Schlagwort: Grünkohl

Lösung NOOZ Magazin 12/2017

Habt ihr die Lösung aus dem Kreuzworträtsel des Dezember NOOZ Magazins herausgefunden? Der Begriff ist zur Weihnachtszeit in aller Munde, und dies kann man durchaus wörtlich nehmen. Er lautete „Zimtstern“. Wenn ihr uns das Wort im Dezember 2017 zugesandt habt, gehört ihr vielleicht zu den glücklichen Gewinnern, die wir nun bekannt geben.

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3 x „Grünkohl neu entdeckt“

Die drei Gewinner erhalten jeweils ein Exemplar des Kochbuches „Grünkohl neu entdeckt“ von Carina Seppelt. Dieses hat einen Wert von 14,99 €. Hier erfährt man alles über das grüne Superfood mit den vielen wertvollen Inhaltsstoffen. Die enthaltenen Rezepte beweisen darüber hinaus, wie lecker und vielseitig diese Kohlsorte ist. Wer sich selbst überzeugen möchte – „Grünkohl neu entdeckt“ gibt es vom Jan Thorbecke Verlag (ISBN: 978-3-7995-1097-4).

Die Gewinner des Januar Rätsels

Die brandnooz Glücksfee hat diesmal:

Christina S. aus Schöningen ∼ Beate M. aus Lorsch ∼ Angelika L. aus Sandkrug

ausgewählt. Herzlichen Glückwunsch an euch! Wir wünschen euch viel Freude mit eurem Kochbuch und hoffen, ihr zaubert viele gesunde Gerichte damit. Die Grünkohlzeit ist ja noch längst nicht vorbei …Allen anderen danken wir vielmals für die Teilnahme und drücken euch die Daumen für das nächste Mal. Da warten gleich 18 Kochhefte darauf, gewonnen zu werden. Die Chancen stehen also gut!

Liebe Grüße
Eure Ilva

10 Fakten über Grünkohl

Lecker, vielseitig und extrem gesund: Das ist der Grünkohl. Die krausblättrige, weltweit verbreitete Kohlsorte hat in den letzten Jahren einen gewaltigen Imagewechsel hingelegt. Hier sind 10 Fakten rund um das trendige Gemüse.

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1. Really healthy

Er gehört zu dem wohl Gesündesten, was die Gemüseabteilung zu bieten hat. Er enthält neben sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien viel Eisen und Proteine. Somit ist er als Alternative zu tierischen Produkten geeignet. Grünkohl liefert wertvolles Vitamin A, B, C, K und B2, Omega-3-Fettsäuren, Magnesium, Folsäure, Kalzium und Kalium. Auch der hohe Gehalt an Chlorophyll und Ballaststoffen wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Da Grünkohl hochbasisch ist, stärkt er zusätzlich den pH-Wert im Körper.

2. Schon in der Antike bekannt

Dass der er gesund ist, wussten schon die alten Griechen. So wurde er zum Beispiel genutzt, um die negativen Folgen übermäßigen Alkoholgenusses zu lindern. Auch bei Husten und Heiserkeit, Magenbeschwerden und Durchfall wurde Grünkohl als Heilmittel eingesetzt. Der Arzt Hippokrates empfahl hierfür eine Brühe aus Grünkohlblättern.

3. Die beliebtesten Grünkohlsorten

Grünkohlsorten werden nach Laubform und Farbe, Wuchshöhe sowie Frosthärte unterschieden. Einige der beliebtesten unter ihnen tragen lustige Namen wie Halbhoher grüner Krauser, Lerchenzunge, Nero di Toskana, Roter Grünkohl Redbar, Westländer Winter, Ostfriesische Palme oder Winterbor.

4. Gut für die Linie

100 Gramm Grünkohl enthalten nur 37 kcal. Das Gemüse enthält viel Wasser, unterstützt die Zellfunktionen im Körper und regt den Stoffwechsel an. Dabei wirkt der Grünkohl sättigend und ist schmackhaft. Wer eine Diät hält, kann dabei also guten Gewissens auf Grünkohl zurückgreifen.

5. La Familia

Weltweit gibt es etwa 80, im deutschen Raum etwa 30 verschiedene Sorten Grünkohl. Sie werden nach Region
angepflanzt, um die besten Wetter und Bodenbedingungen für den Anbau der jeweiligen Grünkohlsorte zu sichern. Hinzu kommen zahlreiche Hybridsorten für schnelles Wachstum und hohe Erträge sowie Züchtungen von samenfesten Sorten.

6. Roh genießbar

Sogar roh kann der Grünkohl gegessen werden und begeistert damit Freunde der Raw-Food-Bewegung. Wer das mal ausprobieren möchte, sollte die Blätter zuvor sorgfältig waschen und einige Minuten weich kneten. Dadurch werden sie geschmeidiger. Wem roher Grünkohl zu viel des Guten ist, der kann alternativ dazu die Blätter blanchieren. Auch hierdurch bleiben wertvolle Inhalts- und Geschmacksstoffe erhalten.

7. Vom traditionellen Gemüse zum Trendsetter

Vor nicht allzu langer Zeit galt der Grünkohl lediglich als klassische Beilage, zum Beispiel zu Pinkel und Kassler. Doch sein Image hat sich grundlegend geändert. Inzwischen wird er als Superfood gepriesen und gerne zu Smoothies, Grünkohlsalaten und anderen Trend-Foods verarbeitet. In der modernen Küche hat Grünkohl einen festen Platz.

8. Ein echter Tausendsassa

Ob Snacks, Salate, Suppen, Eintöpfe oder Beilagen – alles ist möglich mit dem vielseitigen Grünkohl! Wusstet ihr, dass man mit ihm auch Süßspeisen zubereiten kann? Muffins mit Schoko-Topping, fruchtige Sorbets oder Kuchen lassen sich beispielsweise mit der Zutat Grünkohl zaubern.

9. Fühlt sich wohl bei eisigen Temperaturen

Frischen Grünkohl bekommt man am besten im Winter, denn die Kälte wirkt sich mildernd auf seine Bitterkeit aus. Traditionell wird Grünkohl nach dem ersten Frost geerntet. Dabei wandelt sich Stärke in Zucker um, und die Kohlsorte erhält ihren typisch süßlich-herben Geschmack. Übrigens gibt es neue Züchtungen, die auch früher geerntet werden können.

10. Wo man auf die (Grünkohl-)Jagd gehen kann

Ihn gibt es zum Beispiel auf Märkten und in Markthallen, in gut sortierten Supermärkten sowie im Reformhaus. In Bauernhofläden bekommt man während der Saison erntefrischen Grünkohl. Dann am besten schnell zugreifen!

Warenwelt Kohl

Er gehört zu den gesündesten Gemüsen der Welt und ist gerade an kalten Wintertagen eine Gaumenfreude: der Kohl! Von deutschen Tellern ist er dank seiner Vielseitigkeit, des Preis-Leistungs-Verhältnisses und Geschmacks seit jeher nicht mehr wegzudenken. Hier eine kleine Warenkunde zu Weißkohl, Grünkohl, Rosenkohl & Co(hl).

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Rotkohl

rotkohlEr ist eine klassische Beilage zu winterlichen Gerichten, schmeckt aber auch roh im Salat: der Rotkohl. 50 Gramm der süßlich-milden Kohlsorte decken 100 Prozent des Tagesbedarfs am blutregulierenden Vitamin K ab. Außerdem ist die violette Kohlsorte reich an Vitamin C, Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen, Magnesium, Selen sowie Kalium. Damit seine schöne Farbe und die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben, sollte der Rotkohl möglichst kurz gegart werden. Gerne kann er geschmort oder gedünstet werden.

 

weisskohlWeißkohl

Die beliebteste Kohlsorte in Deutschland ist der Weißkohl, von dessen Verkauf etwa 90 Prozent aus heimischem Anbau stammen. Der kugelrunde hellgrüne Kohl wird zwar schon ab April angebaut, gilt jedoch als Wintergemüse. Bis zu drei Monate kann er frisch geschnitten gelagert werden. Angeschnitten hält er sich bis zu drei Wochen im Kühlschrank. Die in hohem Maße enthaltenen Ballaststoffe machen die Kohlsorte lange sättigend und wirken sich positiv auf die Verdauung aus. Hinzu kommen Vitamin C, Selen, Kalium sowie Magnesium. Damit möglichst viele Inhaltsstoffe erhalten bleiben, sollte der Weißkohl vorzugsweise kurze Zeit, etwa 25 Minuten, gegart werden.

blumenkohlBlumenkohl

Mit seinem milden Geschmack und seiner Vielseitigkeit ist auch der Blumenkohl eine allseits beliebte Kohlsorte in Deutschland. Er macht gekocht, gebraten, gedünstet oder frittiert eine gute Figur. Durch seine feine Zellstruktur ist der Blumenkohl besonders bekömmlich und wird im pürierten Zustand auch von Babys vertragen. Eine kurze Garzeit reicht beim Blumenkohl aus. Bei 3-5 Minuten behalten die Blumenkohlröschen ihren Biss, nach 5-8 Minuten sind sie weich.

 

wirsingkohlWirsingkohl

Galt er früher als Arme-Leute-Essen, steht der Wirsingkohl heute gerne bei Sterneköchen auf der Speisekarte. Die geschmacklich milde Kohlsorte liefert viel Vitamin C, Vitamin B6, Eisen, Magnesium sowie Eiweiß. Vitamin A wirkt sich positiv auf die Sehkraft und die Haut aus. Junger Wirsing braucht eine Garzeit von nur 15 Minuten, die Winterversion etwa 25 Minuten. Leckere Eintöpfe und Kohlrouladen lassen sich unter anderem mit ihm zubereiten.

 

brokkoliBrokkoli

Brokkoli, auch Bröckel-, Spargel-, Winterblumen- oder Sprossenkohl genannt, ist eng verwandt mit dem Blumenkohl. Das mild schmeckende Gemüse regt den Stoffwechsel an, hat einen hohen Gehalt an Vitamin C, Betacarotin, Folsäure, Magnesium, Phosphat und wirkt durch sein Kalium entwässernd und blutdrucksenkend. Ein wenig Wasser und eine kurze Garzeit von 8-10 Minuten reichen für die zarten Röschen aus.

 

 

spitzkohlSpitzkohl

Hier ist der Name Programm: Beim leicht süßlichen Spitzkohl haben sich die Blätter zu einer spitzen Form übereinandergelegt. Die Kohlsorte ist reich an Vitamin C, enthält dafür aber ausgesprochen wenig Fett und Kalorien. Spitzkohl lässt sich hervorragend zubereiten, indem er einfach in Streifen geschnitten und mit Butter und Gemüsebrühe etwa 5-8 Minuten gedünstet wird. Aber auch roh als Salat schmeckt diese besonders bekömmliche Kohlsorte.

rosenkohlRosenkohl

Klein, aber oho: Was den Vitamin-C-Gehalt angeht, übertrifft kein anderer Kohl den Rosenkohl. Mit nur 100 Gramm wird der Tagesbedarf an Vitamin C abgedeckt. Die Kohlsorte kommt ursprünglich aus Brüssel, wo sie auch „Brüsseler Sprossen“ genannt wird. Ansässige Bauern begannen im 16. Jahrhundert damit, Rosenkohl anzupflanzen. Bei der Zubereitung kann etwas Zucker oder Gemüsebrühe zum Kochwasser hinzugefügt werden, um den Kohlgeschmack abzumildern. Auch durch Braten entsteht ein neues, milderes Aroma.

gruenkohlGrünkohl

Er ist einer der Stars in der modernen Küche und ein absolutes Superfood: der Grünkohl. Die krausblättrige, süßlich-herbe Kohlsorte enthält sekundäre Pflanzenstoffe, Antioxidantien, viel Eisen und Proteine und ist sogar als Fleischersatz geeignet. Zudem liefert der Grünkohl wertvolles Vitamin A, B, C und K, Omega-3-Fettsäuren, Magnesium, Folsäure, Kalzium und Kalium. Er schmeckt gekocht, gedünstet, frittiert oder roh.

Kohl-inarischer Exkurs

Schon mal Klippenkohl gesichtet? Eher unwahrscheinlich, der Urahn aller Kohlsorten wächst nur noch auf Helgolands Felsen. Ein Glück, dass seine leckeren Nachfahren sich nicht ganz so rar machen.

Koch-Tipps:

  • Ein Spritzer Essig im Kochwasser verhindert Kohlschwaden in der Wohnung.
  • Für eine gute Vitamin-Verwertung im Körper immer etwas Öl oder Butter verwenden.
  • Mit den richtigen Gewürzen, z.B. Fenchel, Anis und Kümmel, entfällt der Blähbauch.