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Tipps & Tricks: Zeitmanagement in der Küche

frauWer keine Lust hat, jeden Abend ewig in der Küche zu stehen, statt Zeit mit seinen Liebsten zu verbringen, hergehört: Wir haben sechs Tipps zusammengesucht, mit denen ihr beim Kochen Zeit und Nerven spart.

Plant im Voraus
Was erst einmal aufwendig klingt, spart euch in der Woche eine Menge Zeit. Überlegt euch zum Beginn der Woche, was in den kommenden Tagen auf dem Tisch landen soll, schreibt eine Liste
mit allen benötigten Zutaten und macht einen großen Wocheneinkauf statt viele kleine Einkäufe unter der Woche – das spart euch nicht nur Zeit, sondern auch Geld! Bei kleinen Einkäufen, bei
denen erst im Supermarkt überlegt wird, was es zu essen geben soll, landen mehr kostspielige Spontankäufe und hochpreisige Produkte im Einkaufswagen.

Ordnung iEinkaufslistest die halbe Miete
Lästiges Aufräumen können wir auch nicht leiden, aber eine organisierte Küche spart euch das ewige Suchen nach bestimmten Geräten und Zutaten. Packt selten benutzte Gerätschaften und
wenig gebrauchte Zutaten in abgelegene Schränke und behaltet den unmittelbaren Platz an Arbeitsflächen, Herd und Co. frei für tagtäglich genutzte Küchengeräte und häufig verwendete Gewürze.

Der Abend davor
Egal, ob ihr den Frühstückstisch deckt oder die Brotdose für die Kids schon fertig vorbereitet in den Kühlschrank stellt – alles, was ihr bereits abends vorbereiten könnt, spart euch morgens
Zeit. So könnt ihr den häufig turbulenten Morgenstunden entspannt und vorbereitet entgegensehen. Auch das Frühstück lässt sich abends machen, probiert doch mal einen leckeren Chiapudding oder einen cremigen Haferflockenbrei. Abends in den Kühlschrank gestellt, müsst ihr ihn am nächsten Morgen nur noch rausnehmen, frisches Obst oder knuspriges Müsli darüberstreuen und fertig ist euer Frühstück.

Schnelle Rezepte
An Wochentagen muss es nicht immer ein 3-Gänge-Menü sein. Sucht euch leichte, schnelle Rezepte, für die ihr wenige Zutaten und kurze Vorbereitungszeiten benötigt. Lieblingsrezepte,
die ihr häufi g kocht und auf die ihr zurückgreifen könnt, wenn es mal wirklich schnell gehen muss, sind wahre Zeitwunder. Neben schnellen Rezepten eignen sich Suppen oder Aufläufe super, sie brauchen nur etwas Vorbereitung und können dann auf dem Herd oder im Ofen allein fertig kochen, während ihr eure Zeit anders nutzt.

Frostige Freunde
Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit sind Obst und Gemüse aus dem Tiefkühlfach eine gute Wahl. Es ist oft schon auf die richtige Größe zugeschnitten oder vorgeschält und spart euch so
wertvolle Zeit beim Zubereiten. Zusätzlich punkten die frostigen Helfer mit ihrem Nährstoffprofil: Durch das Einfrieren direkt nach der Ernte in der richtigen Saison hat TK-Gemüse häufig mehr Vitamine und Mineralstoffe als seine im Winter geernteten frischen Kollegen.

Einmal kochen, zweimal essenbrokkoli
Wenn ihr eine Mahlzeit für euch und eure Familie kocht, nehmt doch einfach gleich die doppelte Menge! Von einem Gericht mehr zu kochen, bedeutet immer weniger Aufwand, als das gleiche
Gericht zu einem anderen Zeitpunkt noch mal zu kochen. Die Extraportionen können entweder im Kühlschrank für ein schnelles Mittag- oder Abendessen innerhalb derselben Woche gelagert
werden, oder ihr friert sie portionsweise ein. So müsst ihr das Essen nur noch auftauen und aufwärmen, wenn der Magen knurrt.

Superfood Kurkuma

Die gelbe Wurzel gilt nicht mehr nur in Indien und Asien als Wundermittel, sondern erfreut sich auch bei uns immer größerer Beliebtheit. Wir verraten euch, warum das Gewürz auch in eurem Küchenschrank nicht mehr fehlen sollte.

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Gelb, voller Vitamine und Mineralstoffe und weiterer positiver Eigenschaften, die man der gelben Wurzel gar nicht zugetraut hätte – das ist Kurkuma. Es erinnert optisch an die Ingwerknolle und gehört zur Gattung der Curcuma, die wiederum zu den Ingwergewächsen zählt. Kurkuma wächst meist in den Tropen und kann nach acht bis zehn Monaten geerntet werden. Die Knolle, aus der das bekannte gelbe Pulver hergestellt wird, hat so manchen positiven Effekt auf Körper und Gesundheit.

Gut für Körper und Seele
Kurkumin hat eine entzündungshemmende Wirkung und soll gegen bestimmte Arten von Krebs vorbeugen können. Es gilt als einer der heilsamsten Wirkstoffe. So wird ihm eine hemmende Wirkung bei schwierigen Krankheiten wie Alzheimer und Krebs nachgesagt. Außerdem wird vermutet, dass die Bitterstoffe den Heißhunger auf Süßes eindämmen und so eine Gewichtsreduktion bei Adipositas unterstützen. Auch gegen Falten soll es helfen, da das Gewürz eine straffende Wirkung auf das Bindegewebe hat.

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Der Geschmack von Kurkuma ist pfeffrig, leicht erdig und würzig-herb mit einer leichten Schärfe, welche vom Kurkumin herrührt. Der Farbstoff kommt im Halm der Kurkuma-Pflanze vor. Fast jeder hat das gelbe Pulver bestimmt schon in der Gewürzmischung Curry gegessen, welches erst durch Kurkuma seine typisch gelbe Farbe bekommt. Außerdem ist es vielen anderen bei uns bekannten Gewürzmischungen beigemischt. Alle Gerichte, die eine exotisch-würzige Note bekommen sollen, können mit Kurkuma verfeinert werden. Es passt zu Currys, Dal-Gerichten, Suppen und Saucen. Kurkuma wird immer beliebter, denn bei all den positiven Eigenschaften ist es auch noch lecker. Das erklärt, warum die Knolle so gefragt und neuer Liebling der Food-Blogger ist.

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Herausgeputzt für den Herbst

Herausgeputzt für den Herbst

Nirgendwo ist es an einem kalten Herbsttag so gemütlich wie zuhause. Noch gemütlicher wird es, wenn alles blitzblank und rein ist. Mit unseren Tipps und Fakten wird jeder Haushalt so richtig zum Strahlen gebracht!

 

1. Fleckige Tatsachen

Fleckige Duschvorhänge können einem den Start in den Tag ganz schön vermiesen. Doch das ist nicht automatisch ein Grund für die Tonne: Die meisten Duschvorhänge können problemlos bei 30 oder 40 Grad gewaschen werden – und strahlen danach wieder wie am ersten Tag.

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3. Verklärte Durchsicht

Zahnpasta-Flecken auf dem Spiegel lassen sich mit einer einfachen Spülmittellauge beseitigen. Einfach den Spiegel mit der Lauge reinigen und danach alles mit einem weichen Fensterleder oder ein paar Blättern Küchenrolle trocken reiben. Und schon hat man wieder den Durchblick!

4. Angst vor Keimen

Die Angst vor Keimen und Schmutz wird als Mysophobie bezeichnet. Im Alltag hört man eher die Bezeichnung Waschzwang oder Putzzwang. Personen, die unter dieser Phobie leiden, haben eine übersteigerte Angst, sich durch Schmutz oder Bakterien mit einer Krankheit  anzustecken – und müssen sich so immer waschen beziehungsweise ihre Wohnung putzen.

5. Neues Lieblingshobby: Putzen

Putzen macht keinen Spaß? Diese Info macht den Haushaltsputz doch ein wenig erträglicher: Bei einer Stunde Putzen werden ungefähr 250 Kilokalorien verbrannt! Wenn das kein Grund ist, zum Staubwedel und Wischlappen zu greifen…

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7. Klinken putzen

Dass man die Küche und das Bad sauber halten sollte, weiß jeder. Aber nicht nur dort lauern Keime, sondern auch auf Türklinken oder auf dem Telefon. Manche können dort tagelang überleben! Auch Türklinken sollten also regelmäßig desinfiziert werden – das gilt vor allem, wenn ein Familienmitglied erkrankt ist und zum Beispiel einen ansteckenden Magen-Darm-Virus hat. Achtung: Das Desinfektionsmittel sollte man zehn Minuten einwirken lassen, bevor es abgewischt wird!

8. Saubere Kühlzone

Der Kühlschrank sollte penibel sauber gehalten werden, damit es nicht zu starken Verschmutzungen oder Schimmel kommt. Denn die beeinträchtigen die Lebensmittelqualität  erheblich. Ekliger Fakt: Im Kühlschrank tummeln sich mehr Keime und Bakterien als auf der Klobrille. Da hilft nur eines: Regelmäßig säubern!

9. Kalkzeit

Bewohner von Hartwasserregionen können ein Liedchen von ihm singen: Kalk. Dabei gibt es ein einfaches Gegenmittel gegen die hässlichen weißen Schleier – einfacher Essig. Etwas davon ins Wasser geben und einmal aufkochen lassen macht zum Beispiel den Wasserkocher wieder blitzblank. Funktioniert übrigens auch mit der Kaffeemaschine!
Tipp: Danach am besten noch einmal mit Wasser nachspülen, um sicherzugehen, dass die nächste Tasse Tee oder Kaffee nicht nach Essig schmeckt.

10. Sauberes Örtchen

Regelmäßige Reinigung der Toilette beugt Keimen und üblen Gerüchen vor. Moderne Reinigungsmittel helfen dabei, alles hygienisch und frisch zu halten. Die meisten Keime im Bad sitzen übrigens unter dem Toilettensitz! Diesen also immer besonders gründlich reinigen. Den Putzlappen sollte man anschließend entsorgen – oder bei 60 Grad waschen. Auch den Abfluss des Waschbeckens und der Dusche nicht vergessen: Feuchte Haare und Seifenreste sind optimale Nährböden für Bakterien!