Schlagwort: Food-Trends

Rosa, süß und zuckrig: Sweet Tables

Ein Tisch, gefüllt mit rosa Cupcakes, Schoko-Törtchen und ganz viel Süßigkeiten … Was klingt wie ein Kindheitstraum, ist auf Hochzeiten schon längst Realität: Die Sweet Tables sorgen nun auch in Deutschland für zuckersüße Momente!
Sweettables

Süßigkeiten lassen das Herz von Groß und Klein ganz schnell höherschlagen. Genau das ist auch das Konzept der sogenannten Sweet Tables! Die Idee der Sweet Tables – manchmal auch Sweet Candy Tables oder Candy Bar genannt – stammt aus den USA. Dort werden die Sweet Tables bei Hochzeitsfeiern als Ergänzung oder als Ersatz für ein opulentes Küchenbuffet eingesetzt. Prinzipiell eignen sich die Sweet Tables natürlich aber auch für Geburtstagsfeiern, Baby Shower oder andere feierliche Anlässe.

Süße Happen

Im Gegensatz zu einem klassischen Kuchenbuffet gibt es hier keine Torten und aufwendige Kuchenkreationen, sondern kleine, mundgerechte Leckereien, die man auch super im Stehen essen kann. Auf den Sweet Tables fi ndet man deshalb süße Versuchungen wie Cake Pops, Macarons, Muffins, Törtchen und kleine Kuchenstücke. Highlights sind außerdem Fruchtgummis, Schokodragees, Schaumküsse, Lollis und anderer Naschkram, den man noch von früher kennt und der sofort alte Kindheitserinnerungen an einen Besuch beim Tante-Emma-Laden oder den letzten Kindergeburtstag weckt.

Ein Traum in Rosa

Prinzipiell kann man sich bei der Gestaltung der süßen Tische nach Herzenslust und eigenen Naschvorlieben austoben. Allerdings empfiehlt es sich, die Leckereien auch farblich aufeinander abzustimmen, damit das Ganze auch optisch harmonisch wirkt. Bei Hochzeiten sind Rosa und Pastelltöne der Klassiker, aber auch ein kräftiges Rot macht Eindruck – vorausgesetzt, die Farbe
passt zur restlichen Deko. Schöne Accessoires wie bunte Schleifenbänder, hübsche Bonbongläser und niedliche Food-Labels gehören zu einem Sweet Table ebenso dazu. Und auch an mehrstöckigen Etageren geht kein Weg vorbei. Denn diese eignen sich perfekt, um all die leckeren Cupcakes und Törtchenkreationen zu beherbergen …

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Teigträume werden wahr

Wer hat es nicht als Kind geliebt, die Rührschüssel auszuschlecken und vom Teig zu naschen? In New York wird der Traum vom rohen Keksteig nun auch für Erwachsene wahr. Wir verraten euch, was es mit dem neuen Foodtrend auf sich hat.

keksteig

Früher (und manchmal auch heute noch) war das eigentliche Highlight beim Backen nicht der fertige Kuchen, sondern das Naschen des rohen Teiges oder das Ausschlecken der Rührschüssel. Wenn da nicht immer der mahnende Finger der Mutter gewesen wäre, dass man rohen Teig nicht naschen soll und dass man davon Bauchschmerzen bekommt …

Das erste Teig-Geschäft

kristentomlanIm DŌ-Shop in Manhattan in New York kann man seiner Leidenschaft für rohen Teig nun ganz offi ziell – und ohne Schelte der Eltern – frönen. Statt einer Kugel Eis gibt es hier nämlich eine Kugel Teig – oder auch zwei oder drei … Der Name des Shops leitet sich vom englischen Wort „dough“ ab, was auf Deutsch Teig bedeutet – und dass der Name hier Programm ist, merkt man angesichts der vielen verschiedenen Teigsorten schnell. 16 verschiedene Geschmacksrichtungen bietet DŌ-Gründerin Kristen Tomlan momentan in ihrem Laden an. Darunter sind Klassiker wie der traditionelle Teig mit Schokostückchen oder Brownieteig, aber auch besondere Teigkreation mit Zutaten wie Oreos, Nutella, Meersalz oder Erdnussbutter. Hinzu kommen saisonale Kreationen, die zum Beispiel farblich auf die jeweilige Jahreszeit eingehen.

Die Schokoladentröpfchen, bunten Streusel und anderen Zutaten haben aber nicht nur geschmackliche, sondern auch optische Gründe. Denn man kann sich vorstellen, dass es gar nicht so einfach ist, rohen Teig appetitlich anzurichten – bunte und leckere Toppings helfen da natürlich sehr …

Naschen ohne Bauchweh

Wer an diesem Punkt nun Lust auf die leckeren Teigsorten bekommen hat, aber Angst vor Magengrummeln hat, der kann laut der Gründerin Tomlan beruhigt sein: Da die Eier pasteurisiert
werden und das Mehl hitzebehandelt wird, bestehe keinerlei Risiko für Magenschmerzen oder eine Infektion durch Salmonellen. Wenn das nicht mal gute Nachrichten sind …

Und wer es tatsächlich schafft, den Teig nicht gleich zu vernaschen, der kann ihn natürlich auch zum Backen verwenden – sofern er es denn möchte …

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Zeit für Brinner!

Amerikas neuester Food-Trend ist das sogenannte Brinner, eine Kombination aus Breakfast und Dinner. Was sich genau hinter der Kombination aus Frühstück und Abendessen verbirgt? Wir verraten es euch!

Brinner2Süß & herzhaft

Wann die beste Zeit für Brinner ist? Immer! Denn das Gute an der Kombination aus Frühstück und Abendessen ist, dass man sie morgens oder abends essen kann – oder einfach in dem Zeitraum dazwischen. Beim Brinner werden süße Frühstücksklassiker wie Croissants, Bagels oder Waffeln mit herzhaften Speisen wie Chili con Carne, Pesto oder Hähnchen kombiniert. Eine Waffel wird so einfach mal mit paniertem Hähnchen serviert und süße Donuts mit einem Topping aus Speck und Omelette belegt. Denn bei diesem Food-Trend ist alles erlaubt!

Brinner1Das klingt für die meisten Menschen erst mal etwas gewöhnungsbedürftig – vor allem für uns Deutsche. Allerdings schätzen Liebhaber des Brinner vor allem den vielseitigen Geschmack bei so einer Mahlzeit. Man muss sich nicht mehr zwischen süß und salzig oder pikant entscheiden, sondern bekommt einfach alles gleichzeitig – und erlebt beim Abbeißen so angeblich ein wahres Geschmacksfeuerwerk! Erfunden wurde die Kreation übrigens in Kalifornien. Da die amerikanischen Foodies sehr experimentierfreudig sind, ist das Brinner nach Fusion-Food-Kombinationen wie dem Cragel oder dem Cronut wahrscheinlich einfach nur die nächste logische Stufe.

#Breakfastfordinner

BrinnerAuch wenn die Breakfast-Dinner-Kombination nicht jedermanns Sache ist, so verbreitet sich dieser Trend doch gerade rasant in den sozialen Medien. Auf Instagram findet man unter den Hashtags #Brinner und #Breakfastfordinner immer mehr Bilder, die den neuen Food-Trend aufgreifen. Auch wer einfach Cornflakes oder Croissants und Ei zum Abendessen isst, der postet dies unter dem Hashtag #Brinner. Denn während die einen unter Brinner verrückte Food-Kombinationen verstehen, bedeutet es für die anderen nur, dass man etwas, was man normalerweise auf dem Frühstückstisch findet, nun auch abends isst.

Wer nun immer noch skeptisch und zögerlich ist, der kann sich ja erst mal langsam mit einer Kombination aus Pancakes, Ahornsirup und Speck an den Brinner-Trend wagen. Die findet man nämlich auf jeden Fall auch schon in Deutschland …

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Spieglein, Spieglein auf dem Tisch

Diese Torten machen gerade Liebhaber süßer Köstlichkeiten auf der ganzen Welt verrückt. Das Internet ist voll mit Bildern der bunten „Mirror-Cakes“. Was es mit den spigelnden Kuchen auf sich hat und wer sie erfunden hat, verraten wir euch hier.

MirrorCake

Wohl kaum ein anderes Gebäck sorgt im Netz momentan für mehr Wirbel als der Mirror-Cake: eine Torte mit so glatter Oberfläche, dass man sich darin spiegeln kann. Die extravaganten Torten gibt es in den verschiedensten Farben, Formen und Mustern in makellosem Look. So schön, wie sie aussehen, ist es kein Wunder, dass man sich online vor nachgemachten Varianten kaum noch retten kann.

Olgas Original

Der Mirror-Cake (zu Deutsch Spiegelkuchen) oder auch Mirror-Marble-Cake genannt, wurde von der russischen Konditorin Olga Noskova erfunden. Vor rund zwei Jahren entdeckte die gelernte Ökonomin ihre Leidenschaft fürs Backen, als sie sich an französischen Macarons versuchte. Von Konditoren erlernte sie die Zubereitung der zu diesem Zeitpunkt noch recht unbekannten Mousse-Torten und entwickelte eine spezielle Glasur, um den Torten einen individuellen Touch zu geben. Das war die Geburtsstunde der Mirror-Cakes.

MirrorCake2Von Mousse zu Mirror

Die perfekte glatte und spiegelnde Glasur herzustellen, ist das Resultat monatelangen Ausprobierens. Die Zubereitung einer Torte nimmt ganze zwei Tage in Anspruch – der kreative Prozess viel länger. Welche Füllung soll verwendet werden? Welche Form und welches Muster? Soll das Topping nach Limette und Minze, Schoko und Kirsche oder doch lieber nach Mango und Passionsrucht schmecken? Zu guter Letzt kommt es Olga aber auf den Geschmack an – wer will schon eine Torte, die zwar schön aussieht, aber nicht schmeckt? Das Resultat ist eine leichte Mousse-Torte, die nicht zu süß ist und mit wunderbar spiegelnden Glasuren bedeckt ist. Jede Torte ist ein Unikat. So gibt es sie in sämtlichen Farben mit Marmor-Muster, einfarbig oder in samtig-moussiger Optik ohne Topping. Jedes der Kunstwerke erhält einen Namen wie etwas „Raspberry delight“ oder „Dark Night“ und wenn Olga mal keiner einfällt, dann fragt sie einfach ihre Follower bei Instagram.

Über Nacht berühmt

Als Olga begann, ihre Torten bei Instagram zu teilen, gewann sie rasant neue Fans. Mit einem dermaßen überwältigenden Erfolg hatte Olga nicht im Traum gerechnet, und als eines Tages sogar Britney Spears ihre Torten in hohen Tönen lobte, konnte sie sich vor Anfragen kaum noch retten. Momentan hat sie über 600.000 Follower, Tendenz steigend, weshalb sie nun auch Menschen außerhalb Russlands mit ihren Torten beglücken möchte. So teilt die junge Konditorin ihren britischen Instagram-Fans mit, die Vielzahl an Anfragen habe sie letztendlich dazu bewogen, ihre erste Dependance in London zu eröffnen. Die Vorbereitungen laufen, sodass es hoffentlich in diesem Jahr so weit sein wird. Außerdem sind zwei Konfiserien in Moskau sowie der Dubai Mall geplant. Anfang Januar wurde sie sogar neben Stars wie Oprah Winfrey, Lady Gaga, Leonardo Di Caprio und Britney Spears für „The Shorty Award“ nominiert. Als Dankeschön an die sozialen Medien, die ihr diesen Erfolg ermöglichen, backte sie natürlich auch einen Kuchen: „The Instacake“.

MirrorCake1DIY-Mirror-Cake

Das genaue Rezept für ihre makellosen Kuchen bleibt selbstverständlich Olgas Geheimnis. Dennoch sind mittlerweile viele Rezepte zu finden, die sehr nah an das Original herankommen. Mit ein wenig Backerfahrung, einem ruhigen Händchen und etwas Geduld können sich also auch Hobbybäcker an das elegante Kunstwerk wagen. Ein kleiner Tipp: Grundbestandteile der Ganache sind unter anderem Gelatine, weiße Kuvertüre, Lebensmittelfarbe, gezuckerte Kondensmilch und Glucosesirup.

Wer jetzt am liebsten sofort losbacken möchte, der sucht sich am besten ganz schnell eines der vielen Rezepte im Netz. Wer weiß, wann man die ersten Mirror-Cakes auch in Deutschland probieren und vernaschen darf – auch wenn sie ja eigentlich viel zu schön aussehen, um gegessen zu werden …

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