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Bloggst Du schon?

Bloggst Du schon?

Kochen macht Spaß – vor allem wenn man die selbst kreierten Speisen und Rezepte mit anderen auf seinem Foodblog teilt. Mella und Jan, die Gründer des Foodbloggercamps, verraten Euch, wie Ihr aus Eurem Blog das Beste herausholt und warum ein Besuch bei Ihrem Camp so lohnenswert ist.

„Was mir am Foodbloggen am meisten gefällt, ist der Austausch mit den Lesern und anderen Bloggern über Rezepte und Ernährungsgewohnheiten.”

Bloggercamp

 Wie seid ihr auf die Idee eines FoodBloggerCamps gekommen?
Mella: Bei vielen Bloggern gibt es eine ganz starke Vernetzung. Ich hatte immer das Gefühl, dass das bei Foodbloggern nicht so recht der Fall ist. Für kleinere Blogger gibt es nur ganz selten die Möglichkeit, mal andere Blogger kennenzulernen und sich auszutauschen. Daher dachte ich, dass ein FoodBloggerCamp eine tolle Idee wäre, um das zu ändern. In Jan habe ich dann den perfekten Barcamp-Partner gefunden, um das alles umzusetzen.

Wer kann da mitmachen?
Mella: Mitmachen kann jeder, der einen Foodblog hat oder plant, einen zu starten.
Jan: Und natürlich sind auch Youtuber und Podcaster aus dem Genussbereich herzlich willkommen!

Welche Themen behandelt ihr dort, und wie läuft das Ganze ab?
Mella: Die Themen bringen die Teilnehmer mit, daher ist die Themenvielfalt ungefähr so groß wie die deutsche Foodbloggerlandschaft. Neben theoretischen Grundlagen über das Bloggen, zum Beispiel WordPress- Sicherheit und SEO, wird auch viel praktisch ausprobiert.
Jan: Es geht vorrangig um die Themen, Wünsche und Fragen der Teilnehmer. Wir planen vorher kein Programm, sondern das entsteht vor Ort automatisch. So entsteht ein hochaktuelles und für alle interessantes Programm.

Was ist das Besondere an einem FoodBloggerCamp?
Mella: Das Besondere an unserem FoodBloggerCamp ist, dass es das klassische Barcamp- Format mit etwas verbindet, das Foodblogger am allerliebsten tun: Kochen. Wir quatschen übers Bloggen und kochen nebenher leckere Sachen. Natürlich hat da jeder sein Fachgebiet: Burger, Einkochen, Brotbacken … So lernt man nebenbei nicht nur neue Dinge über das Bloggen, sondern bekommt auch viel mehr Kochkompetenzen.
Jan: Ich habe ja schon viele Barcamps miterlebt. Das Food- BloggerCamp ist für mich so besonders, weil wir hier dieses ohnehin schon offene Format mit dem für mich wichtigsten sozialen Miteinander kombinieren: dem Kochen. Das macht es noch persönlicher und freundschaftlicher, als Barcamps sowieso schon sind.

Bloggercamp_Fotos

Fotos: Christiane Kunstek (Porträit Jan), eger-kommunikation.de (FoodBloggerCamp)

 

 Wie wird sich die Blogger- Landschaft eurer Meinung nach in den nächsten Jahren entwickeln?
Mella: Eine Entwicklung, die jetzt schon ziemlich auffällig ist: Die deutsche Foodblogger-Landschaft arbeitet unheimlich professionell. Manche Foodbilder sehen durchgestylter aus als die eines Kochbuches. Ansonsten glaub ich, dass sich nicht so viel verändern wird.
Jan: Das sehe ich auch so. Daher befürchte ich, dass es ein bisschen so ist wie mit den Kochshows im Fernsehen. Viele schauen sie bzw. lesen die Blogs – probieren die Rezepte aber nicht aus. Ich würde mir wieder mehr Foodblogs mit Alltagsrezepten wünschen, die dann auch mehr Menschen nachkochen.

Habt ihr ein paar gute Tipps für Privatblogger?
Mella: Ich glaube, es ist wichtig, authentisch zu sein und sein eigenes Ding zu machen. Bloggen soll in erster Linie ja dem Blogger Spaß machen, so wie jedes andere Hobby auch.
Jan: Finde deinen Stil. Und setze dich nicht unter Druck. Es geht nicht nur um Erfolg oder Reichweite – auch wenn es sicher schön ist, beides zu haben.

Mellas Blog: http://.marsmaedchen.net
Jans Blog: www.theofel.de/blog/
Alle kommenden FoodBloggerCamp-Termine und weitere Infos rund ums Thema findet ihr hier: www.foodbloggercamp.de

 

 

American Style Roasted Apples

Nooz-Magazin1.14-S.20

American Style Roasted Apples
Zutaten für 4 Portionen

4 Äpfel
30 g Marzipan
1 EL Marshmallows
1 EL Kluth Cranberrys
1 TL Pickerd Kuvertüre
15 g Sanella
1 EL Walnüsse
Vanillesauce

1. Das Rezept ist simpel, ich habe lediglich den klassischen deutschen Bratapfel etwas amerikanisiert. Als Basis müsst ihr einfach von vier Äpfeln den „Deckel“ abschneiden und das Kerngehäuse entfernen. Ich habe gelesen, dass sich säuerliche Äpfel am besten eignen – gerade in Kontrast zur süßen Füllung macht das schon Sinn – aber ich habe verschiedene Sorten probiert und es schmeckte immer.
2. Für die Füllung schnippelt ihr alle Zutaten halbwegs klein. Kuvertüre, Marzipan, Cranberries, Mashmallows und Walnüssse werden dann mit der Margarine zu einer einheitlichen Masse vermischt und in die ausgehöhlten Äpfel gefüllt.
3. Die gefüllten Äpfel platziert Ihr auf einem Stück Backpapier bei 180 ° C im Ofen. Lasst sie dann ca. 20 Min. backen. Ihr könnt einfach vorsichtig fühlen, ob der Apfel schon weich geworden ist. Die Backdauer variiert sicher auch je nach Apfelsorte.