Schlagwort: Schweiz

Dürfen wir vorstellen?

Wir lieben Blogs und Vlogs. Ein paar ganz besondere wollen wir euch vorstellen und den Bloggern ihre geheimen Tipps entlocken. Heute verrät uns Anne vom YouTube-Kanal „Annes Leben“, wie sie den Titel „Erste YouTube-Mama der Schweiz“ bekam.

annes-leben-portrait-anne-estermann-webAnne Estermann lebt in Luzern in der Schweiz. Seit 2013 verö“ffentlicht sie unter www.youtube.com/AnnesLebenCH Videos zum Thema Mamasein, Produkttests, Rezepte und zu ihrem Leben in der Schweiz. Auf ihrem Blog www.annesleben.ch findet man seit einem Jahr weitere Rezepte und Produkttests.

Du betreibst einen YouTube-Kanal und einen Blog. Um welche Themen geht es auf deinen Kanälen – und welcher Kanal war zuerst da?
Anne: 2013 startete ich mit dem YouTube-Channel, und den Blog gibt es jetzt seit einem Jahr. Die Themen umfassen das Frau- sowie Mamasein mit Hauls, Produkttests, Rezepten, DIY und Videos zu meiner Auswanderung und meinem Leben in der Schweiz.

Was macht dir mehr Spaß: zu bloggen oder Videos zu drehen? Und wo siehst du die Unterschiede zwischen den beiden Medien?
Anne: Beides macht mir viel Spaß, weil ich kreativ sein kann. Zum Schreiben habe ich aber eine besondere Affinität, und ich habe das Glück, dass ich dieser Leidenschaft auch beruflich nachgehen darf. Die Idee, Videos zu drehen, kam, als ich schwanger wurde. Der größte Unterschied ist ganz klar der Zeitaufwand: Für einen Blogbeitrag brauche ich nicht ganz so viel Zeit wie für ein Video.

Wie viel Zeit verbringst du mit deinem Blog und YouTube-Kanal? Und hast du eine feste Routine?
Anne: Ich versuche, mindestens zwei Videos und zwei Blogbeiträge pro Woche zu produzieren und online zu stellen. Der Zeitaufwand hängt ganz vom Thema ab. Ich gehe hier auch gerne auf die Wünsche der Leser und Zuschauer ein.

Was hat es mit dem Titel „Die erste YouTube-Mama der Schweiz“ auf sich?
Anne: In der Schweiz ist das Vloggen noch nicht so weit verbreitet oder populär, weswegen ich die erste YouTuberin war, die über das Leben als Mama Videos gedreht hat. Seither werde ich, vor allem von der Presse, als „die erste YouTube-Mama der Schweiz“ betitelt.

Auf deinem YouTube-Kanal gibt es in letzter Zeit auch einige Rezept-Videos. Was sollte man bei Kochvideos beachten – und wird es in Zukunft mehr davon auf deinem Kanal geben?
Anne: Auch beim Kochen liebe ich es, kreativ zu sein, und probiere gerne neue Rezepte aus. Weitere Videos sind definitiv geplant und das Wichtigste für mich ist, dass die Gerichte lecker, einfach zu machen und auch ausgewogen sind.

Hast du noch einen Tipp, den du angehenden Bloggern und YouTubern geben kannst?
Anne: „Man sollte so bleiben, wie man ist, und sich nicht verstellen. Und man sollte nur bloggen, wenn man wirklich Spaß daran hat.“
Es steckt einiges an Arbeit dahinter, aber ich finde, es zahlt sich aus. Die Interaktion mit den Zuschauern sowie Lesern möchte ich auf jeden Fall nicht mehr missen.

Caotina Weihnachtsduett: leckere Weihnachts Amarettini

Mmmmmh! 😋  Wir haben wieder ein Türchen von unserem Adventskalender geöffnet und herausgepurzelt ist die köstliche Schweizer Schokolade von Caotina! Man kann sie als Kakao genießen oder auch für tolle Weihnachtsrezepte nutzen. Zum Beispiel für diese leckeren Caotina-Plätzchen-Rezepten – mit ihnen duftet es in der Küche unwiderstehlich. Die weihnachtlichen Amarettini kommen ganz ohne den Namensgeber Amaretto aus und sind dadurch auch Alkoholfrei. Fabelhaft für die ganze Familie. 🍪 Weil beide Varianten einfach so gut schmecken, bekommt ihr heute gleich zwei Rezepte.

Das erste, klassische Rezept mit frischer Minze und Schokolade sowie das zweite Rezept mit Orange und Zimt – für alle, die einen Hauch von Frucht mögen.

Caotinas Weihnachts Amarettini

Caotinaretti-Minze Guetzli (Kekse)

Zutaten (für 70-90 Stück je nach Größe)

  • 230 g Mandeln gemahlen
  • 220 g Haselnüsse gemahlen
  • 300 g Puderzucker
  • 4 EL Mehl
  • 90 g Caotina
  • 2 EL Minze Sirup (Reformhaus)
  • 2 EL gehackte frische Minze
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Speisestärke
    zum Verzieren:
  • 2 EL Caotina noir
  • 2 EL Puderzucker

Zubereitung

1. Alle Zutaten, außer die letzten beiden (Caotina Noir und Puderzucker), mit dem Handmixer zusammen rühren und zugedeckt 3 h kühlstellen.

2. Puderzucker und Caotina in einer Schüssel mischen.

3. Kleine Kugeln formen, und in dem Puderzucker-Caotinamix abdrehen. Auf ein Blech und bei 180 °C 10-12 Minuten backen, je nach Grösse der Kugeln. Auskühlen lassen und nach Wunsch mit den Caotina-Puderzucker Resten bestäuben.

Wie versprochen, war das noch nicht alles. Wer mehr Variabilität haben möchte sollte unbedingt die zweite Variante der  Caotina-Amarettinis ohne Amarettini ausprobieren:

Caotinaretti-Orange-Zimt Guetzli (Kekse)

Zutaten (70-90 Stück je nach Größe)

  • 450 g Mandeln gemahlen
  • 250 g Puderzucker
  • 8 EL Mehl
  • 120 g Caotina blanc
  • 3 EL Orangensirup
  • 3 Päckchen Orangenzeste
  • 1 TL Zimt Pulver gestrichen
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Speisestärke

zum Verzieren:

  • 2 EL Caotina blanc
  • 2 EL Puderzucker
  • ½ TL Zimtpulver

Zubereitung

1. Alle Zutaten, außer die letzten drei (Caotina blanc, Puderzucker und Zimt), mit dem Handmixer zusammen rühren und zugedeckt 3 h kühlstellen.

2. Puderzucker und Caotina blanc und Zimt in einer Schüssel mischen.

3. Kleine Kugeln formen und in dem Puderzucker-Caotina-Zimt-Mix abdrehen. Auf ein Blech und bei 180 °C 10-12 Minuten backen, je nach Grösse der Kugeln. Auskühlen lassen und nach Wunsch mit dem restlichen Zimtzucker-Mix bestäuben.

Wir wünschen euch eine wunderbar leckere Weihnachtszeit 🙂

Käsereise durch Europa!

Käsereise durch Europa!

Lust auf einen kleinen Schlemmertrip? Ein Käseteller nimmt uns mit in Höhlen, auf Berge, vorbei an Schafen, Ziegen und grasenden Kühen. Kurz: Abenteuerlich köstlich.

Käsebrett-obenEmmentaler – Schweiz
Die Reise führt uns ins Emmental, einer Hügellandschaft im Herzen der Schweiz. Hier hat der echte Schweizer Käse seinen Ursprung, dessen Geschichte sich auf der „Käseroute“ verfolgen lässt. Besondere Merkmale: große runde Löcher, schnittfest, intensives Aroma.

Camenbert – Frankreich
Jetzt geht’s rund: Auf den Spuren der Käsetradition ist ein Abstecher in das französische Dörfchen Camembert in der Normandie Pflicht. Hier wurden einst die ersten kreisförmigen Leibe gekäst und erlangten als kaiserliche Leibspeise Napoléons III Berühmtheit.

Frischkäse – Deutschland
Für Butter-Muffel sind Frischkäse und seine Variation als Quark unverzichtbar. Während Bodybuilder auf Magerquark schwören, darf es beim Frühstück und im Käse-Quark-Kuchen gerne die leckere 40 % Fett-Variante sein. Geheimtipp: Quark als Wickel gegen blaue Flecken.

Greyerzer – Schweiz
Das Schweizer Goldstück lässt sich kaum buchstabieren und unmöglich aussprechen. Doch die Mühe lohnt: Der herbe Geschmack dieses Rohmilchkäses verzückt Käsefans. Echter Greyerzer stammt übrigens immer aus der Schweiz – der Begriff ist weltweit geschützt.

Schaf(s)käse – Griechenland
Kein Besuch in Griechenland ohne Fetakäse! Das würzige Original wird aus Schaf- oder Ziegenmilch hergestellt und reift in Salzlake. Weckt Urlaubserinnerungen: Hackbraten aus dem Ofen mit Oliven, Peperoni und einer Extraportion würzigem Fetakäse. Lecker!

Parmesan – Italien
Kaum ein Käse ist in deutschen Küchen so beliebt wie der italienische Exportschlager! Das wissen auch die Italiener und haben sich ihre Delikatesse per Siegel schützen lassen. Gut so: Der originale Extrahartkäse veredelt Pasta und Salat und entführt uns nach Bella Italia.

Gouda – Holland
Der Schlemmertrip führt ins Käseland Niederlande. Der weltbekannte Gouda, in Holland Lunchkäse genannt, wurde 1184 erstmalig schriftlich erwähnt und wird heute als Baby-, junger, mittelalter oder alter Gouda zum Belegen, Überbacken oder zum Naschen verkauft.

Bergkäse – Deutschland
Wenn leises Kuhglockengeläut die Bergluft durchzieht, ist der Weg zum echten Berg- oder Almkäse nicht weit. Das würzige, lochfreie Original stammt von Kühen, die den Sommer auf satten, kräutergesprenkelten Almwiesen verbracht haben und wird vor Ort gekäst.

Käsebrett_unten