Schlagwort: Gemüse

Kreative Abwechslung mit Barilla Pasta aus Hülsenfrüchten

Pasta macht einfach satt und glücklich. Uns schmecken sie so gut, dass wir sie einfach jeden Tag essen könnten. Ihr auch? Wenn ihr nach kreativer und leichter Abwechslung für euren Pastateller sucht, dann haben wir hier etwas Neues für euch: Barilla Fusilli oder Penne aus roten Linsen und Barilla Casarecce aus Kichererbsen. Die feinen Pasta-Sorten aus der Sallys Koch-Challenge Box bringen neue Vielfalt in eure Küche.

Trendiger Pasta-Genuss mit Barilla

Die Hülsenfrüchte Pasta von Barilla ist ein ganz neues Geschmackserlebnis. Denn sie besteht nicht aus Weizen wie etwa klassische Pasta, sondern aus roten Linsen oder Kichererbsen. Damit liegt die Pasta nicht nur voll im Trend, sondern sind auch ein toller Eiweißlieferant, der zusätzlich auch noch glutenfrei und ballaststoffreich ist. Mit einer Kochzeit von 7-9 Minuten könnt ihr die Pasta schnell zu eurer Lieblingssoße oder anderen Leckereien genießen. Wie wäre zum Beispiel eine Kombination aus Pasta aus roten Linsen mit leckerem Fisch und frischem Gemüse? Oder vegetarisch mit dem Geschmack von Bella Italia mit Pesto und mediterranem Gemüse? Probiert doch einmal diese raffinierten Rezepte von Barilla aus:

Rote Linsen Fusilli mit Seeteufel, Blumenkohl-Röschen und dicken Bohnen, verfeinert mit Minze

Rote Linsen Fusilli von Barilla mit frischem Fisch und Gemüse

Zutaten (für 2 Personen):

  • 160 g Barilla Rote Linsen Fusilli
  • 150 g Seeteufelfilet, in Stücke geschnitten
  • 250 g Blumenkohl-Röschen
  • 20 g Oliven, entkernt
  • 50 g dicke Bohnen (auch bekannt als Saubohne, Ackerbohne, Favabohne)
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • frische Minze
  • frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • 30 ml natives Olivenöl extra

Zubereitung:

Zubereitungszeit: 30 Minuten

  • Bohnen für 1 Minute in kochendes Wasser geben, abkühlen lassen und schälen. Blumenkohl-Röschen in dasselbe Wasser geben und kurz blanchieren. Wasser abgießen, ein wenig davon beiseitestellen.
  • Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch dazugeben und die Fischstücke kurz darin anbraten.
  • Rote Linsen Fusilli in gesalzenem Wasser je nach gewünschter Bissfestigkeit 7-9 Minuten „al dente” kochen und abseihen.
  • Blumenkohl-Röschen, Oliven und Bohnen mit etwas Kochwasser und Olivenöl vermengen und zusammen mit den Fusilli in der Pfanne sautieren.
  • Mit den aromatischen Kräutern und frisch gemahlenem Pfeffer anrichten und servieren.

Kichererbsen Casarecce mit Pesto und Gemüse

Barilla Casarecce aus Kichererbsen mit mediterranem Gemüse

Zutaten (für 2 Personen):

  • 160 g Barilla Kichererbsen Casarecce
  • 80 g Barilla Pesto Genovese
  • 150 g Zucchini
  • 100 g rote und grüne Paprika
  • 30 ml natives Olivenöl extra
  • Salz

Zubereitung:

Zubereitungszeit: 13 Minuten

  • Paprika und Zucchini waschen und schneiden.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse kurz anbraten.
  • Kichererbsen Pasta in gesalzenem Wasser je nach gewünschter Bissfestigkeit 7-9 Minuten kochen und abseihen. Etwas Kochwasser aufheben.
  • Pesto in einer Tasse mit ein paar Tropfen Kochwasser vermischen.
  • Pesto, Gemüse und Pasta in der Pfanne gut vermengen und servieren.

Und jetzt wünschen wir euch viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

euer brandnooz Team

10 Fakten über Grünkohl

Lecker, vielseitig und extrem gesund: Das ist der Grünkohl. Die krausblättrige, weltweit verbreitete Kohlsorte hat in den letzten Jahren einen gewaltigen Imagewechsel hingelegt. Hier sind 10 Fakten rund um das trendige Gemüse.

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1. Really healthy

Er gehört zu dem wohl Gesündesten, was die Gemüseabteilung zu bieten hat. Er enthält neben sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien viel Eisen und Proteine. Somit ist er als Alternative zu tierischen Produkten geeignet. Grünkohl liefert wertvolles Vitamin A, B, C, K und B2, Omega-3-Fettsäuren, Magnesium, Folsäure, Kalzium und Kalium. Auch der hohe Gehalt an Chlorophyll und Ballaststoffen wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Da Grünkohl hochbasisch ist, stärkt er zusätzlich den pH-Wert im Körper.

2. Schon in der Antike bekannt

Dass der er gesund ist, wussten schon die alten Griechen. So wurde er zum Beispiel genutzt, um die negativen Folgen übermäßigen Alkoholgenusses zu lindern. Auch bei Husten und Heiserkeit, Magenbeschwerden und Durchfall wurde Grünkohl als Heilmittel eingesetzt. Der Arzt Hippokrates empfahl hierfür eine Brühe aus Grünkohlblättern.

3. Die beliebtesten Grünkohlsorten

Grünkohlsorten werden nach Laubform und Farbe, Wuchshöhe sowie Frosthärte unterschieden. Einige der beliebtesten unter ihnen tragen lustige Namen wie Halbhoher grüner Krauser, Lerchenzunge, Nero di Toskana, Roter Grünkohl Redbar, Westländer Winter, Ostfriesische Palme oder Winterbor.

4. Gut für die Linie

100 Gramm Grünkohl enthalten nur 37 kcal. Das Gemüse enthält viel Wasser, unterstützt die Zellfunktionen im Körper und regt den Stoffwechsel an. Dabei wirkt der Grünkohl sättigend und ist schmackhaft. Wer eine Diät hält, kann dabei also guten Gewissens auf Grünkohl zurückgreifen.

5. La Familia

Weltweit gibt es etwa 80, im deutschen Raum etwa 30 verschiedene Sorten Grünkohl. Sie werden nach Region
angepflanzt, um die besten Wetter und Bodenbedingungen für den Anbau der jeweiligen Grünkohlsorte zu sichern. Hinzu kommen zahlreiche Hybridsorten für schnelles Wachstum und hohe Erträge sowie Züchtungen von samenfesten Sorten.

6. Roh genießbar

Sogar roh kann der Grünkohl gegessen werden und begeistert damit Freunde der Raw-Food-Bewegung. Wer das mal ausprobieren möchte, sollte die Blätter zuvor sorgfältig waschen und einige Minuten weich kneten. Dadurch werden sie geschmeidiger. Wem roher Grünkohl zu viel des Guten ist, der kann alternativ dazu die Blätter blanchieren. Auch hierdurch bleiben wertvolle Inhalts- und Geschmacksstoffe erhalten.

7. Vom traditionellen Gemüse zum Trendsetter

Vor nicht allzu langer Zeit galt der Grünkohl lediglich als klassische Beilage, zum Beispiel zu Pinkel und Kassler. Doch sein Image hat sich grundlegend geändert. Inzwischen wird er als Superfood gepriesen und gerne zu Smoothies, Grünkohlsalaten und anderen Trend-Foods verarbeitet. In der modernen Küche hat Grünkohl einen festen Platz.

8. Ein echter Tausendsassa

Ob Snacks, Salate, Suppen, Eintöpfe oder Beilagen – alles ist möglich mit dem vielseitigen Grünkohl! Wusstet ihr, dass man mit ihm auch Süßspeisen zubereiten kann? Muffins mit Schoko-Topping, fruchtige Sorbets oder Kuchen lassen sich beispielsweise mit der Zutat Grünkohl zaubern.

9. Fühlt sich wohl bei eisigen Temperaturen

Frischen Grünkohl bekommt man am besten im Winter, denn die Kälte wirkt sich mildernd auf seine Bitterkeit aus. Traditionell wird Grünkohl nach dem ersten Frost geerntet. Dabei wandelt sich Stärke in Zucker um, und die Kohlsorte erhält ihren typisch süßlich-herben Geschmack. Übrigens gibt es neue Züchtungen, die auch früher geerntet werden können.

10. Wo man auf die (Grünkohl-)Jagd gehen kann

Ihn gibt es zum Beispiel auf Märkten und in Markthallen, in gut sortierten Supermärkten sowie im Reformhaus. In Bauernhofläden bekommt man während der Saison erntefrischen Grünkohl. Dann am besten schnell zugreifen!

Juicy Jackfruit

Sie gilt als Gemüsefleisch und ist vor allem in Südostasien beliebt: die Jackfrucht. Was die Frucht mit Hähnchen zu tun hat und was ihr Markenzeichen ist, verraten wir euch hier!

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Gemüsefleisch

Schon gewusst? Die Jackfrucht wird auch als Gemüsefleisch bezeichnet. Der Grund: Die unreifen Früchte ähneln von ihrer Konsistenz Hähnchenfleisch –und sind somit ein toller Fleischersatz für Vegetarier!

Achtung, klebrig!

Das Aufschneiden der Jackfrucht ist eine sehr klebrige Angelegenheit. Mit Wasser und Seife kommt man beim Sekret der exotischen Frucht allerdings nicht weit – mit Öl dagegen schon. Vor dem Aufschneiden ist es daher empfehlenswert, die Hände und das Messer mit etwas Öl einzureiben.

Herkunft

Die Jackfrucht kommt ursprünglich aus dem Süden Indiens, aber mittlerweile wächst sie in ganz Südostasien – vor allem in Bangladesch, Thailand und Indonesien. In Europa ist frische Jackfrucht leider nur schwer zu bekommen. In Asialäden findet man sie allerdings in Dosen oder in Form von getrockneten Chips.

Markenzeichen

Die Jackfrucht hat ein ganz besonderes Merkmal: ihre genoppte Schale. Bei unreifen Früchten ist die Schale blassgrün, bei reifen Früchten färbt sich die Schale hingegen bräunlich-gelb.

Say my name

Die Jackfrucht wird auch Jackbaumfrucht oder Jakobsfrucht genannt. In Brasilien gibt es übrigens noch einen weiteren Namen für den Exoten mit noppiger Schale: Jaca.

Schwergewicht

Die Jackfrucht ist ein echtes Schwergewicht unter den Früchten: Bis zu einem Meter lang und bis zu 15 Kilo schwer kann sie nämlich werden! Wer sie vom Markt mitnimmt, braucht also starke Armmuskeln …

Auf die Größe kommt es an

Beim Kauf einer Jackfrucht gilt: Je größer, umso besser! Denn je größer sie ist, umso intensiver ist auch ihr Geschmack! Kleine Exemplare haben dagegen nur wenig Aroma …

Vielseitige Verwendung

Die Jackfrucht ist an Vielseitigkeit kaum zu überbieten: Man kann sie unreif oder reif essen, roh oder gekocht und man kann sowohl ihre Kerne als auch ihr Fruchtfleisch genießen. Unreife Früchte kann man wie Gemüse zubereiten und zum Beispiel für leckere Currys und Wok-Gerichte verwenden. In ihrer reifen Variante schmecken sie hingegen wunderbar pur, im Fruchtsalat oder zu Eis. Und auch für die Herstellung von Süßspeisen werden die reifen Fruchstücke gern verwendet.

Nahrhaft

Die exotische Frucht ist reich an Stärke und somit besonders sättigend. Kein Wunder also, dass sie ihren Herkunftsländern als Grundnahrungsmittel und als Ersatz für Reis eine wichtige Rolle spielt.

Verwendung  und Geschmack

In einer Jackfrucht stecken 50 bis 500 helle Kerne, die man essen kann. Geröstet sehen sie aus wie Erdnüsse. Leicht gesalzen schmecken sie besonders gut! In Indien wird aus den Kernen aber auch Mehl für Chapatti und Papadums hergestellt. Im reifen Zustand schmeckt das Fruchtfleisch übrigens wie ein Mix aus Ananas, Mango und Banane.

Foodtrend lila Gemüse – bunt und gesund

Während es 2016 noch überwiegend kunterbunte Speisen waren, gesellt sich 2017 der Trend von lila Gemüse hinzu. Doch egal ab rot, violett, grün oder alles zusammen: buntes Gemüse ist gesund und ein wahrer Stimmungsaufheller!

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Buntes Essen – bunte Laune

Auch kurz vor dem Frühling erscheinen uns einige Tag noch lang, dunkel und ungemütlich. Dann ist es wichtig sich zu motivieren und bei Laune zu halten. Viele Menschen tun das, indem sie kreativ werden sich schöne bunte Gerichte aus verschiedenstem Obst und Gemüse zaubern. Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch gut und enthält zudem viele wichtige Vitamine. Vom Regenbogen-Auflauf über bunt belegte Pizza bis hin zur fruchtig-farbigen Smoothiebowl – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was den persönlichen Geschmacksvorlieben entspricht und fröhlich macht. Mein persönlicher Stimmungsaufheller ist die Tomate. In ihrer wunderbaren Farbvielfalt bereite ich sie gerne und oft als Beilage oder Snack zwischendurch zu!

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Mit lila Gemüse geht es weiter

Aktuell geht der Trend von besonders bunten Gerichten hin zu einer bestimmten Farbe. Vor allem lila ist 2017 angesagt: Neben Aubergine, Rotkohl und Traube sorgen nun beispielsweise auch Kartoffeln sowie Blumen- und Rosenkohl in violetter Färbung für Aufsehen. Durch ihren hohen Anteil an Antioxidantien gelten sie als sehr gesund und sollen dabei helfen, Krankheiten zu heilen bzw. vorzubeugen. Wer also etwas gesunde Abwechslung in seinen Speiseplan bringen möchte, der sollte ruhig einmal zu dem etwas ungewöhnlich aussehendem lila Gemüse greifen, denn geschmacklich steht es seinen „normalen“ Verwandten in nichts nach!

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Lila Karotte = Lilalaune der Natur?

Die Karotte zählt zu den ältesten Gemüsesorten und erfreut sich stets großer Beliebtheit. Heutzutage kommt sie hauptsächlich als orangefarbenes Wurzelgemüse vor. Doch so, wie wir sie derzeit kennen, sah sie nicht immer aus. Von Natur aus war auch die Karotte ein lila Gemüse. Allerdings soll sie zur Ehrung des niederländischen Königshauses in der Landesfarbe Orange gezüchtet worden sein und seitdem taucht sie bei uns fast ausschließlich in dieser Variante auf. „Neuentdeckt“ erlebt die Urmöhre nun ihr Comeback in violett sowie in einigen weiteren Farbausprägungen.

 

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Falls ihr jetzt neugierig geworden seid, stöbert doch ruhig mal auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt eures Vertrauens nach interessant aussehendem bunten Gemüse. Vielleicht können wir ja demnächst auch lila Pommes oder sogar lila Milch erwarten (letztere dann wohl von Milka-Kühen). Wenn ja, dann landen diese Produkte mit Sicherheit in einer unserer Boxen. 🙂

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Das ABC der Vitamine

Vitamine sind wichtig, das weiß jeder. Aber kann man seinen Vitaminbedarf eigentlich auch über Vitamin-Präparate decken? Und sind Smoothies genauso gesund wie frisches Obst? Wir haben der Ernährungswissenschaftlerin Silke Restemeyer ein paar Fragen gestellt.
Vitamine

Welche Vitamine brauchen wir vor allem im Frühling?
Vitamine sind für den Menschen lebensnotwendig (vita = Leben), da sie nicht vom Organismus selbst hergestellt werden können. Sie sollten möglichst täglich mit der Nahrung aufgenommen werden, da sie an unzählig vielen biochemischen Prozessen beteiligt sind. So sind sie zum Beispiel für den Energiehaushalt, sprich die Verwertung der aufgenommenen Nährstoffe, verantwortlich und auch für den Zellaufbau von Gewebe und Blut sind sie unabdingbar. Es gibt daher auch keine saisonalen Unterschiede des Bedarfs, da der Körper permanent Vitamine benötigt.

Was ist der Unterschied zwischen fett- und wasserlöslichen Vitaminen?
Insgesamt 13 Vitamine sind bekannt und werden nach ihrer Löslichkeit in zwei Gruppen eingeteilt. Von fettlöslichen Vitaminen kann der Körper Reserven anlegen. Wasserlösliche Vitamine lassen sich – mit Ausnahme von Vitamin B12 – nur in geringen Mengen speichern.

Was braucht der Körper, um Vitamin D herzustellen?
Der Mensch kann bei ausreichender UVB-Lichteinwirkung (Sonnenexposition) Vitamin D in der Haut selbst bilden. Die körpereigene Vitamin-D-Bildung ist abhängig von Breitengrad, Jahres- und Tageszeit, Witterung, Kleidung, Aufenthaltsdauer im Freien sowie dem Hauttyp und auch der Verwendung von Sonnenschutzmitteln, die die körpereigene Produktion vermindern. Das bedeutet, dass der Beitrag der körpereigenen Bildung zur Vitamin D-Versorgung individuell stark schwanken kann. In den Sommermonaten ist es möglich, durch die körpereigene Bildung die gewünschte Serumkonzentration des 25-Hydroxyvitamin D von 50 nmol/l zu erreichen. Die körpereigene Bildung durch die Sonnenlichtbestrahlung ist zudem abhängig von der geografischen Lage. In Deutschland, das sich von Breitengrad 47 bis 55 N° erstreckt, reicht es zum Beispiel aus, wenn Erwachsene für ungefähr die Hälfte des Jahres pro Tag ein Viertel der Körperoberfläche (Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen) für ungefähr fünf bis 25 Minuten der Sonne auszusetzen.

DGEKann man seinen Vitaminbedarf über Vitamin-Präparate decken?
Theoretisch wäre das möglich. Meist greifen wir zu Nahrungsergänzungsmitteln, weil wir uns ungünstig ernähren und um das schlechte Gewissen zu beruhigen. Studien haben bisher nicht den Nachweis erbracht, dass die Folgen eines ungünstigen Ernährungsverhaltens durch Einnahme von Vitamin-Präparaten oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden können. Ernährungsfehler lassen sich nicht durch Pillen ausgleichen. In den 1980er- und 1990er-Jahren reduzierte man die positiven gesundheitlichen Effekte von Gemüse und Obst auf bestimmte Inhaltsstoffe, insbesondere Vitamine. Heute wissen wir, dass vielmehr die Vielfalt biologisch aktiver Substanzen, die wir durch einen hohen Konsum von Gemüse und Obst aufnehmen, insgesamt positive Wirkungen auf die Gesundheit hat.

Es heißt, man soll fünfmal am Tag Obst und Gemüse essen. Kann ich diese auch in Form von Smoothies zu mir nehmen?
Frisches Obst und Gemüse ist den fruchtigen Trendprodukten aufgrund seiner zahlreichen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe in vielerlei Hinsicht überlegen und auf keinen Fall vollständig ersetzbar. Dennoch kann ein Smoothie gelegentlich eine Portion Obst oder Gemüse pro Tag ersetzen, beispielsweise unterwegs oder wenn frische Produkte nicht zur Verfügung stehen.

Wie macht sich Vitaminmangel bemerkbar?
Generell lässt sich sagen, dass Vitaminmangel in Deutschland äußerst selten vorkommt. Je nachdem, um welches Vitamin es sich handelt, sind die Symptome sehr unterschiedlich. Durch einen schweren Vitamin-D-Mangel entsteht im Alter beispielsweise Osteomalazie (Knochenerweichung). Ein schwerer Mangel an Vitamin B2 führt zu Blutarmut (Anämie), kommt in unseren Breiten aber nur äußerst selten vor. Eine leichte Unterversorgung mit diesem Vitamin kann Hautrisse in den Mundwinkeln, Entzündungen der Zunge und der Mundschleimhaut sowie Wachstumsstörungen zur Folge haben. Erste Anzeichen einer unzureichenden Vitamin-C-Zufuhr können schlechte Wundheilung sowie erhöhte Infektanfälligkeit sein. Die schwerste Form des Vitamin-C-Mangels – der Skorbut – tritt in industrialisierten Ländern praktisch nicht mehr auf.

Kann man Vitamine überdosieren?
Bei der Einnahme von hoch dosierten Nahrungsergänzungsmitteln und dem gleichzeitigen Verzehr von angereicherten Lebensmitteln kann es zu gesundheitlich bedenklichen Zufuhrmengen kommen. Die Gefahr der Überdosierung mit Vitaminen oder anderen Nährstoffen bei einer gewöhnlichen Ernährung mit üblichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Fleisch, Käse ist hingegen nahezu ausgeschlossen.

Blumenkohl-Brokkoli-Quiche

Hmm, ein leckerer Quiche frisch aus dem Backofen ist etwas Herrliches! Wie praktisch, dass sich so ein Exemplar auch in der aktuellen Cool Box versteckt hat. Mit dem frischen Quiche- und Tarteteig von Tante Fanny lassen sich pikante Quiches, aber auch süße Tartes zaubern. Wie ihr eine leckere und gesunde Gemüse-Quiche zubereiten könnt, verraten wir euch jetzt.

Blumenkohl-Brokkoli-Quiche

Zutaten für 1 feuerfeste Springform (Durchmesser 28 cm)

1 frischen Quiche- und Tarteteig von Tante Funny – 1 Blumenkohl (ca. 400 g) – 1 Brokkoli (ca. 400 g) – 150 g gekochten Schinken – 4 Eier – 200 g Crème fraîche – 100 g frisch geriebenen Grana Padano (oder anderen Käse) – Muskatnuss, frisch gerieben – Salz & Pfeffer

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Die Springform einfetten und den Quiche- und Tarteteig in die Form geben. Den Rand etwa 3 cm hochziehen und gut fest drücken. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

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Den Blumenkohl und den Brokkoli in kleine Röschen zerteilen und waschen. In einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen und salzen. Die Röschen nun in das sprudelnde Wasser geben und für etwa 5-10 Minuten blanchieren. Anschließend die Blumenkohl- und Brokkoli-Röschen herausnehmen und mit kalten Wasser abschrecken. Die Röschen nun gründlich abtropfen lassen – bei zu viel Flüssigkeit wird der Quiche zu flüssig!

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Den Schinken in Würfel schneiden. Für den Guß die Crème fraîche mit den Eiern verquirlen. Mit Muskatnuss, Pfeffer und Salz pikant würzen. Zum Schluss den Käse untermischen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

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Die abgetropften Blumenkohl- und Brokkoliröschen auf den Teig verteilen. Nun den Schinken-Eier-Guß darüber gießen. Im Backofen bei Umluft bei 180 Grad für ca. 40 Minuten backen.

Vor dem Anschneiden etwa 10 Minuten ruhen lassen – und anschließend genießen!

Fertiges Blumenkohl-Brokkoli-Quiche
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Vielleicht habt ihr ja noch Ideen, was man sich noch aus dem Quiche- und Tarteteig zaubern kann?

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht euch

Antonia

Gemüse ist mein Gemüse

Gemüse ist mein Gemüse

Vor einigen Jahrzehnten galten Vegetarier als schrullige Kostverächter. Heute ist der bewusste Fleischverzicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Vegetarische Fast Food Restaurants, wunderbare Blogs und Kochbücher veganer Hochleistungssportler zeigen – hier geht es längst nicht mehr um Verzicht.

GemüseEs gibt Trends, die sind laut und knallig, feiern Erfolge und geraten in Vergessenheit. Und es gibt andere, die sich lange im Verborgenen halten, Jahre brauchen, um ihre Form zu finden und eine Gesellschaft schließlich dauerhaft verändern. Der Wunsch nach bewusster Ernährung, bei der Tiere und die Umwelt respektvoll behandelt werden, ist so ein Trend.

Menschen wie du und ich

Seit 2006 hat sich die Zahl der Vegetarier in Deutschland verdoppelt. Mehr als 60 Prozent können sich vorstellen weniger Fleisch zu essen. Die Zahlen stützen, was der aufmerksame Beobachter längst weiß: Bewusste Esser, bei denen Ethik und Nachhaltigkeit feste Zutaten sind, wohnen nicht länger in Kommunen und tragen Sandalen. Es sind die besten Freunde, die Eltern oder der Partner. Mit neuer Selbstverständlichkeit brutzeln beim Grillfest Tofuwürste neben Nackensteaks, Cafés bieten Soja Latte und Diskussionen über Massentierhaltung haben ihren Platz beim Sonntagsbrunch.

Genuss statt Verzicht

Wie weit der neue Lebenswandel geht, ist sehr unterschiedlich. Während bei den Vegetariern Fleisch und Fisch vom Speiseplan verschwinden, sind es bei Veganern alle tierischen Produkte. Dazwischen gibt es eine Vielzahl bunter Mischformen, wie die selten Fleisch essenden „Flexitarier“ oder die gelegentlich Fisch essenden „Pescetarier“. Sie alle teilen jedoch eine Gemeinsamkeit: Im Fokus steht nicht länger der Verzicht, sondern die Freude an der neuen, nachhaltigen Lebensweise.

KöchinDafür gibt es zahlreiche Beispiele. „La Veganista“ ist ganz vorne mit dabei. Die Berlinerin, Nicole Just, bietet mittlerweile vegane Kochkurse in der Hauptstadt, verfasst Koch- und Backbücher und bloggt sich durch die vegane Rezeptwelt. Wer immer noch zweifelt, ob Sojaschnitzel glücklich machen, sollte beim nächsten Hamburg Besuch das Restaurant „Season“ in der Innenstadt testen, das vegetarische Kost und Fast Food auf eine frische Art zusammenführt.

Nicole Just: „Hier geht es um veganes Leben und Essen. Und darum, dass vegan zu sein nicht bedeutet, aufgrund von Mangelerscheinungen umzukippen oder vor lauter Außenseitertum an Einsamkeit zu sterben.“
www.vegan-sein.de

 

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Die Alternative für Selbstversorger: Das derzeit wohl meist gelesene vegane Kochbuch „Vegan for Fun“ von Extremsportler Attila Hildmann. Angesichts dieses sportlichen, gut gelaunten Hühnen müssen selbst Skeptiker anerkennen: Wer auf tierische Produkte verzichtet, fällt nicht automatisch vom Fleisch.

Attila Hildmann: „Es geht nicht darum, unbedingt zu 100 Prozent vegan zu essen, sondern einfach darum, einen Anfang zu machen.“

 

STAR-Allüren im Gemüsefach

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