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Eislollipops Berlin Style

Diese beiden Rezepte bringen Musik und Schwung in gelangweilte Kühlschränke. Eislollipops Berlin Style in den Sorten Holunder und Waldmeister sind die richtige Abkühlung, wenn einen beim Tanzen die Hitze überkommt!

eislollipops-berlin-style

Zutaten für 4 – 5 Stück

Für Holunderpaleta

1 kleine Rote Bete
2-3 EL Wasser
300 ml Berliner Weiße
60 g Holunderblütensirup

Waldmeisterpaleta

300 ml Berliner Weiße
60 g Waldmeistersirup

Utensilien

ausreichend Eisformen

Zubereitung

1. Für die Holunderpaletas die Rote Bete mit Schale in einem Topf mit Wasser weich kochen. Das dauert je nach Größe der Knolle 30-45 Min. Danach die Schale entfernen und die Rote Bete mit 2-3 EL Wasser im Mixer fein pürieren. Die Berliner Weiße in einer Schüssel mit dem Holunderblütensirup mischen und mit 1 TL Rote-Bete-Püree färben. Die Flüssigkeit auf 4 Eisformen verteilen und 1-2 Std. im Gefrierschrank anfrieren lassen. Danach die Eisstiele einsetzen. Nach weiteren 3-4 Std. im Gefrierfach kann das Eis verzehrt werden.

2. Für die Waldmeisterpaletas die Berliner Weiße in einer Schüssel mit dem Waldmeistersirup
vermengen. Die Flüssigkeit auf 4 Eisformen verteilen und 1-2 Std. im Gefrierschrank anfrieren lassen. Danach die Eisstiele einsetzen. Nach weiteren 3-4 Std. im Gefrierfach kann das Eis verzehrt werden.

eat-the-beatBuchvorstellung
Die ultimative Playlist des guten Geschmacks: Vom Frühstück bis zum Partysnack stellt „Eat the Beat – Sex, Food and Rock ’n’ Roll“ Rezepte vor, die von Rock- und Pop-Klassikern inspiriert sind. Und zu Hits wie „Brown Sugar“, „Hangover“ oder „Coconut Dracula“ schwingt sich der Kochlöffel mit Sicherheit ebenso gut wie zu den daraus entstandenen Kochanleitungen.

BLV Buchverlag, € 20,00 (ISBN: 978-3-8354-1692-5)

Kleine Kühlschrankregeln …

Beim Einräumen des Kühlschranks gilt meist die Devise: da, wo Platz ist. Dabei gibt es für jede Lebensmittelgruppe eine Etage, in der sie sich besonders wohlfühlt und lange hält. Was man wo lagern sollte, verraten wir euch jetzt.

Kühlschrank

Grundwissen
Generell gilt im Kühlschrank: Unten herrschen kältere Temperaturen als oben. Denn die kalte Luft sinkt ab und sammelt sich so über dem Gemüsefach. Zwischen den oberen und unteren Fächern kann so bei großen Kühlschränken ein Temperaturunterschied von bis zu sechs Grad liegen!

Hoch hinaus
Im obersten Fach herrschen ungefähr Temperaturen von acht bis zehn Grad Celsius. Hier schlagen lange haltbare Lebensmittel wie Käse, angebrochene Lebensmittel oder zubereitete Speisen besonders gerne ihr Quartier auf. Auch Marmelade, Butter oder Geräuchertes fühlt sich hier pudelwohl.

In der Mitte
„Eintritt nur für Milchprodukte“ sollte das Motto für die Mitte des Kühlschranks heißen. Denn hier ist der perfekte Ort für Milcherzeugnisse wie Joghurt, Quark und Sahne. Auch frische Milch bleibt an dieser Stelle besonders lange haltbar, da es hier kälter ist als in der Kühlschranktür, wo sie oft gelagert wird. Die Temperaturen liegen in dieser Zone bei ungefähr fünf Grad.

Es wird kälter…
Puh, es wird kalt: In der untersten Etage über dem Gemüsefach herrschen Temperaturen von zwei bis drei Grad. Genau das Richtige also für leicht verderbliche Lebensmittel, denn mögliche Bakterien werden hier einfach „kalt gestellt.“ Wer also Hackfleisch, Steak, Wurst oder Fisch eingekauft hat, sollte diese hier platzieren.

Offen für Vitaminbomben
Ins Gemüsefach kommt – wie sollte es anders sein – Gemüse. Dieses sollte ausschließlich hier gelagert werden, da es in anderen Kältezonen schnell sein Aroma verliert. Gleiches gilt für Obst, das aber nicht im gleichen Fach wie das Gemüse liegen sollte (sofern man zwei Fächer besitzt). Auch wenn das Gemüsefach ganz unten ist, ist es hier übrigens nicht am kältesten. Der Grund: Die Glasplatte auf den Plastikfächern sorgt dafür, dass die kalte Luft nicht bis in die Gemüsefächer absinken kann. Was hinein sollte ins Gemüsefach sind übrigens Salate, Möhren, Brokkoli und Spargel. Draußen bleiben sollten hingegen Tomaten, und auch Gurken müssen nicht unbedingt gekühlt werden. Was Obst angeht, gilt: Volle Kraft voraus für Beeren, Kirschen und Rhabarber. Bananen, Mangos und Ananas sollten hingen nicht in den Kühlschrank – aber die machen sich im Obstkorb eh viel besser!

TupperdoseHer mit der Tupperdose!
Abgesehen von der optimalen Kältezone, ist noch eine andere Sache für die Haltbarkeit und Frische der Lebensmittel verantwortlich: die Verpackung. Am besten eignen sich hierfür luftdichte Aufbewahrungsboxen. In diesen sollte man den Inhalt geöffneter Dosen, aber auch Wurst und Käse aufbewahren. Der Hintergrund: In ihren offenen Verpackungen kann sich schnell Kondenswasser bilden. Dadurch verderben die Lebensmittel leichter oder verlieren ihren Geschmack.

Türöffner
Kein Platz mehr im obersten Fach? Wie gut, dass es noch die Kühlschranktür gibt, denn hier herrschen ähnliche Temperaturen. Butter, Saucen, Eier, aber auch Dressings und Getränke warten hier am liebsten auf ihren Verzehr.

Energie sparen
Ein dampfender Teller mit einer leckeren Mahlzeit ist etwas Herrliches – in den Kühlschrank sollte dampfendes beziehungsweise warmes Essen aber nicht wandern. Denn stellt man es heiß in den Kühlschrank, verbraucht das Abkühlen zusätzliche Energie. Also Tee trinken, abwarten – und abkühlen lassen!