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Ostern: Traditionen in anderen Ländern

Ostern rund um den Globus

Ostern steht kurz vor der Tür und damit auch die Entscheidung, was man an diesem Tag isst. In Deutschland machen sich viele gerade am Ostersonntag einen schönen Hackbraten mit Kartoffeln und Gemüse. Aber dies ist nicht in allen Ländern so. Wir zeigen euch was man Beispielsweise in Finnland zu Ostern ist.

Finnland

das isst man zu Ostern in Finnland In Finnland isst man Mämmi, hierbei handelt es sich um gebackenen Malzbrei, der in finnischen Gefilden am Karfreitag gegessen wird. Aufgrund der Tradition, dass früher an diesem Tag nicht gekocht werden sollte, wird der Brei bis heute kalt serviert. Die Zubereitung dauert mehrere Tage. Mämmi wird dann mit Milch, Sahne oder Vanilleeis gegessen, um den leicht herben Geschmack des Breis abzumildern.

England

Hot Cross BunsDie in England servierten Hefebrötchen namens Hot Cross Buns sind mit Gewürzen wie Muskat, Nelken und Zimt angereichert. Durch Rosinen oder Schokolade erhalten die kleinen Brötchen einen leicht süßen Geschmack. Ihren Namen tragen sie durch die Verzierung in Form eines Kreuzes aus Zuckerguss. Ein kirchlicher Bezug hierzu liegt nah, wofür das Symbol aber ursprünglich stand ist nicht klar.

Italien

Colomba PasqualeFür die Colomba Pasqual (Ostertraube) aus Italien wird ebenfalls ein Hefeteig als Grundlage verwendet. Diesen lässt man allergings kalt im Kühlschrank gehen, wodurch der Teig ein feineres Hefearoma entwickelt. Der Teig wird traditionell in Taubenform gebacken und mit einer Zuckerglasur und Mandeln verziert, es gibt aber auch Kreationen mit allerlei kandierten Früchten.

Nepal

PastieraDie Sage besatgt, dass die Pastiera aus Zutaten, die der Meerjungfrau Partenope geschenkt worden sind, von den Göttern gebacken wurde. Traditionell wird der Mürbeteigkuchen in Nepal zu Ostern gegessen und ist mit gekochtem Weizen, Orangenblütenwasser, Ricotta und kandierten Früchten gefüllt.

Griechenland

TsourekiTsoureki nennt sich das Osterbrot aus Griechenland. Der Hefekranz wird mit einem rot gefärbten Ei verziert und traditionell am Ostersonntag serviert. Die Farbe des Eies steht sowohl für das Blut Christi als auch für die Wiedergeburt.

Ecuador

FanescaIn Ecuador isst man traditionell die äußerst nahrhafte Suppe Fanesca. Diese kommt ausschließlich zu Ostern auf den Tisch und besteht aus jeder Menge Hülsenfrüchte und getrocknetem Fisch. Um die reichhaltige Suppe noch sättigender zu machen, ergänzen die Ecuadorianer diese unter anderem mit frittierten Teigtaschen und geriebenem Käse.

Polen

ZurekEbenfalls deftig wird in Polen gegessen. Die Suppe Zurek wird zum Fastenbrechen gereicht und besteht zum Großteil aus vergorenem Roggenschrot, welcher im Zusammenspiel mit Buttermilch für einen säuerlichen Geschmack sorgt. Die mit Mehl angedickte und mit Kümmel gewürzte Suppe wird üblicherweise mit Würstchen gereicht.

Russland

KulitschDas traditionelle Osterbrot Russlands namens Kultisch wird am Ostersonntag serviert, nachdem es am Karfreitag gebacken und von einem Priester gesegnet wurde. Wer dabei an ein herzhaftes Brot denkt, staunt beim Anblick nicht schlecht: Er wird dick mit Zuckerguss und diversen Streuseln, Zuckerperlen und -herzen dekoriert.

Es gibt viel verschiedenste Traditionen zu Ostern und leckere Gerichte die traditionell auf den Tisch kommen. Konnten wir dich ein bisschen inspieren? Würdest du eines dieser Gerichte zu Ostern essen oder was kommt bei dir zu Ostern auf den Tisch?

Sallys weihnachtlicher Gugelhupf

Weihnachtlicher Gugelhupf mit Cheesecake-Füllung

Ja ist denn heute schon Weihnachten? Noch nicht ganz – aber mit den Vorbereitungen kann man schließlich nicht früh genug anfangen! Und wenn wir ehrlich sind, kann ein saftiger, weihnachtlicher Gugelhupf mit Zimt, Nougat, Ingwer und Honig auch an einem verregneten November-Sonntag auf der Kaffeetafel glänzen. Dieser weihnachtliche Gugelhupf von Sallys Welt vereint verschiedene Produkte aus dem brandnooz Sallys Adventskalender und kommt mit mehreren Twists daher: Tonkazucker im Teig, eine Cheesecake-Füllung im Inneren und ein Topping aus leckeren Pecannüssen machen diesen Weihnachtskuchen zu etwas ganz Besonderem. Viel Spaß beim Nachbacken!

PS: In diesem Rezeptvideo zeigt euch Sally die Zubereitung und ein tolles weiteres Rezept aus den Adventskalender Produkten gezaubert hat.

Weihnachtlicher Gugelhupf

Sallys weihnachtlicher Gugelhupf mit Nüssen

Sallys weihnachtlicher Gugelhupf

 

Zubereitung: 45 Min. | Backzeit: 60 Min. | Kühlzeit: 1 Std.

Zutaten

Teig

  • 100 g Nougat
  • 250 g Margarine od. weiche Butter
  • 100 g brauner Zucker
  • 80 g Honig
  • 1 Prise Salz
  • 1 P. Tonkazucker
  • 4 Eier (zimmerwarm)
  • 350 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • ½ TL Ingwer
  • 1 TL Zimt
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 50 g Flapjack Haferriegel

Cheesecake-Füllung

  • 80 g White Nougat Crisp Schokolade
  • 500 g Quark
  • 2 Eier
  • 30 g Stärke
  • 40g Honig
  • 16 g Apfel & Blaubeere (gefriergetrocknet)

Glasur & Dekoration

  • 150 g Kakao-Puderzucker
  • 2-3 EL lauwarmes Wasser
  • 100 g Pecannuss Kerne
Sallys weihnachtlicher Gugelhupf mit Cheesecake-Füllung

Weihnachtsgugelhupf mit Cheesecake-Füllung und Pecannüssen

Zubereitung

1. Teig

Schmilz das Nougat über einem warmen Wasserbad.

Rühre die Margarine gemeinsam mit dem braunen Zucker, Honig, Salz und Tonkazucker etwa 3-4 Minuten cremig. Füge das geschmolzene Nougat hinzu.

Gib die Eier nach und nach zu der Rührmasse und rühre jedes einzeln etwa 30 Sekunden ein.

Vermische das Mehl, Backpulver und die Gewürze, siebe die Zutaten zum Teig und hebe sie gemeinsam mit der Milch unter.

2. Cheesecake-Füllung

Schmilz die White Nougat Crisp Schokolade über einem warmen Wasserbad und verrühre sie gemeinsam mit dem Quark, den Eiern, der Stärke und dem Honig klümpchenfrei. Hebe anschließend die gefriergetrockneten Früchte unter.

3. Einfüllen

Fette eine Gugelhupfform mit Backtrennspray und fülle etwa 2/3 vom Teig hinein und forme mit dem Löffel eine Mulde. Fülle in diese die Cheesecakemasse ein und bedecke sie mit dem restlichen Teig. Zerkrümele den Hafer-Riegel und verteile ihn auf dem Teig.

Backe den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 170° O/U für 55-60 Minuten.

Lasse den Kuchen 5 Minuten in der Form stehen, stürze ihn auf ein Abkühlgitter und lasse ihn anschließend mit einem Tuch bedeckt vollständig abkühlen.

4. Überzug

Verrühre den Kakaopuderzucker mit dem Wasser und verteile die Glasur mit einem Pinsel über dem Kuchen.

Dekoriere den Kuchen mit den Pecannuss-Kernen und lasse die Glasur festwerden.