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Mach dir Matcha!

Mit seinem giftgrünen Aussehen sieht der Matcha-Tee fast künstlich aus, dabei handelt es sich bei dem Trend-Tee um ein Naturprodukt. Was in ihm steckt und woher er eigentlich kommt, verraten wir euch jetzt.

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Bei dem einen ist der hellgrüne Tee schon ein alter Hut, der andere hat noch nie von ihm gehört: Die Rede ist von Matcha, einem hochwertigen japanischen Grüntee, der in pulverisierter Form angeboten wird. In Japan wird Matcha vor allem bei der japanischen Teezeremonie verwendet, aber auch in Deutschland taucht er immer öfter auf. Man findet ihn in Teegeschäften, Coffeeshops und neu eröffneten Teesalons und kann ihn entweder als Tee, oder als Kaffeealternative trinken. Hier taucht er zum Beispiel als „Green Chai“ oder „Matcha Latte“ auf. Das grüne Pulver wird mittlerweile auch in Schokolade gemischt oder dient zur Veredelung von Eiscreme. Dazu passt der lieblich-süße und leicht herbe Geschmack des Matcha-Tees nämlich hervorragend.

Grünes Superfood
Neben seiner farbenfrohen Optik und seinem Geschmack hat das grüne Pulver aber noch mehr zu bieten. Wie andere Grüntee-Sorten enthält Matcha Koffein und gilt somit als gesunder Wachmacher. Die enthaltenen Aminosäuren wirken gleichzeitig beruhigend und ausgleichend und sollen so auch bei hohem Blutdruck helfen. Zudem enthält der Grüntee wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Kein Wunder, dass der hellgrüne Tee als Superfood gilt und zu den edelsten Teesorten gehört.

schaum_schlagenAufwendiger Anbau
Matcha-Tee ist nicht nur hochwertig, sondern auch teuer. Das liegt auch daran, dass der Anbau von Matcha Tee sehr aufwendig ist und nur wenige Teebauern die hohe Kunst des Matcha-Anbaus beherrschen. Zudem exportiert Japan nur sehr wenig des besonderen Pulvers – den besonderen Tee wollen die Japaner wohl lieber selbst genießen. Wer sich von dem Preis nicht abschrecken lässt, der sollte nach dem ersten Öffnen des Tees darauf achten, dass dieser wieder gut und luftdicht verschlossen wird. Denn im Kontakt mit Sauerstoff verliert er schnell an Qualität. Das Pulver sollte zudem trocken und kühl gelagert werden.

Ein Tässchen Matcha
Wer Matcha Tee genießen möchte, braucht, neben dem Pulver, eine Schale, heißes Wasser – und einen Matchabesen. Bei der Zubereitung sollte man ca. ein Gramm Matcha in eine Schale füllen und mit ca. 80 Grad Celsius heißem Wasser übergießen. Nun kommt der besondere Teil, denn der Tee wird jetzt mit einem Bambusbesen, dem Chasen, schaumig geschlagen. Je höher und fester der Schaum, desto besser ist der Tee übrigens gelungen – also immer kräftig rühren!