Schlagwort: Obst

Gib mir Saures!

Heute geht es in die süß-saure Welt der Zitrusfrüchte. Denn Pomelo, Pampelmuse und Grapefruit zu unterscheiden, ist gar nicht so einfach … Mit unserem kleinen Exkurs werdet ihr im Nu zum Zitrusfrucht-Experten!

 

grapefruit

Pampelmuse

Sie ist die größte und schwerste unter den Zitrusfrüchten: die Pampelmuse. Stolze 6 kg kann sie nämlich auf die Waage bringen – und das bei einem Umfang von bis zu 25 cm! Die Schale der Pampelmuse kann orange, gelb oder auch grünlich sein. Ihr Fruchtfleisch ist rosa bis rot und schmeckt süß-säuerlich und leicht bitter. Pampelmusen kann man roh, als Saft oder im Obstsalat verzehren. In Deutschland sind Pampelmusen allerdings relativ schwer zu bekommen. Wer ein Exemplar im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt ergattert, kann sich also glücklich schätzen!

Grapefruit

Grapefruits sind größer als Orangen und kleiner als Pampelmusen und eine Kreuzung aus diesen beiden Zitrusfrüchten. Ihre Schale ist glatt, hellgelb bis rötlich gelb, und ihr Fruchtfleisch ist je nach Sorte hellgelb, rosa oder pink. Die Grapefruit schmeckt süß-säuerlich und frisch-herb. Wie auch ihre enge Verwandten, die Pampelmuse und die Pomelo, hat sie einen hohen Vitamin C-Gehalt. Der säuerliche Saft der Grapefruit eignet sich besonders gut als Basis für exotische Cocktails. Aber auch in Kombination mit Blattgemüse, Avocados und Frischkäse oder als Marmelade schmecken Grapefruits ausgezeichnet.

pomeloPomelo

Die Pomelo ist eine relative junge Frucht, die erst 1970 in Israel durch das Kreuzen von Grapefruit und Pampelmuse entstand. Sie wird allerdings nicht als eigene Art angesehen, sondern zur Gattung der Pampelmusen gezählt. Die Pomelo gleicht in ihren allgemeinen Eigenschaften der Pampelmuse, schmeckt allerdings etwas fruchtiger und nicht ganz so bitter wie die Pampelmuse. Das Fruchtfleisch ist hellgelb, kann manchmal aber auch rosafarben sein. Pomelos sind eine leckere Alternative zu Orangen und Mandarinen und können roh verzehrt werden. Die Früchte lassen sich aber auch gut zu Saft, Chutneys oder Fruchtaufstrichen verarbeiten.

Süße Orange

Die Orange stammt aus China oder Südostasien, wo sie aus einer Kreuzung von Mandarine und Pampelmuse entstanden ist. Man unterscheidet zwischen süßen Orangen und Bitterorange. Die Blutorange zählt zum Beispiel zu den süßen Orangen und nicht zu den Bitterorangen, auch wenn man dies vielleicht annehmen könnte. Die süßen Früchte wurden im 15. Jahrhundert nach Europa gebracht. Heute ist die süße Orange die am häufigsten angebaute Zitrusfrucht der Welt. Das bedeutendste Orangenprodukt ist der Orangensaft, aber Orangen werden auch häufig als Duftstoffe, in Teemischungen oder als Dekoration verwendet.

Bitterorange

Die Bitterorange ist aus den gleichen Elternarten wie die süße Orange entstanden und wird wegen ihrer unterschiedlichen Verwendung von der süßen Orange unterschieden. Sie kam bereits im 11. Jahrhundert nach Italien und ist somit schon länger in Europa bekannt als ihre süße Variante. Unter dem Begriff Cinotto werden einige Sorten der Bitterorangen zusammengefasst. Der Saft dieser Sorten wird in Italien vielen Digestifs zugesetzt und ist außerdem in Campari enthalten. Auf dem italienischen Markt gibt es zudem ein Erfrischungsgetränk mit dem Namen Chinotto, das hauptsächlich aus dem Saft der Frucht hergestellt wird. Optisch erinnert das Getränk an Cola, schmeckt allerdings weniger süß und dafür bitterer.

zitronenZitrone

Die Zitrone oder Limone – nicht zu verwechseln mit der Limette – stammt aus Nordindien und ist dort aus einer Kreuzung zwischen Bitterorange und Zitronatzitrone entstanden. Die Zitrone wächst als kleiner bis mittelgroßer, immergrüner Baum und wächst im Vergleich zu anderen Zitruspflanzen ziemlich schnell. Neben dem Saft wird die abgeriebene Schale der Zitrone gerne als aromatisierende Zutat in der Küche und beim Backen verwendet. Hierfür sollten allerdings ausschließlich unbehandelte Zitronen verwendet werden, da Zitrusfrüchte vor dem Transport oft mit einer wachsartigen Schutzschicht überzogen und mit Konservierungsmitteln behandelt werden. Ein sehr bekanntes Produkt aus Zitronen ist der italienische Limoncello, ein Zitronenlikör.

Merken

Merken

Gnocchi mit Tomaten-Curry-Orangen-Relish

Obst ist nur zum Snacken oder Backen da? Diese Rezepte haben uns im Nu vom Gegenteil überzeugt! Denn herzhafte Komponenten und fruchtiges Obst sind die perfekte Ergänzung auf dem Teller – ausprobieren erwünscht!

gnocci

Gnochi mit Tomaten-Curry-Orangen-Relish

Zutaten für 4 Portionen

Ein Relish ist eine kompottartig eingekochte Würzsauce, die relativ dickflüssig sein sollte. Wem das Ganze zu scharf ist, der reduziert einfach die Menge des Pfeffers.

1 kg Gnocchi aus dem Kühlregal
1 Zwiebel
1 El Rapsöl
1 TL Tellicherry-Pfeffer (.z.B. von Edora)
1 TL mildes Madras-Currypulver
2 Bio-Orangen
400 gehackte Tomaten (aus der Dose)
Meersalz
Speisesalz

Zubereitung

1. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Das Rapsöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin langsam goldbraun rösten. Den Pfeffer in einem Mörser fein zerstoßen. Sobald die Zwiebel bräunt, Currypulver und Pfeffer dazugeben und kurz mitrösten, bis sie zu duften beginnen.
2. In der Zwischenzeit die Orangen warm abwaschen und trocken tupfen, dann die Schale fein abreiben und die Orangen filetieren, den Saft dabei in einer Schale auffangen. Die Tomaten zur Zwiebel-Gewürz-Mischung in den Topf geben, ca. 10 Min. zu einem Relish einköcheln lassen und mit Meersalz abschmecken.
3. Kurz vor dem Servieren Orangenfilets, -saft und -schale nach Geschmack unterrühren. Damit die Orangenfilets nicht zerfallen, das Relish nun nicht mehr aufkochen.
4. Die Gnocchi in einem Topf in reichlich Salzwasser ca. 2 Min. sprudelnd kochen. Anschließend durch ein Sieb abgießen und abtropfen lassen. Die Gnocchi auf vorgewärmten Pastatellern anrichten, mit dem Relish vermengen und sofort servieren.

Fruit-Revolution
Kochen mit Obst? Richtig gehört! Im Buch „Fruit Revolution – 70 überraschende Rezepte mit Obst“ von Ralf Mackert, aus dem auch die Rezepte entnommen sind, dreht sich alles um Früchte. Denn Kochen mit Obst eröffnet eine Fülle an neuen Geschmackserlebnissen. Von saftig und fruchtig über sauer und herb bis bitter: Die unzähligen Obstsorten aus aller Welt bringen neue Aromen und Geschmackserlebnisse in die Küche!

ars vivendi verlag, € 28,00 (ISBN: 978-3-86913-715-5)

Merken

Merken

Merken

Merken

Wilder Spargel mit Granatapfel, Weintrauben und Baharat

Obst ist nur zum Snacken oder Backen da? Diese Rezepte haben uns im Nu vom Gegenteil überzeugt! Denn herzhafte Komponenten und fruchtiges Obst sind die perfekte Ergänzung auf dem Teller – ausprobieren erwünscht!

spargel

Wilder Spargel mit Granatapfel, Weintrauben und Baharat

Zutaten für 4 Portionen

100 g Perlzwiebeln
½ Granatapfel
50 g helle kernlose Weintrauben
50 blaue kernlose Weintrauben
1 EL Butter
500 g wilder Spargel
Speisesalz
1 geh. Baharat (arabische Gewürzmischung)
Meersalz
Shiso-Kresse zum Garnieren

Zubereitung

1. Die Perlzwiebeln putzen, schälen und halbieren. Den Granatapfel oben am Blütenansatz vorsichtig ringsherum einschneiden. Den Blütenansatz behutsam entfernen. An den Trennhäuten entlang die Schale etwa ½ cm tief von oben nach unten einritzen und den Granatapfel mit den Fingern auseinanderbrechen. Die Schalen über einer Schüssel umstülpen und die einzelnen Kerne herauslösen. (Achtung, es werden nur die Kerne des halben Granatapfels benötigt!)
2. Die Weintrauben waschen, verlesen und halbieren. Eine Pfanne erhitzen, die Butter zugeben, bis sie sich bräunt. Die halbierten Perlzwiebeln darin bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. goldbraun anbraten. Den wilden Spargel in einem Topf mit Salzwasser ca. 1 Min. blanchieren. Anschließend abgießen und direkt zu den Perlzwiebeln in die Pfanne geben.
3. Kurz durchschwenken, das Baharat dazugeben und mit Meersalz abschmecken. Unmittelbar vor dem Servieren die Granatapfelkerne und die Weintrauben hinzugeben. Dann alles auf vier Tellern anrichten und nach Belieben mit Shiso-Kresse garnieren.

Fruit-Revolution
Kochen mit Obst? Richtig gehört! Im Buch „Fruit Revolution – 70 überraschende Rezepte mit Obst“ von Ralf Mackert, aus dem auch die Rezepte entnommen sind, dreht sich alles um Früchte. Denn Kochen mit Obst eröffnet eine Fülle an neuen Geschmackserlebnissen. Von saftig und fruchtig über sauer und herb bis bitter: Die unzähligen Obstsorten aus aller Welt bringen neue Aromen und Geschmackserlebnisse in die Küche!

ars vivendi verlag, € 28,00 (ISBN: 978-3-86913-715-5)

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Das Fruchtpaket für unterwegs

Lust auf eine kleine Fruchtpause zwischendurch? Da kommt das Fruchtmus Bio-pfelino von Spreewaldhof genau richtig! Denn es ist praktisch, natürlich und lecker. Hier erfahrt ihr, was genau drinsteckt.

biopfelinoDass Obst gesund ist, wissen wir alle. Im Alltag ist es nur manchmal nicht so einfach mit der gesunden Ernährung … Das dachte sich auch Spreewaldhof und hat deshalb einen leckeren Fruchtsnack aus 100 % Frucht entwickelt! Für das Fruchtmus Bio-pfelino werden nur die besten Früchte aus kontrolliert biologischem Anbau verarbeitet – und das besonders schonend.
Im cremig-weichen Fruchtmus stecken keine Konzentrate oder Zuckerzusätze*, dafür aber eine Portion Vitamin C – perfekt für zwischendurch oder unterwegs.

Bio-pfelino ist dank seiner wiederverschließbaren Verpackung perfekt für zwischendurch – sei es in der Schule, im Büro oder unterwegs. Und auch für geschmackliche Abwechslung
ist dank drei verschiedener Geschmacksrichtungen gesorgt.

biopfelino2Unterwegs snacken? Kein Problem mit dem neuen Bio-pfelino Fruchtmus von Spreewaldhof. Denn hier werden nur die besten Früchte aus kontrolliert biologischem Anbau verarbeitet. Und weil so viel Gutes in ihm steckt, bleibt auch kein Platz mehr für Konzentrate oder Zuckerzusätze*. Erhältlich in den Sorten Erbeere-Banane in Apfel, Banane-Heidelbeere in Apfel und Birne in Apfel.

UVP € 0,99 (100 g)

*Nur mit der natürlichen Süße der Früchte

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Promotion-Beitrag.

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Exotik im Obstregal

Heute lassen wir Bananen, Äpfel und Co. einfach mal links liegen und Wagen uns an die ganz ausgefallenen Früchte im Obstregal! Denn Mangostan, Kiwano und Co. klingeln nicht nur exotisch – sie schmecken auch so!

Drachenfruchtshutterstock_157635347-web

Die Drachenfrucht gehört zur Familie der Kakteengewächse. Ihr ursprünglicher Name ist eigentlich Pitaya, aber aufgrund ihrer Schale, die mit großen Schuppen versetzt ist, wurde sie in Drachenfrucht umbenannt. Die exotische Frucht mit pinker Schale und weißem Fruchtfleisch samt schwarzen Kernen ist aufgrund ihres Aussehens nicht nur zum Essen, sondern vor allem auch als Dekoration beliebt. Was ihre geleeartige Konsistenz und ihren Geschmack
angeht, so ist die Frucht mit Kiwis und Stachelbeeren vergleichbar. Unreife Früchte erkennt man an ihrer grünen Schale. Sie schmecken zwar nicht süß, können aber in der Küche als Gemüse verwendet werden – zum Beispiel im Wok mit anderen Gemüsesorten. Ist die Schale dagegen kräftig pink und gibt auf Druck etwas nach, so ist das ein Zeichen dafür, dass die Drachenfrucht reif ist und vernascht werden kann.

Mangostan

Mangostan, auch Mangosteen, Mangostin oder Mangostanbaum genannt, ist eine exotische Frucht, die ursprünglich aus Malaysia stammt. Auch wenn man es aufgrund ihres Namens vermuten könnte, hat die exotische Frucht nichts mit der Mango zu tun, sondern ist eher mit der Litschi verwandt. Ihr Geschmack erinnert ebenfalls an Litschis, wenngleich die Mangostan mit ihrer violetten Schale und ihrem weißen Fruchtfleisch viel größer ist als ihre Verwandten.
Die Mangostan wächst übrigens an immergrünen Bäumen, die bis zu 100 m hoch werden. Bis man die ersten Mangostane ernten kann, vergehen zwar einige Jahre, doch dafür fällt die Ernte umso üppiger aus: Bis zu 100 Jahre lang liefert der Baum gut 5.000 Früchte jährlich!

shutterstock_87046571-webSternfrucht

Die Sternfrucht oder Karambole gehört zur Gattung der Gurkenbäume. Sie ist in Südostasien beheimatet, doch kultiviert wird sie vor allem in den Tropen und Subtropen. Spätestens wenn man sie in Scheiben schneidet, weiß man, woher die Frucht ihren Namen hat, denn durch ihre längliche und stark gerippte Form ergeben sich beim Zerkleinern tolle Sterne. Kein Wunder, dass sie wegen ihres Aussehens vor allem in der Weihnachtszeit als Dekoration beliebt ist. Aber auch in Cocktails oder in Eisbechern macht die grün-gelbe Frucht jahreszeitenunabhängig eine gute Figur. Mit ihrem süß-säuerlichen Aroma ist die Karambole geschmacklich mit der Stachelbeere vergleichbar.

Litschi

Die ursprüngliche Heimat der Litschi liegt in Südchina, wo man die Frucht seit über 4.000 Jahren als Symbol der Liebe verehrt. In früheren Zeiten ließen sich dort einige Herrscher ihre Steuern sogar in Form von Litschis bezahlen! In Deutschland kennt man Litschis vor allem von chinesischen Restaurants, in denen sie mit Sirup eingelegt serviert werden. Das Früchtchen mit der noppigen, dunkelrosa Schale und dem weißen Fruchtfleisch sollte man aber auf jeden Fall auch einmal frisch probieren. Denn frische Litschis schmecken nicht nur lecker süß und gleichzeitig frisch, sondern haben natürlich auch viel mehr Vitamine als ihre Verwandten aus der Dose. Litschis passen außerdem wunderbar in Obstsalate oder Desserts, machen aber auch in exotischen Reis- oder Geflügelgerichten eine gute Figur.

Kiwano

Mit ihrer orangen Schale erinnert sie ein wenig an einen stacheligen kleinen Kürbis: die Kiwano. Und tatsächlich gehört die Kiwano, die auch Horngurke oder Hornmelone genannt wird, zur Familie der Kürbisgewächse.
Ihr Fruchtfleisch hat eine leuchtend grüne Farbe, und ihr erfrischender Geschmack erinnert an eine Mischung aus Gurke und Melone. Andere wiederum beschreiben ihren Geschmack als eine Mischung aus Banane, Passionsfrucht und Zitrone. Die Frucht passt besonders gut in Obstsalate oder Desserts, aber auch in herzhaften Gerichten sorgt die Frucht für exotisches Flair – zum Beispiel in Meeresfrüchtesalaten oder zu Fisch- und Fleischgerichten.

markenfeld_kaki

Merken

Merken

Trockenfrüchte selbermachen

TOLLE TROCKENFRÜCHTE

Wer kennt sie nicht: Getrocknete Früchte wie Aprikosen, Apfelringe oder Bananenchips. Da Trockenobst leider oft teuer ist und Konservierungsstoffe enthält, haben wir es kurzerhand einfach selbst versucht. Unsere Tipps für die Herstellung verraten wir euch hier!

trockenobst-web

Welche Früchte?

Prinzipiell eignen sich fast alle Früchte zum Dörren. Von den einheimischen Obstsorten sind Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Pfirsiche beispielsweise geeignete Kandidaten. Aber auch Bananen, Mangos, Ananas oder Papaya lassen sich gut trocknen.

Zitronenbad

Damit Apfelscheiben und Co. nicht braun werden, empfiehlt es sich, die Obstscheiben vor dem Trocknen in mit Wasser verdünnten Zitronensaft zu tauchen. Beim Schneiden gilt dann die Devise: Je dünner die Scheiben, umso schneller trocknen sie! Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Scheiben gleich dick sind, damit sie zum selben Zeitpunkt fertig sind. Damit sie gut trocknen können, sollten sich die Obstscheiben nicht berühren und genügend Abstand zueinander haben.

Dörrautomat oder Backofen?doerrautomaten_web-2

Trockenobst kann entweder im Backofen oder im Dörrautomat zubereitet werden. Wer regelmäßig Dörrobst zubereitet, für den kann sich die Anschaffung eines Dörrautomaten lohnen. Denn dieser hat den Vorteil, dass er mehrere Einschubleisten besitzt. So lassen sich großen Mengen an Obst auf kleinem Raum trocknen, und es wird weniger Energie verbraucht als mit einem Backofen. Dörrautomaten können außerdem auch exakt auf geringe Temperaturen ab 30 °C eingestellt werden, was bei Backöfen meist nicht möglich ist.

Trockenzeit

Die Backzeit von Trockenobst variiert je nach Fruchtart, Reifegrad und anderen Faktoren. Das Trocknen kann mehrere Stunden oder schon mal eine ganze Nacht in Anspruch nehmen. Grob kann man sagen, dass die Temperatur zwischen 50 und 60 °C betragen sollte. Wichtig ist hierbei, die Ofentür geöffnet zu lassen, damit die Luft zirkulieren und die Feuchtigkeit abziehen kann. Bei zu hohen Temperaturen verliert Trockenobst übrigens nicht nur an Aroma, sondern es werden auch Vitamine zerstört. Weniger ist mehr, lautet also die Devise, was die Temperatur angeht.

wassertropfen_webFertig?

Unsicher, ob das Trockenobst schon fertig ist oder noch ein paar Runden im Backofen braucht? Dann einfach ein paar Stück des Dörrgutes in einen luftdichten Gefrierbeutel geben und ein paar Minuten warten. Bilden sich im Beutel Wassertropfen, ist das Obst noch nicht trocken genug. Generell sind die Früchte dann fertig getrocknet, wenn sie keine feuchten Stellen mehr enthalten.

Lagerungtupperdose_web

Trockenfrüchte sollten in luftdichten Behältern – zum Beispiel Tupperdosen – oder Zip-Beuteln an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort gelagert werden. Trockenfrüchte sind übrigens der perfekte Snack für zwischendurch, passen aber auch wunderbar ins Müsli oder zu Joghurt.

Weiche Schale, harter Kern

Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen – endlich findet man sie wieder im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt. Was die Steinfrüchte miteinander verbindet und was es über sie zu erfahren gibt, verraten wir euch jetzt!

 Genusswelt - Steinfrüchte_1

 

 

Aprikosen
Woher die Aprikose genau stammt, kann man nicht sagen. In Armenien wurde sie schon in der Antike angebaut, weswegen vermutet wird, dass dort ihr Ursprung liegt. Andere Quellen behaupten wiederum die gelbe Frucht würde aus China stammen und wieder andere sind der Meinung, Indien sei ihr Ursprungsland. Aprikosen sollten übrigens immer in reifem Zustand gekauft werden, da zu früh geerntete Früchte nicht mehr nachreifen. Aprikosen – in Österreich Marillen genannt – schmecken nicht nur als Dessert oder im Kuchen, sondern auch in herzhaften Gerichten und in Salaten.

Nektarinen
Bei uns wurde die Nektarine erst in den letzten Jahrzehnten bekannt und fand ihen Weg hauptsächlich aus Züchtungen aus den USA zu uns. Ihr Zweitname „Nacktpfirsich“ bzw. „Glattpfirsich“ verrät auch mit wem sie verwandt ist: dem Pfirsich. Wie ihr Name schon sagt, hat sie im Gegensatz zum flaumigen Pfirsich eine glatte, straffe Haut. Reife Früchte haben eine sehr saftige Konsistenz und einen süß-fruchtigen Geschmack. Unreif geerntete Nektarinen schmecken hingegen deutlich säuerlicher und haben weniger Aroma, sie sollte man im Supermarkt also links liegen lassen.

Genusswelt - Steinfrüchte_2Pflaumen
Pflaumen wachsen an einem Strauch oder einem Baum, der bis zu sechs Meter hoch werden kann. Die Früchte sind eng verwandt mit den Zwetschgen, einer Unterart der Pflaumen, die sehr ähnlich aussieht. Während Pflaumen blauviolett sind und ihr Fruchtfleisch schwer vom Kern zu lösen ist, sind Zwetschgen tiefblau, leichter vom Kern zu lösen und ihr Fruchtfleisch ist süßer als das der Pflaume, welches auch etwas herber schmecken kann. Den blauvioletten Früchtchen wird außerdem eine abführende Wirkung nachgesagt und auch bei Sodbrennen soll das Obst helfen. In diesem Fall sollte man das Obst aber vorm Verzehr dünsten, da die Fruchtsäure einen empfindlichen Magen zusätzlich reizen kann.

Pfirsiche
Was die Farbe angeht, so lässt sich der Pfirsich nicht gerne eingrenzen: Seine Schale ist eine Mischung aus Gelb, Orange und Rot und auch sein Fruchtfleisch variiert von fast Weiß über Zartgelb bis hin zu dunklem Orange oder hellem Rot. Das, was ihn am meisten ausmacht, ist jedoch seine weiche, samtige Haut. Der Spruch „Du hast eine Haut wie ein Pfirsich“ oder der Begriff „Pfirsichhaut“ kommen da nicht von ungefähr. Verströmen die Pfirsiche einen süßen, aromatischen Duft sollte man zugreifen: Nun sind sie reif und schmecken am besten. Das Zugreifen sollte man allerdings nicht wörtlich nehmen: Pfirsiche sind sehr druckempfindlich und sollten daher behutsam angefasst und transportiert werden.

Renekloden
Renekloden sind eine Unterart der Pflaumen und gelten auch als Edelpflaumen. Im Gegensatz zu Pflaumen sind sie kleiner und fast rund. Ihre Farbe variiert von Grün über Gelb bis hin zu Rotgrün. Renekloden haben ein süßes, leicht würziges Aroma und sind erfrischend saftig. Im Vergleich zu anderen Pflaumensorten können sie einen besonders hohen Eisengehalt vorweisen. Renekloden sollten übrigens – wie auch alle anderen Pflaumensorten – erst direkt vorm Verzehr gewaschen werden. Ihr sogenannter „Duftfilm“ schützt sie nämlich im ungewaschenen Zustand vorm Austrocknen. Die Früchte schmecken außerdem nicht nur roh, sondern geben auch herzhaften Gerichten eine wunderbar fruchtige Note.

Mango
Sie ist der Exot unter den Steinfrüchten: die Mango. Während sie vor ca. zehn Jahren noch ein seltener Gast im Supermarkt war, findet man sie jetzt ganzjährlich im Regal – oft auch schon im reifen Zustand zum Direktverzehr. In der Küche ist die Mango vielseitig einsetzbar: Ob pur, als leckerer Smoothie oder als Dessert, Mangos sorgen im Handumdrehen für eine exotische Note. Und auch in herzhaften Gerichten wie Hähnchencurry oder als Chutney sorgt das Obst für eine aromatische, fruchtige Note auf dem Teller.

Erdbeer-Rotkäppchen im Wald

Eure Kinder oder ihr selbst seid Frühstücksmuffel? Nach diesen süßen und gesunden Frühstücksideen garantiert nicht mehr! Die kleinen Kunstwerke sind fast zu schön zum Essen – aber auch nur fast …

Rotkäpchen

Für das Märchen von Rotkäppchen und dem Wolf eignen sich perfekt leckere Erdbeeren! Die Beerenform sieht aus wie ein Körper, und mit ein paar Kiwistreifen und Joghurttupfern wird er lebendig. Aber aufgepasst, hinter dem Baum lauert der Pflaumen-Wolf!

Zutaten für 1 Portion

1 Kiwi
Erdbeeren
Joghurt
Trockenpflaumen
Mandeln
Heidelbeeren

1. Eine Erdbeere längs halbieren. In die eine Hälfte mittig ein Loch schneiden und mit Joghurt füllen. Mit winzigen Trockenpflaumen- und Erdbeerstückchen lässt sich das Gesicht
gestalten. Jetzt die beiden Erdbeerhälften zum Rotkäppchen zusammensetzen. Der Korb und Rotkäppchens schicke Schuhe sind ebenfalls aus Erdbeerstückchen.
2. Für die Arme und Beine des Rotkäppchens, die Blätter und das Haus der Großmutter die Kiwi schälen und das äußere grüne Fruchtfleisch abschneiden. Danach das Innere der Kiwi in Streifen schneiden und zu einem Baum zusammensetzen. Alles zusammen auf einem Teller dekorieren.
3. Jetzt können nach Belieben Details hinzugefügt werden. Man kann zum Beispiel einen Weg aus Mandelblättchen legen und außerdem Erdbeerpilze und Heidelbeeren wachsen lassen. Schnell verputzen, bevor der Wolf kommt und alles wegfrisst!

Kunst_Aufessen

Süßes Sommerfrüchtchen

Sommerzeit ist Erdbeerzeit! Denn so aromatisch wie jetzt schmecken die leckeren Beeren das ganze Jahr nicht mehr. Was es sonst noch über die frischen Früchtchen zu wissen gibt, verraten wir euch jetzt!

Erdbeere

1. Vitaminbombe
Erdbeeren sind nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund! Sie enthalten nämlich viele Mineralstoffe und haben einen besonders hohen Gehalt an Ballaststoffen. Zudem sind sie wahre Vitaminbomben und ihr Vitamin-C-Gehalt ist sogar höher als der von Zitronen und Orangen!

2. Schon gewusst?
Botanisch gesehen zählen Erdbeeren nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten. So nennt man Scheinfrüchte von Nüsschen. Die eigentlichen Früchte der Erdbeere sind die kleinen grünen Punkte, die man auf eine Erdbeere sieht – und die als Nüsschen bezeichnet werden.

3. Wir lieben Erdbeeren
Ob auf Kuchen, über Eis oder einfach pur: Wir Deutschen lieben Erdbeeren! 2,4 Kilogramm verspeist jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr von den leckeren Früchten. Und da sie so gesund sind, darf hier auch mit gutem Gewissen geschlemmt werden …

4. Sensibelchen
Erdbeeren sind kleine Sensibelchen und sehr empfindlich. Sie bekommen leicht Druckstellen und fangen dort auch schnell an zu schimmeln. Beschädigte Früchte sollte man also schnell aussortieren und die übrigen Früchte am besten auf einem flachen Teller lagern.

Erdbeeren15. Farbenprächtig
Kräftig rot sollen sie sein – denn dann schmecken die Erdbeeren besonders gut! Dies stimmt nicht ganz. Denn auch wenn man es denken könnte: Die Farbe der Frucht gibt keine Auskunft über ihr Aroma. Tiefrote Erdbeeren schmecken also nicht zwangsläufig süßer als ihre helleren Genossen.

6. Richtiger Zeitpunkt
Im Supermarkt findet man fast ganzjährig Erdbeeren. Die deutsche Variante gibt es allerdings nur von Mai bis Juli. Dafür schmecken die deutschen Erdbeeren meist am besten, weil sie frisch gepflückt werden und keine langen Transportwege zurücklegen müssen. Das Warten auf die Erdbeerzeit lohnt sich also!

7. Seit Jahrhunderten beliebt
Schon in der Steinzeit verzehrten unsere Vorfahren die kleinfruchtige Version der uns heute bekannten Gartenerdbeere, die Walderdbeere. Die großfruchtige Gartenerdbeere ist hingegen erst vor 200 Jahren in Amerika aus Kreuzungen zwischen der kleinen Scharlacherdbeere und der großen Chilierdbeere hervorgegangen. In Deutschland wurde sie dann erstmals Ende des 19. Jahrhunderts gezüchtet.

8. Sinnliches Früchtchen
Ob in „Pretty Woman“, „9 ½ Wochen“ oder anderen Filmen: Keine andere Frucht steht so sehr als Symbol für die erotischen Verlockung wie die Erdbeere. Denn ihr wird eine betörende Wirkung nachgesagt. Wer seine Angebetete oder seinen Liebsten verführen möchte, sollte also ein Schälchen Erdbeeren besorgen …

9. Mythen
Zahllose Mythen haften der Erdbeere an. So galt sie bereits in der Antike als ein beliebtes Heilmittel, besonders als Erdbeer-Wasser. Denn der sirupartige Saft sollte nicht nur den Durst löschen, sondern auch Masern, Pocken und Gelbsucht heilen. Bei den Germanen kursierte hingegen ein anderer Aberglaube: Hier galt das Ernten der wilden Beeren als gefährlich, da man dem Wald nicht einfach etwas stehlen dürfe. Um Unheil zu verhindern, musste man sich zuvor also erst mit den Waldgeistern gut stellen.

10. Schlankmacher
Wer auf Diät ist, muss hungern? An Erdbeeren darf man sich auf jeden Fall auch während einer Diät satt essen: 100 Gramm der leckeren Früchtchen haben nur 32 Kilokalorien! Und sie enthalten sehr viel Wasser, was ja ebenfalls gesund ist.

Das ABC der Vitamine

Vitamine sind wichtig, das weiß jeder. Aber kann man seinen Vitaminbedarf eigentlich auch über Vitamin-Präparate decken? Und sind Smoothies genauso gesund wie frisches Obst? Wir haben der Ernährungswissenschaftlerin Silke Restemeyer ein paar Fragen gestellt.
Vitamine

Welche Vitamine brauchen wir vor allem im Frühling?
Vitamine sind für den Menschen lebensnotwendig (vita = Leben), da sie nicht vom Organismus selbst hergestellt werden können. Sie sollten möglichst täglich mit der Nahrung aufgenommen werden, da sie an unzählig vielen biochemischen Prozessen beteiligt sind. So sind sie zum Beispiel für den Energiehaushalt, sprich die Verwertung der aufgenommenen Nährstoffe, verantwortlich und auch für den Zellaufbau von Gewebe und Blut sind sie unabdingbar. Es gibt daher auch keine saisonalen Unterschiede des Bedarfs, da der Körper permanent Vitamine benötigt.

Was ist der Unterschied zwischen fett- und wasserlöslichen Vitaminen?
Insgesamt 13 Vitamine sind bekannt und werden nach ihrer Löslichkeit in zwei Gruppen eingeteilt. Von fettlöslichen Vitaminen kann der Körper Reserven anlegen. Wasserlösliche Vitamine lassen sich – mit Ausnahme von Vitamin B12 – nur in geringen Mengen speichern.

Was braucht der Körper, um Vitamin D herzustellen?
Der Mensch kann bei ausreichender UVB-Lichteinwirkung (Sonnenexposition) Vitamin D in der Haut selbst bilden. Die körpereigene Vitamin-D-Bildung ist abhängig von Breitengrad, Jahres- und Tageszeit, Witterung, Kleidung, Aufenthaltsdauer im Freien sowie dem Hauttyp und auch der Verwendung von Sonnenschutzmitteln, die die körpereigene Produktion vermindern. Das bedeutet, dass der Beitrag der körpereigenen Bildung zur Vitamin D-Versorgung individuell stark schwanken kann. In den Sommermonaten ist es möglich, durch die körpereigene Bildung die gewünschte Serumkonzentration des 25-Hydroxyvitamin D von 50 nmol/l zu erreichen. Die körpereigene Bildung durch die Sonnenlichtbestrahlung ist zudem abhängig von der geografischen Lage. In Deutschland, das sich von Breitengrad 47 bis 55 N° erstreckt, reicht es zum Beispiel aus, wenn Erwachsene für ungefähr die Hälfte des Jahres pro Tag ein Viertel der Körperoberfläche (Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen) für ungefähr fünf bis 25 Minuten der Sonne auszusetzen.

DGEKann man seinen Vitaminbedarf über Vitamin-Präparate decken?
Theoretisch wäre das möglich. Meist greifen wir zu Nahrungsergänzungsmitteln, weil wir uns ungünstig ernähren und um das schlechte Gewissen zu beruhigen. Studien haben bisher nicht den Nachweis erbracht, dass die Folgen eines ungünstigen Ernährungsverhaltens durch Einnahme von Vitamin-Präparaten oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden können. Ernährungsfehler lassen sich nicht durch Pillen ausgleichen. In den 1980er- und 1990er-Jahren reduzierte man die positiven gesundheitlichen Effekte von Gemüse und Obst auf bestimmte Inhaltsstoffe, insbesondere Vitamine. Heute wissen wir, dass vielmehr die Vielfalt biologisch aktiver Substanzen, die wir durch einen hohen Konsum von Gemüse und Obst aufnehmen, insgesamt positive Wirkungen auf die Gesundheit hat.

Es heißt, man soll fünfmal am Tag Obst und Gemüse essen. Kann ich diese auch in Form von Smoothies zu mir nehmen?
Frisches Obst und Gemüse ist den fruchtigen Trendprodukten aufgrund seiner zahlreichen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe in vielerlei Hinsicht überlegen und auf keinen Fall vollständig ersetzbar. Dennoch kann ein Smoothie gelegentlich eine Portion Obst oder Gemüse pro Tag ersetzen, beispielsweise unterwegs oder wenn frische Produkte nicht zur Verfügung stehen.

Wie macht sich Vitaminmangel bemerkbar?
Generell lässt sich sagen, dass Vitaminmangel in Deutschland äußerst selten vorkommt. Je nachdem, um welches Vitamin es sich handelt, sind die Symptome sehr unterschiedlich. Durch einen schweren Vitamin-D-Mangel entsteht im Alter beispielsweise Osteomalazie (Knochenerweichung). Ein schwerer Mangel an Vitamin B2 führt zu Blutarmut (Anämie), kommt in unseren Breiten aber nur äußerst selten vor. Eine leichte Unterversorgung mit diesem Vitamin kann Hautrisse in den Mundwinkeln, Entzündungen der Zunge und der Mundschleimhaut sowie Wachstumsstörungen zur Folge haben. Erste Anzeichen einer unzureichenden Vitamin-C-Zufuhr können schlechte Wundheilung sowie erhöhte Infektanfälligkeit sein. Die schwerste Form des Vitamin-C-Mangels – der Skorbut – tritt in industrialisierten Ländern praktisch nicht mehr auf.

Kann man Vitamine überdosieren?
Bei der Einnahme von hoch dosierten Nahrungsergänzungsmitteln und dem gleichzeitigen Verzehr von angereicherten Lebensmitteln kann es zu gesundheitlich bedenklichen Zufuhrmengen kommen. Die Gefahr der Überdosierung mit Vitaminen oder anderen Nährstoffen bei einer gewöhnlichen Ernährung mit üblichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Fleisch, Käse ist hingegen nahezu ausgeschlossen.

Du bist mir ein Früchtchen!

Mango

Mango – die Vielseitige „Kauf mal eine Mango“ ist in Indien kein Auftrag für Entscheidungs-Muffel – im Ursprungsland der
Südfrucht gibt es rund 1000 Sorten! Dass die Exotin reif für ihren Einsatz ist, verraten übrigens eher Duft und Konsistenz als die rötliche Farbe der Schale.

Grapefruit – die Erfrischende Sie haben sich ihren Platz in den Obst-Charts verdient: Die erfrischenden Grapefruits verdanken
ihre Existenz einer Kreuzung aus Pampelmuse und Orange und werden heute in drei unterschiedlich sauren Varianten verkauft. Vorsicht: Grapefruits verstärken
die Wirkung vieler Medikamente!

Blutorange
Kiwi

Kiwi – die Weitgereiste Obwohl Kiwis ursprünglich aus China stammen, geht ihr Name auf den Transportweg über Neuseeland
zurück. Um quietschgrünen Nachschub brauchen wir uns nie Sorgen zu machen: Die zu den Beerenfrüchten zählenden Vitamin-C-Bomben wachsen zu hunderten
an einer einzelnen Pflanze.

Ananas – die Königin In den 80er Jahren war ganz Hollywood verrückt nach der Ananas-Diät. Damit der Vorrat nie ausgeht, können talentierte Gärtner sogar
selbst aktiv werden: Stellt man die getrocknete Krone ins Wasser, sprießen neue Wurzeln und nach frühestens einem Jahr auch Baby-Ananas.

Ananas
Physalis

Physalis – die Dekorative Ihr Aufstieg ist beachtlich: Physalis schafften es binnen zehn Jahren vom südamerikanischen Nachtschattenpflänzchen zur strahlend
gelben Lieblingsfrucht! Heute glänzen die Exoten dank zarter Lampionverpackung meist als elegante Garnitur oder im Morgen-Müsli.

Granatapfel – die Biblische Von allen Südfrüchten kann der Granatapfel die wundersamsten Geschichten erzählen: von Auftritten in der Bibel, seiner Rolle
als Fruchtbarkeitssymbol bis zum lateinischen Namensursprung. Dieser stammt nicht etwa von der Farbe Rot, sondern bedeutet „mit vielen Kernen“.

Granatapfel
Sternfrucht

Sternfrucht – die Festliche Sie kann nicht anders – an Weihnachten ist die Sternfrucht oder Karambole dank ihrer einzigartigen Form in Sachen Dekoration das
Nonplusultra. Die Frucht des Gurkenbaums schmeckt aromatisch-süß mit säuerlicher Note und wird am besten roh gesnackt.

Papaya – die Unbekannte „Und was macht man damit?“ … ist eine Frage, die sich die Papaya oft gefallen lassen muss. Wer eventuelle Berührungsängste
überwindet, wird reich belohnt: Der thailändische Klassiker „Papaya-Salat“ mit Limonensaft und Erdnüssen beispielsweise ist ein Gedicht.

Papaya