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Fruchtige Papayaküchlein mit Minze

Kräuter werden zum Kochen verwendet, und Blüten gehören in den Garten? Nicht bei uns: Rosmarin, Minze und Ringelblumen wandern heute nämlich in die Rührschüssel und in leckere Backwerke!

papayakuechlein

Papayaküchlein mit Minze

Zutaten für 12 Muffins

175 g Mehl
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
140 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier (L)
abgeriebene Schale von 2 Bio-Orangen

Sirup
250 ml frisch gepresster Orangensaft
150 g Zucker
15 g frische Minzblätter
2 Papayas

Zubereitung

1. Backofen auf 160 ̊C vorheizen. Die Muffinförmchen einfetten und mit Mehl bestäuben. Überschüssiges Mehl ausklopfen. Mehl, Salz und Backpulver in eine Schüssel sieben.
2. In einer Rührschüssel Butter und Zucker zu einer hellen, schaumigen Masse rühren. Das kann ein paar Minuten dauern. Nacheinander die Eier hinzufügen. Jedes Ei gut einarbeiten. Abgeriebene Orangenschale und saure Sahne unterrühren. Die Mehlmischung hinzufügen und zu einem glatten Teig rühren.
3. Den Teig in die vorbereitete Muffinförmchen füllen und auf der mittleren Schiene für 20-30 Min. goldbraun backen.
4. Für den Sirup Orangensaft, Zucker und Minzeblätter in einen Topf geben und zum Kochen bringen. 20 Min. ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen, aufkochen und für 2 Min. köcheln lassen. Papayas schälen, entkernen und würfeln. Den Sirup vom Herd nehmen und die Papayawürfel darin ziehen lassen.
5. Vor dem Servieren die Küchlein mit dem Sirup und den Papayawürfeln übergießen.


backenmitkraeuternAuf den Geschmack gekommen? In Petra Katrin Scotts Buch „Backen mit Kräutern und Blüten“ findet ihr weitere Rezeptideen mit Küchenkräutern und essbaren Blüten. Ob Schokoladenkuchen mit Lavendel, Limettenmuffi ns mit Estragon oder Apfeltarte mit Kerbel – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zudem gibt es Infos, welche Kräuter zu welchen Zutaten passen.

Ulmer, € 19,90 (ISBN: 978-3-8001-0836-7)

 

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Du bist mir ein Früchtchen!

Mango

Mango – die Vielseitige „Kauf mal eine Mango“ ist in Indien kein Auftrag für Entscheidungs-Muffel – im Ursprungsland der
Südfrucht gibt es rund 1000 Sorten! Dass die Exotin reif für ihren Einsatz ist, verraten übrigens eher Duft und Konsistenz als die rötliche Farbe der Schale.

Grapefruit – die Erfrischende Sie haben sich ihren Platz in den Obst-Charts verdient: Die erfrischenden Grapefruits verdanken
ihre Existenz einer Kreuzung aus Pampelmuse und Orange und werden heute in drei unterschiedlich sauren Varianten verkauft. Vorsicht: Grapefruits verstärken
die Wirkung vieler Medikamente!

Blutorange
Kiwi

Kiwi – die Weitgereiste Obwohl Kiwis ursprünglich aus China stammen, geht ihr Name auf den Transportweg über Neuseeland
zurück. Um quietschgrünen Nachschub brauchen wir uns nie Sorgen zu machen: Die zu den Beerenfrüchten zählenden Vitamin-C-Bomben wachsen zu hunderten
an einer einzelnen Pflanze.

Ananas – die Königin In den 80er Jahren war ganz Hollywood verrückt nach der Ananas-Diät. Damit der Vorrat nie ausgeht, können talentierte Gärtner sogar
selbst aktiv werden: Stellt man die getrocknete Krone ins Wasser, sprießen neue Wurzeln und nach frühestens einem Jahr auch Baby-Ananas.

Ananas
Physalis

Physalis – die Dekorative Ihr Aufstieg ist beachtlich: Physalis schafften es binnen zehn Jahren vom südamerikanischen Nachtschattenpflänzchen zur strahlend
gelben Lieblingsfrucht! Heute glänzen die Exoten dank zarter Lampionverpackung meist als elegante Garnitur oder im Morgen-Müsli.

Granatapfel – die Biblische Von allen Südfrüchten kann der Granatapfel die wundersamsten Geschichten erzählen: von Auftritten in der Bibel, seiner Rolle
als Fruchtbarkeitssymbol bis zum lateinischen Namensursprung. Dieser stammt nicht etwa von der Farbe Rot, sondern bedeutet „mit vielen Kernen“.

Granatapfel
Sternfrucht

Sternfrucht – die Festliche Sie kann nicht anders – an Weihnachten ist die Sternfrucht oder Karambole dank ihrer einzigartigen Form in Sachen Dekoration das
Nonplusultra. Die Frucht des Gurkenbaums schmeckt aromatisch-süß mit säuerlicher Note und wird am besten roh gesnackt.

Papaya – die Unbekannte „Und was macht man damit?“ … ist eine Frage, die sich die Papaya oft gefallen lassen muss. Wer eventuelle Berührungsängste
überwindet, wird reich belohnt: Der thailändische Klassiker „Papaya-Salat“ mit Limonensaft und Erdnüssen beispielsweise ist ein Gedicht.

Papaya