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Eiscreme wie in Italien

Kein Sommer ohne leckere Eiscreme! Dabei muss es nicht immer Fertigeis oder die Eisdiele sein – das Selbermachen ist nämlich gar nicht so schwer! Zumindest nicht mit unseren Tipps & Tricks…

 Eistuete

Cremigkeit
Schön cremig – so naschen wir unser Eis am liebsten. Damit dies auch bei selbstgemachtem Eis der Fall ist, muss die Masse im Gefrierschrank mehrmals umgerührt werden. Vergisst man dies, entwickeln sich nämlich große Eiskristalle. PS: Eine Eismaschine übernimmt das Rühren ganz von alleine.

EismaschineMit Maschine oder ohne?
Eine Eismaschine hat viele Vorteile. Sie nimmt einem nicht nur das Durchrühren ab und sorgt so für ein cremiges Eisprodukt, sondern das Eis gefriert mit ihr auch schneller. Einen Nachteil gibt es allerdings auch: Bei bestimmten Modellen muss die Schüssel der Eismaschine bis zu 24 Stunden vor der Zubereitung im Tiefkühlfach vorkühlen. Wer also Eis am nächsten Tag servieren möchte, sollte rechtzeitig daran denken, der Schüssel eine kleine Abkühlung zu verpassen.

Nicht geizen
Auch wenn man sonst gerne Kalorien beim Essen einspart, bei der Eisherstellung sollte man dies außen vor lassen. Denn Fett ist hier ein wichtiger Geschmacksträger und macht das Eis noch cremiger. Milch sollte also immer in der Vollfettstufe verwendet werden.

FruchtzwergeEisFür die Kleinen (und Großen)
Kein Eis im Tiefkühlschrank, aber Fruchtzwerge im Kühlschrank? Dann einfach Löffel in den Becher piksen, ab ins Eisfach, und schon können sich die Kids ein paar Stunden später über ein leckeres Eis freuen! PS: Schmeckt auch großen Naschkatzen und weckt bestimmt die eine oder andere Kindheitserinnerung!

Sugar Sugar
Zucker beeinflusst die Konsistenz der Eiscreme. Am besten für die Herstellung geeignet ist daher fein gemahlener Zucker oder spezieller Eiszucker. An der Menge sollte man ebenfalls nicht sparen. Verwendet man zu wenig Zucker, bekommt man nämlich hartes, festes Eis, das sich nur schwer portionieren lässt. Sorbets gelingen übrigens am besten mit Zuckersirup.

Ein paar Prozente
Eine besondere Geheimzutat ist Alkohol. Fügt man zur Eismasse nämlich einen Schuss Alkohol dazu, wird das Eis nach dem Herausnehmen schneller weich! Dafür dauert es aber auch etwas länger, bis das Eis gefroren ist. Zu viel Alkohol sollte man aber auch nicht hinzufügen, denn sonst kann es passieren, dass das Eis gar nicht gefriert. Den übrig gebliebenen Likör oder Schnaps also lieber selbst genießen …

 

Meat, Baby!

Rouladen, Schnitzel, Putenbrust – leckere Fleischgerichte gibt es en masse. Aber welches Fleischstück eignet sich eigentlich für welches Gericht? Und wie lagert man Fleisch am besten? Wir haben die wichtigsten Küchentipps zum Thema Fleisch für euch gesammelt.

RindFür Gourmets: Rind
Bei Rindfleisch gilt: Die zartesten Stücke stammen von den Muskelpartien, die am wenigsten beansprucht wurden – also zum Beispiel vom Rücken oder von der Innenseite der Keulen. Je nach Gericht sollte man dann das passende Fleischstück wählen. Für gebratene Steaks oder Rinderbraten eignen sich Roastbeef oder Filet, und für Rouladen oder Gulasch ist Hals, Schulter oder Rippe geeignet.

Der Klassiker: Schwein
Das wertvollste Fleischstück des Schweins ist die Keule. Aus ihr werden leckere Braten oder große Schnitzel zubereitet. Für Gulasch ist Schulter die richtige Wahl und beim Grillen von Medaillons und Koteletts sollte man auf Filet, Rücken oder Hüfte zurückgreifen. Und für Suppenfleisch oder Tafelspitz sind hohe Rippe, Wade sowie Quer- und Flachrippe das Richtige.

Für besondere Anlässe: Lammfleisch
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland auf den hinteren Plätzen, was den Verzehr von Lammfleisch angeht. Wer dennoch an Ostern oder einfach mal so einen leckeren Lammbraten auf den Tisch bringen will, der sollte hierfür Keule, Rücken, Schulter oder Haxe wählen. Für Medaillons oder Lammchops sind hingegen Filet, Keule oder Rücken das richtige Stück.

Geflügel1Leicht und fettarm: Geflügel
Wer leichtere Fleischgerichte bevorzugt, ist mit Geflügel gut beraten. Brustfleisch eignet sich zum Beispiel zum Braten oder für Ofengerichte. Die Geflügelkeulen werden unter anderem für Hähnchensteaks verwendet und können länger als das Brustfleisch gegart werden. Sie sind außerdem aromatischer. Die Flügel enthalten nur wenig Fleisch und werden zum Beispiel als Bestandteil des Geflügelkleins angeboten, welches zum Auskochen für Suppen, Saucen oder Fonds verwendet wird.

Richtig aufbewahren
Fleisch verdirbt schnell – und gehört deswegen nach dem Einkauf sofort in den Kühlschrank. Das Fleisch sollte man aus der Verpackung nehmen und in einer mit Klarsichtfolie überzogener Schüssel oder in einer Tupperdose aufbewahren. Zudem sollte es an der kältesten Stelle im Kühlschrank platziert werden, also direkt über dem Gemüsefach. Bei 0-4 °C hält sich Rindfleisch drei bis vier Tage, Kalb- und Schweinefleisch zwei bis drei Tage. Hackfleisch verdirbt übrigens besonders schnell und sollte noch am Tag des Einkaufs durchgebraten werden!

GefrierfachRein ins Gefrierfach!
Durchs Einfrieren lässt sich die Haltbarkeit von Fleisch deutlich verlängern. Schweine- und Kalbfleisch halten sich sechs Monate in der Gefriertruhe, Rindfleisch sogar noch länger. Das Fleisch sollte anschließend langsam in einer abgedeckten Schale im Kühlschrank aufgetaut werden.

 

Richtig zubereiten
Bei der Zubereitung von Fleisch sollte man einige Dinge beachten. So sollten die Arbeitsflächen, die mit rohem Fleisch in Berührung gekommen sind, sofort und gründlich mit heißem Wasser gereinigt werden, um eine Ausbreitung von Keimen zu verhindern. Rohes Fleisch sollte zudem nicht mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommen. Und zu guter Letzt sollte Fleisch immer gut durchgebraten werden – dann steht dem Fleischgenuss auch nichts mehr im Wege!

Frische-Test
Fleisch sollte immer frisch sein – aber woran erkennt man das eigentlich? Zunächst mal sollten alle Fleischsorten neutral riechen. Bei süßlich riechendem Fleisch ist Vorsicht geboten! Hochwertiges, frisches Fleisch verliert zudem kein Wasser und sollte so gut wie trocken in der Verpackung liegen. Das Fleisch sollte außerdem immer fest sein. Von der Färbung ist von Hellrot bis Dunkelrot alles o.k. – nur bei einem Grauton sollte das Fleisch sofort in den Mülleimer wandern!