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Das beste Geschenk? Ist mit Liebe selbstgemacht!

Weihnachten ist das Fest der Familie, des Schwelgens in Kindheitserinnungen und natürlich der süßen Naschereien! Wer gerne mit Liebe schenkt und um der netten Botschaft, die Selbstgemachtes verbreitet, weiß, sucht vielleicht noch eine Kleinigkeit für Freunde, die lieben Kollegen oder die netten Nachbarn. Eine kleine Schachtel gefüllt mit leckeren Pralinen ist eine wunderbare Art danke zu sagen. Und zu einem Geschenk, das nach Nüssen und Kakao schmeckt, sagt wohl niemand nein! 😉

Glücklicherweise braucht man für die Kakao-Nuss-Pralinen weder viel Equipment noch große Backkünste: Denn die kleinen Naschereien kommen weder in den Ofen, noch muss aufwendig geknetet oder verziert werden, um ein verführerisches Ergebnis zu zaubern. Ihre besondere Schokonote verdanken die Pralinen einer sehr praktischen Backzutat: Kakao-Puderzucker.  Verfeinert mit fettarmem Kakaopulver und einer leichten Vanillenote, ist er perfekt für die Herstellung von schokoladigen Teigen und Cremes, zum Verfeinern von Desserts oder  leichte Kakaoglasuren geeignet.  Der Kreativität sind mit dem Kakao-Puderzucker keine Grenzen gesetzt.

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Kakao-Nuss-Pralinen – das leckere Last-Minute-Geschenk

Zutaten (für 20 Stück)

Zubereitung:
1. Nüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze unter Rühren anrösten. Braunen Zucker darüber streuen und kurz karamellisieren lassen. Nüsse auf ein Stück Backpapier geben und erkalten lassen. Dann grob hacken.
2. Butter und Kokosöl schaumig schlagen. 50 g Kakao-Puderzucker und Zimt unterrühren. Gehackte Nüsse untermischen.
3. Einen großen Teller mit dem restlichen Kakao-Puderzucker bestreuen. Mit 2 Teelöffeln walnussgroße Portionen von der Konfektmasse abstechen und zu Kugeln formen. Im Kakao-Puderzucker wälzen.
4. Anschließend bis zum Servieren kühl stellen.

In farbigen Pralinenförmchen machen die Kakao-Nuss-Pralinen nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch eine Menge her.

sweetfamily-kakao-puderzucker-cashew-cookiesWer schon am Samstag auf die Familie trifft und Zeit und Lust hat, mit den Kindern noch ein paar leckere Cookies zu backen, sollte sich das Rezept für Cashew-Cookies nicht entgehen lassen. Die Glasur aus einer Mischung von Kakao-Puderzucker und Wasser ist leicht gemacht und gibt den Cookies ihren besonderen Schokokick und ist obendrein fettarm. 🙂

Schenkt ihr am liebsten Selbstgemachtes oder backt ihr auch einfach gerne zum eigenen Vergnügen?

 

Süße Prozente

Wenn es draußen immer kälter wird, wärmt man sich am besten von innen auf – zum Beispiel mit einem selbstgemachten Likörchen! Auch als Präsent eignet sich dieser ganz vorzüglich. Und mit diesen Tipps geht auch bei der Herstellung nichts schief!

Likör - Kopie

Wahl des Alkohols
Das Praktische bei selbstgemachten Likören ist, dass man den Alkoholgehalt sowie natürlich auch die Alkoholsorte selbst bestimmen kann. Normalerweise liegt der Alkoholgehalt von Likören zwischen 15 % und 40 %. Für die Herstellung eignen sich vor allem klare Branntweine wie Korn oder Wodka. Aber auch Rum oder Whiskey lassen sich dafür verwenden.

Haltbarkeit
Durch den relativ hohen Alkoholgehalt halten sich selbstgemachte Liköre mehrere Jahre lang. Prinzipiell gilt: Je höher ihr Alkoholgehalt, umso länger sind sie haltbar. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Sahne- und Cremelikör ist nicht so lange haltbar und sollte vor allem nach dem Öffnen zügig genossen werden.

JohannisbeerenFreche Früchtchen
Prinzipiell lassen sich fast alle Früchte für selbstgemachte Liköre verwenden. Wer es beerig mag, der kann Himbeeren, Johannisbeeren oder Fliederbeeren verwenden, aber auch Mirabelle, Hagebutte, Sanddorn oder Quitte eignet sich perfekt als Grundzutat für den Likör. Veredelt werden kann der Likör dann noch mit Gewürzen wie Vanille oder Zimt. Wer es scharf mag, der kann auch auf Chili oder Ingwer zurückgreifen.

Grundrezept
Wer einen Likör selbst machen will, braucht eigentlich wenig Zutaten, dafür aber etwas Geduld. Als grobe Richtlinie kann man sagen, dass auf 500 g Früchte 250 g Zucker und 0,75 l Alkohol kommt. Anschließend muss die Mischung abgedeckt oder verschlossen an einem kühlen Ort ruhen. Die Ruhezeit variiert je nach Frucht: Weiche Beeren brauchen nur drei bis vier Wochen, Steinobst dagegen bis zu acht Wochen Ruhezeit.

„Aufgesetzte“
Wer sich über die Likörherstellung schlaumacht, wird schnell auf das Wort „Aufgesetzte“ stoßen. Kein Grund zur Irritation: Aufgesetzte ist einfach ein anderes Wort für selbstgemachte Liköre. Der Hintergrund: Bei der Herstellung von Likör werden Früchte und Zucker mit Alkohol übergossen, also „aufgesetzt“. Aber egal ob Likör oder Aufgesetzter: Lecker ist die süße Spirituose immer!

LöffelRüher-Regeln
In den ersten Tagen sollte man Frucht-Zucker-Alkohol-Gemisch ein- bis zweimal vorsichtig umrühren, sodass sich der Zucker vollständig löst. Danach die Flüssigkeit allerdings komplett ruhen lassen. Nach der Ruhezeit muss der aufgesetzte Likör dann durch ein Sieb abgegossen werden, um Gewürze und Obst herauszufiltern. Wer einen sehr klaren Likör bekommen möchte, der benutzt statt oder nach dem Sieb einfach noch einen Kaffeefilter – und kann sich anschließend über einen besonders feinen Likör freuen.