Schlagwort: Kartoffeln

Fächerkartoffeln mit Tomaten Pfeffer vom kleinen Gourmet

Ohne sie würde jedes Gericht ziemlich fade schmecken und auch beim Kochen dürfen sie nie fehlen: Gewürze! Wie praktisch, dass sich in der Genuss Box September eins von drei tollen Gewürzmischungen vom kleinen Gourmet versteckte. Im Reagenzglas sehen die Gewürze vom kleinen Gourmet nicht nur schön aus, sondern geben vielen Gerichten auch eine feine Würze. Der Steak Pfeffer peppt jedes Fleischstück auf und das herbe Kaffee Salz eignet sich ideal zum Veredeln von Süßkartoffeln.

Der Tomaten Pfeffer ist dagegen der richtige Begleiter, wenn es um das Verfeinern von fruchtigen Speisen oder das Würzen von Kartoffelgerichten geht. Für diese leckeren Fächerkartoffeln eignet sich am besten eine festkochende Sorte. Denn mehlige Sorten würden schnell auseinander fallen und sollten daher lieber für Kartoffelpüree verwenden. Die Kartoffeln am besten mit Schale backen – das ist aromatischer und auch vitaminreicher.

faecherkartoffeln

Würzige Fächerkartoffeln

Zutaten für 2 Personen

4 mittelgroße festkochende Kartoffeln pro Person
Olivenöl
1 EL Butter
Salz
2 TL Der kleine Gournet Tomaten Pfeffer

Zubereitung

Die Kartoffeln zunächst gut abwaschen, am besten mit einer Wurzelbürste reinigen.

Dann die Kartoffeln fächerartig einschneiden und in eine feuerfeste Form legen. Mit etwas gutem Olivenöl beträufeln.

Mit Salz und Tomaten Pfeffer würzen.  Zum Schluss eine Butterflocke auf jede Kartoffel setzten. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30-40 Minuten goldbraun backen.

Die würzigen Fächerkartoffeln passen super zu gegrilltem Fleisch, Salat oder einfach pur mit Kräuterquark!

Weitere Rezepte findet ihr auf der Webseite des Kleinen Gourmets.

Lasst es euch schmecken 🙂

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Potatoe-Paradies

Wir Deutschen lieben Kartoffeln, so viel steht fest! Aber wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Kartoffelpuffer und Rösti? Und was sind Kumpir und Döppekooche? Nach diesem Artikel wisst ihr es!

roesti

Rösti
Rösti ist ein Schweizer Nationalgericht und wird im schweizerdeutschen und im südbadischen Raum „Rööschti“ ausgesprochen, also mit langem „ö“ und „sch“ statt „s“. Rösti bestehen entweder aus geriebenen gekochten oder rohen Kartoffeln und werden allein durch die in den Kartoffeln enthaltene Stärke gebunden. Sie gelten als klassische Beilage zu Zürcher Geschnetzeltem. Werden sie mit Speck und Käse angereichert, heißen sie Emmentaler Rösti, und wenn sie in der Pfanne mit etwas Milch übergossen und nochmals beidseitig gebraten werden, erhält man Berner Rösti. Rösti haben Ähnlichkeiten mit unseren deutschen Kartoffelpuffern, werden im Gegensatz zu diesen aber nicht mit Mehl oder Ei gebunden.

Kartoffelpuffer

Reibekuchen, Reiberdatschi, Reibeplätzchen, Kartoffelplätzchen … Kartoffelpuffer kann so einige Namenssynonyme anbieten! Kartoffelpuffer werden in Deutschland, aber auch viel in Ost-Ländern wie in Tschechien, der Slowakei, Polen und in Russland verzehrt. Hauptzutat der Reibekuchen sind geschälte, rohe Kartoffeln, die roh gerieben werden. Anschließend wird die Masse leicht ausgedrückt und mit Ei sowie Mehl zu einem dünnen Teig vermengt, gewürzt und in heißem Fett zu Fladen ausgebacken. Manchmal werden zur Kartoffelmasse aber auch Haferflocken, Zwiebeln oder Buttermilch hinzugefügt. Je nach Region isst man sie mit süßen Zutaten wie Apfelmus und Zucker oder mit herzhaften Zugaben wie Kräuterquark oder Sauerkraut.

englishbreakfastHash Browns
Hash Browns ist ein Kartoffelgericht aus der nordamerikanischen Küche. Für das Gericht werden Kartoffeln nicht zu weich gekocht, abgedämpft und dann grob gehackt. Die gewürzte und mit Butter angereicherte Masse wird anschließend von beiden Seiten in der Pfanne gebraten. Prinzipiell sind Hash Browns also wie die Schweizer Rösti – wenn diese mit gekochten Kartoffeln zubereitet werden. Im Gegensatz zu den Schweizer Rösti werden Hash Browns allerdings bereits zum Frühstück gegessen, zum Beispiel mit anderen herzhaften Zutaten wie Würstchen, Spiegelei oder Baked Beans.

Döppekooche

Döppekooche, auch unter dem lustigen Namen Kesselsknall bekannt, ist eine alte rheinische Spezialität, der Hauptzutat Kartoffeln sind. Ursprünglich sind Döppekooche ein „Arme-Leute-Essen“, das am Martinstag bei den Leuten aufgetischt wurde, die sich keine Martinsgans leisten konnten. Neben geriebenen Kartoffeln gehören fein geriebene Zwiebeln, Eier, Gewürze, Speck und manchmal Mettwurststückchen in die Masse. Diese wird in einer gusseisernen Form für etwa zwei Stunden im Ofen gebacken, bis eine dunkle Kruste entsteht. Als Beilage wird meist Apfelmus gereicht.

kumpirKumpir
Backkartoffeln kennt man, aber wer kennt die türkische Variante? Kumpir wird aus großen festkochenden Kartoffeln zubereitet, die im Ofen gebacken werden. Sobald die Kartoffeln gar sind, werden sie in der Mitte aufgeschnitten, ohne sie dabei zu durchtrennen. Mit einer Gabel wird das Kartoffelinnere gelockert und mit Butter und geriebenem Käse vermengt. Und dann wird die Kartoffel mit Beilagen nach Wunsch gefüllt: Von Couscous und Salaten über gebratenem Fleisch und Gemüse bis hin zu verschiedenen Saucen und Quark bleibt hier kein Wunsch offen. Eine Regel, was zusammenpasst, gibt es nicht – Hauptsache, es schmeckt!

Kartoffelbrei

Kartoffelpüree, Kartoffelmus, Kartoffelstampf … Kartoffelbrei hat viele Namen. Bei der klassischen Zubereitung werden mehligkochende Kartoffeln gar gekocht und noch heiß mit einer Kartoffelpresse oder einem Kartoffelstampfer zerdrückt. Anschließend werden der Masse Butter, Milch oder Sahne hinzugefügt, und auch Salz, Pfeffer und Muskat dürfen natürlich nicht fehlen. Für den sogenannten Kartoffelschnee werden Salzkartoffeln durch eine Kartoffelpresse gedrückt und ohne weitere Zutaten serviert. In der DDR verstand man unter Kartoffelschnee teilweise aber auch ein sehr lockeres, mit geschlagener Sahne verfeinertes Kartoffelpüree.

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Dorade mit Ofengemüse & Münchner Kindl Dipponnaise

In unserer Genuss Box November gab es die wunderbar leckere Dipponnaise von Münchner Kindl für euch – habt ihr sie schon aufgedippt? Sie schmeckt einfach lecker im Salat oder zu Fleischgerichten und auch als Dipp zu Gemüse ist sie unschlagbar. Vor allem Senfliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Wir haben heute ein tolles Rezept, für das ihr die Dipponnaise verwenden könnt. Holt schon mal die Kochschürzen raus und freut euch auf ein leckeres Fischgericht mit einer ganz besonderen Senf-Note 🙂

Rezept mit der Münchner Kindl Dipponnaise

Für das leckere Rezept braucht ihr folgende Zutaten:

  • Dipponnaise als Dipp
  • 500g Kartoffeln
  • 2 Doraden
  • 1 Zucchini
  • 1 Lauch
  • 1 rote Paprika
  • Vier Knoblauchzehen
  • 200g Cocktailtomaten
  • 100g Gemüsebrühe
  • 5 Zweige Rosmarin
  • 5 Zweige Thymian
  • 1 Peperoni
  • 2 Zitronen

Zubereitung:

1. Kartoffeln in kochendem Wasser etwa 15 Minuten vorgaren.

2. Restliches Gemüse und Kartoffeln grob würfeln und mit 4 Scheiben  Peperoni mit Olivenöl in eine Reine geben. Einen Zweig Thymian und Rosmarin dazulegen und mit Salz, Pfeffer würzen.

3. Das Gemüse bei 180°C 25-30 Minuten garen. Dabei immer wieder wenden und nach und nach die Brühe zufügen.

4. In der Zwischenzeit die Fische von innen salzen und mit je 2 Scheiben Zitrone, 2 Knoblauchzehen, 2 Peperoni scheiben, 1 Zweig Rosmarin und 1 Zweig Thymian füllen.

5. Fisch salzen und Pfeffern und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl von jeder Seite 2 Minuten anbraten. Anschließend den Fisch die letzten 10 Minuten zum Gemüse in den Ofen auf ein Backblech geben.

6. Zum Fisch wird die Dipponnaise als Dip gereicht.

Tipp: Die Dipponnaise kann mit frischem Knoblauch und Petersilie verfeinert werden und schmeckt so noch besser.

Als Alternative kann auch die Dipponnaise Bärlauch verwendet werden.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

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Champignon-Spieße mit Kartoffeln und Tomaten

Würstchen und Steak sind lecker, aber wieso nicht mal etwas Anderes auf den Grill legen? Schweinerippchen, Dorade und Champignon-Spieße schmecken nämlich genauso gut, wenn nicht sogar besser – und kommen mit Sicherheit auch bei Freunden und der Familie richtig gut an!

Rezepte - Grillen Frank Rosin_1

Zutaten für 4 Personen

Für die Spieße

16 sehr kleine Kartoffeln
Salz
16 kleine Champignons
8 getrocknete Tomaten in Öl
4 kräftige, lange Thymianzweige
4 kräftige, lange Rosmarinzweige
4 EL Olivenöl
2 EL weißer Balsamicoessig
1 Spritzer Zitronensaft
1 Prise Zucker
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Mayonnaise

2 TL Dijonsenf
2 Eigelb
Saft von ½ Zitrone
100 ml Olivenöl
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1. Die Kartoffeln gründlich waschen. In einem Topf mit ausreichend Salzwasser die Kartoffeln aufkochen und bei mittlerer Hitze 15-20 Min. garen – sie dürfen ruhig noch etwas bissfest sein. Die Kartoffeln abgießen und ausdampfen lassen.
2. In der Zwischenzeit im Grill ein Feuer anzünden. Wenn die Kohlen durchgeglüht sind, keine Flammen mehr züngeln und die Temperatur im mittleren Bereich liegt, kann gegrillt werden.
3. Vorher die Champignons mit Küchenpapier trocken abreiben und das unterste Ende der Stiele abschneiden. Die getrockneten Tomaten auf Küchenpapier abtropfen lassen und halbieren. Die unteren Enden der Kräuterzweige mit einem kleinen, scharfen Küchenmesser anspitzen und falls nötig die Thymianblättchen und Rosmarinnadeln bis auf die obersten 3 cm von den Zweigen zupfen.
4. Olivenöl, Essig, Zitronensaft und Zucker gründlich verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Kartoffeln und Champignons und Tomatenstücke abwechselnd auf die Kräuterspieße stecken und die Spieße zum Schluss noch einmal mit Marinade bepinseln.
5. Für die Mayonnaise Senf, Eigelb und Zitronensaft mit dem Stabmixer verrühren. In einem dünnen Strahl das Öl einfließen lassen und weitermixen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen.
6. Die Spieße auf dem Rost über der heißen Glut rundherum 6-8. Min. grillen, dabei gelegentlich wenden. Anschließend zusammen mit der Zitronenmayonnaise servieren.

Rezepte - Grillen Frank Rosin_2

Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl

Unsere Cool Box März hat euch gleich dreimal mit einem tollen Produkt von Mein Q überrascht – heute haben wir eine kleine Rezeptidee für Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl für euch, falls ihr die Quarkcremes noch nicht aufgelöffelt habt.

Neben dem Quetschie To Go mit leckerem Himbeergeschmack und der Quarkcreme „Vanille“ für ein gesundes, süßes Frühstück mit Müsli oder Früchten, gab es auch die Quarkcreme „Natur“ für euch. Sie enthält 15 % mehr Eiweiß als herkömmliche Magerquarks und ist somit ideal für die bewusste Ernährung. Ganz egal ob süß oder herzhaft, ihr könnt die Quarkcreme wunderbar vielseitig einsetzen. Zum Beispiel mit frischen Beeren und etwas Zimt oder in Rezepten für Desserts und Kuchen. Auch eure nächste Mittagsmahlzeit könnt ihr damit retten. Wie wäre es mal wieder mit leckeren Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl? Den schnellen Sattmacher haben wir schon zu Hause bei Mutti oder Omi immer gerne gegessen – einfach ein zeitloser Klassiker 🙂

Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl

Pellkartoffeln mit frischem Mein Q Quark

Zutaten für eine Portion

3 mittelgroße Kartoffeln
¼ Gurke
1 Ei
1 Tomate
125 g Mein Q Natur Quarkcreme
Schnittlauch Petersilie Salz, Kümmel
Leinöl

Zubereitung

Die Kartoffeln waschen, sauber bürsten (oder schälen) und abtrocknen. Anschließend in Salzwasser kochen.

Das Ei hart kochen, anschließend in Stücke schneiden. Die Gurke schälen, Gurke und Tomate in Stücke schneiden.

125 g Mein Q Natur Quarkcreme in eine Schüssel geben, Gurken- und Tomatenstücke unterrühren. Eierscheiben dazu geben. Den Quark mit Salz Kümmel, Schnittlauch und Petersilie abschmecken und mit etwas Leinöl zu den heißen Kartoffeln servieren.

Das Nationalgericht der Fitness-Fans

Fertig ist das Nationalgericht der Fitness-Fans 🙂 Unter Sportlern gelten Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl nämlich als Power-Food der Extraklasse. Leinöl enthält viele 3-fach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungen hemmen, die Blutgerinnung fördern, den Bluthochdruck regulieren und vorbeugend gegen Thrombosen, Herzinfarkt und Schlaganfall wirken. Der besonders hohe Anteil an Proteinen in der Mein Q Quarkcreme erhöht diese positiven Effekte zusätzlich und unterstützt außerdem den Muskelaufbau. Natürlich ist auch die Kartoffel nicht Ohne –  neben wichtigen Spurenelementen und Mineralien enthält sie viele Ballaststoffe für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

Wer sich also jetzt schon langsam um seine Strandfigur kümmern möchte, für den ist die Mein Q Quarkcreme aus unserer Cool Box kombiniert mit frischen Kartoffeln und Leinöl doch genau das Richtige. Wir wünschen euch guten Appetit!

Lachs-Kartoffel-Aufstrich

Mayonnaise passt nur zu Pommes und Remoulade zu Backfisch? Dass man sich aus beiden Saucen auch ganz schnell herzhafte Gaumenfreuden im Glas zaubern kann, beweisen diese zwei Rezepte: Lachs-Kartoffel-Aufstrich und Antipasti im Glas.

Lachs-Kartoffel-Aufstrich

Zutaten für 12 Portionen

300 g mehligkochende Kartoffeln
200 g Räucherlachs
2 Frühlingszwiebeln
1 Glas Remoulade, z.B. THOMY Gourmet-Remoulade
1 TL Limettensaft
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
etwas Salz

1. Kartoffeln waschen, ca. 20 Min. mit der Schale kochen, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken, oder mit einem Esslöffel durch ein Haarsieb streichen. Kartoffelmasse etwas auskühlen lassen.
2. Räucherlachs in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, waschen, längs vierteln und in sehr feine Scheiben schneiden. Remoulade mit Frühlingzwiebeln, Lachs und Kartoffeln gut mischen.
3. Mit Limettensaft sowie Pfeffer und Salz würzen und abschmecken.

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Hallo Frühling – das NOOZ Magazin Mai ist da!

Nooz-Magazin-Mai

Der Frühling ist endlich da und mit ihm die Mai Ausgabe des NOOZ Magazins! In diesem Monat freuen wir uns vor allem über ein Gemüse ganz besonders: Spargel! Aus diesem Grund dreht sich in dieser Ausgabe auch alles um die langen Gemüsestangen. Wir verraten euch nicht nur Tipps & Tricks bei seiner Zubereitung, sondern stellen euch auch ausgefallene Spargel-Kreationen vor – zum Beispiel Spargelravioli, Spargel im Bierteig und Spargel-Cappuccino!

SchokoriegelDa sich in unseren Boxen ja des öfteren knusprige Schokoriegel und Kekse verstecken, zeigen wir euch diesmal, was ihr mit den süßen Versuchungen noch alles anstellen könnt, außer sie gleich zu vernaschen. Aus Müsliriegel, Puffreis und Co. lassen sich nämlich im Handumdrehen leckere Desserts und Tortenträume zaubern.

Was vor allem in der deutschen Küche nie fehlen darf: Kartoffeln. Aus diesem Grund widmen wir uns in unserer Genusswelt diesmal der tollen Knolle und stellen verschiedene Sorten vor. Außerdem haben wir uns auf die Spuren des Bio-Trends begeben. Denn Bio-Produkte gibt es längst nicht mehr nur im Biomarkt, sondern auch in Supermärkten und Discountern. Ob diese die gleichen Standards erfüllen, wie auf den Wochenmärkten verraten wir euch in unserer Rubrik Im Trend.

Kitchen-Guerilla
Frische Lebensmittel und Produkte stehen auch bei der Kitchen Guerilla an erster Stelle: Wir haben mit den Gründern des mobilen Kochteams gesprochen und erfahren, an welchen spannenden Locations die Jungs bereits gekocht haben.

 

 

Alle einzelnen Artikel des NOOZ Magazins findet ihr hier. Das gesamte Magazin könnt ihr hier lesen.

Viel Spaß beim Lesen, Rezepte ausprobieren und Vernaschen wünscht euch

Antonia

Tolle Knolle

Pellkartoffeln, Kartoffelbrei, Pommes Frites, Klöße … Kartoffeln sind etwas Großartiges! Höchste Zeit also, die Knolle einmal einer intensiveren Betrachtung zu unterziehen – und sich mit den verschiedenen Sorten zu beschäftigen!

suesskartoffeln

Süßkartoffeln
Sie heißen zwar Süßkartoffeln, sind botanisch gesehen aber gar nicht mit ihren knolligen Namensvettern verwandt. Süßkartoffeln, auch Bataten genannt, gehören nämlich zur Familie der Windengewächse und nicht wie die Speisekartoffeln zu den Nachtschattengewächsen. Sie werden vor allem in China und in afrikanischen Ländern angebaut, aber auch in Deutschland erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, denn man kann sie backen, kochen, überbacken oder frittieren – und lecker sind sie in jeder Variation!

Festkochende Kartoffeln
Annabelle, Agata, Charlotte, Linda … Bei diesen Namen handelt es sich nicht etwa um Frauen, sondern um festkochende Kartoffelsorten. Wie die Beschreibung schon vermuten lässt, haben sie eine feste Konsistenz und platzen selten beim Kochen auf. Wer die Kartoffeln pur essen möchte, oder sich ein leckeres Kartoffelgratin oder Bratkartoffeln machen will, der ist mit diesen Sorten richtig beraten.

blaue_kartoffelnBlaue Kartoffeln
Vitelotte heißt die blauviolette Ur-Kartoffelsorte, die man in Deutschland auch unter dem Namen Blaue Kartoffel oder Trüffelkartoffel findet. Ihre dunkelblaue Schale erinnert ein wenig an Rote Bete. Allerdings ist die Vitelotte sehr viel hochpreisiger, da sie von Hand geerntet wird. Die Trüffelkartoffel ist festkochend und behält auch beim Kochen ihre Farbe, sodass sie auch optisch etwas auf dem Teller hermacht. Ihr Geschmack ist leicht nussig und ähnelt dem der Esskastanien.

Vorwiegend festkochende Kartoffeln
Wer nach einem Allrounder in der Küche sucht, der ist mit vorwiegend festkochenden Kartoffeln auf der richtigen Seite. Denn sie können für alle Kartoffelgerichte verwendet werden, auch wenn im Kochbuch vielleicht eine mehlig- oder festkochende Sorte empfohlen wird. Kein Wunder also, dass diese Kartoffelart am häufigsten in unseren Einkaufswagen wandert. Wer also immer ein paar Christas oder Galas vorrätig hat, ist für jede Kartoffelschlemmerei perfekt vorbereitet!

Mehligkochende Kartoffeln
Kartoffelklöße, Kartoffelbrei oder Rösti: All diese leckeren Kartoffelspezialitäten werden aus mehligkochenden Kartoffeln hergestellt. Diese haben im Gegensatz zu festkochenden Kartoffeln eine grobkörnige und locker-trockene Konsistenz nach dem Kochen, sodass man sie leicht zu Püree oder Ähnlichem verarbeiten kann. Der Geschmack ist durch den hohen Stärkegehalt aromatisch-kräftig bis süßlich – perfekt für einen leckeren Kartoffelbrei.

rosa_kartoffelnRosa Kartoffeln
Ein Traum in Pink ist nicht nur das Kinderzimmer vieler kleiner Mädchen, sondern auch die Kartoffelsorte Rote Emmalie. Die auch als Rote Emma bezeichnete Kartoffel hat nicht nur eine rosarote Schale, sondern auch rosarotes Fleisch. Aus ihr kann man sich zum Beispiel rosafarbene Gnocchi zaubern oder in Kombination mit blauen und herkömmlichen Kartoffeln einen bunten Kartoffelsalat. Im Supermarkt findet man diese Sorte allerdings eher seltener. Also gleich direkt zum Bauern gehen – oder selbst anbauen.

 

Tolle Teigware: Gnocchi

Nudeln und Kartoffeln landen ziemlich oft auf unserem Teller, Gnocchi dagegen eher selten. Wir finden: Es ist höchste Zeit dies zu ändern – zum Beispiel mit einem leckeren Frühlings-Gemüseauflauf!

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Frühlings-Gemüseauflauf

 

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 kleiner Maiwirsing (ca. 600 g)
  • 500 g grüner Spargel
  • 1 Bund junge Möhren (ca. 500 g)
  • 1 kleiner Broccoli
  • Salz
  • 1 Packung Kartoffel-Gnocchi, z.B. von Henglein (= 500 g)
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 40 g Butter
  • 5 EL Mehl
  • 200 ml Milch
  • etwas Zitronensaft und -abrieb
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Muskat, gemahlen
  • 3 EL gehackte Kräuter (z.B. Zitronenmelisse, Zitronenthymian, Petersilie, Schnittlauch)
  • 60 g geriebener Butterkäse
  • 4 Zanderfilets mit Haut (à ca. 150 g)

1. Wirsing putzen, vierteln, Strunk entfernen und den Wirsing in Streifen schneiden. Spargel putzen, das untere Drittel schälen und Spargel in Stücke schneiden. Möhren schälen, waschen und schräg in Scheiben schneiden. Broccoli putzen, in Röschen zerteilen, mit Spargel und Möhren in Salzwasser ca. 5 Min. garen und herausnehmen. Gemüse abtropfen lassen und den Gemüsesud beiseite stellen. Gnocchi in 2 EL erhitztem Öl anbraten.
2. Wirsing in Salzwasser ca. 10 Min. garen. Butter erhitzen, 3 EL Mehl überstäuben und anschwitzen. 500 ml Gemüsesud und Milch angießen, aufkochen und mit Zitronensaft und -abrieb, Salz, Pfeffer, Muskat und Kräutern abschmecken. Gemüse mit Gnocchi vermischen und in eine große Auflaufform füllen. Sauce darüber gießen, mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Gas: Stufe 4, Umluft 180 °C) ca. 20 Min. überbacken.
3. Zanderfilets waschen, trocken tupfen, säuern, salzen und mit restlichem Mehl mehlieren. Restliches Öl erhitzen und das Fischfilet von beiden Seiten ca. 8-10 Min. braten. Gemüseauflauf und Fischfilet auf Teller anrichten und nach Wunsch mit Kräutern garniert servieren.

Gnocchi

Omas Küchentipps

OMAS KÜCHENTIPPS

Manchmal passiert es einfach: Die Suppe ist versalzen, die Soße zu dünn oder das Eiweiß wird nicht steif. Die gute Nachricht: Man kann die meisten Gerichte retten! Wir haben ein paar Küchentipps von Oma gesammelt, mit denen ihr eine kleine Kochkatastrophe schnell wieder in Ordnung bringen könnt – und Tricks, wie es erst gar nicht dazu kommt!

 oma

Gegensätze ziehen sich an

Man sieht es bei der Oma und auch in den meisten Rezepten: Bei süßen Speisen soll eine Prise Salz hinzugegeben werden – bei herzhaften Speisen eine Prise Zucker. Warum? Das Salz beziehungsweise der Zucker intensiviert den Eigengeschmack der Speise.

Verliebter Koch

Versalzene Suppen oder Soßen müssen nicht gleich in den Mülleimer wandern. Um sie zu retten, schneidet man einfach eine rohe Kartoffel in mehrere Stücke und spießt sie auf. Den Spieß für zehn Minuten in der Suppe oder Soße mitgaren und danach entfernen. Die rohe Kartoffel hat nun einen Teil des Salzes absorbiert. Funktioniert übrigens auch mit einem Stück Weißbrot oder Brötchen – dieses aber schon nach ein paar Minuten wieder entfernen!

Jetzt wird’s brenzlig

Wir alle lieben Pudding, Grießbrei und Co. – auf die angebrannte Milch, die beim Zubereiten schnell auftritt, würden wir allerdings liebend gerne verzichten. Omas Tipp: Beständig rühren und nur mittelstark erhitzen. Das Überkochen der Milch kann übrigens verhindert werden, indem man von innen etwas Butter auf den Topfrand schmiert.

Kampf gegen das Eiweiß

Da rührt und rührt und rührt man – und das Eiweiß wird einfach nicht fest! Oft liegt es daran, dass sich ein bisschen Eigelb ins Eiweiß gemogelt hat – beides also immer schön säuberlich trennen. Wenn es doch mal passiert ist, können ein paar Spritzer Zitronensaft oder eine Prise Salz das Eiweiß retten.

Dünnes Desaster

Eure Soße ist zu flüssig? Wer keinen Soßenbinder zur Hand hat oder keinen verwenden möchte, kann auch auf ein Ei zurückgreifen: Einfach ein Eigelb in die nicht mehr kochende Soße einrühren – und die Konsistenz sollte sämiger werden.

tipp

Achtung, es spritzt!

Wer kennst das nicht: Kaum liegen Schnitzel & Co. in der Pfanne, da spritzt das heiße Öl wie wild um sich – das ist weder für die Haut noch für die Kleidung eine angenehme Erfahrung. Was dagegen hilft: Einfach etwas Salz oder Mehl in das heiße Öl streuen – eure Bluse wird es euch danken!

Vergessen – verkocht?

Die Zeit vergessen – und nun sind die Kartoffeln, Nudeln oder das Gemüse verkocht? Da hilft nur umdisponieren: Weiche Kartoffeln können perfekt zu Kartoffelbrei oder Puffern weiterverarbeitet werden. Nudeln und Co. kann man durch Anbraten in der Pfanne wieder knackig und knusprig machen. Und auch ein Auflauf ist eine gute Wahl, um aus verkochten Dingen noch ein leckeres Gericht zu zaubern.

Locker-flockig

Um einen besonders lockeren Teig für Pfannkuchen oder Waffeln zu bekommen, gibt man einfach etwas kohlensäurehaltiges Mineralwasser zum Teig hinzu. Auch Quarkspeisen werden so besonders cremig und luftig.

Welke Tatsachen

Euer Salat hat schlapp gemacht? Auch hier haben Großmütter eine Lösung parat: Zuckerwasser! Einfach den welken Salat in eine Schüssel geben, ein paar Löffel Zucker drüberstreuen und mit Wasser auffüllen. Alles ungefähr eine Stunde ziehen lassen – und der Salat ist wieder knackig! Man sollte ihn allerdings noch einmal waschen, damit er nicht süß schmeckt.

Rezept: Kartoffelbrot

Kartoffelbrot

Quelle: „Das Brotbackbuch“ von Lutz Geißler

Kartoffelbrot
Zutaten für 1 Brot

Vorteig (Poolish)
100 g Weizenvollkornmehl

100 ml Wasser
0,1 g Frischhefe

Roggensauerteig
135 g Roggenvollkornmehl

135 ml Wasser
13 g Anstellgut vom Roggensauer

Quellstück
40 g Getrocknetes Brot

75 ml Wasser

Hauptteig
Vorteig, Roggensauerteig, Quellstück
200 g Kartoffeln
65 g Roggenmehl 1150
350 g Weizenmehl 1050
120 ml Wasser
8 g Frischhefe
14 g Salz
10 g Schweineschmalz (oder Butter)


1. Die Vorteig- und die Sauerteigzutaten jeweils mit einem Löffel verrühren und ca. 20 Stunden bei 20-22 ° C reifen lassen. Der Reifezustand ist erreicht, wenn sich das Volumen mindestens verdoppelt hat und die Teige zahlreiche Blasen an der Oberfläche zeigen. Der Sauerteig sollte mild-säuerlich, der Vorteig fruchtig-herb riechen.

2. Das getrocknete Altbrot mit einem Mörser oder der Küchenmaschine zerstoßen beziehungsweise aufmahlen (< 1 mm). Mit Wasser mischen und mindestens 5 Stunden abgedeckt im Kühlschrank bei unter 10 ° C quellen lassen.

3. Ca. 200 g rohe Kartoffeln mit Schale weich kochen und pellen. Abkühlen lassen und anschließend mit einer Gabel zu Brei zerdrücken. Für den Hauptteig den Vorteig, den Roggensauerteig und das Quellstück zusammen mit den übrigen Zutaten in die Knetschüssel geben. 5 Min. auf niedrigster Stufe vermengen und weitere 8 Min. auf zweiter Stufe kneten. Der Teig wird in den ersten Knetminuten relativ trocken erscheinen. Erst später macht sich das in den Kartoffeln gebundene Wasser auch in der Teig konsistenz bemerkbar. Der Teig sollte zusammenhängend- straff, aber dennoch etwas klebend-zäh sein. Den Teig in einer Schüssel abgedeckt 1 Stunde bei ca. 24 ° C gehen lassen.

4. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche rundwirken und mit Schluss nach oben in den ebenfalls bemehlten Gärkorb setzen. 45 Min. abgedeckt zur Gare bei ca. 24 ° C stellen. Den Teigling mit Schluss nach unten auf Backpapier oder einen mit Grieß bestreuten Brotschieber stürzen. Das überschüssige Mehl mit der Hand auf dem Teigling verstreichen. Mit einem scharfen Messer und gerader Klinge über Kreuz ca. 2 cm tief einschneiden. Anschließend den Teigling zwischen den entstandenen Vierteln des Kreuzschnittes maximal 5 mm tief von oben nach unten auf einer Länge von etwa 5 cm einschneiden. Sofort in den kräftig vorgeheizten Ofen geben und bei 250 ° C 1 Stunde lang mit Schwaden tiefbraun backen. Nach 10 Min. die Ofentür weit öffnen, um den Schwaden abzulassen. Gleichzeitig die Temperatur auf 190 ° C senken. Während der letzten 10 Min. die Temperatur auf 230 ° C erhöhen und für eine rösche Kruste die Ofentür dabei einen Spalt breit geöffnet lassen.

5. Das Brot vor dem Verzehr unbedeckt auf einem Gitterrost vollständig abkühlen lassen.

Buch_Brotbacken

Rezept: Borschtsch

brandnooz-Nooz-Magazin-Ausgabe-012014-96

Quelle: „Deutschland vegetarisch“ von Stevan Paul und
Katharina Seiser

Borschtsch

600g Rote Beete
2 Zwiebeln
1 TL Kümmelsaat
50g Butter
2 Lorbeerblätter
1,5l Gemüsebrühe
200g Möhren
200g Pastinaken
80g Sellerie
400g Festkochende Kartoffeln
150g Weisskohl
Salz
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zucker
1/2 Bund Dill
200g Saure Sahne
2 Gewürzgurken
Spritzer Kräuteressig oder Weissweinessig

1. Rote Bete mit einem Sparschäler schälen und fein würfeln (wer rote Hände vermeiden will, benutzt Küchenhandschuhe). Zwiebeln schälen, fein würfeln und mit der Bete und dem Kümmel in einem Topf in der Butter glasig dünsten. Lorbeer zugeben und mit Brühe auffüllen. Zugedeckt 15 Min. leise köcheln lassen.
2. Möhren und Pastinaken schälen und in Scheiben schneiden. Sellerie und Kartoffeln schälen und würfeln. Weißkohl in Streifen schneiden. Alle Gemüse zur Suppe geben und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Offen 25 Min. kochen.
3. Dill fein schneiden und mit saurer Sahne verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.
4. Gurken halbieren und in Scheiben schneiden. Gurkenscheiben mit Gurkenwasser unter den Eintopf rühren. Eintopf mit einem Spritzer Essig fein-säuerlich abschmecken und gegebenenfalls nochmals mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Eintopf mit Dillsahne servieren.

Tipp:
Weißkohl und Rote Bete sind Gesetz, ansonsten darf rein in den Borschtsch, was Herbst und Winter hergeben: In der Suppe lassen sich vielerlei Gemüse mitkochen und kombinieren, beispielsweise Paprika, Pilze, Petersilienwurzeln, Rosenkohl, Lauch, Wirsing, Kürbis, Tomaten und Bohnen.

Vegetarisches-Rezeptbuch

Noch mehr klassische deutsche Rezepte vegetarisch interpretiert
gibt es im neuen Kochbuch von Stevan Paul und
Katharina Seiser: „Deutschland vegetarisch“
UVP € 34,90 (ISBN: 978-3-85033-739-7)