrarbetrieb mit großem Hofl aden wird von der Familie Zens geführt und hat in der Kürbissaison neben Hokkaido-, Butternut-, Zier- und Schnitzkürbissen auch Köstlichkeiten wie Kürbismarmelade oder Kürbis-Sekt im Angebot.

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Kürbis Hof Cordes
Auf der Suche nach einem Halloweenkürbis entschloss sich einst die Familie Cordes, die eigentlich einen Milchviehbetrieb betreibt, selbst Kürbisse anzubauen. Über die Jahre hinweg fand die üppige Ernte dann immer mehr begeisterte Abnehmer, sodass sich der Hof seit 2008 jedes Jahr im Herbst in das reinste Kürbisparadies verwandelt. Verkauft werden Speise- und Zierkürbisse aller Größen und Farben – frischer geht es kaum!

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Kultig & Lecker

Hamburg oder Berlin? Wenn es um die Erfindung der Currywurst geht, streitet sich die beiden Städte, wer sie denn nun als erster auf den Imbissteller gebracht hat … Leckere Currywurst essen kann man aber in beiden Städten wunderbar, wie diese zwei Imbisse zeigen!

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Curry 36

Wer in Berlin ist und Currywurst essen will, der kommt an dieser Bude nicht vorbei: dem Curry 36. Denn neben „Konnopke’s Imbiss“ im Prenzlauer Berg gehört das „Curry 36“ zu den beliebtesten und kultigsten Currywurstbuden Berlins. Der Name setzt sich aus der Hausnummer des Gebäudes am Mehringdamm 36 und dem Hauptangebot, der Currywurst, zusammen. Seit einigen Jahren gibt es nun aber auch eine zweite Filiale in Charlottenburg am Hardenbergplatz. Auch wer Wert auf Bio-Qualität legt, wird hier übrigens fündig, denn hier gibt es sogar eine Bio- Currywurst. Bleibt nur noch die Frage: Mit oder ohne Darm?

Mehringdamm 36
10961 Berlin-Kreuzberg
www.curry36.de
Mo.-So.: 9.00-5.00 Uhr

Eppendorfer Grill-Station

Kultige Currywurstbuden findet man natürlich auch in Hamburg – zum Beispiel die Eppendorfer Grill-Station. Einigen wird die Imbiss-Bude bekannt vorkommen, denn die Grill-Station ist der Drehplatz der WDR-Sendung „Dittsche – Das wirklich wahre Leben“ mit Olli Dittrich. Wenn hier nicht gerade gedreht wird, kann man hier natürlich leckere Currywurst und andere Klassiker wie Pommes, Bratkartoffeln oder Frikadelle genießen. Bei großem Hunger schafft die Riesencurrywurst hier Abhilfe und sorgt für gefüllte Mägen. Und wer es gerne richtig scharf mag, der kann hier die Chilicurrywurst bestellen.

Eppendorfer Weg 172
20253 Hamburg
www.eppendorfer-grillstation.de
Mo.-Fr.: 11.00-21.00 Uhr
Sa.: 12.00-20.00 Uhr
So.: 12.00-20.00 Uhr
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Naschereien aus aller Welt

Wer gerne reist und schon kurz nach seinem Urlaub die exotischen Naschereien vermisst, für den gibt es gute Nachrichten: Im Berliner Laden „Sugafari“ von Alexis Agné gibt es Süßigkeiten aus aller Welt – ein Schlaraffenland für alle Naschkatzen!
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Im Urlaub und auf Reisen entdeckt man viele neue Dinge – vor allem auch im kulinarischen Bereich. Wieder in Deutschland, denkt man dann oft an die leckere Nachspeise aus Spanien oder die tollen Süßigkeiten aus den USA zurück – und sucht sie leider oft vergeblich im Supermarkt oder im Internet.

Genauso erging es auch Süßigkeitenfan Alexis Agné, der daraufhin beschloss, einfach seinen eigenen Süßigkeitenladen aufzumachen. Im August 2010 war es dann so weit, und der Onlineshop von Sugafari startete. Anfang 2012 folgte die Ladeneröffnung in Berlin im Stadtteil Prenzlauer Berg.

Süßes aus aller Welt

Im Sugafari verkauft Agné seitdem kuriose Süßigkeiten aus aller Welt. Der Name setzt sich dabei aus dem englischen Wort „Sugar“ für Zucker und dem suahelischen Wort „Safari“ für Reise zusammen. Und eine Reise ins süße Schlaraffenland ist das Sugafari definitiv: Über 1000 Produkte aus 53 Ländern warten im Laden beziehungsweise im Onlineshop nur darauf, von reisefreudigen Naschkatzen verzehrt zu werden. Ob die knisternde Kindheitserinnerung Magic Gum, die knusprigen Tim Tams aus Australien oder ein verrückter Gebiss-Lutscher aus China – hier wird jeder fündig!

Eine Tüte voller Überraschungen

Neben leckeren Süßigkeiten zum Naschen und exotischen Getränken gibt es auch Wundertüten mit bestimmten Mottos zu kaufen – zum Beispiel zum Thema „American Way of Life“, „Willy Wonka“ oder „Deutsche Kindheit“. In Letzterer verstecken sich zum Beispiel Schleckmuscheln, Kaugummizigaretten oder Ahoj-Brause – da fühlt man sich doch gleich wieder in seine Kindheit zurückversetzt …

Und wer in Berlin ist, der entdeckt mit etwas Glück die kuriosen und exotischen Süßigkeiten von Sugafari auch auf einem Flohmarkt – oder stattet dem niedlichen Laden gleich direkt einen Besuch ab.

Kopenhagener Str. 69
10437 Berlin
www.sugafari.com
Di.-Fr.: 14.00-19.30 Uhr
Sa.: 11.00-17.00 Uhr

Ausflugstipp: Ein Bierchen im Freien

Ausflugstipp: Ein Bierchen im Freien

Bei einem gut gekühlten Bier übers Leben philosophieren, lachen und die lauen Sommerabende genießen – Biergärten eignen sich vorzüglich für solch schöne Vorhaben. In diesem Sinne: Schnell Familie und Freunde an die Hand nehmen und einer dieser traumhaften Lokalitäten einen Besuch abstatten.

Biergarten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dresden: LingnerterrassenBiergarten1
Wahrhaft herrschaftlich lässt sich das wohlverdiente Pils auf den Dresdner Lingnerterrassen genießen. Das Lingnerschloss, eigentlich Villa Stockhausen, bietet einen malerischen Blick über das romantische Elbufer und zählt zu den weltbekannten Elbschlössern im klassizistischen Stil. In historisch-ehrwürdigem Ambiente wird hier neben zünftigem Bier und fruchtigen Cocktails vor allem biologisch-regionale Küche feinster Qualität serviert.
www.lingnerterrassen.de

 

 

Hamburg: Central Park
Biergarten2Im Herzen des angesagten Hamburger Schanzenviertels, unweit des Schulterblatts, liegt er: der Central Park. Liegestühle, weit aufgefächerte Sonnenschirme und aufgeschütteter Sand lassen maritimes Flair aufkommen, wie es besser zur schönen Hansestadt nicht passen könnte. Im „Central Park“ ist jeder willkommen, der Lust auf eine entspannende Auszeit und gute Drinks hat. Das täglich wechselnde, sorgsam ausgesuchte Tagesgericht sagt außerdem knurrenden Mägen den Kampf an. www.centralpark-hamburg.net

 

 

Biergarten3 München: Michaeligarten
Im Osten des Münchner Ostparks, direkt am Ufer eines künstlich angelegten Sees, liegt der Michaeligarten mit Restaurant und üppigem Biergarten. Von dort aus kann der Blick über das Gewässer und die drei Fontänen schweifen, während der ringförmige Naturpark drum herum zur ausgiebigen Erholung einlädt. Hier, knapp 6 km von der Altstadt entfernt, verwöhnt die Haberl Gastronomie seit 1981 ihre Gäste mit frisch gezapftem Bier, hausgemachtem Obazda und anderen bayrischen, regionalen und internationalen Spezialitäten. www.michaeligarten.de

 

Berlin: Der Mauersegler
Biergarten4Für alle, die es etwas außergewöhnlicher mögen, hat unsere Hauptstadt den „Mauersegler“ in petto. Geschichtlich und geografisch angesiedelt ist der beliebte Biergarten am ehemaligen Grenzstreifen, dem Mauerpark. Via Selbstbedienung kann man hier frisch Gezapftes, exotische Cocktails, jede Menge Alkoholfreies, frisches BBQ vom Holzkohlegrill oder feine Salate erstehen und bei entspannter Live-Musik (immer sonntags) genießen. Kleiner Tipp: Eignet sich auch wunderbar, um sich vom Tumult des angrenzenden Mauerpark-Flohmarkts zu erholen. www.mauersegler-berlin.de