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Fruchtiger Sommergenuss mit 1112 Spätburgunder Rosé

Mit seiner leichten rosa Farbe und einer herrlich frischen Note schreit der 1112 Spätburgunder Rosé nahezu nach Sommer. Der leckere Roséwein versteckte sich mit vielen anderen Leckereien in der brandnooz BBQ Box und macht nicht nur beim Grillen oder beim Picknicken im Park eine gute Figur, sondern bei vielen weiteren Gelegenheiten.

Er ist sowohl ein perfekter Aperitif als auch ein vielseitiger Essensbegleiter. Der Wein aus Baden mit zartrosa Farbe enthält 13% Alkohol und passt perfekt zu leckeren Sommergerichten wie Salaten, leichter Pasta oder Geflügel. Bei 8-10° Genusstemperatur ist er somit die richtige Erfrischung für den Sommer …

Aber fangen wir von vorne an:

Die seit 1112 als Markgrafen von Baden dokumentierte Familie, aus deren Hause die Marke Elfhundertzwölf entstammt, stellt seither höchste Ansprüche an die handwerkliche Sorgfalt und Qualität ihrer Weine. Mit großer Leidenschaft hat ihr Weingutsleiter mit der Weinlinie Elfhundertzwölf einzigartige Burgunderweine geschaffen, die jahrhundertelange Tradition und modernen regionalen Weinanbau verbindet.

Dieser elegante Spätburgunder Rosé aus der BBQ Box überzeugt dabei durch eine herrliche Frische und feine Fruchtnoten von Erdbeere und Himbeere.

Aber auch die weiteren Sorten aus dem traditionellen Weinsortiment haben viele Noozies bereits begeistern können. Der moderne, vollmundige, rubinrote Spätburgunder Trocken hat mit seiner Finesse und intensiven Fruchtaromen bereits in der brandnooz Box überzeugt, ebenso kennt ihr vielleicht schon den trockenen Grauburgunder mit zartem Zitrusaroma aus unserer Endlich Sommer Box 2018. Und vielleicht überrascht euch einiges Tages auch die vierte Sorte im Bunde, der Blanc de Noirs, mal in einer Box.

1112 Spätburgunder Rosé Flasche und Glas
1112 Spätburgunder Rosé

Was steckt eigentlich hinter der rosaroten Farbe – Roséweinherstellung

Entgegen vieler Vermutungen wird Roséwein nicht etwas aus Rotwein und Weißwein gemischt, zumindest nicht, wenn er auf korrekte Art und Weise und EU-konform hergestellt wird. Die Kenner wissen: Roséwein wird aus roten Trauben gewonnen, jedoch wie Weißwein hergestellt. In verschiedenen Verfahren entstehen auf diese Art und weiße unterschiedlich starke Weine in den schönsten rosafarbenen Schattierungen – von lachsfarben bis zu kirschrot.

Im Wesentlichen gibt es drei bekannte Verfahren zur Roséweinherstellung: Bei der sogenannten “Mazerations”- Methode wird darauf geachtet, dass die Dauer des Zusammentreffens von Most und Traubenschalen im Vergleich zur Rotweinherstellung deutlich reduziert wird. Dabei gilt: Je länger der Most mit den Schalen Kontakt hat, desto dunkler wird der Roséwein in der Farbe, aber auch desto voller und intensiver im Geschmack. Bei der Saignée-Methode gelangen die Schalen ebenfalls mit dem Most in ein Behältnis und „bluten“ dort ihre Farbe aus. Anschließend wird ein Teil des Mosts abgelassen und wie Weißwein weiter vinifiziert, was meist zu einer recht dunklen Farbe führt. In diesem Verfahren bildet der Roséwein im Prinzip ein Nebenprodukt der Rotweinherstellung. Im Vergleich dazu werden die Schalen der Trauben bei der sogenannten Abpress-Methode nicht mehr in Kontakt mit dem Most gebracht. Die roten Trauben werden direkt gepresst, sodass nur eine leichte rosa Färbung entsteht.

Gekühlte Flasche Roséwein von 1112
Leckerer Sommerwein: Spätburgunder Rosé von 1112

Was schmeckt zu Roséwein?

Aufgrund seines geringen Tannin-Anteils schmeckt Roséwein hervorragend gekühlt oder sogar auf Eis. Sein Geschmack erinnert an leichte Rotweine. Da er gekühlt verzehrt wird, ist er perfekt für den Sommer. Ganz besonders gut passt er zu

  • Gegrilltem oder gedünsteten Fisch
  • Meeresfrüchten
  • Gemüsegerichten
  • Sommerlichen Pastagerichten
  • Salaten
  • Geflügelgerichten
  • Süßen Hauptspeisen

Aber nicht nur als Ergänzung zum Essen, sondern auch als Bestandteil leckerer Rezepte ist Roséwein bestens geeignet. Leckere Rezepte bzw. Gerichte mit Roséwein sind zum Beispiel:

  • Roséwein-Pudding/-creme
  • Spritzige Getränke mit Kräutern etc.
  • Roséwein-Saucen
  • Gelées und Marmeladen
  • Bowle
  • Sorbets
  • Parfaits & Kompott
Schupfnudeln mit Erdbeeren und Roséwein
Leichte Gerichte für den Sommer – dazu Roséwein

Wir wünschen euch einen herrlich frischen Sommer und viel Spaß beim Anstoßen!

Euer brandnooz Team

Feigen-Honig-Eis mit Madeira

Die beste Erfrischung an heißen Sommertagen: ein leckeres, cremiges Eis! Und bei diesen drei ausgefallenen Eis-Kreationen schmilzt man garantiert ganz schnell dahin …

Feigen-Honigeis-Madeira

Zutaten für ½ Liter

5 frische Feigen, entstielt
40 g Zucker
2 EL Honig
2 EL Wasser
250 ml Rahm (Sahne)
100 ml Milch
½ EL Madeira

1. Die Feigen ungeschält in Stücke schneiden. Mit Zucker, Honig und Wasser in einem Topf aufkochen und etwa 10 Min. köcheln lassen; ab und zu umrühren. Etwas abkühlen lassen und fein pürieren. Nach Belieben durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen.
2. Rahm, Milch, Madeira und das Feigenpüree verrühren und im Kühlschrank gründlich durchkühlen. Die Masse in der Eismaschine gefrieren lassen, in einen Behälter füllen und tiefkühlen.

Tipp:
Keine Eismaschine? In dem Fall die Eismasse nach Rezept herstellen und entweder in einem Eisbad oder im Kühlschrank völlig durchkühlen. Das Eis dann ins Tiefkühlfach stellen und während des Gefrierens 3-4 mal durchrühren. Servierfertig ist das Eis nach 3-4 Stunden.

Eis

Fünf Tipps gegen fiese Wespen

fb-Wespenpost

Kennt ihr das auch? Ihr wollt die süßen und herzhaften Köstlichkeiten aus unseren Boxen genüsslich im Freien verzehren, doch immer wieder treiben viele kleine Wespen ihr Unwesen?!
Wir haben fünf einfache Tipps gefunden, wie ihr die gelb-schwarzen Ungetümer des Sommers am besten vertreiben könnt 😉

1. Bunte Kleidung: Auch wenn es im Sommer besonders Spaß macht, sich bunt anzuziehen – dunkle oder sogar weiße Kleidung schützt am besten! Wer grelle Farben oder verschiedene bunte Muster auf seiner Kleidung trägt, zieht Wespen garantiert an. Es darf also auch mal ein schwarzes oder weißes Top sein, denn das finden Wespen tatsächlich sehr uninteressant.

2. Immer Kleingeld in der Tasche: Wespen haben einen Geruchssinn. Und dieser mag es gar nicht, wenn es nach Kupfer riecht. Es wird daher empfohlen, Geldstücke einige Zeit mit den Händen warmzureiben und diese dann auf dem Tisch zu verteilen. Damit werden Wespen ganz schnell fortgetrieben.

3. Kaffeepulver – geht immer: Was für uns so bekömmlich und lecker ist, finden Wespen umso unangenehmer. Am besten etwas Kaffeepulver auf einer kleinen Schale verteilen und dann mit einem Feuerzeug anzünden. Das riecht toll und hält Wespen fern – da werden also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen 🙂 Und es gibt noch mehr Dinge, die Wespen nicht riechen können. Dazu gehören zum Beispiel die Blätter und die Stängel von Tomatenpflanzen und Basilikumtöpfe.

4. Dressuren: Man glaubt es kaum, aber Wespen können auch lernen – und das sogar direkt am Esstisch. Die für Wespen interessanten Lebensmittel sollten einige Meter entfernt immer an derselben Stelle platziert werden, die Tiere werden dann wie von selbst immer diesem Ort entgegenfliegen. Sehr gut eignen sich reife Früchte. Auf Honig und Marmelade sollte eher verzichtet werden, da die kleinen Monster davon noch aufgeregter werden.

5. Haarspray: Sollte noch etwas Haarspray im Haushalt übrig sein, hilft auch dieses! Es ist nicht unbedingt die umweltfreundlichste Alternative, aber dennoch ist eine Sprühspur aus Haarspray äußerst effektiv gegen Wespen.

Wir hoffen, dass ihr die letzten heißen Tage mit diesen kleinen Tipps noch richtig genießen könnt – lasst euch unsere Boxprodukte dabei schmecken!

Eure Lisa von brandnooz

Wildkräuterlimonade mit Ingwer

Ob als Durstlöscher oder kalte Erfrischung: An heißen Sommertagen sind Limonaden etwas Herrliches! Selbst gemacht sind sie nicht nur gesund, sondern auch ein perfekter Drink, wenn sich spontan Gäste ankündigen.

Wildkraeuterlimonade

Zutaten für 8 Gläser

3 unbehandelte Zitronen
2 cm frischer Ingwer
300 g Zucker
100 g Gundermannblätter*
100 g Gierschblätter*
750 ml kaltes Mineralwasser
Eiswürfel nach Belieben

*Gundermann, auch Gundelrebe genannt, und Giersch sind zwei fast in Vergessenheit geratene Wildkräuter. Der aromatische Gundermann schmeckt nach Lakritz und Minze, Giersch nach Petersilie.

1. Zwei Zitronen auspressen und mit einem Zestenreißer von der Schale die gelbe äußere Schale sehr dünn abschälen. Eine Zitrone in Scheiben schneiden, beiseitelegen.
2. Den Ingwer schälen und in feine Scheiben schneiden. Zucker, Zitronensaft, Zitronenschale, Ingwer und 250 ml Wasser in einem Topf bei mittlerer Temperatur in ungefähr 15 Min. aufkochen und zu einem Sirup reduzieren lassen.
3. Die Kräuter waschen und einige für die Dekoration beiseitelegen. Den heißen Sirup über die Kräuter gießen und alles über Nacht kühl stellen.
4. Am nächsten Tag alles durch ein Sieb passieren und mit Mineralwasser auffüllen. Zum Servieren in jedes Glas Eiswürfel und Zitronenscheiben geben, mit Limonade auffüllen und mit frischen grünen Kräutern garnieren.

Limonaden

 

Ausflugstipp: Ein Bierchen im Freien

Ausflugstipp: Ein Bierchen im Freien

Bei einem gut gekühlten Bier übers Leben philosophieren, lachen und die lauen Sommerabende genießen – Biergärten eignen sich vorzüglich für solch schöne Vorhaben. In diesem Sinne: Schnell Familie und Freunde an die Hand nehmen und einer dieser traumhaften Lokalitäten einen Besuch abstatten.

Biergarten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dresden: LingnerterrassenBiergarten1
Wahrhaft herrschaftlich lässt sich das wohlverdiente Pils auf den Dresdner Lingnerterrassen genießen. Das Lingnerschloss, eigentlich Villa Stockhausen, bietet einen malerischen Blick über das romantische Elbufer und zählt zu den weltbekannten Elbschlössern im klassizistischen Stil. In historisch-ehrwürdigem Ambiente wird hier neben zünftigem Bier und fruchtigen Cocktails vor allem biologisch-regionale Küche feinster Qualität serviert.
www.lingnerterrassen.de

 

 

Hamburg: Central Park
Biergarten2Im Herzen des angesagten Hamburger Schanzenviertels, unweit des Schulterblatts, liegt er: der Central Park. Liegestühle, weit aufgefächerte Sonnenschirme und aufgeschütteter Sand lassen maritimes Flair aufkommen, wie es besser zur schönen Hansestadt nicht passen könnte. Im „Central Park“ ist jeder willkommen, der Lust auf eine entspannende Auszeit und gute Drinks hat. Das täglich wechselnde, sorgsam ausgesuchte Tagesgericht sagt außerdem knurrenden Mägen den Kampf an. www.centralpark-hamburg.net

 

 

Biergarten3 München: Michaeligarten
Im Osten des Münchner Ostparks, direkt am Ufer eines künstlich angelegten Sees, liegt der Michaeligarten mit Restaurant und üppigem Biergarten. Von dort aus kann der Blick über das Gewässer und die drei Fontänen schweifen, während der ringförmige Naturpark drum herum zur ausgiebigen Erholung einlädt. Hier, knapp 6 km von der Altstadt entfernt, verwöhnt die Haberl Gastronomie seit 1981 ihre Gäste mit frisch gezapftem Bier, hausgemachtem Obazda und anderen bayrischen, regionalen und internationalen Spezialitäten. www.michaeligarten.de

 

Berlin: Der Mauersegler
Biergarten4Für alle, die es etwas außergewöhnlicher mögen, hat unsere Hauptstadt den „Mauersegler“ in petto. Geschichtlich und geografisch angesiedelt ist der beliebte Biergarten am ehemaligen Grenzstreifen, dem Mauerpark. Via Selbstbedienung kann man hier frisch Gezapftes, exotische Cocktails, jede Menge Alkoholfreies, frisches BBQ vom Holzkohlegrill oder feine Salate erstehen und bei entspannter Live-Musik (immer sonntags) genießen. Kleiner Tipp: Eignet sich auch wunderbar, um sich vom Tumult des angrenzenden Mauerpark-Flohmarkts zu erholen. www.mauersegler-berlin.de

Rezept – Spinatsalat mit Pfirsich und Ziegenkäse

Spinatsalat mit Pfirsich und Ziegenkäse

Zutaten für 4 Portionen

Für den Salat
250 g junger Spinat
3 Reife Pfirsiche
80 g magerer Speck
1 rote Zwiebel, gehackt
2 EL Bertolli Olio di Oliva „Cucina“
1 Kleiner Bund Zitronenthymian
4 Stück Ziegenkäsetaler
2 EL rote Balsamico-Creme

Für das Dressing
4 EL Bertolli Extra Vergine „Robusto“
2 EL Weisser Balsamico (z.B. von Bertolli) oder Zitronensaft
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 TL Honig
Salz und Pfeffer

Spinatsalat

Alle Fotos und Rezepte: © Bertolli Olivenöl im Vertrieb der deOleo Deutschland GmbH

 

1. Den Spinat waschen und trocken schleudern.

2. Die Pfirsiche schälen, dafür die Schale einritzen und die Pfirsiche in einer Schüssel mit heißem Wasser überbrühen. Kurz ziehen lassen, herausnehmen und mit einem Messer die Haut abziehen. Halbieren, den Kern entfernen und in Spalten schneiden. Blättchen vom Zitronenthymian abzupfen, 4 Stiele für die Dekoration aufbewahren.

3. Den Speck würfeln und in einer Pfanne knusprig braten. Die gehackte Zwiebel zugeben und mit anbraten. Die Pfirsichspalten mit 2 EL Bertolli Olio di Oliva „Cucina“ in die Pfanne geben und anschmoren. Am Schluss den Zitronenthymian darüberstreuen.

4. Alle Zutaten für das Dressing gut vermengen. Den Spinat mit dem Dressing überziehen und auf den Tellern anrichten. Die lauwarmen Pfirsichspalten danebenlegen und mit Speck und der Sauce aus der Pfanne übergießen. Für jeden Teller einen Ziegenkäse zerbröseln und darüberstreuen, mit der Balsamico-Creme beträufeln. Mit Zitronenthymian-Zweigen dekorieren. Den Salat mit Focaccia servieren.

Bertolli_Promotion

Schöner Leben – Balkonien

Schöne Grüße aus Balkonien

Mit nur wenigen Handgriffen lässt sich der heimische Balkon in ein kleines Kreativparadies der Ruhe und Entspannung verwandeln. Hier heißt es: Füße hochlegen und die Sommersonne in vollen Zügen genießen. Das Beste daran: Unsere Tipps sind nicht nur herrlich dekorativ, sondern schonen auch den Geldbeutel.

Balkonien

Alle Foto: © Peter Raider/BLV Buchverlag

 

Zitronenlichter

Stimmungsvolle Kerzen verleihen Sommerabenden eine herrlich romantische Note. Bei dieser Deko-Idee funktionieren knallgelbe Zitronen als clevere Kerzenhalter und – ganz nebenbei – als farbenfroher Blickfang.

MATERIAL:
2 ZITRONEN, TEELICHTER, TEELICHTHALTER AUS GLAS (ODER ÄHNLICHE GLÄSCHEN), STEINE, ROSMARINZWEIGE

So geht’s:
1. Zitronen halbieren, vorsichtig auspressen, das Fruchtfleisch komplett entfernen und säubern.
2. Teelichter aus der Form nehmen und in die Zitronenhälften setzen. Die Gläschen mit Wasser füllen, Steine auf den Boden der Gläser legen und Rosmarinzweige dazulegen. Die Zitronenlichter vorsichtig in die Gläschen setzen, sie sollten dabei nicht nass werden.
3. Alternativ kann auch eine große Glasschale mit Wasser gefüllt und mehrere Zitronenlichter hineingesetzt werden.

Dünen_im_Glas

 

Dünen im Glas
Strand-Flair im Miniformat bescheren uns diese hübschen Sandschalen. Wer braucht schon Sylt oder die Riviera, wenn er diese kleinen Deko-Dünen sein Eigen nennen kann?

MATERIAL
TEELICHTHALTER AUS GLAS, VOGELSAND, GRASBÜSCHEL AUS DER WIESE, FILZ, 15 CM BREIT

So geht’s:
1. Die Teelichthalter aus Glas mit Vogelsand ca. ¾ voll füllen. Die Grasbüschel mit Wurzeln vorsichtig aus der Erde ziehen, den Wurzelballen leicht befeuchten und mittig in den Sand setzen.
2. In einer Gärtnerei oder im Bastelladen Filz von der Rolle in beliebiger Farbe je nach Tischlänge abschneiden lassen.
3. Den Rollenfilz in der Mitte über den Tisch auslegen und die Gläser neben- oder hintereinander auf den Filz stellen, dazwischen Steine und Geäst legen.
4. Alternativ eignet sich auch ein großes Einweckglas mit oder ohne Deckel zum Bepflanzen.

Dosen_Blumentopf

 

Recycling-Blumentöpfe
Klassische Tontöpfe? Viel zu langweilig! Diese Saison zieren wir Balkon oder Terrasse mit hübschen Blechdosen, die nostalgisches Flair versprühen. Das perfekte Heim für Rosmarin, Geranie & Co. …

MATERIAL
TOMATENDOSEN, BLUMENERDE, KIESELSTEINE, MINIKRÄUTER ODER BLÜMCHEN

So geht’s:
1. Eine mittelgroße Tomatenmarkdose leeren, den oberen Deckel vorsichtig entfernen, gut auswaschen und abtrocknen.
2. Mit einer Kordel den oberen und unteren Rand verzieren. Die Kordel dazu mit ein paar Tropfen Heiß- oder Sekundenkleber festkleben.
3. Vorsichtig einige Löcher in den Boden der Dosen bohren. Kieselsteine auf den Boden legen, damit das Wasser ablaufen kann, dann die Kräuter mit Erde in die Dose pflanzen und leicht angießen.

Buch_Der_Genuss_Balkon

 

Genusswelt

Very Berry!

Sehnsüchtig erwarten wir den Sommer, denn dann landen sie wieder auf unserem Teller: Beeren in allerlei Variationen. Sie sind klein und süß, schmecken pur oder im Kuchen. Zeit für einen kleinen Überblick!

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Foto: Shutterstock/ Valentyn Volkov

 

Johannisbeeren
Klein – aber oho! Johannisbeeren liefern jede Menge Vitamine und sind Spitzenreiter in Sachen Kaliumgehalt. Die säuerlichen Beeren können weiß, rosa, rot oder schwarz sein und machen sich sogar prima zu herzhaften Gerichten, wie Chutney oder zu Wild. Erntezeit: Juni bis September.

Stachelbeeren
Raue Schale – zuckersüßer Kern! Stachelbeeren gehören zu den süßesten und größten Beerensorten. Für Konfitüren und Kompott verwendet man die Beeren im unreifen Zustand, da der Ballaststoffgehalt dann besonders hoch ist – und die Konfitüre gut eindickt. Stachelbeeren haben von Juni bis August Saison.

Heidelbeeren
Die blauen Früchtchen haben es in sich: mattdunkelblaue Schale, süßes Fruchtfleisch und mild-säuerliche Note. Deshalb sind sie auch auf der ganzen Welt beliebt! Viele Studien beweisen auch den hohen Gesundheitsfaktor von Heidelbeeren: Anthocyanidine aus den Heidelbeeren sollen dem Körper helfen, freie Radikale abzufangen. Die Erntezeit liegt zwischen Juli und September. Unser Tipp: frisch gebackene Muffins mit Blaubeeren.

Erdbeeren
Ob zum Selberpflücken oder vom Markt – frische, aromatische Erdbeeren haben ein festes Fruchtfleisch und leuchten rot. Sie sind sehr druckempfindlich und faulen schnell an beschädigten Stellen – also besser behutsam nach dem Einkauf nach Hause tragen und rasch verzehren! Der Vitamin-C-Gehalt von Erdbeeren ist enorm: Er liegt höher als der von Orangen und Zitronen. Die roten Früchte haben von Anfang Mai bis Juli Saison.

Himbeeren
Wenn die zarten Beeren reif sind, hängen sie leuchtend rosarot am Strauch – und werden von Ende Juni bis Mitte September geerntet. Nach dem Kauf am besten im Kühlschrank aufbewahren, da die zarten Früchtchen besonders empfindlich sind. Wer sich ein Stückchen Sommer im Winter bewahren möchte: Himbeeren lassen sich hervorragend einfrieren.

Brombeeren
Sie ist die kleine, dunkle Schwester der Himbeere – und schmeckt besonders aromatisch und fruchtig. Als Gelee, in Fruchtsaft oder roter Grütze kommt der natürlich schwarzblaue Farbstoff der Brombeeren besonders toll zur Geltung. Hättet Ihr’s gewusst? Aus den Blättern der Brombeere lässt sich leckerer Tee zubereiten.

Lavendel crème brûlée

Lavendel-crème brûlée

Zutaten für 4 Portionen

400 g Sahne
150 ml Milch
90 g Zucker
1 Vanilleschote
4 Eigelb
1 Bündchen Lavendelblüten
3-4 EL Zucker
4-5 EL brauner Zucker zum Abbrennen

Lavendel_creme_brulee

Alle Fotos: © Norbert Kohlmann/LV-Buch

1. Am Vortag die Sahne mit der Milch, dem Zucker und dem Mark der Vanilleschote verrühren. Die Eigelbe untermischen. In die Masse die Vanilleschote und die Lavendelblüten einlegen. Das Ganze über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

2. Am nächsten Tag die Masse durch ein Haarsieb abseihen und in 6 – 8 feuerfeste Förmchen verteilen. In die Fettpfanne des Backofens kochend heißes Wasser gießen und die Förmchen hineinstellen, so dass sie bis zur Hälfte im Wasserbad stehen. Bei 150 ° C 45 – 60 Min. garen lassen, die Creme darf nicht mehr flüssig sein.

3. Nach dem Abkühlen die Creme mit braunem Zucker bestreuen und diesen mit dem Brûlée-Brenner zur knusprigen Kruste abbrennen. Mit frischen Lavendelblüten bestreuen und sofort servieren – so wird die klassische Crème brûlée fein parfümiert und perfekt fürs sommerliche Gartenmenü.

Tipp: Mit frischen Beeren aus dem Garten fruchtig garnieren.

Buch_Mein-Garten

Rezept Berliner Luft

Genüsse aus dem Garten

Sommer, Sonne, Gartenzeit: Die warmen Monate locken uns mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten. Beeren, Kirschen, Kräuter und Salate haben jetzt Hochsaison und warten im heimischen Garten auf ihre Ernte. Was man aus den selbst gezüchteten Leckereien so alles zaubern kann? Hier erfahrt ihr es!

Alle Fotos: © Norbert Kohlmann/LV-Buch

Alle Fotos: © Norbert Kohlmann/LV-Buch

Berliner Luft

Zutaten für 4 Portionen

400 g Beeren aus dem Garten
2 cl Orangenlikör
1 EL Puderzucker
1,5 Blatt Gelatine
3 Eier
2 EL Weißwein
70 g Zucker
4 EL Zitronensaft
1 Prise Salz
Minzblättchen oder Melisseblättchen

1. Die Beeren waschen und putzen. Eine Hälfte der Beeren beiseitestellen, davon 2 EL für die Garnitur übrig lassen. Die andere Hälfte mit dem Stabmixer zu einer Sauce pürieren. Diese mit den ganzen Beeren mischen und mit Orangenlikör und Puderzucker abschmecken.

2. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und die Eier trennen. Den Wein mit 45 g Zucker, dem Zitronensaft und Eigelb in einem Topf unter ständigem Rühren aufkochen (gerne auch im Wasserbad). Die Gelatine ausgedrückt unter Rühren in der heißen Weinmischung auflösen. Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker und etwas Salz zu einem luftigen Schnee aufschlagen. Etwas vom Eischnee abnehmen und unter die Wein-Zitronen- Masse rühren. Das restliche Eiweiß vorsichtig unterheben.

3. Die Beeren in Gläser verteilen, mit der Creme bedecken, mit den restlichen Beeren und Minze- oder Melisseblättchen garnieren. Eventuell noch mit etwas Zitronenabrieb dekorieren.

Tipp: Gut gekühlt wird diese leckere Süßspeise noch luftiger. Im Winter statt der Beeren marinierte Zitrusfrüchte oder Kompott verwenden.