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Gewürz Grundlagen

Kochen ohne Gewürze? Wäre eine ziemlich traurige und fade Angelegenheit … Denn sie sind es, die eine Speise erst aromatisch und besonders machen. Höchste Zeit also, sich etwas näher mit ihrer Zubereitung zu beschäftigen! 

Safran_webKostspielig

Safran gehört mit zu den edelsten und teuersten Gewürzen. Deshalb sollte man besonders sorgsam mit ihm umgehen und ihn vor allem nie zu lange mitkochen. Denn Hitze schadet dem zarten Aroma. Safran sollte außerdem nicht als Pulver, sondern immer in ganzen Fäden gekauft werden. Nur so kann man nämlich sichergehen, dass es sich auch wirklich um die Fäden des Safrankrokus handelt und nicht um Ersatzstoffe wie Kurkuma oder Saflor.

Moerser_webWichtiger Helfer

Fast alle Gewürze sollten nach Möglichkeit frisch gemahlen werden – zum Beispiel in einer Gewürzmühle. Denn so werden die ätherischen Öle erst unmittelbar vor der Verwendung freigesetzt, und die Aromen kommen viel besser zur Geltung. Das Zermahlen von Gewürzen im Mörser ist sogar noch praktischer, da man diesen im Gegensatz zur Gewürzmühle schnell und unproblematisch reinigen kann.

MitkochenLorbeer_web

Während man viele Gewürze erst zum Ende der Koch- und Garzeit hinzugeben sollte, gibt es auch würzige Gesellen, die länger erhitzt werden dürfen. Hierzu zählen beispielsweise Kümmel, Nelken, Zimt und Lorbeer, da sie ihr Aroma vergleichsweise langsam abgeben. Aus diesem Grund eignen sich diese Gewürze auch besonders gut für Eintöpfe und Schmorgerichte.

Süße Veredler

Gewürze sind nur etwas für herzhafte Speisen? Auf keinen Fall: Ingwer, Nelken, Safran, Sternanis und Zimt eignen sich wunderbar, um Süßspeisen und Gebäck zu verfeinern. Und natürlich dürfen auch Vanille und Zimt in der Küche nicht fehlen – vor allem wenn es um Obstsalat, Milchreis und andere Leckereien geht.

ScharfmacherChili_web

Wenn es darum geht, einem Gericht die nötige Schärfe zu geben, geht kein Weg an Chilis vorbei. Zunächst einmal gilt, dass rote Chilis schärfer sind als grüne. Zudem ist die getrocknete Variante schärfer als frische Chilis. Ebenfalls gut zu wissen: Die Scharfstoffe befinden sich außer im Fruchtfleisch vor allem in den Samen, im Samengehäuse und in den hellen Scheidewänden. Entfernt man diese Bestandteile, kann man die Schärfe reduzieren.

Curry_webWürziger Zusammenschluss

Wer denkt, dass es sich bei Curry nur um ein Gewürz handelt, der irrt gewaltig: Currypulver enthält nämlich ungefähr 13 verschiedene Komponenten, die je nach Gewürzmischung wiederum variieren können. In fast jedem Currypulver ist allerdings Kurkuma enthalten, denn hierdurch bekommt das Pulver seine charakteristische Farbe. Koriander, Kreuzkümmel und schwarzer Pfeffer kommen außerdem in den meisten Mischungen vor. Zu den Gewürzen, die je nach Mischung variieren, gehören beispielsweise Ingwerpulver, Muskatnuss und Paprikapulver.