Schlagwort: Nachhaltigkeit

Im Interview mit der Schokoladenmarke VIVANI

Vivani-Interviwparner-Alex

VIVANI schafft Genuss für alle Sinne: Mit ihren außergewöhnlichen Schokoladenkreationen möchte VIVANI Genießer aus den unterschiedlichsten Ecken der Welt vereinen. Gepaart mit kunstvollen Verpackungen und einem nachhaltigen und verantwortungsvollen Bewusstsein steht VIVANI seit dem Jahr 2000 für die Leidenschaft zur Schokolade und exportiert inzwischen in über 50 Länder. In unserem Interview mit Alexander Kuhlmann aus dem Marketing von VIVANI erfahren wir mehr über die Hintergründe von VIVANI und was die Marke ausmacht.

Erzähle uns ein wenig über dich. Wer bist du?

Mein Name ist Alex und ich kümmere mich bei VIVANI um das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit. Seit über 10 Jahren habe ich die Ehre, mich mit der süßesten Seite des Lebens beschäftigen zu dürfen und andere von der Faszination einer guten Schokolade zu begeistern. Das macht echt Spaß, das kann ich euch sagen! 😉

Was macht VIVANI als Marke aus?

VIVANI steht für kunstvolle Designs, höchste Schokoladenqualität, soziale Verantwortung und konsequente Nachhaltigkeit. Ein Genuss für alles Sinne, für den weder Mensch noch Natur in irgendeiner Weise zu Schaden kommen.

Was macht die Schokolade von VIVANI so besonders?

Unser „Eyecatcher“ sind mit Sicherheit unsere stilvollen Verpackungen, die von einer Künstlerin gestaltet werden, mit der wir schon eine ganz lange Zeit zusammenarbeiten. Sie fängt die einzelnen Geschmäcker mit Ihren Farben ein und bannt sie in einzigartige Designs. Um diesen Kunstwerken einen würdigen Rahmen zu geben, verpacken wir unsere Schokoladen so ökologisch sinnvoll, wie nur möglich. So drucken wir ausschließlich mit ökologischen, mineralölfreien Druckfarben und hüllen die Schokoladen in eine aus Holzfasern hergestellte Folie, die man sogar daheim kompostieren kann. Alles andere würde dem hohen Verpackungsanspruch nicht gerecht.

Erzähle uns ein bisschen über die Entstehungsgeschichte von VIVANI.

Die Marke VIVANI gibt es seit dem Jahr 2000. Damit gehören wir mit ein paar anderen deutschen Herstellern zur ersten Garde, die Wert auf nachhaltig produzierte Schokolade aus 100 % Biozutaten gelegt und diese „neue Form der Schokolade“ populär gemacht hat. Mit den Jahren wurden für uns bestimmte Sortimentsbereiche, wie vegane Produkte und Schokoladen mit Zuckeralternativen, immer wichtiger. Im veganen Sektor waren wir mit unserem Schokoriegel „White Nougat Crisp“ beispielsweise mit die ersten, die pflanzliche Schokolade auf ein neues Qualitätslevel gehoben haben. Das haben viele Menschen honoriert – und wir haben dadurch einen gehörigen Schritt nach vorne gemacht.

Ihr setzt mit eurer Schokolade auf Nachhaltigkeit. Wie setzt ihr das Thema Nachhaltigkeit mit euren Mitarbeitern um?

Für uns muss Nachhaltigkeit nicht geplant werden, sie ist eine alternativlose Grundvoraussetzung. Wir alle bei VIVANI leben ökologisch bewusst, gehen sensibel mit unserer Umwelt um und halten immer die Augen offen, wo sich etwas im Sinne unserer Zukunft verbessern lässt. Sei es, die Schokolade energieeffizient und klimaneutral zu produzieren (dies tut unser Partner, die Schokoladenfabrik Weinrich, nunmehr erfolgreich seit knappen drei Jahren), ökologisch sinnvoll zu verpacken oder die Systeme im Ursprung unseres Kakaos zu verbessern, beispielsweise durch Schulungen im ökologischen Landbau, ohne die Verwendung von Giftstoffen. Aber es sind auch alltägliche Dinge, die uns wichtig sind, zum Beispiel die Verwendung von nachhaltige Büroutensilien, Putzmitteln, etc. Man kann auch im Kleinen so vieles tun!

Was bedeutet es, Verantwortung als Unternehmen zu übernehmen?

Verantwortung zu übernehmen, ist in unserer heutigen Zeit vielleicht wichtiger denn je. Junge Menschen haben heute einen ganz anderen Zugang zu Informationen und daher auch einen direkteren Kontakt zu ihrer Lebenswelt, zu welcher auch wir, als Hersteller von gerne konsumierten Produkten gehören. Diese Generation wächst mit einem neuen Bewusstsein für Umweltschutz und Menschenrechte heran und hinterfragt kritisch – was sehr wichtig ist. Dies macht es Unternehmen, die es nicht so genau mit Ethik und Moral nehmen, immer schwerer. Daher ist es für uns – als „sauberer“ Hersteller – wichtig, den Menschen Orientierung zu geben und Werte zu vermitteln. Denn Gutes zu tun, das kann auch anstecken!

“Man sagt, Kunst spreche viele Sprachen. Schokolade auch.” Das ist ein Zitat des Gründers Andreas Meyer. Was bedeutet Kunst für die Schokolade von VIVANI?

Kunst ist ein universelles Sprachrohr, das keine Sprachbarrieren und Landesgrenzen kennt. So halten wir es auch mit unserer Schokolade, die wir von Herzen für jeden Menschen herstellen, egal wer er ist und woher er kommt. Deshalb sind wir mittlerweile mit VIVANI auch in über 50 Ländern der Welt erfolgreich.

Erzähle uns doch ein bisschen was über die Kunst auf den Schokoladenverpackungen.

VIVANI Kunst

Die Kunst stammt aus der Hand der Malerin Annette Wessel, mit der unserer Geschäftsführer Andreas Meyer seit Jahren befreundet ist. In einem ersten Versuch hat sie im Jahr 2008 die ersten Kunstdesigns auf unsere Schokoladen gebracht. Damals noch für eine limitierte Kunst-Serie. Die Serie war so beliebt, dass wir uns 2010 dazu entschlossen haben, Annettes Kunst zum Leitmotiv unserer Tafelschokoladen zu machen. Das kam im Biohandel extrem gut an, da wir uns sehr von den damals noch recht biederen Designs anderer Hersteller abgehoben haben und es geschafft haben, uns über die typischen Öko-Klischees hinwegzusetzen.

Ihr habt viele ausgefallene Schokoladenkreationen, wie zum Beispiel die Weiße Hanf Caramel Schokolade. Welche Schokoladenkreation von VIVANI war bis jetzt die überraschendste für dich?

VIVANI Weiße Hanf CaramelDa muss ich gleich zwei Sorten nennen. Zum einen der eingangs erwähnte Schokoriegel „White Nougat Crisp“, mit dem es uns gelungen ist, vegane Schokolade in Deutschland en vogue gemacht zu machen. Zum anderen die Sorte „Dunkle Vollmilch“ – ein Hybrid zwischen dunkler und heller Schokolade und dank der malzigen Süße des Kokosblütenzuckers ein wirklich einzigartiges Geschmackserlebnis.

Was inspiriert euch zu diesen ausgefallenen Kreationen und welche ausgefallene Kreation könntest du dir noch vorstellen?

Wir probieren Vieles aus. Allerdings immer mit dem Anspruch, nicht allzu exotisch zu sein und trotzdem neue Geschmackswelten zu eröffnen. Das ist nicht immer ganz einfach. So sind es manchmal raffinierte Feinheiten, die beispielsweise aus einer salzigen Karamellschokolade etwas ganz Besonderes machen. Findet doch mal heraus, was ich meine! 😉 Die Sorte, auf die ich anspiele, trägt den klangvollen Namen „Caramel Inka Salz“…

Was ich mir sehr gut vorstellen könnte, wäre eine Sorte mit karamellisierten Kakaonibs – oder auch eine Schokolade, bei der ein guter Bio-Whisky zum Einsatz kommt.

VIVANI möchte Genießer aus den unterschiedlichsten Winkeln der Erde miteinander vereinen. Wie stellt ihr das an?

Das machen wir bereits auf unseren gut besuchten Social Media-Kanälen und natürlich auf unseren Reisen in die große weite Welt, auf Foodmessen, durch Verkostungsaktionen, usw.

Wie wird es mit VIVANI weitergehen? Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Tja, was wünscht man sich in dieser Zeit – einer Zeit des größten globalen Stresstests, den die Welt gerade seit Jahrzehnten durchstehen muss. Natürlich Gesundheit, Glück und Lebensfreude. Zumindest bei den letzten beiden Punkten können wir mit unseren Schokoladen vielleicht einen kleinen Teil beitragen, was uns wirklich froh macht. Viele Menschen schreiben uns dieser Tage, wie wichtig ihnen gerade jetzt unsere Schokolade geworden ist. Ein Stückchen Alltag, Belohnung, Seelenglück. Das rührt uns sehr! Genau für diese Dinge möchten wir euch mit VIVANI noch eine lange Zeit erhalten bleiben!

Beschreib die Marke VIVANI in drei Adjektiven.

Ehrlich, nachhaltig, berauschend.

Na, das waren doch spannende Einblicke in die Schokoladenmarke Vivani. Wir bedanken uns für das nette Interview und die offenen Antworten. Falls du jetzt Neugierig auf die leckere Schokolade von Vivani geworden bist, findest du hier alle Kreationen.

Die Loacker-DNA

Natur und Nachhaltigkeit stehen beim Unternehmen Loacker an erster Stelle. Wir haben bei Andreas Loacker, in 3. Generation im Unternehmen tätig, nachgefragt, wie sich dieser Grundsatz bei der Waffel-Produktion bemerkbar macht …

loacker

Die Natur wertschätzen, mit Ressourcen bewusst umgehen, ökologische Verantwortung tragen – das ist der Wertekodex der Familie Loacker. Welcher Grundsatz steht hinter diesen Werten?

Wir von Loacker sind überzeugt, dass gute Produkte aus hochwertigen Rohstoffen nur dort hergestellt werden können, wo die Natur noch intakt, die Luft rein und das Wasser von höchster Güte ist. Wir alle von Loacker – die Familie und alle mehr als 900 Mitarbeitenden – sind in unserer Bergregion tief verwurzelt. Reinheit, Echtheit und Genuss kann nur in einem natürlichen Umfeld entstehen, für das wir ökologische Verantwortung übernehmen. Und die Loacker Produkte sind die Botschafter dafür, denn sie sind so ehrlich wie unsere Heimat.

Was bedeutet für Sie „ökologische Verantwortung übernehmen“?

Mit Energieressourcen gehen wir schon seit Anfang der 1970er-Jahre sparsam um. Damals gab es das Wort „Nachhaltigkeit“ noch gar nicht. Schon zu dieser Zeit setzten wir auf Wärmerückgewinnung aus der Produktion für Maschinen, Warmwasser und Heizung. Heute beziehen wir in beiden Werken zu 100 % Öko-Strom. Unsere beiden Produktionsstandorte werden jährlich nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 überprüft.

Mittelfristig möchten wir auch unseren Fuhrpark mit Elektrofahrzeugen ausbauen. Unsere Mitarbeiter motivieren wir zum Wechsel auf Elektro-Privatfahrzeuge, indem sie werkseigene Stromtankstellen kostenlos nutzen können.

Kann man solche Bestrebungen auch weiter südlich in Italien umsetzen?

Ja. Wir begannen 2011 auf unserer Tenuta Corte Migliorina in der Maremma in der südlichen Toskana mit der Rekultivierung von bisher brachliegender landwirtschaftlicher Fläche, um Haselnüsse anzubauen. Wir haben auch hier den gesamtheitlichen Ansatz einer integrierten Produktion gewählt.

Durch Vertragsanbau sichern wir in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Familien und landwirtschaftlichen Betrieben langfristig die Zukunft der Menschen vor Ort. Dort decken wir unseren Strombedarf bald durch Photovoltaikanlagen und haben dann die Grundlage für eine autonome Energie-/Stromversorgung auch für die Fahrzeuge geschaffen. Die Haselnuss-Sträucher versorgen wir nicht überirdisch mit Wasser, sondern mittels einer effizienten unterirdischen Bewässerungsmethode direkt an den Wurzeln der Pflanzen. So reduzieren wir die Verdunstung fast auf null.

Weitere Infos findet ihr auf: www.loacker.com

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Trends aus dem Reich der Kaffeebohne

Bei unseren Lieblingsgetränken steht Kaffee ganz weit vorne. Vor allem nachhaltiger Kaffee wird immer beliebter. Und dass sich sogar Kaffeekapseln und Nachhaltigkeit nicht ausschließen, erfahrt ihr hier.

Kompostierbare_Kaffeekapsel

Für die meisten Menschen gehört sie am Morgen einfach dazu: eine dampfende Tasse mit heißem Kaffee. Auch durch unseren Büroalltag begleitet uns das aromatische Getränk, und bei einem ausgiebigen Brunch oder Kaffee und Kuchen am Wochenende ist es sowieso dabei. Dass wir Kaffee lieben, beweist auch die Statistik: 2315 Tassen Kaffee werden pro Sekunde allein in Deutschland getrunken! Weltweit sind es sogar fast 29.000 Tässchen, die pro Sekunde genossen werden.

Nachhaltiger Kaffee
Beliebt war das belebende Getränk schon immer, aber seit einiger Zeit verändert sich auch die Art und Weise, wie wir Kaffee konsumieren. Denn immer mehr Menschen möchten ihren Kaffee mit gutem Gewissen genießen – und kaufen nachhaltigen Kaffee. Im Unterschied zu regulärem Kaffee wird beim Anbau von Bio-Kaffee beispielsweise nur natürlicher Dünger und keine Pestizide verwendet – so bleibt der Boden dauerhaft fruchtbar. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch den Kaffeebauern und dem Verbraucher. Denn durch die schonenden, ökologischen Anbaumethoden werden die Bauern der Anbauregionen nicht durch den Kontakt mit chemischen Stoffen belastet, und auch die Kaffeebohnen bleibt unbelastet.

Kaffeekapseln_KreislaufSeit geraumer Zeit erfreut sich auch ein anderer Kaffee-Trend wachsender Beliebheit: Kaffee in Kapselform. Denn hier muss man sich zum Beispiel nicht mehr um die richtige Dosierung kümmern, da jedes Döschen exakt eine Tasse Kaffee enthält. Gerade für diejenigen, die nur eine Tasse trinken möchten, sind Kapselmaschinen daher ideal. Der Kaffeegenuss in Kapselform hat aber auch einen Nachteil: Durch ihn entsteht eine große Menge Abfall – nämlich 4000 Tonnen pro Jahr alleine in Deutschland!

Kompostierbare Kapseln
Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt, den aromatischen Geschmack des Kaffee in Kapselform aber nicht missen möchte, für den gibt es gute Nachrichten: Es gibt mittlerweile auch kompostierbare Kaffeekapseln. So kann man in Deutschland seit Kurzem die Èspresso 1882 Produktrange des italienischen Anbieters Caffè Vergnano auch in komposttierbaren Kaffeekapseln erwerben. Diese können einfach im Bio-Abfall, sprich in der Braunen Tonne, entsorgt werden. Nicht nur die Kapseln an sich sind hier nachhaltig, sondern auch ihre Verpackung. Denn im Gegensatz zu anderen Anbietern sind die Kaffeekapseln nicht noch einmal einzeln eingeschweißt, sondern befinden sich in einem gemeinsamen, Aroma erhaltenden „Flowpack“. Weitere Infos und der Online-Shop auf www.caffevergnano.com/de

CaffeVergnano