Schlagwort: Linsen

Linse ist nicht gleich Linse

Viele Familien haben ein eigenes Rezept, wenn es um Linsensuppe geht und gerade in der kalten Jahreszeit kann ein warmer Eintopf Wunder wirken. Gut, dass in unserem 11. Türchen des Bio-Adventskalenders die Grünen Delikatess-Linsen Sorte du Puy von Davert enthalten waren, mit denen man vielfältige Linsengerichte zubereiten kann – egal ob warm oder kalt.

Davert Grüne Delikatess-Linsen Verpackung

 

Wo die Linse herkommt

Man nimmt heute an, dass die “ursprüngliche” Linse aus Kleinasien stammt, in frühsten neolithischen Schichten wurden jedoch auch in Europa schon Spuren von ihr gefunden – vor circa 12.000 Jahren. Im Alten Ägypten gehörten Linsen zu einem Grundnahrungsmittel und finden sogar eine Erwähnung in der Bibel. So begann die Linse unsere Herzen und Mägen zu erobern. Heute kennen wir circa 70 unterschiedliche Sorten, die stark in Geschmack und Konsistenz variieren, aber alle furchtbar lecker sind.

Linsensorte “du Puy”

Linsen, die die Bezeichnung “du Puy” haben, werden in der französischen Region Puy de Dôme angebaut. Die Region ist vor allem bekannt für ihren Vulkan und die wunderschöne Berglandschaft, in der man wunderbar wandern gehen kann. Der fruchtbare Boden rund um den Vulkan bietet ideale Voraussetzungen, um Getreide und eben auch Linsen anzubauen.

Die grün-blaue Linse zeichnet sich durch ihren würzig-aromatischen Geschmack aus, ist reich an pflanzlichen Eiweiß und enthält viele wertvolle Mineralstoffe. Auf Grund ihrer Bissfestigkeit ist sie sowohl für warme Suppen, als auch kalte, leichte Salate geeignet. Eine Delikatesse unter den Linsen!

 

Ihr liebt Linsen genauso wie wir und braucht unbedingt Nachschub? Dann macht bei unserer heutigen Online-Adventskalender mit und sichert euch einen Vorrat an Linsen von Davert.

Rote-Linsen-Salat

Kaum ist der Sommer da, ist er auch schon wieder weg … Anlass genug, um die letzten Sommertage bei einem Picknick noch mal so richtig zu genießen! Diese leckeren Rezepte zum Mitnehmen kommen da wie gerufen …

Rote-linsen

Rote-Linsen-Salat

Zutaten für 4 Portionen

200 g rote Linsen
4 EL Olivenöl
1 Stückchen Knollensellerie, klein gewürfelt
1 Stange Lauch, weißer Teil, in feine Ringe geschnitten
1 TL Currypulver
350 ml Gemüsebrühe
1 EL Walnussöl
400 g rote Bete, vorgegart, gewürfelt
½ Bund Petersilie, Blättchen abgezuüft + grob gehackt
3 EL Weißweinessig
1 EL Honig
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1 Avocado, entkernt, in Spalten geschnitten
½ Limette, Saft
Walnüsse zum Bestreuen

Zubereitung

1. Die Linsen in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser abwaschen, bis das Wasser klar abläuft, dann gut abtropfen lassen. 1 EL Öl in einem Topf erhitzen und die Linsen darin mit dem Sellerie, dem Lauch und dem Curry etwas andünsten. Mit der Brühe ablöschen und 8-10 Min. köcheln lassen. Danach in ein Sieb gießen, abtropfen lassen und zurück in den Topf geben. Vorsichtig mit dem Walnussöl vermischen und abkühlen lassen.
2. Die Rote Bete und die Petersilie zu den Linsen geben. Aus dem restlichen Öl, Essig, Honig sowie Salz und Pfeffer ein Dressing rühren und vorsichtig unter die Linsen heben. Die Avocadospalten auf den Linsen anrichten, mit dem Limettensaft beträufeln und nach Belieben mit Walnüssen bestreuen.

Draussen_schmeckts_natuerlich_besser
Weitere leckere Rezepte gibt es im Buch „Draußen schmeckt’s natürlich besser“ von Andrea Martens und Jo Kirchherr. Während beim Campen und bei Outdoor-Aktivitäten sonst eher ungesunde Snacks auf dem Programm stehen, liefert das Buch Clean-Eating-Rezepte, die gesund und dennoch einfach und unkompliziert zuzubereiten sind. Genau das Richtige für gesunden Genuss auf der Picknickdecke!

AT Verlag, € 20,00 (ISBN: 978-3038009634)

 

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Klein, aber fein

Ob als Suppe, Salat oder im Curry: Linsen sind nicht nur schmackhaft, sondern in der Küche auch vielseitig einsetzbar. Welche Sorte sich für welches Gericht eignet und wo die Unterschiede liegen, verraten wir euch jetzt.

GenussWelt

Tellerlinsen
Tellerlinsen sind die bei uns am häufigsten verwendeten Linsen, welche vor allem in leckeren Eintöpfen ihren Einsatz finden. Durch ihre dicke Schale, die beim Kochen leicht aufplatzt, eignen sie sich auch gut für Pürees. Es wird vermutet, dass sich die Bezeichnung Tellerlinsen erst im Laufe der 60-er Jahre eingebürgert hat. Bis dahin hießen Tellerlinsen Hellerlinsen. Dieser Name kommt wahrscheinlich daher, dass man sie damals für einen Heller kaufen konnte.

Rote Linsen
Die roten Linsen kommen hauptsächlich aus der Türkei und Indien und werden zum Beispiel in indischen Dals verarbeitet. Da sie bereits geschält sind, müssen sie nicht eingeweicht werden und sind besonders schnell gar. Was viele nicht wissen: Rote Linsen sind eigentlich braun oder lilafarben, nur ihr Kern ist orange-rot. Beim Kochen werden die roten Linsen übrigens gelblich.

Berglinsen
Diese Linsensorte ist etwas kleiner als die Tellerlinse und besitzt eine helle, rotbraune Farbe. Berglinsen sind zudem fester und aromatischer als Tellerlinsen und etwas feiner im Geschmack. Sie eignen sich gut für Salate, Suppen und Aufläufe. Auch vegetarische und vegane Bratlinge lassen sich wunderbar mit dieser Linsensorte herstellen.

Beluga-LinsenBeluga -Linsen
Die Beluga-Linsen werden auch schwarze Linsen genannt. Die kleinen, schwarz glänzenden Linsen besitzen ein intensives Maronenaroma und finden vor allem in gehobenen Küchen Verwendung. Ihr Name leitet sich dabei durch die optische Ähnlichkeit vom gleichnamigen Kaviar ab. Und wie der Belugakaviar sind auch die Beluga Linsen sehr edel im Geschmack. Sie werden gerne als farblicher Kontrast zu weißem Fisch oder Fleisch serviert, finden aber auch in Salaten und anderen Speisen Verwendung.

Puy-Linsen
Puy-Linsen werden hauptsächlich in Frankreich angebaut. Ihren Namen verdanken sie der Region Puy de Dôme in der Auvergne. Stammen sie aus anderen Anbaugebieten, werden sie auch als grüne Linsen bezeichnet. Der Geschmack von Puy-Linsen ist nussig, und ihre Konsistenz ist etwas fester als bei andere Linsensorten. Verwendet werden sie zum Beispiel oft in Salaten. Sie gelten neben den Beluga-Linsen als eine der edelsten Linsenarten.

Pardina-Linsen
Bei den Pardina-Linsen handelt es sich um eine Spezialität aus Amerika. Diese Linsensorte hat eine graubraune Schale und ein gelbes Inneres. Praktischerweise müssen sie nicht eingekocht werden. Pardina-Linsen zerkochen nicht so schnell und haben ein herzhaftes Aroma. Da diese Linsenart einen festen Kern hat, eignet sie sich vor allem für Salate.

Gelbe Linsen
Wie bei ihren Verwandten, den roten Linsen, ist diese Linsensorte bereits geschält. Langes Einweichen und Kochen entfällt daher, weshalb sich gelbe Linsen bestens für schnelle Suppen, Pürees, Cremesuppen, vegetarische Gerichte oder auch als Salate eignen. Die Tatsache, dass sie keine Schale mehr haben, macht sie außerdem bekömmlicher. Denn bei Linsen ist es vor allem die Hülse, die schwer verdaulich ist.

Omas Linseneintopf

linseneintopf

Unsere Kult Box 2015 ist endlich da und mit von der Partie waren zwei Produkte, die besser nicht zusammenpassen können 😉 Mit Linsen und Essig kann man so einiges zaubern, vor allem aber lassen sich mit ihnen leckere Salate oder Suppen kreieren – modern oder traditonell, wie es einem am besten schmeckt.  Wir mussten sofort an Omas Linseneintopf denken, denn die wohl wichtigsten Zutaten sind die beiden oben genannten. Der Gedanke daran hat uns gleich so viel Appetit bereitet, dass wir nicht lange gezögert und uns kurzerhand einen leckeren Linseneintopf nach Hausmannsart mit den Tellerlinsen von Müller’s Mühle und der Essig-Essez von SURIG zubereitet haben.

Wir haben gleich die ganze Packung Linsen verbraucht, damit auch alle satt werden und weil sich Linseneintopf eh immer so schnell wegschnabbulieren lässt. Pi mal Daumen reicht unser Rezeptvorschlag für die Linsensuppe für 8 Portionen.

Das sind die Zutaten:

  • 500 g Teller Linsen (z. B. von Müller’s Mühle)
  • 5 Möhren
  • 2-3 Zwiebeln
  • 5 Kartoffeln
  • 2 Tomaten
  • 4 Esslöffel Essig-Essenz (z. B. von SURIG)
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 2 Teelöffel Instantbrühe
  • 3 Lorbeerblätter
  • Nelken gemalen
  • Thymian
  • Frischer Basilikum
  • Öl, Butter oder Butterschmalz zum Anbraten
  • Nach Belieben Piment, Koriander gemalen, Paprika gemalen

Zubereitung für den Linseneintopf:

1. Linsen ca. 30 Min mit 1,5 Liter Wasser kochen lassen. Parallel Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren und Tomaten in Würfel schneiden.

2. Zwiebeln und Möhren mit reichlich Öl oder Butter und etwas Zucker in einem großen Kochtopf anbraten. Anschließend Kartoffeln und 1,5 Liter Wasser dazugeben. Die vorbereiteten Linsen abgießen und mit der Instantbrühe und den Lorbeerblättern in den großen Kochtopf geben und köcheln lassen.

3. Nach ein paar Minuten Kochzeit mit Salz, Pfeffer, Thymian und Nelken würzen und gehackte Tomaten in den Topf geben. Nach belieben mit Piment, Koriander und Paprika nachwürzen. Wenn alles die gewünschte Sämigkeit erreicht hat, kommt noch frischer Basilikum dazu. Zum Schluss alles mit den gegeben Gewürzen abschmecken und dem Linseneintopf mit mindestens 5 Esslöfel Essig-Essenz den letzten Feinschliff erteilen. Achtung, Essig stets erst am Ende des Kochens in die Suppe geben.

4. Lorbeerblätter hinausfischen, Suppe auf tiefen Teller verteilen und servieren.

Statt der Instantbrühe kann natürlich auch selbstgemachte Brühe verwendet werden. Und wer es noch herzhafter mag: Auch Bock- oder Wiener Würstchen schmecken besonders gut im Linseneintopf. Aber das kennt wahrscheinlich auch jeder schon von Oma 😉

Die Tellerlinsen aus der Kult Box lassen sich natürlich zu vielen weiteren leckeren Speisen verarbeiten. Was habt ihr so aus ihnen gezaubert?