Schlagwort: Fleisch

Frischkäse küsst Fleisch

Ob auf Brötchen, Brot oder Toast: Frischkäse passt einfach immer. Aber auch in Kombination mit einem zarten Filet kann sich der cremige Frischkäse mit Kräutern sehen lassen. Also her mit den Tellern!

frischkaese petrella

Kalbsfilet mit Kräuterfrischkäse-Topping

Zutaten für 4 Portionen

4 Kalbsfilets (à ca. 150 g)
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
3 EL Pflanzenöl
1 Packung (125 g) Kräuterfrischkäse, z.B. Petrella Kräuter
30 g weiche Butter
2 EL kleine Kapern
2 Zucchini
1 Baguette (ca. 200 g)

1. Filets trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen, in 2 EL erhitztem Öl von allen Seiten anbraten und in eine Auflaufform legen. Die Hälfte des Kräuterfrischkäses, Butter und Kapern vermischen.
2. Zucchini waschen, putzen und eine halbe Zucchini grob raspeln. Zucchiniraspel unter die Kräuterfrischkäse-Mischung geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf den Filets verteilen. Filets im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Gas: Stufe 4, Umluft 180 °C) ca. 10 Min. überbacken.
3. Übrige Zucchini in halbe Scheiben schneiden und im restlichen erhitzten Öl anbraten. Den restlichen Kräuterfrischkäse untermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Baguette in Scheiben schneiden und nach Wunsch knusprig rösten. Kalbsfilets, Zucchini und Baguette auf Teller anrichten und servieren.

Petrella

Meat, Baby!

Rouladen, Schnitzel, Putenbrust – leckere Fleischgerichte gibt es en masse. Aber welches Fleischstück eignet sich eigentlich für welches Gericht? Und wie lagert man Fleisch am besten? Wir haben die wichtigsten Küchentipps zum Thema Fleisch für euch gesammelt.

RindFür Gourmets: Rind
Bei Rindfleisch gilt: Die zartesten Stücke stammen von den Muskelpartien, die am wenigsten beansprucht wurden – also zum Beispiel vom Rücken oder von der Innenseite der Keulen. Je nach Gericht sollte man dann das passende Fleischstück wählen. Für gebratene Steaks oder Rinderbraten eignen sich Roastbeef oder Filet, und für Rouladen oder Gulasch ist Hals, Schulter oder Rippe geeignet.

Der Klassiker: Schwein
Das wertvollste Fleischstück des Schweins ist die Keule. Aus ihr werden leckere Braten oder große Schnitzel zubereitet. Für Gulasch ist Schulter die richtige Wahl und beim Grillen von Medaillons und Koteletts sollte man auf Filet, Rücken oder Hüfte zurückgreifen. Und für Suppenfleisch oder Tafelspitz sind hohe Rippe, Wade sowie Quer- und Flachrippe das Richtige.

Für besondere Anlässe: Lammfleisch
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland auf den hinteren Plätzen, was den Verzehr von Lammfleisch angeht. Wer dennoch an Ostern oder einfach mal so einen leckeren Lammbraten auf den Tisch bringen will, der sollte hierfür Keule, Rücken, Schulter oder Haxe wählen. Für Medaillons oder Lammchops sind hingegen Filet, Keule oder Rücken das richtige Stück.

Geflügel1Leicht und fettarm: Geflügel
Wer leichtere Fleischgerichte bevorzugt, ist mit Geflügel gut beraten. Brustfleisch eignet sich zum Beispiel zum Braten oder für Ofengerichte. Die Geflügelkeulen werden unter anderem für Hähnchensteaks verwendet und können länger als das Brustfleisch gegart werden. Sie sind außerdem aromatischer. Die Flügel enthalten nur wenig Fleisch und werden zum Beispiel als Bestandteil des Geflügelkleins angeboten, welches zum Auskochen für Suppen, Saucen oder Fonds verwendet wird.

Richtig aufbewahren
Fleisch verdirbt schnell – und gehört deswegen nach dem Einkauf sofort in den Kühlschrank. Das Fleisch sollte man aus der Verpackung nehmen und in einer mit Klarsichtfolie überzogener Schüssel oder in einer Tupperdose aufbewahren. Zudem sollte es an der kältesten Stelle im Kühlschrank platziert werden, also direkt über dem Gemüsefach. Bei 0-4 °C hält sich Rindfleisch drei bis vier Tage, Kalb- und Schweinefleisch zwei bis drei Tage. Hackfleisch verdirbt übrigens besonders schnell und sollte noch am Tag des Einkaufs durchgebraten werden!

GefrierfachRein ins Gefrierfach!
Durchs Einfrieren lässt sich die Haltbarkeit von Fleisch deutlich verlängern. Schweine- und Kalbfleisch halten sich sechs Monate in der Gefriertruhe, Rindfleisch sogar noch länger. Das Fleisch sollte anschließend langsam in einer abgedeckten Schale im Kühlschrank aufgetaut werden.

 

Richtig zubereiten
Bei der Zubereitung von Fleisch sollte man einige Dinge beachten. So sollten die Arbeitsflächen, die mit rohem Fleisch in Berührung gekommen sind, sofort und gründlich mit heißem Wasser gereinigt werden, um eine Ausbreitung von Keimen zu verhindern. Rohes Fleisch sollte zudem nicht mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommen. Und zu guter Letzt sollte Fleisch immer gut durchgebraten werden – dann steht dem Fleischgenuss auch nichts mehr im Wege!

Frische-Test
Fleisch sollte immer frisch sein – aber woran erkennt man das eigentlich? Zunächst mal sollten alle Fleischsorten neutral riechen. Bei süßlich riechendem Fleisch ist Vorsicht geboten! Hochwertiges, frisches Fleisch verliert zudem kein Wasser und sollte so gut wie trocken in der Verpackung liegen. Das Fleisch sollte außerdem immer fest sein. Von der Färbung ist von Hellrot bis Dunkelrot alles o.k. – nur bei einem Grauton sollte das Fleisch sofort in den Mülleimer wandern!

Willkommen im Schlaraffenland!

Willkommen im Schlaraffenland!

Am Wochenende hat man endlich Zeit, seinen Einkaufskorb ganz in Ruhe mit leckeren Dingen zu befüllen. Wir haben drei ganz besondere Schlemmermärkte ausfindig gemacht, auf denen man von frisch gebackenen Tartes über feinste Pralinen bis hin zu exquisiten Austern alles findet, was das Gourmet-Herz begehrt!

 

Hamburg: MARKTZEIT

Wer auf der Suche nach einem quirligen Nachbarschaftsmarkt ist, der wird in Ottensen fündig: Jeden Samstag verwandelt sich die Altonaer Fabrik in einen kreativen Feinschmecker-Markt mit Live-Musik. 45 Aussteller präsentieren ihre Waren, die fast alle aus eigener, nachhaltiger Herstellung stammen. Beim Anblick von frisch gebackenen Tartes, feinster Schokolade und herzhaft gefüllten Pasties schlägt das Herz jedes Gourmets gleich ein paar Takte schneller! Und auch an nichtessbaren Dingen kann man sich hier erfreuen: Von kreativem Textildesign über Fotokunst hin zu Siebdruck auf Keramik findet man hier schöne Kleinigkeiten, um anderen – oder sich selbst – eine kleine Freude zu bereiten.

Foto: Marktzeit/ Julia Assmann bzw. Inger Diederich

Tipp: Bei einem ausgiebigen Brunch auf der Gallerie die Atmosphäre des Marktes genießen – und sich anschließend gestärkt mit Leckereien für das restliche Wochenende eindecken!

 

München: FrischeParadies

Hier ist der Name Programm: Im FrischeParadies findet man vor allem frische – und exquisite – Lebensmittel. Besucher können sich hier auf feinste Lebensmittel freuen, vor allem auf Fischspezialitäten wie Austern oder Thunfischfilets. Aber auch Fleischfans wird bei zarten Kalbsfilets oder Maishähnchen das Wasser im Munde zusammenlaufen. Wem schon vor Ort der Magen knurrt, der kann im Bistro feine Dinge wie Hummer genießen und Champagner schlürfen. Im FrischeParadies werden außerdem auch Weinverkostungen und Kurse angeboten – zum Beispiel, wie man einen Fisch richtig filetiert. Ihr wohnt nicht in München? Das FrischeParadies gibt es auch noch in anderen deutschen Städten, zum Beispiel in Köln und Frankfurt!

Foto: FrischeParadies

Berlin: Naschmarkt

Naschkatzen, aufgepasst: In Kreuzberg in Berlin gibt es einen Markt, den ihr lieben werdet! Alle drei Monate findet in der Markthalle Neun in Kreuzberg der Naschmarkt statt, der ausschließlich süße Leckereien anbietet. Hier findet man bunte Macarons, feine Kekse, edle Schokoladen und Cupcakes, die fast zu schön zum Vernaschen sind. Die Qualität der Süßwaren steht hier an erster Stelle: Alle angebotenen Naschwaren sind frei von gentechnisch veränderten Rohstoffen und synthetischen Zusatzstoffen. Gemäß der Slow-Food-Idee findet man hier vor allem Anbieter, die bei ihren Zutaten auf Saisonalität, biologischen Anbau und einen fairen Handel achten. Die Erzeugnisse stammen außerdem alle aus eigener, handwerklicher Herstellung. Wenn das nicht überzeugende Argumente sind, um sich die Taschen mit süßen Leckereien zu füllen!

Foto: Berliner Naschmarkt