Schlagwort: Frühling

Kräuterpalatschinken mit Schafskäse und Löwenzahn

rezepte-palatschinkenHol Dir den Frühling auf den Teller. Ob ein leckeres Süppchen, herzhafte Pfannkuchen oder ein fruchtiges Dessert, mit diesen Rezepten kommt Frühlingsstimmung auf! Saisonal, regional und soooo lecker!

Zutaten für 4 Portionen

Für die Eier-Palatschinken
4 Eier
80ml Sahne
Salz

Für die Schafskäse-Kräuter-Fülle
3 Jungzwiebeln
200g Spinat
200g Frühlingskräuter
2 EL Butter plus Butter für die Form
Salz, Schwarzer Pfeffer
50ml Gemüsefond, ersatzweise Wasser
200g (geräuchtert) Schafskäse
100g Löwenzahn
6 EL Apfelbalsamessig
4 EL Ölivenöl
evtl. Radischen, Wildkräuter und Löwenzahnblütten
zum Garnieren

1. Eier und Sahne mit Salz mit einem Schneebesen glatt rühren. 1 kleinen Schöpfer Palatschinkenteig in eine beschichtete Pfanne (20 cm) eingießen. Durch schnelles Drehen der Pfanne Teig ganzflächig verteilen. Nach 1 Min. mit einem Pfannenwender umdrehen und auf der anderen Seite ebenso 1 Min. backen. Mit dem restlichen Teig ebenso
verfahren.

2. Jungzwiebeln putzen und samt Grün fein schneiden. Spinat und Kräuter waschen, trocken schleudern und grob schneiden. Butter aufschäumen. Jungzwiebeln dazugeben, anschwitzen, die Kräuter dazugeben und mit 1 Schuss Wasser ablöschen, 1-2 Min. anschwitzen. Zwei Drittel vom zerbröselten Schafskäse dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen, in eine Schüssel geben und auskühlen lassen. Auflaufform buttern.

3. Je 2-3 EL Fülle in die Mitte der Palatschinken geben. Links und rechts einschlagen und einrollen, bis die Fülle aufgebraucht ist. Mit dem Verschluss nach unten in die gebutterte Form setzen. Gemüsefond in die Form gießen und die Palatschinken mit restlichem zerbröseltem Schafskäse bestreuen. 20 Min. bei 160 °C Umluft im vorgeheizten Ofen garen.

4. Löwenzahn mit Apfelbalsamessig und Olivenöl marinieren. Palatschinken auf Teller setzen. Mit mariniertem Löwenzahn und evtl. mit dünnen Radieschenscheiben, abgezupften Löwenzahnblütenblättern und Wildkräutern garnieren.

 

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Grün, grüner, Bärlauch – Tipps zum wilden Knoblauch

Der Frühling naht – und er hat Bärlauch im Gepäck! Wunderbar, finden wir, denn mit den aromatischen Kräutern lassen sich tolle Gerichte zaubern – erst recht, wenn man die folgenden Tipps beachtet …

Baerlauch

Knobi-Alternative

Bärlauch wird nicht umsonst auch Waldknoblauch oder wilder Knoblauch genannt – denn genau diesen Geruch verströmen die grünen Blätter. Gegenüber seinem knolligen Verwandten hat er allerdings einen Vorteil: Sein Geruch ist nicht so lange anhaltend, wie das bei echtem Knoblauch der Fall ist. Vor einem Date also lieber auf Bärlauch statt auf Knoblauch zurückgreifen …

Verwendung

Bärlauch lässt sich vielseitig verwenden, zum Beispiel in Form von leckerem Pesto. Wer es lieber pur mag, der kann die Blätter auch mit Öl und einer Prise Salz pürieren und erhält so eine intensive Würzpaste oder ein Bärlauchöl. Auch selbstgemachte Bärlauchbutter ist ein Genuss – und hält sich tiefgefroren einige Wochen. Friert man die Blätter pur ein, halten sie sich noch
länger. Hierfür einfach die ganzen oder gehackten Blätter in einem Gefrierbeutel einfrieren – und schon kann man sich auch im Sommer am Geschmack von Bärlauch erfreuen.

Baerlach1Sammel-Saison

Bärlauch hat von März bis Juni Saison. Man findet ihn vorzugsweise in Laubwäldern, denn dort ist der Boden schattig, schön feucht und humusreich – genau wie es der wilde Knoblauch mag.
Wer Bärlauch selbst sammeln möchte, macht dies am besten, bevor er die ersten Blüten im April austreibt, denn dann hat er das meiste Aroma. Man sollte allerdings aufpassen, dass man ihn nicht mit den giftigen Maiglöckchenblättern verwechselt! Allerdings kann man dies ziemlich schnell überprüfen, indem man an den Blättern schnuppert: Riechen sie nach Knoblauch, dann rein ins Körbchen!

Dem Bärlauch zuliebe

Wer sich selbst in Richtung Wald begibt, um dort Bärlauch zu sammeln, der sollte immer eine Schere oder ein Messer im Gepäck haben. Denn Bärlauch sollte nicht abgerissen oder gerupft, sondern immer abgeschnitten werden. Denn so kann sich die Bärlauchpfl anze besser erholen, und es wird sichergestellt, dass man auch im nächsten Jahr wieder Bärlauch vorfindet.

Bärlauch selbst anbauen

Wer einen eigenen Garten hat, der kann die würzigen Blätter auch wunderbar selbst anbauen. Dazu sät man den Bärlauch vor dem Winter an einem schattigen Plätzchen im Garten aus. Der Grund: Die Samen müssen eine Frostperiode durchleben, damit sie keimen können. Danach pflanzt sich der wilde Knoblauch meist fleißig selbst fort und bildet wie im Wald teppichartige Bestände, die manchmal sogar von Hand wieder eingedämmt werden müssen.


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3-Tages-Frühlingskur

3 Tages-Frühlingskur

Schluss mit dem Winterschlaf! Hier kommen drei Tage mit drei frischen DIY-Ideen für eine frühlingszarte Note im heimischen Osternest. Das Rezept für eine stürmische Bastlerei mit umwerfenden Ergebnissen: Eine Portion Fingerspitzengefühl, etwas Altes und etwas Neues und gelegentlich eine Prise Mit. Und die lohnt sich, versprochen!

Quelle: "Frühlingsinspirationen: Frische Dekoideen für Frühling und Ostern" vom frechverlag

Quelle: „Frühlingsinspirationen: Frische Dekoideen für Frühling und Ostern“ vom frechverlag

Tag 1: Schmetterlingsparty

Hat nicht bereits Picasso gesagt, jeder Künstler habe mal klein angefangen? Wir finden, etwas Mut gehört beim DIY immer dazu und deshalb geht’s jetzt ran an die Wand! Mit den schönsten Farben der Natur, flatternden Frühlingsboten und ganz viel Kreativität werden Wände zu Waldwiesen.

Material: ACRYLFARBE IN DUNKELGRÜN, DÜNNER SILBERDRAHT, TONKARTON IN FRÜHLINGSFARBEN, DOPPELSEITIGES KLEBEBAND, NÄHNADEL

So geht’s:
1. Nur Mut! Mit einem feinen Pinsel und Acrylfarbe einen Ast oder am besten gleich einen ganzen Baum an die Wand malen.
2. Schmetterlingsmotive aus dem Tonpapier ausschneiden. Für den optischen Wow-Effekt: Flügel leicht nach oben klappen und Schmetterlinge mit doppelseitigem Klebeband/Klebepunkten an der Wand befestigen.
3. Variante ohne Wandbemalung: Tonpapier-Schmetterlinge am Rumpf mit der Nadel durchstechen und nacheinander auf Silberdraht auffädeln. Enden verknoten und Frühlingskette um eine Vase drapieren. Voilà!

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Quelle: „Frühlingsinspirationen: Frische Dekoideen für Frühling und Ostern“ vom frechverlag

Tag 2: Tulpenmeer
Für diese filigrane Faltdekoration sagen wir danke Richtung Holland und senden Grüße nach Japan! Als Origami-Tulpe erfindet sich die schönste aller Frühlingsblumen neu. Das Beste daran: Die zarten Papierblüher strahlen auch noch im nächsten Jahr fast schöner als das Original!
Material: BUNTPAPIERE IN VERSCHIEDENEN FARBEN UND MUSTERN, VORLAGE TULPENKOPF, WEINKORKEN, STROHHALM, BASTELKLEBER, LOCHZANGE

 

 

 

So geht’s:
1. Einfach eine Schablone in Form einer aufgeklappten Tulpe anfertigen.
2. Umrisse auf Lieblingspapier übertragen und ausschneiden.
3. Spitzen der Tulpe leicht nach innen klappen, Tulpenkopf formen und an der Klebekante mit Bastelkleber fixieren.
4. Für guten Halt: Korken in dünne Scheiben schneiden, mit einer Lochzange lochen und über den Strohhalm schieben. Tulpenkopf-Unterseite über dem Korken zusammenführen. Fertig, Frühling!

5_NoozMagazin_März_2014-16

 

Lass die Sonne rein! Ideen für Hyazinthen

Lass die Sonne rein!

EGAL, WAS DER BLICK AUS DEM FENSTER SAGT – WIR LASSEN UNS VOM WINTERGRAU NICHT LÄNGER ÄRGERN UND MACHEN PLATZ FÜR FRISCHE FARBEN AUF DEM TISCH. DAFÜR SORGEN STRAHLENDE FRÜHLINGSVORBOTEN IM TÖPFCHEN, DIE ALLE BLICKE AUF SICH ZIEHEN. BITTE PLATZ NEHMEN: HIER KOMMEN DIE GUTE-LAUNE-DEKO-TIPPS.

Auf nach Skandinavien!Hyazinthe-Seite-24
Ganz richtig – bei diesem naturbelassenen Blumenschmuck weht der Vor-Frühling einen Hauch Skandinavien durch das Fenster herein. Aus gutem Grund: Nirgendwo wird liebevoller arrangiert als im hohen Norden.

So geht’s:

1. Favoriten küren
Lieblings-Frühlings-Blume wie die roséfarbene Hyazinthe im Blumengeschäft auswählen und zuhause samt Zwiebel und Wurzeln vorsichtig aus dem Töpfchen befreien. Tolle Alternative für Großstadt-Gärtner mit viel Geduld: Hyazinthe aus einer Zwiebel selbst ziehen.

2. Indoor-Gärtnern
Eine oder mehrere Hyazinthen samt Zwiebeln in eine passende Glasvase setzen. Den Abschluss bildet ein Beet aus Moos, das locker geschichtet wird und ruhig etwas wild daherkommen darf.

3. Dänisch denken
Für den skandinavischen Look eine Strickborte in Weiß oder einem Erdton rund um die Glasvase drapieren. Tipp: Enden mit doppelseitigem Klebeband fixieren. Darum ein Bändchen in traditionellem Rot und Weiß binden und mit einer Schleife abschließen.

Gute Laune zum Verschenken
Zeit für den großen Frühjahrsputz! Ob Suppenterrine oder Kaffeebecher – versteckt sich noch ungenutztes Geschirr im Schrank, kommt jetzt die Zeit für den großen Auftritt auf der Frühlingstafel oder als kleiner Blumengruß für die beste Freundin.

So geht’s:

Hyazinthe21. Aus alt mach neu
Die weiße Tasse mit feinen Ornamenten aus der hintersten Schublade wird kurzerhand umfunktioniert und ihrer neuen Bestimmung zugeführt. Ideal bei einfarbigem Geschirr: Die Blütenfarben kommen später wunderbar zur Geltung und lassen sich leicht kombinieren.

2. Gästeliste festlegen
Die Gartenparty kann beginnen: Neben Hyazinthen mit ihrem betörenden Duft eignen sich für
das Miniatur-Tassen-Beet auch Narzissen oder Krokusse. Tipp vom Gärtner: Die Duftnarzisse „Baby Moon“ blüht leuchtend gelb und verströmt beste Frühlingslaune.

3. Eintopfen
Hyazinthen als Zwiebel mit Blütenknospe aus dem Topf nehmen und ins neue Zuhause verpflanzen. Blumenerde frisch auffüllen und regelmäßig aber sparsam gießen, sonst bildet sich selbst in der elegantesten Kaffeetasse Staunässe. Fertig ist das kleine Kunstwerk!

Farbenmeer für Gäste
Diese Dekoration ist unser heimlicher Favorit! Sie rückt die ersten Frühlingssträuße der Saison in wenigen Augenblicken ins richtige Licht und verwandelt jede Tafelrunde in eine duftende Blumenwiese, die Lust auf ein Freiluft-Picknick mit Freunden macht.

So geht’s:

1. Duft auswählenHyazinthe_vase
Bei der Auswahl der Lieblingsblumen sollte die Nase ein Wörtchen mitreden. Hyazinthen erfüllen mit ihrem Duft schnell den gesamten Raum, Tulpen dagegen halten sich dezent im Hintergrund. Auch schön: gemischte Sträuße für das extra Blumenwiesen-Gefühl.

2. „Vase“ neu erfinden
Wer sagt, dass Vasen immer hoch sein müssen? Die edle Alternative: eine flache Glasschale, die nur auf dem Boden mit Wasser bedeckt ist. Achtung: regelmäßiges Gießen ist Pflicht!

3. Strauß binden
Blumen-Bouquet mit scharfem Messer oder Gartenschere auf die richtige Länge trimmen. Überschüssiges Blattwerk entfernen und Strauß zunächst mit durchsichtigem Klebeband fixieren, damit nichts verrutscht. Farbliche passende Bänder – z.B. in frühlingshaften Pastelltönen – auswählen und fest um den Strauß binden. Fertig!