Schlagwort: Lebkuchen

Sallys Rezept: Crêpes mit Schoko und Bananenfüllung

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Diese Crêpes bestehend aus Hafer- und Dinkelmehl, Sojasoße und Spekulatiusgewürz sind besonders weihnachtlich im Geschmack. Die Eier in diesem Gericht können auch durch Leinsamen/ Apfelmus ausgetauscht werden, so sind sie sogar vegan. Belegt mit einer leckeren Schokocreme und Bananenscheiben werden die Crêpes aufgerollt. Als Topping kommen geschmolzene Nippon (luftiger Schokoladen Puffreis) auf die Crêpes. Das leckere Dessert für Weihnachten, welches ihr auch nach eurem Geschmack abwandeln könnt. Sally hat für für diese köstlichen Crêpes Produkte aus Sallys Adventskalender verwendet.

Zubereitung 25 Minuten • Wartezeit 30 Minuten  • Ergibt 10 Crêpes

Zutaten

Produkte aus Sallys Adventskalender
Für den Crêpes Teig
125 g Hafermehl Seitz
125 g Dinkelmehl
2 Eier
2 TL Sojasauce Ponzu Kikkoman
1/2 TL Lebkuchen / Spekulatius Gewürz
800 g Princess and the Pea Erbsendrink

Zum Ausbacken
30 g Kerrygold Butterschmalz

Für die Füllung
30 g Nippon
2 Bananen
80 g Caotina Crème Chocolat

Zubereitung

Crêpes mit Schoko und Bananenfüllung

Crêpe-Teig

Verrühre das Hafermehl mit dem Dinkelmehl. Füge die Eier, Sojasauce und das Spekulatius Gewürz hinzu und verrühre es.

Füge langsam den Erbsendrink hinzu und rühre den Teig mit einem Kochlöffel oder Schneebesen klümpchenfrei.
Lass den Teig abgedeckt für 30 Minuten ruhen.

Crêpes ausbacken

Gib etwas Butterschmalz in eine Eisenpfanne und erhitze sie bei mittelhoher Hitze.
Gib etwa 4 EL Teig in die Pfanne und schwenke sie, sodass dünne Crêpes entstehen. Backe sie von beiden Seiten für etwa eine Minute aus.

Dekoration

Schmelze die Nippon über einem warmen Wasserbad.
Streiche die Caotina Crème Chocolat auf die Crêpes und belege sie mit ein paar Bananenscheiben.

Rolle die Crêpes auf und verteile die geschmolzenen Nippon oben drauf.

Lebkuchen-Cheesecake im Bratapfel mit Walnussstreuseln und Lebkuchen-Karamellsauce

Lebkuchen-Cheesecake im Bratapfel mit Kotányi Lebkuchengewürz

Oooh wie das duftet! Gerade zur Weihnachtszeit stehen wir doch besonders gerne in der Küche und backen winterliche Kreationen für Freunde, Familie und Co. Dabei dürfen die richtigen Gewürze nicht fehlen, denn erst wenn der verführerische Duft von Zimt, Ingwer, Nelken und Co. durch das Haus strömt, fühlt es sich so richtig nach Weihnachten an.

Mit der Lebkuchen Gewürzmischung von Kotányi gelingen aromatische Winterrezepte ganz leicht. Zimt, Muskatnuss und Sternanis sorgen in dieser verführerischen Mischung für eine würzige Abrundung weihnachtlichen Gebäcks und verströmen einen himmlischen Duft.

Aber nicht nur klassische Lebkuchen lassen sich mit dem Gewürz verfeinern. Wer noch ein festliches Dessert für einen Abend mit den Liebsten sucht, kommt bei diesem Rezept für Lebkuchen-Cheesecake im Bratapfel mit Walnussstreuseln und Lebkuchen-Karamellsauce voll auf seine Kosten:  

Cheesecake im Bratapfel mit Kotanyi Lebkuchengewürz

Zutatenliste (für 8 Personen)

Lebkuchen-Cheesecake:

  • 1 Ei
  • 90g Feinkristallzucker 
  • 220g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 15g geriebene Mandeln
  • 8 harte Äpfel (ca.180g/Stück)
  • 4 TL Kotányi Lebkuchengewürz (7g)
  • Butter für die Form

Walnussstreusel: 

  • 40g Butter
  • 25g Zucker 
  • 55g Mehl
  • 40g geriebene Walnüsse
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 TL Kotányi Lebkuchengewürz

Lebkuchen-Karamellsauce:

  • 120g Feinkristallzucker
  • 90g Wasser
  • 200g Schlagsahne
  • 50g Butter
  • 1 TL Salz
  • 4 TL Kotányi Lebkuchengewürz

Zubereitungsschritte:

  1. Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen und eine Auflaufform mit Butter bestreichen.
  2. Frischkäse mit Ei, Zucker, Mandeln und Kotányi Lebkuchengewürz verrühren.
  3. Äpfel entkernen, ohne dabei ein Loch in deren Boden zu machen. Dann mit einem Löffel vorsichtig aushöhlen, bis die Äpfel noch eine Wandstärke von etwa 0,5-1 Zentimeter haben. 
  4. Die Cheesecakemasse in die Äpfel einfüllen. Nicht ganz bis zum Rand füllen, da diese im Backofen aufgeht.
  5. Nun alle Zutaten für die Nussstreusel mit der Hand zu Streuseln kneten und die Äpfel mit diesen bestreuen. Für etwa 35-40 Minuten backen, bis die Äpfel weich und die Streusel schön braun sind. 
  6. Währenddessen für die Karamellsauce Wasser und Zucker in einem Topf erhitzen und karamellisieren lassen. Außerdem Salz und Kotányi Lebkuchengewürz unter die Schlagsahne rühren. 
  7. Sobald das Karamell die gewünscht dunkle Farbe erreicht hat, das Schlagobers unterrühren und gut 30-60 Sekunden weiterkochen, bis sich das Karamell wieder verflüssigt hat.
  8. Danach von der Hitze nehmen und die kalte, gewürfelte Butter unterrühren. Anschließend durch ein Sieb in eine Glasschüssel gießen und beiseitestellen.
  9. Nun die fertigen Bratäpfel aus dem Rohr nehmen, etwas auskühlen lassen und noch warm mit der Lebkuchen-Karamellsauce servieren.

Viel Spaß beim Nachmachen und zauberhafte Festtage wünscht euch

das brandnooz Team

Koch Challenge: Schnelle Corn-Dogs und fluffige Lebkuchen-Muffins

Zu welchem Team gehört ihr, Team herzhaft oder Team süß? Wir sind im Falle der Classic Box Oktober ganz klar von beiden Varianten begeistert.

Im YouTube Video zur Classic Box aus dem Oktober kommen Naschkatzen als auch Fans herzhafter Snacks auf ihre Kosten: mit schnell gemachten Corn-Dogs und himmlischen Lebkuchen-Muffins.

Die YouTuber Klein aber Hannah und Tommy Toalingling kochen und backen mit zwei Produkten aus der Box und sorgen so für leckere Inspirationen, welche Gerichte man mit dem Inhalt der Box kochen kann. Hier geht es zum Video der Classic Box Oktober.

Wer beim Ansehen des Videos Appetit bekommt, kann die Corn-Dogs und Muffins direkt zuhause nachmachen:

Schnelle Corn-Dogs mit Dip

Schnelle Corndogs mit Dip aus der Classic Box Oktober

Zutaten

  • 4 Scheiben weißes Sandwich-Toast
  • 4 kleine Schinkenwürstchen
  • 50g Mozzarella gerieben
  • 2 Eier
  • 50g Panko
  • Hengstenberg 1876 Red Pepper Steak Sauce
Schnelle Corndogs mit Dip aus der Classic Box Oktober

Zubereitung

1. Die Würste auf Holzspieße stecken.

2. Die Rinde vom Toast schneiden und die Scheiben mit einem Nudelholz plattieren.

3. In die Mitte jedes Toasts eine Wurst am Spieß legen und sie mit etwas vom Mozzarella bestreuen.

4. Die Toastscheiben nun um die Würste rollen und die Naht andrücken.

5. Nun die Eier in einem tiefen Teller aufschlagen und das Panko ebenfalls in einem tiefen Teller verteilen.

6. Die Corndogs panieren und in einer Pfanne von allen Seiten goldbraun braten.

7. Dazu die Hengstenberg 1876 Red Pepper Steak Sauce reichen.

Lebkuchen-Muffins

Zutaten

  • 125g Honig
  • 125g Zucker
  • 225g Mehl
  • 75g Butter, weich
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Lebkuchengewürz z.B Ostmann Lebkuchen Gewürz
  • 2 TL Kakaopulver
  • 100g Mandel, gemahlen
  • 2 Eier
  • 5 EL Milch, lauwarm
  • 1 Pkt. Vanillezucker
  • 100g Butter, weich
  • 100g Puderzucker
  • 110g Frischkäse
  • 50g Mandeln, ganz
  • 1 EL brauner Zucker
  • ½ TL Zimt
  • ½ Pkt. Vanillezucker
  • 2 EL Wasser

Zubereitung

1. Honig mit Zucker, Vanillezucker, weicher Butter und Milch in einen Topf geben und unter Rühren vorsichtig erhitzen. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat den Topf von der Herdplatte nehmen und kurz abkühlen lassen.

2. In einer zweiten, großen Schüssel Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und Kakao miteinander vermischen.

3. Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Langsam die lauwarme Honigmasse in das Mehl rühren und schließlich die gemahlenen Mandeln unterrühren.

4. Den Teig auf bis zu 12 Muffinförmchen verteilen und für 25 Minuten backen.

6. Während die Muffins auskühlen die weiche Butter, Puderzucker und Frischkäse zu einem festen Frosting schlagen.

7. Nun den Zucker, Zimt, Vanillezucker und Wasser vermischen und bei 600 Watt eine Minute in die Mikrowelle stellen.

8. Die Mandeln unter die Masse rühren und nochmal für zwei Minuten in die Mikrowelle stellen.

9. Erneut durchrühren und ein letztes Mal für 1 1/2 Minuten in die Mikrowelle stellen.

10. Mit einer Spritztüte eine jeweils kleine Haube in die Muffin-Mitte spritzen und mit einer gebrannten Mandel verzieren.

Schokoladen-Tassenkuchen mit Lebkuchengewürz

Schokoladen-Tassenkuchen mit Lebkuchengewürz

In der Adventszeit verspüren selbst Backmuffel Lust, süße Leckereien für ihre Liebsten oder sich selbst zu zaubern. Der aromatische Duft von Orangen, Zimt, Sternanis, Nelken und Co. gehört zu Weihnachten einfach dazu, wie eine Schneeballschlacht zum ersten Schnee im Jahr. Besonders leicht lässt sich das wohlige Weihnachtsaroma mithilfe des Lebenkuchengewürzes von Lebensbaum erzielen. Dieses versteckt sich heute hinter dem 1. Türchen des brandnooz Bio-Adventskalenders und erleichtert die Dosierung und das Mischverhältnis unserer liebsten Weihnachtsgewürze. Süßlich scharf und nach einer frischen Orangennote schmeckend, rundet es Weihnachtsgebäck und adventliche Desserts perfekt ab. Natürlich lecker in Bio-Qualität. Allen, die zwar Lust auf ein verführerisches Dessert, aber wenig Zeit haben, möchten wir das Nachbacken dieser leckeren Schokoladen-Tassenkuchen mit Orangensahne wärmstens empfehlen.

Schokoladen-Tassenkuchen mit Lebkuchengewürz

Zutaten für 2 Personen:

1 Ei (Größe M)

30 g Rohrzucker

1/2 Pck. Lebensbaum Bourbon-Vanillezucker

1 EL neutrales Öl

1 EL Milch

2 Msp. Lebensbaum Lebkuchengewürz

1 EL Kakaopulver

30 g Weizenmehl Type 550

1 TL Backpulver

 

Zutaten für die Orangensahne:

60 g Schlagsahne

½ Pck. Lebensbaum Bourbon-Vanillezucker

1 TL geriebene Orangenschale

 

Außerdem

10 g Butter zum Einfetten

2 Tassen  (ca. 250 – 300 ml Inhalt)

 

Zubereitung:

  1. Tassen mit Butter auspinseln. Backofen vorheizen: Ober-/Unterhitze 170 ° C (Heißluft 150 ° C).
  2. Eier, Zucker und Vanillezucker mit einem Handrührgerät (Rührbesen) cremig schlagen. Öl, Milch, Lebkuchengewürz, Kakao, Mehl und Backpulver zugeben und kurz zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Teig gleichmäßig auf die Tassen verteilen, so dass diese zur Hälfte gefüllt sind.
  4. Im Backofen auf einem Rost auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.

Zubereitung Orangensahne:

  1. Schlagsahne mit Vanillezucker halbsteif schlagen. Geriebene Orangenschale unterrühren.
  2. Zu dem Tassenkuchen servieren.

Weitere leckere Rezeptideen, auch für herzhafte Gerichte, findet ihr auf der Webseite von Lebensbaum. Na, wer hat jetzt Lust auf leckere Adventsdesserts mit weihnachtlichem Aroma? 😉

Lebkuchen-Tannenbäumchen mit Marzipan-Schneeflocken

Glück kann man backen

Marzipan in allen Variationen gehört zur Vorweihnachtszeit einfach dazu. Dass man es nicht nur sofort vernaschen, sondern auch himmlische Leckereien damit backen kann, beweisen wir euch mit dieser Rezeptstrecke.

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Zutaten für ca. 35 Stück

50 g Marzipan, z.B. Niederegger Marzipan Weissbrot
500 g Fertiger Lebkuchen Teig
150 g Puderzucker
3 EL Zitronensaft rote Lebensmittelfarbe
50 g Puderzucker
2 EL Silberperlen
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niederegger
1. Den fertigen Lebkuchenteig ausrollen und ca. 35 Tannenbäumchen ausstechen. Die kleinen Bäumchen nach Anleitung backen und dann abkühlen lassen.
2. Puderzucker, Zitronensaft und Speisefarbe glattrühren.
3. Für die Schneeflocken Marzipan in Stücke zerkleinern und mit 30 g Puderzucker verkneten. Mit 20 g Puderzucker bestreut ca. 2 mm dick ausrollen. Mit einem kleinem Schneeflockenausstecher ausstechen.
4. Die Lebkuchengebäcke mit Glasur bestreichen und mit Marzipan-Schneeflocken und Silberperlen garnieren. Ca. ½ Tag trocknen lassen.

Lebkuchen nach Kinderart

Kinder lieben die Vorweihnachtszeit, denn nun wird endlich wieder gebacken! Auch die Kinder vom Hamburger Familienhafen kneten gerne leckere Plätzchen- und Muffinteige – zum Beispiel diese hier.

Familienhafen_3 - Kopie
Zutaten für 3-4 Portionen

500 g Zucker
500 g Haselnüsse
500 g Sultaninen
200 g Zitronat
200 g Orangeat
10 Eier
250 g Butter
2 TL Zimt
½ TL Gewürznelke
10 g Pottasche
200 g Semmelbrösel
6 EL Mehl
3 Päckchen Kuchenglasur (Schokolade)
1 Päckchen Oblaten (7 cm Durchmesser)
bunte Zuckerschriften, Dekoperlen- und Herzchen

1. Das Zitronat mit Orangeat und den Sultaninen in der Küchenmaschine mixen, mit den gemahlenen Nüssen abdecken und über Nacht stehen lassen.
2. Am nächsten Tag alle übrigen Zutaten zusammen mit zerlassener Butter vermengen. Die Masse gleichmäßig auf die Oblaten streichen. Da der Teig sehr klebrig ist, am besten eine kleine Portion mit einem Esslöffel auf eine Oblate geben, und mit dem Zeigefinger darauf verteilen. Ein Glas Wasser hilft, um den Finger feucht zu halten und den Teig besser glatt streichen zu können. Die Lebkuchen bei ca. 15-20 Min. bei 180 ° Grad Ober-/Unterhitze backen.
3. Zum Schluss die Lebkuchen mit Kuchenglasur überziehen und mit Zuckerschrift und Dekoperlen verzieren.

Familienhafen_Vorstellung

Süße Weihnachten

Lebkuchen, Kekse, Vanillekipferl … Für Naschkatzen ist die Adventszeit wohl die schönste Zeit. Diese Weihnachtsüßigkeiten dürfen dabei auf keinen Fall fehlen.

Weihnachtssüßigkeit
Dominosteine
Warum wir Dominosteine so lieben? Weil hier fast alle Weihnachtssüßigkeiten in einem vereint sind: Süße Lebkuchenschichten, Fruchtgelee, Marzipan und ein Schokoladenüberzug treffen hier zusammen. Erfunden wurde die Leckerei übrigens 1936 vom Dresdner Chocolatier Herbert Wendler – und zwar ursprünglich als günstige Alternative zu seinen Pralinen.

Vanillekipferl
Wer Vanille mag, der sehnt sich die Weihnachtszeit herbei, denn dann gibt es endlich wieder frisch gebackene Vanillekipferl! Das deutsch-österreichisch-böhmische Weihnachtsgebäck wird aus einem Mürbeteig hergestellt, dem traditionell geriebene oder geröstete Mandeln hinzugefügt werden. Zum Schluss wird der Teig mit dem Mark von Vanilleschoten aromatisiert, und die Kipferl dürfen noch warm im Puderzucker baden.

MarzipankartoffelnMarzipankartoffeln
Winterzeit ist Marzipanzeit, denn nun stehen endlich wieder Marzipankartoffeln im Supermarktregal! Den Namen bekam die Süßigkeit – man kann es sich denken – aufgrund ihres Aussehens. Denn die Marzipankugeln mit einem Durchmesser von 1,5 cm bis 2 cm sehen aus wie kleine Kartoffeln. Ihre dunkle Farbe bekommt die Süßigkeit übrigens durch das Bestäuben mit Zimt und Kakao.

Christstollen
Weihnachten ohne Stollen? Undenkbar! Der leckere Kuchen aus Hefeteig, der je nach Sorte Rosinen, Mohn, Marzipan und anderen Trockenfrüchte enthält, gehört zur Adventszeit einfach dazu. Praktischerweise ist er auch monatelang haltbar und kann so auch nach der Adventszeit noch vernascht werden. Bekannt ist vor allem der Dresdner Stollen, dessen Name seit 2010 geschützt ist. Seitdem dürfen nur Stollen als Dresdner Stollen bezeichnet werden, wenn sie auch im Großraum Dresden produziert wurden.

Spekulatius
Das Gebäck aus Mürbeteig hat gleich mehrere Herkunftsorte, denn es stammt aus Belgien, den Niederlanden, dem Rheinland und aus Westfalen. Während Spekulatius in Deutschland ein typisches Weihnachtsgebäck ist, wird es in Belgien und den Niederlanden ganzjährig vernascht. Besonders lecker ist vor allem der Gewürzspekulatius, der seinen typischen Geschmack durch Gewürze wie Kardamom, Zimt und Gewürznelken erhält.

ZimtsterneZimtsterne
Für das Weihnachtsgebäck in Sternform müssen wir uns bei den Schwaben bedanken – denn diese haben die leckeren Zimtsterne erfunden. Hergestellt wird die Leckerei aus Eischnee, Zucker, Mandeln, Mehl – und natürlich Zimt. Um ihre typische weiße Oberfläche zu erhalten, werden die Kekse nach dem Backen mit einer Eischneeglasur überzogen.

Lebkuchen
Ob Lebkuchenherzen Pfeffernüsse oder Printen: An Lebkuchen geht in der Adventszeit kein Weg vorbei! Auch früher war diese Leckerei schon beliebt, denn bereits um 350 v. Chr. tauchten die gewürzten Honigkuchen in Schriften auf. Einige deutsche Lebkuchenspezialitäten sind übrigens weltweit bekannt, zum Beispiel die Nürnberger Lebkuchen, die Pulsnitzer Pfefferkuchen oder die Aachener Printen.

Kuchenglück im Glas

KUCHENGLÜCK IM GLAS

Einweckgläser werden nur zum Marmelade einkochen verwendet? Nicht bei Kuchen im Glas: Hier besteht der Inhalt aus fruchtigen und ausgefallenen Kuchensorten. „Ein Leben ohne Kuchen ist möglich, aber sinnlos“ steht auf den süßen Gläsern. Da sind wir ganz einer Meinung!

www.kuchen-im-glas.com

Die beste Freundin hat Geburtstag, der Cousin heiratet, oder man möchte der kleinen Schwester viel Glück wünschen: Anlässe für einen leckeren Kuchen gibt es genügend. Leider sind Freunde und Familie manchmal zu weit entfernt, um ihnen einen selbstgebackenen Kuchen vorbeizubringen – und Sahnetorte lässt sich leider nicht wirklich gut in einem Paket verschicken.

Verschickt in alle Welt

Was sich dagegen wunderbar zum Verschicken eignet, ist Kuchen im Glas. Das dachte sich wohl auch Linda Dröge und rief deshalb 2006 im Sauerland „Kuchen im Glas“ ins Leben. Sechs Jahre wurden von hier die Küchlein in alle Welt verschickt. Seit 2013 sitzt das Unternehmen nun mit erweitertem Team in Mannheim. Praktisch für alle Mannheimer, denn hier können die Küchlein auch gleich direkt abgeholt werden. Was es so zu bestellen gibt? Eine ganz Menge! Da gäbe es zum Beispiel fruchtigen Zitronenkuchen, Guinness-Schoko-Kuchen oder Schoko-Erdnuss-Karamell-Kuchen. Zu den Kuchen können außerdem noch verschiedene Glasuren und Streusel ausgewählt werden, die als Dekoration mitgeliefert werden. Auch praktisch: Alle Kuchen im Onlineshop sind mit Allergikerinfos versehen – so sieht man auf den ersten Blick, welche Kuchen gluten- oder lactosefrei oder ohne Nüsse sind. Auch vegane Kuchen gibt es im Sortiment.

KIG-®Anna_LogueNostalgisch & nachhaltig

Die ausgefallenen Kuchensorten werden übrigens nicht nur in den Einweckgläsern verschickt, sondern auch schon in diesen gebacken. Das hat sowohl nostalgische als auch nachhaltige Gründe, erzählt Linda Dröge. Denn so können die Einweckgläser nach dem Vernaschen einfach abgewaschen und wieder verwertet werden. Durch den Einweckprozess kann außerdem vollständig auf Konservierungsmittel verzichtet werden. Die Kuchen werden übrigens von zwei Konditorinnen in Handarbeit hergestellt – und zwar aus frischen und regionalen Zutaten.

Marzipanschweinchen und Co.

Für besondere Anlässe gibt es Pakete, die neben dem Kuchen noch ein lustiges Zusatzprodukt enthalten. Dies kann zum Beispiel ein kleines Marzipanschweinchen sein oder Luftschlangen, Konfetti und Tröten. Je nach Jahreszeit kommen saisonale Pakete hinzu – natürlich auch für die kommende Weihnachtszeit. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Küchlein mit Lebkuchen- oder Apfel-Zimt-Geschmack? Eine kleine winterliche Überraschung ist hier ebenfalls dabei. Wenn das keine gute Gelegenheit ist, jemandem einen süßen Wintergruß zukommen zu lassen …

Das kleine Lebkuchen 1×1

DAS KLEINE LEBKUCHEN 1×1

Printen, Dominosteine und Nürnberger Lebkuchen gehören zu Weihnachten einfach dazu. Aber wisst ihr, wo der größte Lebkuchen der Welt hergestellt wurde oder wer eigentlich die Dominosteine erfunden hat? Wir verraten es euch!

1. Ein eigenes HandwerkSterne

Die Herstellung von Lebkuchen hat eine lange Tradition: Schon um 350 v. Chr. tauchten die gewürzten Honigkuchen in Schriften auf. Früher gab es für die Hersteller von Lebkuchen sogar ein eigenes Handwerk: Die Lebzelter, auch Lebküchler und Lebküchner genannt, waren im Gegensatz zu den übrigen Bäckern ausschließlich auf die Produktion von leckeren Lebkuchen spezialisiert.

2. -erlei

Es gibt viele schmackhafte Lebkuchenprodukte, aber nur zwei Lebkuchenarten: Braune Lebkuchen backt man aus knetbaren Teigen mit hohem Mehlanteil. Hierzu zählen Pfeffernüsse, Spitzkuchen, Printen, viele Formgebäcke wie Lebkuchenherzen und dergleichen. Oblatenlebkuchen werden hingegen aus einer weichen, mehlarmen oder sogar mehlfreien Masse hergestellt, die auf Oblaten gespritzt wird – sie sind also enge Verwandte der Makronen.

3. Was fürs Herz

Lebkuchenherzen kennt jeder – der Oberbegriff Gebildebrot ist dagegen eher nicht geläufig. Sinn- oder Bildergebäck sind weitere Namen für diese Art der Lebkuchen. Früher wurde die herzige Leckerei vor allem zu traditionellen oder religiösen Anlässen hergestellt und verzehrt. Heute findet man Lebkuchenherzen nicht nur während der Weihnachtszeit, sondern ganzjährig auf Volksfesten und Jahrmärkten.

4. Hot Spot der Lebkuchen

Das älteste schriftliche Rezept für Nürnberger Lebkuchen stammt aus dem 16. Jahrhundert. Es befindet sich – wie könnte es anders sein – im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Noch heute ist Nürnberg übrigens die Hochburg der Lebkuchenherstellung.Rentier

5. Und wer hat’s erfunden?

Wer findet sie nicht zum Anbeißen: mit Schokolade überzogene Dominosteine, die gefüllt sind mit süßen Schichten aus braunem Lebkuchen, Fruchtgelee und Marzipan. Erfunden wurde die Leckerei 1936 vom Dresdner Chocolatier Herbert Wendler. Dieser erfand die Schichtpraline als günstigere Alternative zu seinen Pralinen. Vor allem in der Lebensmittelknappheit während des Zweiten Weltkrieges wurde die Notpraline, wie die Dominosteine damals genannt wurden, populär.

6. Ab in die Soße!

Soßen und Lebkuchen passen nicht zusammen? Und ob – und zwar bei dunkler Soße! Zur Verfeinerung und Bindung dunkler Soßen wird nämlich der Soßenkuchen, ein schwach gesüßter, einfacher Lebkuchen, eingesetzt. Einfach den Soßenkuchen fein schneiden, in Wasser, Milch oder Sahne einweichen und dann in der Soße mitkochen.

7. Klasse Masse

Der Grundteig für Lebkuchen besteht aus zwei Hauptzutaten: Mehl und Honig. Verfeinert wird die Masse dann mit Nüssen, Orangeat, Zitronat oder auch Schokolade. Das Geheimnis des Geschmacks liegt aber bei den Gewürzen: Anis, Ingwer, Kardamom, Zimt, Nelken und Co. sorgen für den kräftigen und würzigen Geschmack, den wir bei Lebkuchen so lieben!

8. Ortsverbunden

Die Lebkuchenherstellung ist sehr oft regional geprägt, was man aus den geschützten Herkunftsbezeichnungen für regionale Lebkuchenspezialitäten schließen kann. Und das ist auch gut so: Denn ohne die Aachener Printen, die Nürnberger Lebkuchen oder Pulsnitzer Pfefferkuchen wäre die Weihnachtszeit doch nur halb so schön.

9. Locker bleibenLebkuchenMann

Die chemische Lockerung hat bei der Herstellung von Lebkuchen Tradition. Zu den klassischen Lockerungs- bzw. Triebmitteln gehören Pottasche und Hirschhornsalz. Wer jetzt nur Bahnhof versteht: Unter Pottasche versteht man Kaliumcarbonat. Hirschhornsalz besteht hingegen hauptsächlich aus Ammoniumhydrogencarbonat.

10. Kampfgewicht

Der größte Lebkuchen der Welt wurde am 5. Dezember 2003 in Esslingen am Neckar hergestellt: eine Nikolausfigur, die zehn Meter lang und vier Meter breit war. Mit Zuckerguss und Marzipan verziert, wog die Lebkuchenfigur über 650 Kilogramm!