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Das 1×1 des Leibniz Butterkekses

Wer kennt ihn nicht: Den knusprigen Leibniz Keks. Aber wie lange gibt es den Butterkeks eigentlich schon – und wofür hat er mal eine Goldmedaille bekommen? Wir verraten es euch!

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Kekse, Kekse, Kekse

In den Bahlsen Fabriken läuft die Keks-Produktion auf Hochtouren: 2015 wurden ganze zwei Milliarden Leibniz Kekse gebacken und verkauft! Der Butterkeks zählt damit zum meistverkauften Süßgebäck der Welt.

Milliardenschwer

Schon gewusst? In den 20er-Jahren musste man Multimilliardär sein, wenn man sich Kekse kaufen wollte. 1923 kostete eine Packung Leibniz Butterkekse nämlich rund 400 Milliarden Mark! Grund dafür war die Hyperinflation.

PotsdamerPl1898 Leuchtender Pionier

Was Leuchtreklamen angeht, darf sich der Butterkeks zu den Pionieren zählen: Die erste Leuchtreklame am Potsdamer Platz in Berlin war nämlich 1898 die der Leibniz Kekse. Und es war generell erst die zweite Leuchtreklame in Deutschland.

Die magische Zahl

Unsicher, ob es sich beim Butterkeks auf dem Keksteller um den originalen Leibniz Keks handelt? Dann einfach nachzählen: Der Leibniz Keks hat nämlich genau 52 Zähne. Hat der Keks hingegen mehr oder weniger Zähne, handelt es sich um ein Nachahmer-Produkt der Konkurrenz!

Leibniz-Butterkeks-angeknabbertDer richtige Sound

Soundingenieure arbeiten nur bei Medienunternehmen? Von wegen: Bei Bahlsen wachen Soundingenieure über das Geräusch, das ein Leibniz Keks beim Hineinbeißen macht! Denn wie der Geschmack und das Aussehen zählt auch das Knacken zu den wesentlichen Merkmalen des Butterkekses.

Frisch wie am ersten Tag

Man glaubt es kaum, aber der Leibniz Butterkeks feierte dieses Jahr seinen 125. Geburtstag! Denn schon seit 1891 sorgt der Butterkeks für Knusperspaß bei Groß und Klein. Und sein Alter sieht man ihm nun wirklich nicht an …

Auszeichnung

Der Butterkeks darf zu Recht ein bisschen stolz auf sich sein, denn nicht viele Kekse können von sich behaupten, eine Goldmedaille zu besitzen. Die Auszeichnung bekam der knusprige Leibniz Keks 1893 bei der Weltausstellung in Chicago verliehen und zwar für seinen besonderen Buttergeschmack!

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Kein Schnee von gestern

Kein Schnee von gestern

Der erste Schnee ist jedes Jahr etwas Besonderes. Wir mögen ihn sogar so gerne, dass wir Getränke nach ihm benennen oder mit ihm kochen. Wir verraten euch kuriose und interessante Fakten zum Thema Schnee.

Schneeflocke_klein

 

1. Schnee mit Schuss

Schnee kann man nicht trinken? Wodka Schnee schon! Alles, was man hierfür braucht, ist Wodka, eine Limette und Puderzucker. Und so geht’s: Man wälzt die Limette im Puderzucker, trinkt den Wodka und beißt in die Limette. Oder man macht es wie beim Tequila Trinken: Etwas Puderzucker auf den Handrücken, ablecken, Wodka-Shot trinken und anschließend in die Limette beißen.

 

2. Sorten-Vielfalt

Schnee ist Schnee? Nicht wirklich, denn je nach Feuchtigkeit hat er einen anderen Namen und andere Eigenschaft. Pulverschnee ist beispielsweise trockener Schnee, der auch unter Druck nicht zusammenklebt. Feuchtschnee, auch Pappschnee genannt, ist wiederum genau das Gegenteil: Er klebt unter Druck zusammen – und eignet sich daher hervorragend für Schneemänner und Schneebälle.

 

3. Von wegen Italien

Viele denken, dass das Eis in Italien erfunden wurde. Die süße Leckerei haben wir aber den Chinesen zu verdanken. Diese stellten vor über 5000 Jahren das erste Eis her – und zwar aus Schnee! Den holten sie extra von den Berggipfeln in die Täler und lagerten ihn in kühlen Erdlöchern. Erst kurz vor dem Verzehr vermischten die Chinesen den Schnee mit Honig, Wein, unterschiedlichen Gewürzen und Früchten.

 

4. Das etwas andere Bier

Wer gerne eine Maß Bier auf dem Oktoberfest trinkt, der kann auch mal die etwas andere Variante ausprobieren: Die Schneemaß besteht aus einem viertel Liter Korn, Bier und Zitronen- oder Orangenlimonade. Zum Schluss kommen noch einige Kugeln Vanilleeis dazu, die mit einem Schneebesen oder Handmixer verrührt werden. Ihren Namen hat die Schneemaß im Übrigen von der sämigen, hellen Schaumkrone, die sich aus dem Eis und der Limonade bildet.

 

5. Weiße Tatsachen

Schnee ist weiß – aber warum eigentlich? Der Grund sind die vielen kleinen Kristalle, aus denen Schnee besteht. Trifft dann ein Lichtstrahl auf eine Schneeflocke, wird er aufgrund der Kristallstruktur vielfach gebrochen und das weiße Licht wird vollständig reflektiert. Der Schnee erscheint deshalb nicht durchsichtig, sondern weiß.

 

6. Schneemann

Nicht nur von Kindern sind sie heißgeliebt: Schneemänner. Das war aber nicht immer so: Früher waren Schneemänner eher grimmige Gesellen, die bedrohlich dargestellt wurden. Dies hat sich seit dem 19. Jahrhundert allmählich verändert – und heute gibt es sogar den Welttag des Schneemanns, der jährlich am 18. Januar stattfindet.

 

7. Leckere Eiszapfen

Wer hat als Kind nicht schon mal an einem Eiszapfen geleckt oder Schnee gegessen? Aber ist das eigentlich ungesund? Gefährlich ist Schnee essen nicht – aber man sollte trotzdem darauf verzichten. Zum einen ist Schnee (auch wenn er sauber aussieht) oft verunreinigt. Zum anderen enthält Schnee nicht nur keine Mineralstoffe, sondern entzieht dem Körper sogar welche. Und auch der Magen kann bei Schneegenuss rebellieren. Also den Schnee lieber zum Schneemann-Bauen verwenden, anstatt ihn zu essen.

 

8. Formschön

Schneekristalle gibt es in vielen verschiedenen Formen. Eins haben sie aber alle gemeinsam: Sie sind immer sechseckig. Dass die Kristalle verästelt sind hat übrigens einen Grund: Auf diese Weise haben sie die größtmögliche Oberfläche und können am besten Wärme abgeben – und so schneller gefrieren.

 

9. Schneegenuss

Mit Schnee kann man nichts kochen? Der alchemistische Naturkoches Stefan Wiesner kann es: Seine Schneeflockensuppe enthält neben Rindsknochen, Gemüse und Gewürzen auch geschmolzene und geräucherte Schneeflocken. Das Rezept gibt es im Buch „Gold, Holz, Stein. Sinnliche Sensationen aus Wiesners alchemistischer Naturküche“ vom AT Verlag.

 

10. Vorbild-Funktion

Schnee dient aufgrund seiner Farbe, Form oder Konsistenz nicht selten als Namensgeber für bestimmte Speisen – obwohl in diesen gar kein Schnee enthalten ist. Eischnee ist ein Beispiel hierfür, oder auch die Schneebälle, eine süße, runde Leckerei mit Kokosraspeln.

Rotes Wunderbeerchen: Goji-Beere

Rotes Wunderbeerchen: Goji-Beere

Achtung, aufgepasst: Hier kommt die neue Trendfrucht, die Goji-Beere! Mit vielen Vitaminen und Nährstoffen im Gepäck schmeckt sie nicht nur lecker, sondern kommt auch der Gesundheit zugute.

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Fotos: Shutterstock/grafvision, LianeM

Wie sie heißt
Was ihren Namen angeht, so ist die kleine Goji-Beere ein richtiges Chamäleon: Mal wird sie Chinesische Wolfsbeere genannt, mal Bocksdornfrucht, oder man spricht ganz einfach als Goji-Beere über sie. Der Name Goji leitet sich übrigens von der chinesischen Bezeichnung „Níngxià gouqı“ ab, was übersetzt so viel wie „Wolfsbeere aus der Region Ningxia“ bedeutet. Gemeiner Teufelszwirn ist ein weiterer Name für den Strauch, der sich mit den kleinen Wunderbeeren schmückt. Ausgesprochen wird die Goji-Beere übrigens fast wie die italienische Mode-Marke Gucci – nur dass als zweiter Buchstabe ein „o“ statt eines „u“ steht.

Woher sie kommt
Goji-Beeren wachsen am Gemeinen Bocksdorn, einem bis zu vier Meter hohen Strauch. Sie gehören zur Familie der Nachtschattengewächse. Wo genau ihr Ursprung liegt, ist bislang unbekannt. In der chinesischen Region Ningxia haben sie allerdings eine bereits jahrhundertelange Tradition und sind dort nicht ohne Grund bei Alt und Jung beliebt.
Mittlerweile findet man sie aber auch in Europa, Nordamerika und Nordafrika. Die Früchte werden von August bis Oktober geerntet. Meistens erstrahlen die Goji-Beeren in leuchtend roter Farbe, können aber auch vereinzelt orange-gelblich aussehen.

Was in ihr steckt
So klein sie auch sind, so viel Kraft steckt doch in ihnen: Goji-Beeren enthalten nahezu alle wichtigen Nähr- und Vitalstoffe sowie Antioxidantien. Besonders hoch ist ihr Gehalt an Carotinoiden (Provitamin A), B-Vitaminen und Eisen. Kein Wunder also, dass die als „Jungbrunnen“ bekannte Beere schon lange ein fester Bestandteil in der traditionellen chinesischen Medizin darstellt – und auch bei uns zu Lande als Superfood gilt. Dank ihrer Vitaminkomposition können die Gojis zum Beispiel das Immunsystem stärken und Erschöpfungszuständen entgegenwirken. Der hohe Eisengehalt, der auch für ein gesundes Haarwachstum eine Rolle spielt, kommt vor allem Frauen zugute, da diese häufiger von einem Eisenmangel betroffen sind.

Wozu sie passt
Was ihre Verwendung angeht, sind die kleinen roten Beeren sehr vielseitig: Sie können pur gesnackt werden, geben aber auch jedem Müsli oder Joghurt das gewisse fruchtige Etwas. Gojis schmecken im Übrigen ähnlich wie Rosinen, nur weniger süß. Daher passen sie ebenfalls wunderbar zu herzhaften Speisen, zum Beispiel zu Salaten, Suppe oder anderen Gerichten.Und auch eine flüssige Erfrischung lässt sich mit ihnen zaubern: Einfach ein paar Handvoll getrocknete Goji-Beeren mit lauwarmem Wasser übergießen, drei bis vier Stunden ziehen lassen – und mit dem nährstoffreichen Wasser seinen Durst stillen!

Goji-Promotion

 

 

 

Noozies im Fußball WM-Fieber Ausgabe 07/14

 Noozies im WM-Fieber

In einer unserer letzten Umfragen haben wir unsere Noozies nach ihren Gewohnheiten beim Fußballschauen befragt. Die Erbegnisse haben unsere Erwartungen bestätigt: Noozies sind nicht nur gesellig, sondern sie knabbern und snacken auch gern während des Spiels.

 

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Das Spiel schaut der Noozie nicht gern allein

Schon von Haus aus ist klar: Ein Noozie ist nicht gern allein! Das merkt man bereits daran, dass sich über 100.000 von ihnen in unserer kuscheligen Community tummeln. Was für das World Wide Web gilt, scheint auch für das heimische Sofa zu stimmen: 94 % der Noozies schauen mindestens mit dem Partner Fußball, ein Großteil der Zusammen- Gucker bevorzugt sogar eine größere Runde: 62 % schauen mit Freunden und Familie, 23 % sogar noch größer beim Public Viewing. Nur 6 % verfolgen ein spannendes Spiel am häufigsten allein. Auch gilt: Je jünger unsere Noozies sind, desto häufiger zieht es sie zum Public Viewing.

 

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Gegrilltes als Pausensnack

Die Herren der Schöpfung scheinen während des Spiels nur gedämpftes Interesse an Snacks & Co. zu haben – sie greifen bevorzugt in den Pausen zum ordentlich salzigen Knabberzeug. Die Damenwelt hingegen mampft zwischendrin immer mal wieder – und zwar mit Vorliebe Süßes. Auch interessant: Je mehr Lebensjahre der Noozie zählt, desto gesünder lebt er auch. Ab 50 Jahren aufwärts landen bei ihm vor allem Trockenobst und Nüsse auf dem
 bleibt des Noozies Fußball-Leibspeise: frisch Gegrilltes. Männlein wie Weiblein schnabuliert gern deftige Steaks und herzhafte Würstchen – wobei Frauen dann doch auch gerne mal zu leichteren Schnittchen und Salat greifen …

 

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Cola und Bier gegen den Fußball-Koller

Wer hätte das gedacht? Unsere Noozies sind einem kühlen Bierchen zwar nicht abgeneigt, doch noch viel lieber erfrischen sie ihre vom Fußball-Fieber erhitzten Gemüter mit klassischer Cola oder anderen Limos. Bei ihrer Vorliebe zum zünftigen Anstoßen sind sich die Geschlechter ebenfalls fast einig: Bier und Bier-Mixgetränke stehen ganz oben auf der Liste, gefolgt von Prosecco. Und auch hier gilt: Der reifere Noozie trinkt lieber Wasser oder ein edles Glas Wein und setzt so auf eine gesündere Fußball-Belohnung als seine jüngeren Kollegen. Wer jetzt ein schlechtes Gewissen bekommen hat, sollte sich unsere Tipps & Tricks zu gesunden Knabbereien auf S. 20-21 durchlesen.

 

Wenn Salat sprechen könnte…

SalatkopfWenn Salat sprechen könnte…

…würde er in Sachen Dressing ein Wörtchen mitreden! Fest steht: Die perfekte Salatsauce schmeichelt dem Grünzeug, ist fix angerührt und macht Kalorientechnisch eine gute Figur. Wir lüften das Geheimnis unvergesslicher Dressings.

„Schnelle Joghurt-Sauce“
Für den Frühlings-Klassiker: 150 g Vollmilch-Joghurt, 3 EL Weißwein- Essig, 3 EL gutes Olivenöl, 1 TL Senf, Prise Salz und Zucker gut verrühren. Mit weißem Pfeffer abschmecken. Wenn noch Zeit bleibt: gehackten Knoblauch und Schnittlauchröllchen zugeben.“

„Milch macht’s“
Je nach Salat darf das Dressing gerne eine cremige Konsistenz haben. Zum Verfeinern eignen sich Sahne oder Joghurt, die sich gut auflösen und keine unschönen Klümpchen bilden. Feiner Nebeneffekt: Sahne ist Geschmacksträger und unterstützt ein intensives Aroma.

„Reihenfolge beachten“
Grundsätzlich gilt: Essig und Gewürze gut miteinander verrühren bis sich alles vollständig aufgelöst hat und erst dann das Öl einfließen lassen. Alternative für Schraubglas- Besitzer: Alle Zutaten inklusive des Öls in ein Glas füllen, Deckel aufschrauben und kräftig schütteln.

„Qualität“Bei einem leckeren Salat-Dressing gilt für alle Zutaten: Qualität schmeckt man heraus! Ein edles, kaltgepresstes Öl und ein milder Essig harmonieren perfekt. Kommen als Basis frisch gemahlener Pfeffer, Salz und eine Prise Zucker dazu, jubeln die Geschmacksnerven.

„Emulsion?!“Wenn Essig und Öl sich im Dressing dauerhaft verbinden, entsteht eine „Emulsion“. Damit diese Mischung Bestand hat, helfen Zutaten wie ein Teelöffel Senf. Etwas aufwendiger: Ein Ei hart kochen und das Eigelb als Bindemittel durch ein Sieb ins Dressing streichen.

„Kalorien-König“
Tragisch, aber nicht zu leugnen: Saucen, die auf Grundlage von Mayonnaise angemischt werden, verwandeln Salate im Nu in Schwergewichte. So hat der italo-amerikanische Caesar Salat mit Parmesan und Croutons so viele Kalorien wie ein Steak mit Kartoffeln. Autsch!

„Mit Biss“
Mit fein gehackten Nüssen, Pinienkernen oder auch kurz in der Pfanne angerösteten Sonnenblumenkernen bekommen Salatsaucen nicht nur ein feines Aroma, sondern auch einen ganz neuen Biss. Ein Muss für asiatische Salatdressings: geröstete Erdnüsse. Lecker!

„Zwei gegen Einen“
Tipp vom Profi: Als Faustregel empfiehlt es sich zwei Teile Öl und einen Teil Essig zu mischen. Falls sich bei der Geschmacksprobe doch die Mundwinkel kräuseln, eine Prise Zucker und etwas Wasser oder Gemüsefond zum Strecken unterrühren.

„Vinaigrette-Variation“
Drei Tage, drei Salat-Ideen! Tag 1: Frischen Koriander oder Basilikum und Schalotte unterrühren. Tag 2: Statt Zucker wandern je ein Teelöffel Honig und Senf ins Dressing. Tag 3: Essig hat frei, dafür springen Orangensaft und geriebene Orangenschale ein. Mmmm!

 

Brot: Geschnitten oder am Stück?

Brot: Geschnitten oder am Stück?

Willkommen in der Welt des Brotes. Rund 300 Sorten stehen in Deutschland zum Verkauf. Da ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Wir werfen einen genauen Blick in die Auslage und stellen die beliebtesten Sorten vor.

Pumpernickel
Pumpernickel lässt sich unter vielen Sorten auf den ersten Blick erkennen, denn es ist schwarz. Richtig schwarz. Dafür wird das westfälische mindestens 16 Stunden in Dampfkammern gebacken. Unbedingt ausprobieren: Amaretto-Pumpernickel als Dessert.

Ciabatta
Außen kross und innen luftig – so lieben wir das italienische Langbrot, das übersetzt „Pantoffel“ heißt. Immer drin ist Olivenöl, außerdem Weizenmehl, Salz, Hefe und Wasser. Die schönsten Variationen: Ciabatta mit Walnüssen, frischen Kräutern oder Oliven.

Eiweißbrot
Das sogenannte „Eiweißbrot“ enthält statt Weizenmehl Weizen- oder Sojaeiweiß und erlebt als Diätwunder derzeit einen Boom am Bäckertresen. Doch Ernährungsexperten warnen: Hier verstecken sich nicht selten zehn Mal so viele Kalorien wie im guten alten Weißbrot!

Vollkornbrot
Im Ausland wird es meist schmerzlich vermisst. Kein Wunder: Ein leckeres, lockeres Vollkornbrot gelingt nur Könnern. Doch es lohnt: Das Sauerteigbrot hält sich lange und enthält wichtige Ballaststoffe, die lange satt – und glücklich – machen.

BrotFladenbrot
Ein Brot mit vielen Gesichtern: Ob indisches Chapati, griechisches Pita oder eben luftiger Fladen vom türkischen Gemüsehändler. Dieses Brot geht um die Welt und wird je nach Region zum Beispiel aus Sauer- oder Hefeteig hergestellt, gebacken oder auch frittiert.

Knäckebrot
Wir mögen die Brot-Weltmeister sein – Knäckebrot geht jedoch nicht auf unser Konto. Vor vielen Jahren entdeckte man in Schweden, dass „Knäckebröd“ durch einen knallharten Wasserentzug sehr lange haltbar gemacht werden konnte. Punkt für Skandinaviens Bäcker.

Diätbrot
Bei diesen Broten stehen neben dem Geschmack besondere Inhaltsstoffe auf dem Prüfstand. Ein Diabetikerbrot zum Beispiel darf nicht mehr als 200 Kalorien pro 100 Gramm enthalten. Weitere Varianten sind natriumarmes und glutenfreies Brot.

Weißbrot
Bei diesen Broten stehen neben dem Geschmack besondere Inhaltsstoffe auf dem Prüfstand. Ein Diabetikerbrot zum Beispiel darf nicht mehr als 200 Kalorien pro 100 Gramm enthalten. Weitere Varianten sind natriumarmes und glutenfreies Brot.brotbox_de

 

 

Ein Herz für Waffeln

Ein-Herz-für-Waffeln
Wenn ein duftendes Türmchen langsam in die Höhe wächst, Puderzucker den gesamten Tisch mit Blitz-Winter überzieht und Kirschen auf dem Herd dampfen, ruft das verzückte Herz noch lauter als der Magen: Waffel-Zeit! Damit nichts anbrennt, gibt es hier Waffel-Wissen für jede Lebenslage.

Heißkaltes Duett
Das Zweitschönste an der Waffel ist die Beilage! Unser Geheimtipp: schnelle Karamellsauce. Für 4 Portionen 100 g Zucker langsam in einem Topf schmelzen lassen. 50 ml Orangensaft und 150 ml Sahne unterrühren, ca. 4 Min. kochen. Für Nimmersatte spendieren wir noch eine Kugel Vanilleeis.Waffelbilder

Der perfekte Teig
Herzwaffeln kommen von Herzen – dafür braucht es bei der Zubereitung besonders viel Liebe. Für die Masse weiche Butter, Zucker und Vanillezucker, Eier, eine Prise Salz, etwas Backpulver und nach Geschmack Zitronenschale mischen. Wichtig: Teig vor dem Einsatz ruhen lassen, damit das Mehl seine Bestimmung als „Kleber“ erfüllen kann.

Hej Hej Waffel!
Seit dem die Waffeln im dunklen Mittelalter wie ein heller Stern am Gebäckhimmel leuchteten, hat sich viel getan: In Schweden ist die süße Versuchung mittlerweile so beliebt, dass sie am 25. März ihren eigenen Ehrentag hat. Am „Våffeldagen“ heißt man den Frühling traditionell mit jeder Menge Waffeln willkommen.

XXL-Gebäck
Für die nächste Gartenparty: Laut Guinness-Buch der Rekorde wurde die größte Waffel der Welt am 10. August 2008 im norwegischen Ort „Nord-Odal“ gebacken. Sie hatte einen Durchmesser von 63,5 Zentimetern und wog 2,13 Kilogramm. Besonders kreativ: Als Waffeleisen dienten zwei Kanaldeckel.

Naschende Nonnen
Oblaten, die als Urform aller Waffeln gelten, haben ihren Ursprung in Europas Klöstern. Auf den Spuren des ersten Waffeleisens geht die Reise bis ins 9. Jahrhundert zurück. Schnell sprach sich jedoch herum, dass das geschmacksneutrale Gebäck mit ein wenig Zimt und Zucker Anlass zum Halleluja gibt. Die Waffel-Geschichte begann. Gott sei Dank!

Waffelzeit = Freizeit
Der Duft von frisch gebackenen Waffeln lässt uns alle guten Vorsätze vergessen – mit Recht! Daran hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert. Schon die ersten knusprigen Krüllkuchen und wolkenweichen Waffeln wurden als besonderer Leckerbissen auf Jahrmärkten und Festen quer durch Europa gereicht.

Wie die Bienchen
Der Begriff „Waffel“ stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus den Niederlanden und ist vom Wort für „weben“ bzw. „Gewebe“ abgeleitet worden. Eine andere Vermutung bringt fleißige Bienchen und ihre „Waben“ ins Spiel. Mit Blick auf die bewährte Waffelform machen optisch beide Versionen Sinn.

Knusper Knäuschen
Als knusprigste aller Waffeln lässt sich die Eiswaffel oder Hippe feiern. Während ihr feines Wabenmuster optisch an die fluffigen Verwandten erinnert, steckt im Teig der feine Unterschied: Knusperwaffeln, egal ob flach oder aufgerollt, enthalten meist Marzipanrohmasse. Außerdem viel Zucker, Eiklar, Mehl und Milch.

So schön brüsselig
Jeder von uns hat sie schon probiert: Die sogenannte „Brüsseler Waffel“ wird aus einem cremigen Butterteig hergestellt und in der industriellen Produktion meist in der typisch rechteckigen Form verkauft. Perfekt als Dessert beim Picknick!

 

 

 

 

 

 

Hilfe, es gibt Essen!

Hilfe, es gibt Essen!Schuessel_Fragezeichen

Die Versuchung lauert auf einem geblümten Teller. Doch der Spinat von gestern ist heute gefährlich! Oder nicht? Nach 18 Uhr zu dinieren macht übrigens dick. Richtig? Diese und andere Fakten zwischen Phantasie und Wissenschaft gehören in die Kategorie der Ernährungsmythen. Wir haken nach!

Mythos

Einer geht noch!
Oh weh, diese Entzauberung wird vielen Genusstrinkern nicht gefallen. Alkohol bei bzw. nach dem Essen lockert zwar kurzfristig die Magenmuskulatur und lindert dadurch das unangenehme Völlegefühl. Die Verdauung wird dabei aber nicht angekurbelt – im Gegenteil! Tipp: Am schnellsten verdaut, wer beim Essen ganz auf Alkohol verzichtet.

Schoki macht glücklich!
Jein. Für einen echten Glückskick reicht die Menge der Happy-Hippo- Substanzen leider nicht aus. Als Gute-Laune-Kick kann Schoki trotzdem herhalten – allein der Geschmack und das Gefühl im Mund erzeugen messbares Wohlbefinden. Das macht Sinn: Auf Reize, die immer mit positiven Gefühlen assoziiert werden, reagiert das Belohnungssystem im Gehirn.

Bohnen immer kochen?
Den Inhaltsstoff „Phasin“ muss man nicht kennen, wichtig ist jedoch zu wissen: Rohe Bohnen sind dank Phasins Wirkung wirklich giftig. Für Kinder können schon fünf ungekochte Bohnen tödlich sein. Nach dem Kochen ist die Gefahr gebannt und dank Magnesium, Eisen, Zink und Kalium gibt es Bohnen-Power. Tipp: Frische Exemplare erkennt man daran, dass sich beim Auseinanderbrechen der Bohnen um die Bruchstelle Wassertropfen bilden.

Espresso mit Schluck?
Ein Gläschen Wasser zum Espresso gehört in vielen Cafés zum guten Ton. Tatsächlich ist dieser Brauch aber nicht mehr als eine nette Geste – die entwässernde Wirkung von Kaffee gilt mittlerweile als widerlegt. Kleiner Haken: Die Kaffeesucht, auch „Coffeinismus“ genannt, ist weiterhin im Rennen.

Margarine statt Butter?
Butter landet als Hüftgold direkt dort, wo niemand sie haben will und Margarine hält uns fit und schlank? Weit gefehlt! In diesem Fall ist die Margarine-Werbung überzeugender als die Realität. Denn tatsächlich enthalten beide Streichfette die gleiche Menge Kalorien bzw. Fett. Heißt für uns: Ob gute alte Butter oder pflanzliche Margarine – ein bis zwei Esslöffel pro Tag sind genug.

Literweise Wasser trinken!
Es rauscht wie ein Mantra durch unser Leben: Immer viel trinken! Dieser Appell kommt tatsächlich nicht von ungefähr. Experten empfehlen Erwachsenen täglich mindestens 1,5 Liter Wasser in Form von Getränken aufzunehmen. Ob Saftschorle, Tee oder Kaffee spielt keine Rolle. Kommt noch ein Liter Flüssigkeit über die Nahrung dazu, sprudelt die Energie. Tipp: Immer schon trinken, bevor der Durst kommt, sonst fehlt bereits zu viel Flüssigkeit.

Kein Snack nach 18 Uhr!
Die gute Nachricht: Unser Körper kann die Uhr nicht lesen. Die schlechte: Wer kurz vor dem Schlafengehen bei Kohlenhydraten kräftig zulangt, darf sich nicht über einen kneifenden Gürtel wundern. Forscher bestätigen: Früh zu essen entlastet den Magen und unterstützt die natürliche Fettverbrennung während der Nacht. Na dann gute Nacht.

Giftiger Spinat?
Tatsächlich: Gekochter Spinat kann giftig werden, wenn er nicht gekühlt gelagert wird. Und noch etwas ist hier nicht im grünen Bereich: Der hoch gelobte Eisengehalt ist – anders als die toxische Wirkung – eine echte Legende. Schuld soll ein Lebensmittelchemiker sein, der um 1890 eine Kommastelle vertauschte. Generationen von Kindern nehmen es ihm bis heute übel.

Zitronen gegen Schnupfen?
Fast ein bisschen schade, aber die spritzige heiße Zitrone, die bei Erkältungen dank einer Extraportion Vitamin C unsere Reserven auffüllen und die Abwehr stärken soll, bleibt folgenlos. Überschüssiges Vitamin C scheidet der Körper direkt wieder aus. Der oft ignorierte Geheimtipp bei Erkältungen: Ruhe, Ruhe und noch mal Ruhe.

 

 

 

 

Küchentradition mit 9 Buchstaben: Einmachen!

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Küchentradition mit 9 Buchstaben: Einmachen!
Fast schon in Vergessenheit geraten, erlebt Omas schönste Küchentradition ihre Wiederentdeckung: Auch in der Winterküche wird eingemacht, eingelegt und eingekocht. Hier kommen 10 Luftdichte Fakten aus der Vorratskammer.

1. Genau gesagt
Wer pasteurisiert, erhitzt das Einkochgut nur auf 60 bis 90 ° C. Anders bei der Sterilisation: Hier steigt das Thermometer auf 100 ° C, fast alle Keime werden abgetötet, die Haltbarkeit nimmt zu.

2. Naturzustand
Ganz ohne Kochen hält sich frisches Gemüse in Essig mehrere Monate. Tipp: Gemüse erst salzen und Wasser ziehen lassen. Auch kinderleicht: Beim Einlegen in Öl gründen z.B. Zucchini, getrocknete Tomaten und Schafskäse eine WG auf Zeit.

3. Eingesackt
Gewürze in Chutneys und Relishes werden nach dem Kochen meist wieder entfernt. Um Zeit und Nerven zu sparen, helfen Gewürzsäckchen. Omas Tipp: Zwei handelsübliche feine Teefilter aus Papier ineinander stecken, Gewürze einfüllen und mit Küchengarn verschnüren.

4. Apropos Zucker
In Sachen Marmelade war jahrzehntelang alles glasklar: 1:1. Mit anderen Worten: Ein Teil Obst trifft auf einen Teil Zucker. Das war lecker, kalorienschwer und geht heute dank spezieller Zuckermischungen auch im leichteren 3:1 Verhältnis.

5. Reinheitsgebot
Obst und Gemüse, die sich lange halten sollen, mögen es steril. Die Checkliste für das Einmachglas: Ein Deckel ohne Rost, Dellen oder Kerben. Ein sauberes Glas. Beide in kochendem Wasser oder im Ofen bei 130 ° C ca. 15 Min. abkochen.

6. Beschwipst
Nach deftigem Essen schmecken Desserts mit Schuss wunderbar. Wichtig: Für Früchte in Alkohol muss Hochprozentiges her. Der Klassiker in der Winterzeit ist der Rumtopf. Vorsicht Brummkopf-Gefahr.

7. Aufgeweckt
Das klassische Einweck-Glas mit Gummiring und Metallklemmen begann seine Erfolgsgeschichte am 1. Januar 1900. Mit frisch erworbenem Patent starten Johann Weck und Partner in die Serienproduktion.

8. DIY
„Do It Yourself“ ist das Zauberwort für besondere Geschenke, z.B. als Mitbringsel zum Brunch. Dafür das leckerste Einwegglas auswählen und mit Bändern, Seidenpapier oder handgeschriebenen Etiketten unverwechselbar machen. Lob ist garantiert!

9. Danke, Napoleon!
Um seine Truppen fit zu halten, setzte Napoleon einst eine Belohnung für die erste Konservendose aus. Der Erfinder Nicolas Appert erhitzte Saisonales auf 100 ° C, füllte es luftdicht ab und gewann neben dem Preisgeld auch ewigen Ruhm.

10. „Die Krauts“
Der Deutschen – vermeintlich – heißgeliebtes Sauerkraut entsteht durch das sogenannte milchsaure Einlegen. Dafür wird Salzwasser aufgekocht, wieder abgekühlt und ins Glas auf den Weißkohl gegossen. Nach einigen Wochen wird der Kohl zart und lecker.

Einmachgläser

Du bist mir ein Früchtchen!

Mango

Mango – die Vielseitige „Kauf mal eine Mango“ ist in Indien kein Auftrag für Entscheidungs-Muffel – im Ursprungsland der
Südfrucht gibt es rund 1000 Sorten! Dass die Exotin reif für ihren Einsatz ist, verraten übrigens eher Duft und Konsistenz als die rötliche Farbe der Schale.

Grapefruit – die Erfrischende Sie haben sich ihren Platz in den Obst-Charts verdient: Die erfrischenden Grapefruits verdanken
ihre Existenz einer Kreuzung aus Pampelmuse und Orange und werden heute in drei unterschiedlich sauren Varianten verkauft. Vorsicht: Grapefruits verstärken
die Wirkung vieler Medikamente!

Blutorange
Kiwi

Kiwi – die Weitgereiste Obwohl Kiwis ursprünglich aus China stammen, geht ihr Name auf den Transportweg über Neuseeland
zurück. Um quietschgrünen Nachschub brauchen wir uns nie Sorgen zu machen: Die zu den Beerenfrüchten zählenden Vitamin-C-Bomben wachsen zu hunderten
an einer einzelnen Pflanze.

Ananas – die Königin In den 80er Jahren war ganz Hollywood verrückt nach der Ananas-Diät. Damit der Vorrat nie ausgeht, können talentierte Gärtner sogar
selbst aktiv werden: Stellt man die getrocknete Krone ins Wasser, sprießen neue Wurzeln und nach frühestens einem Jahr auch Baby-Ananas.

Ananas
Physalis

Physalis – die Dekorative Ihr Aufstieg ist beachtlich: Physalis schafften es binnen zehn Jahren vom südamerikanischen Nachtschattenpflänzchen zur strahlend
gelben Lieblingsfrucht! Heute glänzen die Exoten dank zarter Lampionverpackung meist als elegante Garnitur oder im Morgen-Müsli.

Granatapfel – die Biblische Von allen Südfrüchten kann der Granatapfel die wundersamsten Geschichten erzählen: von Auftritten in der Bibel, seiner Rolle
als Fruchtbarkeitssymbol bis zum lateinischen Namensursprung. Dieser stammt nicht etwa von der Farbe Rot, sondern bedeutet „mit vielen Kernen“.

Granatapfel
Sternfrucht

Sternfrucht – die Festliche Sie kann nicht anders – an Weihnachten ist die Sternfrucht oder Karambole dank ihrer einzigartigen Form in Sachen Dekoration das
Nonplusultra. Die Frucht des Gurkenbaums schmeckt aromatisch-süß mit säuerlicher Note und wird am besten roh gesnackt.

Papaya – die Unbekannte „Und was macht man damit?“ … ist eine Frage, die sich die Papaya oft gefallen lassen muss. Wer eventuelle Berührungsängste
überwindet, wird reich belohnt: Der thailändische Klassiker „Papaya-Salat“ mit Limonensaft und Erdnüssen beispielsweise ist ein Gedicht.

Papaya

Fischers Fritze packt aus!

Nooz-MagazinS.16VON A WIE AAL BIS Z WIE ZANDER – FRISCHER FISCH SCHMECKT HERRLICH UND MACHT LUST AUF EIN BARBECUE AM MEER! EGAL, OB GEGRILLT, GEBACKEN ODER ROH, MIT EIN PAAR TIPPS UND TRICKS KOMMT SELBST NEPTUN GERNE ZUM ABENDESSEN VORBEI.

1. Frische-Check
Das 1×5 für frischen Fisch: 1. glänzendes Schuppenkleid mit klarer Schleimschicht, 2. glänzende, kräftig rote Kiemen, 3. klare, prall gewölbte Augen, 4. feste Konsistenz beim Druck-Test, 5. dezenter Geruch nach Meer, Jod und weiter nichts.

2. Blaukochen?!
Bei dieser Zubereitungsart lässt man ganze, sehr frische Süßwasserfische wie Forelle oder Karpfen in einem Kräuter-Essig-Sud gar ziehen. Wichtig: Fisch möglichst wenig berühren, nur eine intakte Schleimschicht nimmt die typisch bläuliche Färbung an.

3. 3-S-Regeln
Diese drei Arbeitsschritte beherrschen Köche im Schlaf: Säubern, Säuern, Salzen. Die Reihenfolge gilt für fast alle frischen Fische. Gesäuert wird beidseitig mit Zitrone für eine frische Note. Tipp: Salzen erst kurz vor dem Braten, sonst geht zu viel Wasser verloren.

4. Winterfisch
Schon mal den Winterfisch Skrei probiert? Der ausgewachsene Winterkabeljau, dessen norwegischer Name „Wanderer“ bedeutet, gilt als delikat und fettarm. Besonders lecker: Skrei mit Olivenöl und Zitronenschalen anbraten und mit
Dill und Butterflöckchen servieren.

5. Lecker Pummelfisch
Fett schwimmt nicht immer oben, sonst kämen die sogenannten „Fettfische“ nicht weit. Neben dieser Schwergewichtsklasse teilt sich die Fischwelt noch in „mittelfett“ und „fettarm“. Sieger nach Kalorien: der Aal mit satten 24,5 Prozent Fett pro 100 Gramm.

6. Mehr vom Meer
Ein- bis zweimal die Woche Fisch hält uns fit. Allerdings sind viele Fischarten überfischt und bedroht. Für ein gutes Gefühl im Bauch lieber auf ausgewählte Sorten mit dem blau-weißen MSC-Siegel umsteigen, das für nachhaltigen
Fischfang steht.

7. Selber Räuchern
Kaum jemand weiß: Fisch kann man auch zu Hause räuchern. Rauchgut – z.B. schwarzen Tee – in einen Kochtopf füllen, Dämpfeinsatz aufsetzen und Filet der Wahl auf Backpapierstreifen hineinlegen. Topf gut verschließen, 20 Min. gedulden, fertig!

8. Gut gefroren
Von Hummer bis Lachs gibt es Fisch und Meeresfrüchte auch tiefgekühlt in bester Qualität. Trotzdem wichtig: Immer auf das Verfallsdatum achten! Fette Fische wie Aal sollten nicht länger als zwei Monate frieren, magere Fische wie Seelachs nicht länger als fünf.

9. Tschüss Geruch
Ist der Fisch verputzt, darf auch der Geruch verschwinden. Deshalb: Hände vor der Zubereitung mit Olivenöl oder Zitrone einreiben. Tipp vom Profi: Fischpfanne mit etwas Salz ausstreuen, erhitzen bis das Salz braun wird, auswischen – duftet wie neu!

10. Fisch für Kids
Nicht jeder träumt von einer Dinnereinladung ins Reich der Tiefe. Kinder finden Fisch oft einfach nur doof. Kleiner Trick zum Herantasten: Fisch lässt sich wunderbar verstecken – z.B. in herzhaften Pfannkuchen, Frikadellen oder einer heimlichen Fisch-Bolognese.