Schlagwort: Milch

Kleine Kalziumbomben

Kuhmilch, Sojamilch, Ziegenmilch … Die Milchsorten sind vielfältig und werden auf die verschiedenste Weise gewonnen. Aber wie und von welchen Völkern der Erde wird welche Milch genutzt? Das verraten wir euch hier!

Kuhmilch

Kuhmilch ist die uns bekannteste Milch. Am meisten wird Milch – und Milchprodukte wie Käse, Butter und Sahne – im europäischen Raum konsumiert. Das liegt vor allem daran, dass die Kuhmilch in der Jungsteinzeit im Raum von Rumänien und Ungarn entdeckt wurde und sich seitdem immer mehr durchgesetzt hat. Heute ist sie fast nicht mehr aus unseren Nahrungsmitteln wegzudenken, auch wenn es heute einen Trend gegen tierische und hin zu pflanzlicher Ernährung gibt. Kuhmilch besteht zu 87 % aus Wasser. Der Rest setzt sich zusammen aus Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten. Außerdem sind noch Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und Magnesium enthalten, weswegen der Milch auch ihr Ruf als Kalziumbombe vorauseilt.

Ziegenmilch

ziege
Der größte Anteil der aromatischen Ziegenmilch wird in Europa zu Ziegenkäse verarbeitet. Viele schwören auf die Ziegenmilch, da sie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält, sie ist auch gut für Leute mit Laktoseintoleranz. Die gesunde Flüssigkeit beinhaltet Kupfer, Zink, Kalzium und Magnesium. Schon in der Antike galt die Milch als heilsam und wurde sogar als Säuglingsnahrung verwendet. Dennoch ist die Ziegenmilch nicht wirklich populär, was an ihrem etwas strengen „Ziegenbockgeschmack“ liegt. Dieser kommt zustande, da die Milch eine bestimmte Säure enthält, die schnell Fremdgerüche aufnimmt.

Hafermilch

Hafermilch

Hafermilch ist eine Getreidemilch und sehr gefragt in der veganen Szene. Da sie aber aus Getreide und nicht aus Kuhmilch besteht, darf sie nach EU-Norm nicht Milch genannt werden und wird daher meist als Haferdrink oder Hafergetränk verkauft. Die Hafermilch ist bei laktoseintoleranten Menschen und Veganern so beliebt, da sie einen leicht süßlichen Geschmack hat – perfekt also für Getränke wie Kaffee, Kakao oder süße Nachspeisen. Wem der Haferdrink im Laden zu teuer ist, der kann das süße Getränk auch ganz leicht selbst herstellen. Und auch in Sachen Eiweiß muss sich Hafermilch nicht verstecken, denn sie weist ebenfalls einen hohen Proteinanteil auf.

Kokosmilch

Kokosmilch

Kokosmilch, aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen, hat einen leicht fruchtigen, nussigen Geschmack und ist besonders aus asiatischen Gerichten nicht wegzudenken. Außerdem ist die Kokosnussmilch ein Grundnahrungsmittel in den tropischen Ländern, in denen die Kokospalme auch angebaut wird. Es ist bekannt, dass die exotische Milch einen hohen Fettanteil aufweist. Da es sich hierbei aber nur um gesunde Fettsäuren, die sogenannten mittelkettigen Fettsäuren, handelt, kann man Kokosmilch ohne Bedenken genießen. Außerdem ist sie reich an Kalium, Natrium und Magnesium.

Sojamilch

Sojamilch

Sojamilch ist ein Erzeugnis aus Wasser und Sojabohnen. Ursprünglich stammt die Sojamilch aus China, wo sie in süß und salzig zu den traditionellen Lebensmitteln gehört. In Europa findet sie erst seit dem 20. Jahrhundert nennenswerten Zuspruch. Besonders bei vegan lebenden Menschen findet die Milch Anklang wegen des hohen Eiweißgehalts. Mittlerweile gibt es das Sojagetränk aber in jedem Supermarkt, und auch in vielen Cafés wird es als Alternative zu Kuhmilch angeboten.

Die Milch macht’s

Die Milch macht’s

Ob im Kaffee, im Müsli oder als Getränk zwischendurch: Milch schmeckt immer! Wir verraten euch spannende Fakten über die Eiweißbombe. Da werden sogar die Kühe hellhörig!

Foto: Shutterstock/ Sukharevskyy Dmytro (nevodka)

1. Dickes Ding

Dickmilch kann man nicht nur pur trinken: In Norddeutschland wird Dickmilch mit Zucker und zerbröseltem Schwarzbrot oder Zwieback serviert. In Südhessen wird sie gekühlt mit Zimt und Zucker getrunken. Und in Bayern wird aus Dickmilch sogar eine Suppe kreiert: die Herbstmilchsuppe.

2. Sauer macht lustig

Joghurt, Kefir, Dickmilch und Sauermilch gehören in die Kategorie der Sauermilchprodukte. Sie werden auf ähnliche Art und Weise hergestellt. Unterschiedlich sind lediglich die Temperaturen und die eingesetzten Bakterienkulturen bei ihrer Herstellung. Trotz ihres sauren Geschmacks sind Sauermilchprodukte sehr beliebt!

3. Eiweiß-Power

1 Liter Voll-, aber auch Magermilch enthält 3,3 Prozent Milcheiweiß. Eiweiß, auch Protein genannt, ist ein wichtiger und lebensnotwendiger Nährstoff. Er ist unter anderem für den Aufbau von Muskeln und Organen zuständig. Wer seinen Muskeln also etwas Gutes tun möchte, der sollte abends statt eines Bierchens lieber zu einem Glas Milch greifen!

4. H wie haltbar

H-Milch steht für haltbare Milch und wird homogenisiert und durch Ultrahocherhitzung (UHT)
haltbar gemacht. Im verschlossenen Zustand kann sie mehrere Monate gelagert werden. H-Milch soll auch besser verdaulich sein als Frischmilch. Der Nachteil: Durch das Behandlungsverfahren verliert sie wichtige Inhaltsstoffe – zum Beispiel Vitamine.

5. Schwer zu verdauen

In Deutschland haben rund 15 Prozent der Bevölkerung eine Laktoseintoleranz. Bei dieser Unverträglichkeit wird der Milchzucker Laktase im Darm nicht gespalten, und der Zucker wird unverdaut in den Darm weitergeleitet – und kann dort zu Bauchschmerzen führen. Dank laktosefreien Milchprodukten müssen die Betroffenen aber nicht auf Milchgenuss verzichten.

6. Damals & heute

Früher war Melken noch Handarbeit: 15 Minuten brauchte ein Bauer ungefähr für eine Kuh. Heute werden Melkmaschinen eingesetzt – so kann der Bauer mehrere Kühe auf einmal melken. Eine Kuh ist dadurch in fünf bis zehn Minuten fertig gemolken. Auf diese Weise kann der Landwirt etwa 40 Kühe in einer Stunde melken!

7. Fakten, Fakten, Fakten

Im Jahr 2013 erzeugten 4,2 Millionen Milchkühe in Deutschland 31 Millionen Tonnen Milch. Da kann niemand mehr abstreiten, dass wir Milchbubis und Milchmädels sind!

8. Frisch vom Euter

Als Rohmilch bezeichnet man die frische, unbehandelte Kuhmilch. Als unbearbeitete Milch muss sie bei der Gewinnung, Lagerung und Abgabe besonders hohen hygienischen Anforderungen genügen. Rohmilch muss stets kühl gelagert werden und darf nur abgekocht getrunken werden.

9. Trockenzeit

Zur Herstellung von Trockenmilchprodukten wird der Milch fast das gesamte Wasser durch Eindampfung und Trocknung entzogen. Trockenmilchprodukte werden aus Magermilch, Vollmilch oder Rahm hergestellt und werden zum Beispiel als Säuglings- und Kindernahrungsmittel verwendet. Aber auch in Kosmetika oder Medikamenten sowie bei Spezialnahrung (zum Beispiel bei Astronauten) kommen sie zum Einsatz.

10. Schönheitsschlaf

Milch werden viele positive Wirkungen nachgesagt – zum Beispiel, dass eine heiße Milch mit Honig beim Einschlafen hilft. Die Wirkung ist jedoch nicht wissenschaftlich bewiesen, obwohl Milch in geringen Mengen das Schlafhormon Melatonin enthält. Die Konzentration des Stoffes allein hilft zwar nicht beim Einschlafen, das wohlig-warme Gefühl im Magen entspannt jedoch und kann so beim Eintritt ins Land der Träume helfen.

Omas Küchentipps

OMAS KÜCHENTIPPS

Manchmal passiert es einfach: Die Suppe ist versalzen, die Soße zu dünn oder das Eiweiß wird nicht steif. Die gute Nachricht: Man kann die meisten Gerichte retten! Wir haben ein paar Küchentipps von Oma gesammelt, mit denen ihr eine kleine Kochkatastrophe schnell wieder in Ordnung bringen könnt – und Tricks, wie es erst gar nicht dazu kommt!

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Gegensätze ziehen sich an

Man sieht es bei der Oma und auch in den meisten Rezepten: Bei süßen Speisen soll eine Prise Salz hinzugegeben werden – bei herzhaften Speisen eine Prise Zucker. Warum? Das Salz beziehungsweise der Zucker intensiviert den Eigengeschmack der Speise.

Verliebter Koch

Versalzene Suppen oder Soßen müssen nicht gleich in den Mülleimer wandern. Um sie zu retten, schneidet man einfach eine rohe Kartoffel in mehrere Stücke und spießt sie auf. Den Spieß für zehn Minuten in der Suppe oder Soße mitgaren und danach entfernen. Die rohe Kartoffel hat nun einen Teil des Salzes absorbiert. Funktioniert übrigens auch mit einem Stück Weißbrot oder Brötchen – dieses aber schon nach ein paar Minuten wieder entfernen!

Jetzt wird’s brenzlig

Wir alle lieben Pudding, Grießbrei und Co. – auf die angebrannte Milch, die beim Zubereiten schnell auftritt, würden wir allerdings liebend gerne verzichten. Omas Tipp: Beständig rühren und nur mittelstark erhitzen. Das Überkochen der Milch kann übrigens verhindert werden, indem man von innen etwas Butter auf den Topfrand schmiert.

Kampf gegen das Eiweiß

Da rührt und rührt und rührt man – und das Eiweiß wird einfach nicht fest! Oft liegt es daran, dass sich ein bisschen Eigelb ins Eiweiß gemogelt hat – beides also immer schön säuberlich trennen. Wenn es doch mal passiert ist, können ein paar Spritzer Zitronensaft oder eine Prise Salz das Eiweiß retten.

Dünnes Desaster

Eure Soße ist zu flüssig? Wer keinen Soßenbinder zur Hand hat oder keinen verwenden möchte, kann auch auf ein Ei zurückgreifen: Einfach ein Eigelb in die nicht mehr kochende Soße einrühren – und die Konsistenz sollte sämiger werden.

tipp

Achtung, es spritzt!

Wer kennst das nicht: Kaum liegen Schnitzel & Co. in der Pfanne, da spritzt das heiße Öl wie wild um sich – das ist weder für die Haut noch für die Kleidung eine angenehme Erfahrung. Was dagegen hilft: Einfach etwas Salz oder Mehl in das heiße Öl streuen – eure Bluse wird es euch danken!

Vergessen – verkocht?

Die Zeit vergessen – und nun sind die Kartoffeln, Nudeln oder das Gemüse verkocht? Da hilft nur umdisponieren: Weiche Kartoffeln können perfekt zu Kartoffelbrei oder Puffern weiterverarbeitet werden. Nudeln und Co. kann man durch Anbraten in der Pfanne wieder knackig und knusprig machen. Und auch ein Auflauf ist eine gute Wahl, um aus verkochten Dingen noch ein leckeres Gericht zu zaubern.

Locker-flockig

Um einen besonders lockeren Teig für Pfannkuchen oder Waffeln zu bekommen, gibt man einfach etwas kohlensäurehaltiges Mineralwasser zum Teig hinzu. Auch Quarkspeisen werden so besonders cremig und luftig.

Welke Tatsachen

Euer Salat hat schlapp gemacht? Auch hier haben Großmütter eine Lösung parat: Zuckerwasser! Einfach den welken Salat in eine Schüssel geben, ein paar Löffel Zucker drüberstreuen und mit Wasser auffüllen. Alles ungefähr eine Stunde ziehen lassen – und der Salat ist wieder knackig! Man sollte ihn allerdings noch einmal waschen, damit er nicht süß schmeckt.

Karamell-Dessert Ausgabe 07/2014

Rezept zum Karamell-Dessert

Zutaten für 4 Portionen

5 (je 28 g) Keksriegel, z.B. PICK UP! Cafè Latte
90 g Zucker
400 ml Milch
30 g Speisestärke
10 g Butter
200 g Mangofruchtfleisch von 1/2 Mango
100 g Schlagsahne

Karamell Nachtisch
1. Für das Dessert Zucker (80 g) in einem Edelstahltopf bei mittlerer Hitze goldgelb karamellisieren. Den Topf von der Kochstelle nehmen und 300 ml von der Milch vorsichtig hinzugeben. Das Karamell unter Rühren bei schwacher Hitze auflösen. Die Speisestärke mit Zucker (10 g) und der restlichen Milch anrühren. Die Karamellmilch von der Kochstelle nehmen, die Butter unterrühren und den Karamellpudding erkalten lassen. Die Masse zwischendurch umrühren, damit sich keine Haut bildet.

2. In der Zwischenzeit 4 Keksriegel mit einem Sägemesser in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Den restlichen Riegel in 4 – 5 Streifen schneiden und beiseitelegen. Je 1 El Mangofruchtfleisch in 4 – 5 Dessertgläser verteilen. Die Hälfte von der Karamellcreme darauffüllen und mit Kekswürfeln belegen. Als letzte Schicht die restliche Karamellcreme und das Mangofruchtfleisch daraufgeben. Das Dessert mit den beiseitegelegten Keksstreifen garnieren. Das Dessert etwa 35 Min. in den Kühlschrank stellen und dann servieren.

Das Rezept und die Fotos stammen von PICK UP!

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Dein brandnooz Team