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Französische Genüsse und Kekskunstwerke – im NOOZ Magazin März!

März_Magazin

Kekse backt man nur an Weihnachten? Von wegen: In unserem NOOZ Magazin März beweisen wir, dass auch Ostern oder Geburtstage eine tolle Gelegenheit sind, um kleine Kekskunstwerke zu kreieren. Einziger Nachteil: Die Kekse sind so hübsch, dass man sie gar nicht mehr aufessen möchte … Lecker geht es auch mit unseren franzöischen Amuse-Gueules weiter. Die Mini-Monts-Blancs, der Salat im Nudeltäschchen und die Croque Messieurs sind nicht nur äußerst schmackhaft, sondern machen auch optisch beim Lunch oder Dinner eine gute Figur.

Knigge_ArtikelÖsterlich wird es dann in unserer Rubrik 10 Fakten. Wir verraten euch, in welchem Land es statt des Osterhasen den Osterfisch gibt, und wieso man in Irland zu Ostern Heringe beräbt.
Euch steht ein wichtiges Arbeitsessen bevor oder ihr wollt den oder die Liebste in ein edles Restaurant entführen? Dann kommen unsere kleinen Knigge-Regeln genau richtig. Denn hier verraten wir euch, was ihr beim Besteck, beim Anstoßen oder bei der Serviette beachten solltet.

Gin_ArtikelApropos Anstoßen: Kennt ihr eigentlich den Unterschied zwischen Prosecco und Champagner? Oder wisst ihr, was sich hinter dem Begriff „sabrieren” versteckt? Die Antworten gibt es in unserer Genusswelt. Hochprozentig geht es dann weiter in unserer Rubrik Im Trend. Hier geht es diesmal nämlich um den Wacholderschnaps namens Gin. Wo dieser eigentlich herkommt und welche deutschen Ginsorten man unbedingt kennen sollte, erfahrt ihr im NOOZ Magazin März.

Alle einzelnen Artikel des NOOZ Magazins findet ihr hier. Das gesamte Magazin könnt ihr hier lesen.

Viel Spaß beim Lesen, Kochen und  natürlich auch beim Trinken wünscht

Antonia

 

Flüssiger Trendsetter

Ob mit Tonic Water, Gurke oder Ingwer: Gin hat sich zum absoluten Trendgetränk gemausert. Auch die deutschen Gins mischen hier ganz weit vorn mit. Welche deutschen Sorten man unbedingt kennen sollte, verraten wir euch jetzt.

Gin

Für die britische Queen Mum war es das Lieblingsgetränk schlechthin: Gin. Während der Wacholderschnaps früher eher uninteressant war, hat er sich in den letzten Jahren zum absoluten Trendgetränk entwickelt. Von Berlin bis New York wird man kaum eine Bar finden, in welcher die Spirituose nicht ausgeschenkt wird. Nicht selten findet man sogar eine Auswahl an verschiedenen Gin-Sorten auf der Karte. Mittlerweile haben sogar die ersten Gin-Bars eröffnet, in welchen man sich ganz auf den Schnaps spezialisiert hat und aus einer großen Auswahl an Gin-Sorten wählen kann. Denn da die Spirituose neben Wacholder aus verschiedenen Kräutern und Gewürzen entsteht, besitzt jeder Gin eine ganz individuelle Note.

BeerenAllrounder mit Geschichte
Die Spirituose aus Alkohol und Wacholder wurde übrigens von dem Mediziner François de la Boe um 1650 rum in Holland erfunden. Dieser taufte das Getränk auf den Namen Genever und wollte es ursprünglich als Mittel gegen Magenbeschwerden einsetzen. Stattdessen wurde die Spirituose schnell zum Genussmittel und wurde schließlich von englischen Soldaten, die die Holländer im Holländisch-Spanischen-Krieg unterstützten, nach England gebracht. Dort wurde der Genever dann in Gin umbenannt. Während der Wacholderschnaps zunächst billig produziert und von den unteren Gesellschaftsschichten konsumiert wurde, fand er ab 1790 den Weg in den Adel und die Oberschicht – natürlich in einer hochwertigeren Qualität als zuvor. Heute kann man ihn in den verschiedensten Preisklassen kaufen und er findet vor allem bei jungen Leuten wieder Anklang. Dies liegt neben seiner individuellen geschmacklichen Note vielleicht auch daran, dass man ihn vielfältig kombinieren kann: Ob pur, mit Zitrone und Tonic Water oder mit Gurke oder Früchten, man findet unzählige Cocktail- und Longdrinkvariationen.

Monkeey-47Made in Germany
Mit dem Aufleben des Gins hat auch der etablierte Gin-Markt in England internationale Konkurrenz bekommen – vor allem aus Deutschland. Denn viele kleine deutsche Brennereien haben ihre Chance genutzt und Rezepturen für neue Gins entwickelt. Die Brennerei Black Forest Distillers aus dem Schwarzwald erhielt 2011 für ihren „Monkey 47“ sogar den Titel „Bester Gin der Welt” – und das, obwohl der Gin zu diesem Zeitpunkt erst knapp ein Jahr auf dem Markt war. Der Gin aus dem Schwarzwald zeichnet sich vor allem durch sein Wacholder- und Zitrusaroma aus, besitzt aber auch eine leicht pfeffrige Würze sowie eine herbe Fruchtnote.

Besondere Ingredienzien
„The Duke“ aus Bayern und „Siegfried“ aus dem Rheinland sind weitere beliebte deutsche Gin-Sorten. Während der erste Gin vor allem von Zitrusnoten und blumigen Tönen dominiert wird, zeichnet sich der „Siegfried“ Gin durch sein Lindenblütenaroma aus. Andere Hersteller aromatisieren ihren Gin wiederum mit Muskat, Ingwer oder Safran. Geschmacklich gibt es bei den verschiedenen Gin-Sorten also einiges zu entdecken. Aber nicht nur das Innere will beim Gin überzeugen, sondern auch das Äußere. Ob ganz in Schwarz, mit Musterung oder als Apothekenfläschchen: Die Flaschendesigns sind so individuell wie der Inhalt – und machen sich deshalb auch in der eigenen Hausbar besonders gut!