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Genusswelt Frischkäse

Ob als Brotaufstrich, Dip oder Füllung – Frischkäse passt zu vielen Speisen, und der Fantasie sind beim Kochen keine Grenzen gesetzt. Grund genug, die interessantesten Sorten einmal vorzustellen.

ricotta

Ricotta

Mild und leicht süßlich ist der Geschmack des Ricottas. Mit seinem hohen Fettgehalt von bis zu 78 % i.Tr bringt er einige Kalorienchen mit. Schon in der Antike wurde Ricotta hergestellt. Er wird durch die Zugabe von Frischmilch zur Molke, Fällung durch Säure, oftmals Zitrussäure, sowie das Abschöpfen der Käsemasse gewonnen. Heute besteht er zumeist aus Schafs- oder Kuhmilch. Eine besonders gute Figur macht leicht körnige Ricotta in Desserts und Pastagerichten.

Hüttenkäsehuettenkaese

Kennzeichnend für den Hüttenkäse ist die besondere körnige Struktur, weshalb er auch körniger Frischkäse genannt wird. Seine spezielle Konsistenz erhält er durch das Erwärmen und Rühren dickgelegter Magermilch. Hierbei schließt sich das enthaltene Eiweiß zu Körnern zusammen. Die Käsesorte schmeckt sahnig-frisch und eignet sich unter anderem fürs Frühstück, für Salate und herzhafte Gerichte.

rahmiger-frischkaeseRahmiger Frischkäse zum Streichen

Er besteht aus Rahm und Quark und ist aus dem Kühlregal nicht mehr wegzudenken: rahmiger Frischkäse zum Streichen. Viele verschiedene Sorten sind inzwischen auf dem Markt, von würzig pikanten über Kräuter- bis hin zu fruchtig-süßen Varianten. Der Fettgehalt des häufig sahnig-mild schmeckenden Frischkäses schwankt von Magerstufe ab etwa 5 % i.Tr. bis Doppelrahmstufe mit bis zu 85 % i.Tr.

mascarponeMascarpone

In Italien wird er auch „formaggio di lusso“, also „Luxuskäse“, genannt: der Mascarpone. Kein Wunder, begeisterte sich doch angeblich schon Kaiser Napoleon für den cremigen Frischkäse. Er ist eine samtig-sahnige Verführung auf der Zunge mit 90 % F. i. Tr. Das weiß spätestens jeder, der Tiramisu probiert. Das Geheimnis liegt in der Herstellung: Rahm aus Kuhmilch wird auf 90 °C erhitzt und dann mit Weinstein- oder Zitronensäure eingedickt. Die Masse tropft anschließend gründlich ab. Dabei konzentriert sich die Sahne noch.

fetaFeta

Der Feta mit langer Tradition wurde ursprünglich aus roher Schafsmilch (zum Teil mit Ziegenmilch) unter Zugabe von Lab oder Buttermilch gefertigt. Inzwischen wird er häufig aus pasteurisierter Kuhmilch hergestellt. In Scheiben geschnitten, wird der Feta danach in Salz und Schafsmolke eingelagert und erhält einen salzig-säuerlichen Geschmack. Sehr gerne wird er später in Würfel geschnitten und in Öl eingelegt. Er passt sehr gut zu Salaten, aber auch zu vielen anderen herzhaften Gerichten.

quarkQuark

Ja, Quark ist tatsächlich auch eine Frischkäse-Sorte – und noch dazu eine richtig gesunde. Er liefert viel hochwertiges Eiweiß sowie knochenstärkendes Kalzium und ist mit seinem niedrigen Fettgehalt als Diätkost geeignet. Die säuerlich-frisch schmeckende Käsesorte wird aus Milch unter Zugabe von Lab oder Milchsäurebakterien, die die Milch gerinnen lassen, gewonnen. Gerne wird der Quark zu Pellkartoffeln gegessen, kommt aber auch viel in Süßspeisen zum Einsatz.

schichtkaeseSchichtkäse

Der Schichtkäse ähnelt Quark, wird aber ohne Lab gewonnen und ist weniger saftig. Er besteht, wie der Name schon sagt, aus mehreren Schichten. Diese werden aus geronnener Milch abgeschöpft. In der Regel sind die obere und untere Schicht aus Magermilch und die mittlere aus Vollmilch. Da der Fettgehalt hier höher ist, ist die Mitte gelber. Mit seiner gallertartigen, formfesten Konsistenz eignet sich Schichtkäse als Brotbelag.

mozzarellaMozzarella

Als kleine, runde Kugel kommt der Mozzarella daher. Der milchig-mild schmeckende Frischkäse wird aus Kuh- oder Büffelmilch in einem besonderen Verfahren hergestellt. Die Masse wird in heißem Wasser gezogen und geknetet, bis sie ihre elastische, faserige Struktur erhält. Teile der Masse werden dann abgeschlagen und zu Kugeln geknetet. Vor allem in der italienischen Küche geht gar nichts ohne den Mozzarella. Er wird in Salaten sowie deftigen Gerichten verwendet und ist mit seiner Schmelzfähigkeit der klassische Käsebelag für Pizza.

 

 

Warenwelt Kohl

Er gehört zu den gesündesten Gemüsen der Welt und ist gerade an kalten Wintertagen eine Gaumenfreude: der Kohl! Von deutschen Tellern ist er dank seiner Vielseitigkeit, des Preis-Leistungs-Verhältnisses und Geschmacks seit jeher nicht mehr wegzudenken. Hier eine kleine Warenkunde zu Weißkohl, Grünkohl, Rosenkohl & Co(hl).

rosenkohl-frontbild

Rotkohl

rotkohlEr ist eine klassische Beilage zu winterlichen Gerichten, schmeckt aber auch roh im Salat: der Rotkohl. 50 Gramm der süßlich-milden Kohlsorte decken 100 Prozent des Tagesbedarfs am blutregulierenden Vitamin K ab. Außerdem ist die violette Kohlsorte reich an Vitamin C, Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen, Magnesium, Selen sowie Kalium. Damit seine schöne Farbe und die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben, sollte der Rotkohl möglichst kurz gegart werden. Gerne kann er geschmort oder gedünstet werden.

 

weisskohlWeißkohl

Die beliebteste Kohlsorte in Deutschland ist der Weißkohl, von dessen Verkauf etwa 90 Prozent aus heimischem Anbau stammen. Der kugelrunde hellgrüne Kohl wird zwar schon ab April angebaut, gilt jedoch als Wintergemüse. Bis zu drei Monate kann er frisch geschnitten gelagert werden. Angeschnitten hält er sich bis zu drei Wochen im Kühlschrank. Die in hohem Maße enthaltenen Ballaststoffe machen die Kohlsorte lange sättigend und wirken sich positiv auf die Verdauung aus. Hinzu kommen Vitamin C, Selen, Kalium sowie Magnesium. Damit möglichst viele Inhaltsstoffe erhalten bleiben, sollte der Weißkohl vorzugsweise kurze Zeit, etwa 25 Minuten, gegart werden.

blumenkohlBlumenkohl

Mit seinem milden Geschmack und seiner Vielseitigkeit ist auch der Blumenkohl eine allseits beliebte Kohlsorte in Deutschland. Er macht gekocht, gebraten, gedünstet oder frittiert eine gute Figur. Durch seine feine Zellstruktur ist der Blumenkohl besonders bekömmlich und wird im pürierten Zustand auch von Babys vertragen. Eine kurze Garzeit reicht beim Blumenkohl aus. Bei 3-5 Minuten behalten die Blumenkohlröschen ihren Biss, nach 5-8 Minuten sind sie weich.

 

wirsingkohlWirsingkohl

Galt er früher als Arme-Leute-Essen, steht der Wirsingkohl heute gerne bei Sterneköchen auf der Speisekarte. Die geschmacklich milde Kohlsorte liefert viel Vitamin C, Vitamin B6, Eisen, Magnesium sowie Eiweiß. Vitamin A wirkt sich positiv auf die Sehkraft und die Haut aus. Junger Wirsing braucht eine Garzeit von nur 15 Minuten, die Winterversion etwa 25 Minuten. Leckere Eintöpfe und Kohlrouladen lassen sich unter anderem mit ihm zubereiten.

 

brokkoliBrokkoli

Brokkoli, auch Bröckel-, Spargel-, Winterblumen- oder Sprossenkohl genannt, ist eng verwandt mit dem Blumenkohl. Das mild schmeckende Gemüse regt den Stoffwechsel an, hat einen hohen Gehalt an Vitamin C, Betacarotin, Folsäure, Magnesium, Phosphat und wirkt durch sein Kalium entwässernd und blutdrucksenkend. Ein wenig Wasser und eine kurze Garzeit von 8-10 Minuten reichen für die zarten Röschen aus.

 

 

spitzkohlSpitzkohl

Hier ist der Name Programm: Beim leicht süßlichen Spitzkohl haben sich die Blätter zu einer spitzen Form übereinandergelegt. Die Kohlsorte ist reich an Vitamin C, enthält dafür aber ausgesprochen wenig Fett und Kalorien. Spitzkohl lässt sich hervorragend zubereiten, indem er einfach in Streifen geschnitten und mit Butter und Gemüsebrühe etwa 5-8 Minuten gedünstet wird. Aber auch roh als Salat schmeckt diese besonders bekömmliche Kohlsorte.

rosenkohlRosenkohl

Klein, aber oho: Was den Vitamin-C-Gehalt angeht, übertrifft kein anderer Kohl den Rosenkohl. Mit nur 100 Gramm wird der Tagesbedarf an Vitamin C abgedeckt. Die Kohlsorte kommt ursprünglich aus Brüssel, wo sie auch „Brüsseler Sprossen“ genannt wird. Ansässige Bauern begannen im 16. Jahrhundert damit, Rosenkohl anzupflanzen. Bei der Zubereitung kann etwas Zucker oder Gemüsebrühe zum Kochwasser hinzugefügt werden, um den Kohlgeschmack abzumildern. Auch durch Braten entsteht ein neues, milderes Aroma.

gruenkohlGrünkohl

Er ist einer der Stars in der modernen Küche und ein absolutes Superfood: der Grünkohl. Die krausblättrige, süßlich-herbe Kohlsorte enthält sekundäre Pflanzenstoffe, Antioxidantien, viel Eisen und Proteine und ist sogar als Fleischersatz geeignet. Zudem liefert der Grünkohl wertvolles Vitamin A, B, C und K, Omega-3-Fettsäuren, Magnesium, Folsäure, Kalzium und Kalium. Er schmeckt gekocht, gedünstet, frittiert oder roh.

Pfeffer – alles über die würzigen Körnchen

Pfeffer ist bei den meisten Gerichten nicht wegzudenken. Aber wo ist eigentlich der Unterschied zwischen schwarzem und weißem Pfeffer? Und sind rosa und roter Pfeffer dasselbe? Wir klären auf!

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Schwarzer Pfeffer

Er gehört zu den Gewürzen, die in der Küche am häufigsten verwendet werden: schwarzer Pfeffer. Die Pfefferpflanze stammt ursprünglich aus Indien, wird mittlerweile aber auch in Malaysia, Indonesien und Vietnam angebaut. Die Früchte des schwarzen Pfeffers sind jedoch nicht immer schwarz, denn je nach Erntezeitpunkt und weiterer Behandlung variieren sie in ihrer Farbe. Für schwarzen Pfeffer werden die unreifen und ungeschälten ganzen Beeren getrocknet, weswegen schwarze Pfefferkörner besonders viel Schärfe aufweisen. Wer es scharf mag, ist mit dem Klassiker also gut beraten!

 

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Rosa Pfeffer

Rosa Pfeffer wird oft mit rotem Pfeffer verwechselt, dabei handelt es sich bei dem rosa Pfeffer aus Südamerika gar nicht um echten Pfeffer. Rosa Pfeffer wird nämlich aus den Früchten der peruanischen Sumachsträucher gewonnen und in Salzlake eingelegt, um sein pfefferähnliches Aroma zu entfalten. Im Gegensatz zu rotem Pfeffer weist er nur eine leichte Schärfe auf, passt mit seinem süßlich-würzigen, wenig scharfen Aroma dafür aber besonders gut zu Geflügel oder Fisch.

 

Roter Pfeffer

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Optisch ist er ganz klar der Sieger unter den Pfefferkörnern: roter Pfeffer. Bei der Herstellung von rotem Pfeffer werden die ungeschälten, vollreifen Pfefferfrüchte in Salzlake eingelegt oder im Vakuum getrocknet. So wird der Fermentierungsprozess unterbrochen. Da die Trocknung von rotem Pfeffer sehr aufwendig ist, findet man ihn nur selten im Handel – und wenn, dann ist er relativ teuer. Dafür kann roter Pfeffer mit einer ganz besonderen Schärfe und gleichzeitiger Süße aufwarten, weswegen er auch gerne in hochwertigen Schokoladen Verwendung findet.

 

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Grüner Pfeffer

Beim grünen Pfeffer handelt es sich wie beim schwarzen Pfeffer um unreife Früchte. Das Besondere an ihnen ist,
dass sie entweder in Essig oder Salzlake eingelegt oder aber gefriergetrocknet werden. Die Beeren besitzen deshalb einen fruchtigen, sauer-würzigen Geschmack, der besonders gut zu kräftigen Gerichten und in Sahne- und Buttersaucen passt. Durch das Einlegen beziehungsweise Trocknen behält der grüne Pfeffer außerdem seine ursprüngliche Farbe.

 

Weißer Pfefferweisser-pfeffer

Weißer Pfeffer ist genauso scharf wie schwarze Pfeffer. Er wird aus vollreifen Pfefferfrüchten gewonnen. Bei seiner Herstellung werden die reifen roten Pfefferbeeren mehrere Tage lang in fließendem Wasser eingeweicht, wodurch sich das Fruchtfleisch vom Kern löst und entfernt werden kann. Danach werden die Beeren geschält und getrocknet. Aufgrund der langen und aufwendigen Herstellung ist weißer Pfeffer teurer als schwarzer Pfeffer. Verwendung findet er vor allem beim Würzen von hellen Soßen und Gerichten.

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5 SHADES OF MATCHA

Kaffeegenuss bekommt einen echten Konkurrenten: Den Matcha-Tee! Das grasgrüne fernöstliche Pulver ist nicht nur Liebhabern fremder Teekulturen vorbehalten, sondern mittlerweile ein echter Trend für alle, die gern grün Genießen. Heute stellen wir euch das vielseitige Teepulver näher vor.

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Aufgeschäumt

Was geht an ungemütlichen Wintertagen immer? Genau, ein Matcha-Latte! Dafür ½ TL Matcha-Pulver in 50 ml warmes Wasser geben und mit 200 ml Sojaoder Vanillemilch aufschäumen – mit Honig nach Bedarf süßen.

 

 

Frisch gebacken

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Winterzeit ist Backzeit, besonders für die Kleinen als süße Mitbringsel. Und auch Matcha macht in Plätzchen eine gute Figur. Dazu braucht ihr 200 g Weizenmehl, 100 g vegane Margarine, 75 g Rohrzucker, den Saft von ½ Limette, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 EL Matcha, 1 kleine Banane und 1 Prise Salz. Dann die Banane zerdrücken und mit allen Zutaten in der Knetmaschine zu Teig verarbeiten. Auf bemehlter Unterlage ausrollen und nach Herzenslust ausstechen. Bei 180 Grad 10-12 Min. backen.

 

Grün gedippt

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Ihr müsst keinen Tee trinken, um in den Genuss von Matcha zu kommen, denn auch als farbenfrohe Creme sorgt Matcha für echte Hingucker: Ihr braucht 150 g Frischkäse und 1,5 TL Matcha. Den Frischkäse glatt rühren und das Matcha-Pulver unterheben, bis eine einheitliche grüne Creme entsteht. Die Creme ist perfekt geeignet als Topping zu Pfannkuchen oder als Brotaufstrich.

 

Dressing in Grün

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Die Dressing- Klassiker sind bekannt, doch jetzt wird’s originell. Für grasgrünes Matcha-Dressing 1 TL Matcha, 1 EL Kürbiskernoder Salatöl, 2 TL Agavendicksaft oder Honig, Saft von ½ Orange, Salz & Pfeffer und 80 ml warmes Wasser miteinander vermischen und das Abschmecken nicht vergessen.

 

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Ganz smooth

Auch als Smoothie sorgt Matcha für grüne und gesunde Zeiten. Dazu 2 TL Matcha, 1 reife Banane, 1 Handvoll frischen Babyspinat, 1 kleine Tasse Hafer- oder Mandelmilch, 1 TL Agavendicksaft oder Honig und optional 1 TL Zimt in einem Mixer fein pürieren und dann in ein Glas geben. Die Menge entspricht einer Portion.

Kleine Kalziumbomben

Kuhmilch, Sojamilch, Ziegenmilch … Die Milchsorten sind vielfältig und werden auf die verschiedenste Weise gewonnen. Aber wie und von welchen Völkern der Erde wird welche Milch genutzt? Das verraten wir euch hier!

Kuhmilch

Kuhmilch ist die uns bekannteste Milch. Am meisten wird Milch – und Milchprodukte wie Käse, Butter und Sahne – im europäischen Raum konsumiert. Das liegt vor allem daran, dass die Kuhmilch in der Jungsteinzeit im Raum von Rumänien und Ungarn entdeckt wurde und sich seitdem immer mehr durchgesetzt hat. Heute ist sie fast nicht mehr aus unseren Nahrungsmitteln wegzudenken, auch wenn es heute einen Trend gegen tierische und hin zu pflanzlicher Ernährung gibt. Kuhmilch besteht zu 87 % aus Wasser. Der Rest setzt sich zusammen aus Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten. Außerdem sind noch Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und Magnesium enthalten, weswegen der Milch auch ihr Ruf als Kalziumbombe vorauseilt.

Ziegenmilch

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Der größte Anteil der aromatischen Ziegenmilch wird in Europa zu Ziegenkäse verarbeitet. Viele schwören auf die Ziegenmilch, da sie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält, sie ist auch gut für Leute mit Laktoseintoleranz. Die gesunde Flüssigkeit beinhaltet Kupfer, Zink, Kalzium und Magnesium. Schon in der Antike galt die Milch als heilsam und wurde sogar als Säuglingsnahrung verwendet. Dennoch ist die Ziegenmilch nicht wirklich populär, was an ihrem etwas strengen „Ziegenbockgeschmack“ liegt. Dieser kommt zustande, da die Milch eine bestimmte Säure enthält, die schnell Fremdgerüche aufnimmt.

Hafermilch

Hafermilch

Hafermilch ist eine Getreidemilch und sehr gefragt in der veganen Szene. Da sie aber aus Getreide und nicht aus Kuhmilch besteht, darf sie nach EU-Norm nicht Milch genannt werden und wird daher meist als Haferdrink oder Hafergetränk verkauft. Die Hafermilch ist bei laktoseintoleranten Menschen und Veganern so beliebt, da sie einen leicht süßlichen Geschmack hat – perfekt also für Getränke wie Kaffee, Kakao oder süße Nachspeisen. Wem der Haferdrink im Laden zu teuer ist, der kann das süße Getränk auch ganz leicht selbst herstellen. Und auch in Sachen Eiweiß muss sich Hafermilch nicht verstecken, denn sie weist ebenfalls einen hohen Proteinanteil auf.

Kokosmilch

Kokosmilch

Kokosmilch, aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen, hat einen leicht fruchtigen, nussigen Geschmack und ist besonders aus asiatischen Gerichten nicht wegzudenken. Außerdem ist die Kokosnussmilch ein Grundnahrungsmittel in den tropischen Ländern, in denen die Kokospalme auch angebaut wird. Es ist bekannt, dass die exotische Milch einen hohen Fettanteil aufweist. Da es sich hierbei aber nur um gesunde Fettsäuren, die sogenannten mittelkettigen Fettsäuren, handelt, kann man Kokosmilch ohne Bedenken genießen. Außerdem ist sie reich an Kalium, Natrium und Magnesium.

Sojamilch

Sojamilch

Sojamilch ist ein Erzeugnis aus Wasser und Sojabohnen. Ursprünglich stammt die Sojamilch aus China, wo sie in süß und salzig zu den traditionellen Lebensmitteln gehört. In Europa findet sie erst seit dem 20. Jahrhundert nennenswerten Zuspruch. Besonders bei vegan lebenden Menschen findet die Milch Anklang wegen des hohen Eiweißgehalts. Mittlerweile gibt es das Sojagetränk aber in jedem Supermarkt, und auch in vielen Cafés wird es als Alternative zu Kuhmilch angeboten.

Genusswelt

Very Berry!

Sehnsüchtig erwarten wir den Sommer, denn dann landen sie wieder auf unserem Teller: Beeren in allerlei Variationen. Sie sind klein und süß, schmecken pur oder im Kuchen. Zeit für einen kleinen Überblick!

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Foto: Shutterstock/ Valentyn Volkov

 

Johannisbeeren
Klein – aber oho! Johannisbeeren liefern jede Menge Vitamine und sind Spitzenreiter in Sachen Kaliumgehalt. Die säuerlichen Beeren können weiß, rosa, rot oder schwarz sein und machen sich sogar prima zu herzhaften Gerichten, wie Chutney oder zu Wild. Erntezeit: Juni bis September.

Stachelbeeren
Raue Schale – zuckersüßer Kern! Stachelbeeren gehören zu den süßesten und größten Beerensorten. Für Konfitüren und Kompott verwendet man die Beeren im unreifen Zustand, da der Ballaststoffgehalt dann besonders hoch ist – und die Konfitüre gut eindickt. Stachelbeeren haben von Juni bis August Saison.

Heidelbeeren
Die blauen Früchtchen haben es in sich: mattdunkelblaue Schale, süßes Fruchtfleisch und mild-säuerliche Note. Deshalb sind sie auch auf der ganzen Welt beliebt! Viele Studien beweisen auch den hohen Gesundheitsfaktor von Heidelbeeren: Anthocyanidine aus den Heidelbeeren sollen dem Körper helfen, freie Radikale abzufangen. Die Erntezeit liegt zwischen Juli und September. Unser Tipp: frisch gebackene Muffins mit Blaubeeren.

Erdbeeren
Ob zum Selberpflücken oder vom Markt – frische, aromatische Erdbeeren haben ein festes Fruchtfleisch und leuchten rot. Sie sind sehr druckempfindlich und faulen schnell an beschädigten Stellen – also besser behutsam nach dem Einkauf nach Hause tragen und rasch verzehren! Der Vitamin-C-Gehalt von Erdbeeren ist enorm: Er liegt höher als der von Orangen und Zitronen. Die roten Früchte haben von Anfang Mai bis Juli Saison.

Himbeeren
Wenn die zarten Beeren reif sind, hängen sie leuchtend rosarot am Strauch – und werden von Ende Juni bis Mitte September geerntet. Nach dem Kauf am besten im Kühlschrank aufbewahren, da die zarten Früchtchen besonders empfindlich sind. Wer sich ein Stückchen Sommer im Winter bewahren möchte: Himbeeren lassen sich hervorragend einfrieren.

Brombeeren
Sie ist die kleine, dunkle Schwester der Himbeere – und schmeckt besonders aromatisch und fruchtig. Als Gelee, in Fruchtsaft oder roter Grütze kommt der natürlich schwarzblaue Farbstoff der Brombeeren besonders toll zur Geltung. Hättet Ihr’s gewusst? Aus den Blättern der Brombeere lässt sich leckerer Tee zubereiten.

Käsereise durch Europa!

Käsereise durch Europa!

Lust auf einen kleinen Schlemmertrip? Ein Käseteller nimmt uns mit in Höhlen, auf Berge, vorbei an Schafen, Ziegen und grasenden Kühen. Kurz: Abenteuerlich köstlich.

Käsebrett-obenEmmentaler – Schweiz
Die Reise führt uns ins Emmental, einer Hügellandschaft im Herzen der Schweiz. Hier hat der echte Schweizer Käse seinen Ursprung, dessen Geschichte sich auf der „Käseroute“ verfolgen lässt. Besondere Merkmale: große runde Löcher, schnittfest, intensives Aroma.

Camenbert – Frankreich
Jetzt geht’s rund: Auf den Spuren der Käsetradition ist ein Abstecher in das französische Dörfchen Camembert in der Normandie Pflicht. Hier wurden einst die ersten kreisförmigen Leibe gekäst und erlangten als kaiserliche Leibspeise Napoléons III Berühmtheit.

Frischkäse – Deutschland
Für Butter-Muffel sind Frischkäse und seine Variation als Quark unverzichtbar. Während Bodybuilder auf Magerquark schwören, darf es beim Frühstück und im Käse-Quark-Kuchen gerne die leckere 40 % Fett-Variante sein. Geheimtipp: Quark als Wickel gegen blaue Flecken.

Greyerzer – Schweiz
Das Schweizer Goldstück lässt sich kaum buchstabieren und unmöglich aussprechen. Doch die Mühe lohnt: Der herbe Geschmack dieses Rohmilchkäses verzückt Käsefans. Echter Greyerzer stammt übrigens immer aus der Schweiz – der Begriff ist weltweit geschützt.

Schaf(s)käse – Griechenland
Kein Besuch in Griechenland ohne Fetakäse! Das würzige Original wird aus Schaf- oder Ziegenmilch hergestellt und reift in Salzlake. Weckt Urlaubserinnerungen: Hackbraten aus dem Ofen mit Oliven, Peperoni und einer Extraportion würzigem Fetakäse. Lecker!

Parmesan – Italien
Kaum ein Käse ist in deutschen Küchen so beliebt wie der italienische Exportschlager! Das wissen auch die Italiener und haben sich ihre Delikatesse per Siegel schützen lassen. Gut so: Der originale Extrahartkäse veredelt Pasta und Salat und entführt uns nach Bella Italia.

Gouda – Holland
Der Schlemmertrip führt ins Käseland Niederlande. Der weltbekannte Gouda, in Holland Lunchkäse genannt, wurde 1184 erstmalig schriftlich erwähnt und wird heute als Baby-, junger, mittelalter oder alter Gouda zum Belegen, Überbacken oder zum Naschen verkauft.

Bergkäse – Deutschland
Wenn leises Kuhglockengeläut die Bergluft durchzieht, ist der Weg zum echten Berg- oder Almkäse nicht weit. Das würzige, lochfreie Original stammt von Kühen, die den Sommer auf satten, kräutergesprenkelten Almwiesen verbracht haben und wird vor Ort gekäst.

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Es ist soweit – unser neues Nooz Magazin ist da!

magazin_november_titel_kleine AuflösungEndlich ist es da – unser Nooz Magazin mit leckeren Nooz auf rund 30 Seiten!

Monatlich berichten wir ab sofort über die neusten Produkte, über spannende Trends im Lebensmittelsmarkt. Werdet zum Lebensmittel-Trendsetter und verpasst keine spannenden Nooz mehr!magazin_november_produkt_nooz

Der Inhalt:

In unserem liebevoll gestalteten Magazin steckt allerdings noch viel mehr! Ein Lebensmittelmagazin ohne Rezepte – unvorstellbar. Deswegen haben wir unser Nooz Magazin mit echten Rezept-Highlights prall gefüllt.

Ob orientalisches Linsen-Curry oder leckere Gratins, die es mit Muttis Hausmannskost aufnehmen können – ein Hochgenuss des Gaumens ist garantiert.

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Interessante Fakten rund um allbekannte und neue Lebensmittel werden gelüftet. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass die Teekanne vor dem Gebrauch mit heißen Wasser vorgewärmt werden sollte? Oder, dass eine kleine Beere aus dem Regenwald zur neuen Vitamin-Bombe am Lebensmittelhimmel aufsteigt?

Auch für alle Bastelfreunde ist gesorgt – wir haben für Euch tolle DIY-Anleitungen zusammengestellt, die Euch bestimmt begeistern werden.

Ihr dachtet das war schon alles? Unser Nooz-Magazin hat aber noch viel mehr zu bieten …

Doch mehr wird nicht verraten – damit wir Euch nicht länger auf die Folter spannen, könnt Ihr hier das Magazin zum Schmöckern downloaden.