Schlagwort: Ei

Ach du dickes Ei – das NOOZ Magazin April ist da!

Nooz Magazin April ist da

Eier sind nicht nur zu Ostern eine feine und vor allem vielseitige Sache: Man kann sie pochieren, kochen, mit ihnen backen und vieles mehr. Dass es dabei nicht immer das klassische Rührei sein muss, zeigen wir euch in unserer April Ausgabe des NOOZ Magazins. Unsere ausgefallenen Rezepte Blinis mit Eiersalat, Eier alla Saltimbocca und Eier mit Tomaten im Förmchen werden mit Sicherheit für eine schmackhafte Abwechslung auf den Tellern sorgen.

GnocchiAuch mit Gnocchi und Frischkäse lassen sich übrigens sehr leckere Gerichte zaubern – zum Beispiel ein Kalbsfilet mit Frischkäse-Topping oder ein Frühlingsgemüseauflauf. Damit Lebensmittel möglichst lange haltbar bleiben, sollte man sie im Kühlschrank an der richtigen Stelle lagern – denn die Kühlschranktemperatur kann je nach Etage um einige Grad Celius variieren. Wo Eier, Milch und Gemüse hingehören, erfahrt ihr deshalb in unseren Tipps & Tricks.

Welches Lebensmittel wir besonders lieben ist übrigens Käse, weswegen wir dem kulinarischen Glücksbringer in dieser Ausgabe gleich zwei Artikel gewidmet haben. In unserer Rubrik 10 Fakten erfahrt ihr interessante Infos aus dem Käseland – zum Beispiel in welchem Land am meisten Käse produziert wird.
Kaesestrasse
Außerdem waren wir auf der Käsestraße Schleswig- Holsteins unterwegs: Hier kann man nicht nur Gouda, Tilsiter und Co. verkosten und kaufen, sondern auch verschiedenen Käsereien einen Besuch abstatten.

 

 

Alle einzelnen Artikel des NOOZ Magazins findet ihr hier. Das gesamte Magazin könnt ihr hier lesen.

Viel Spaß beim Schmöckern und Kochen wünscht euch

Antonia

Blinis mit Eiersalat

Rund um Ostern dreht sich alles ums Ei! Denn kaum ein Lebensmittel ist so vielseitig wie dieser runde Geselle: Man kann ihn pochieren, kochen, mit ihm backen und vieles mehr. Und dass es nicht immer das klassische Rührei sein muss, zeigen diese drei ausgefallenen Rezepte: Blinis mit Eiersalat, Eier alla Saltimbocca und Eier mit Tomaten im Förmchen.

Blinis

Zutaten für 4 Portionen

Für die Blinis
60 g Weizenmehl
65 g Buchweizenmehl
½ TL Salz
½ TL Zucker
1 TL edelsüßes Paprikapulver
½ TL Trockenhefe
200 ml Milch
1 Ei
schwarzer Pfeffer
Öl zum Braten

Für den Salat
250 g Rote Bete (vorgegart, vakuumverpackt)
3 EL Zitronensaft
Salz
Pfeffer
4 Eier
100 g Cornichons (aus dem Glas)
1 Bund Dill
150 g Frischkäse (16 % Fett i. Tr.)
50 g Magerquark
1-2 TL Dijon-Senf
30 g Meerrettich (aus dem Glas)

1. Weizen- und Buchweizenmehl in eine Schüssel sieben. Mit Salz, Zucker, Paprikapulver und Trockenhefe mischen. Milch erwärmen. Ei trennen und Eigelb zur Mehlmischung geben. Das Eiweiß kalt stellen. Die lauwarme Milch nach und nach unter das Mehl rühren, bis der Teig glatt ist. Den Teig zugedeckt ca. 1 Std. gehen lassen.
2. Inzwischen Rote Bete abtropfen lassen, trocken tupfen und sehr klein würfeln. Mit 2 EL Zitronensaft vermischen, salzen und pfeffern und ziehen lassen.
3. Eier in ca. 7 Min. hart kochen, abkühlen lassen, pellen und klein würfeln. Cornichons abtropfen lassen und fein hacken. Dill waschen und trocken schütteln, die Hälfte der kleinen Spitzen abzupfen und beiseitelegen, den Rest fein hacken.
4. Frischkäse, Quark, Senf und Meerrettich glatt verrühren, salzen und pfeffern. Gehackten Dill unterheben. Rote Bete, gehackte Eier und Cornichons mischen, Meerrettichcreme unterheben. Salat mit 1 EL Zitronensaft würzen und kalt stellen.
5. Ofen auf 100 °C vorheizen. Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben. Wenig Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Den Teig mit einem Esslöffel in kleinen Portionen hineinsetzen und flach streichen, sodass runde Blinis (ca. 5 cm Ø) entstehen. Blinis bei mittlerer Hitze 1-1 ½ Min. backen, bis sich an der Oberfläche Blasen bilden. Die Blinis wenden und auf der anderen Seite in 45-60 Sek. fertig backen. Die Blinis herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und im Ofen warm halten.
6. Die Blinis auf eine vorgewärmte Platte legen, jeweils etwas Salat darauf löffeln und mit Dillspitzen garnieren. Die Blinis sofort servieren.

1 Ei 50-Rezepte

Ei DER DAUS, das schmeckt!

EIEI DER DAUS, das schmeckt!EIEI

Jeden Tag ein Ei – und sonntags auch mal zwei – muss ja gar nicht sein. Trotzdem: Ohne Eier wäre die Welt eine andere. Dafür sollten wir gelegentlich auch an das Huhn denken. Und unser Eierwissen kurz vor Ostern noch mal aufpolieren.

F-ei-ne TraditionEi_einzeln
Ostern ohne Eier ist wie Weihnachten ohne Geschenke. Dahinter steckt Geschichte: Seit der Antike gilt das Ei als Symbol für Wachstum und Fruchtbarkeit. Durch das Verschenken soll die verborgene Lebenskraft auf den Beschenkten übergehen.

Gesucht: Ü-Eier
Überraschungseier sind auf der ganzen Welt Kult – nur in den USA versteht man in Sachen Ü und Ei keinen Spaß. Grund ist die Angst, dass Kinder das Spielzeug im Inneren verschlucken könnten. Vorsicht bei der Einreise: Auch der Import ist strafbar.

Die Frage aller Fragen
Wir beantworten an dieser Stelle nebenbei eine der bedeutendsten Fragen überhaupt: Wer war zuerst da, Huhn oder Ei? Die Antwort lautet: Das Ei. Eier mit einer Schale aus Kalk gab es schon lange bevor das erste Huhn gackernd über den Planeten stolzierte.

Braun oder weiß?
Die Genetik des Huhns entscheidet über die Farbe des Eis. Nur Hühnerrassen mit weißen Ohrscheiben können auch ein weißes Ei legen. Hühner mit roten Ohrscheiben dagegen legen nur braune. Gut zu wissen: Geschmacklich ist die Farbe einerlei.

Cholesterin-Schock
Lange waren Eier als Cholesterin-Bomben verpönt. Mittlerweile weiß man: Gesunde Menschen können ruhig mehrere Eier pro Woche essen, Cholesterin in Lebensmitteln wirkt sich kaum auf die Blutwerte aus.

Frischetest
Dieser alte Hausfrauen-Trick funktioniert immer: Ein ungekochtes Ei kommt in ein Wasserglas. Geht es komplett unter, ist es sehr frisch. Steht das Ei senkrecht, ist es zwei bis drei Wochen alt. Schwimmt es komplett an der Oberfläche heißt es: ab in den Müll.

Ei_einzeln2Mythos am Morgen
Der Klassiker: Eier kochen und abschrecken, damit sie sich leichter pellen lassen. Der Grund für dieses Ritual ist jedoch ein waschechter Mythos. Tatsächlich entscheidet das Alter des Eis über sein Verhältnis zur Schale. Hier gilt: je frischer, desto schwerer lässt es sich pellen.

1000-jähriges Ei
Nach einem uralten Rezept werden in China rohe Enteneier für drei Monate in einem Brei aus Piniennadeln, Wasser, Kalk, Asche, Sägespänen und Gewürzen eingelegt. Ergebnis: Die Eier werden grün, sind monatelang haltbar und werden als Snack gereicht.

 

Verstecktes Käfigei
Die Käfighaltung, in der Hühner ohne Auslauf in kleinen Drahtkäfigen gehalten werden, ist in Deutschland zum Glück seit 2009 verboten. Doch Vorsicht: Käfigeier aus dem Ausland verstecken sich noch immer in Produkten wie Eiernudeln, Keksen oder Mayonnaise.

Eifreie Zone
Physik pur: Um Eiweiß gerinnen zu lassen, muss die Wassertemperatur mindestens 84,5 Grad Celsius betragen. Auf dem Gipfel des Mount Everest ist dank dünner Luft jedoch bei rund 70 Grad Schluss. Mit anderen Worten: Gekochte Eier fallen aus.Ei

Rezept: Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

Erbspüree-mit-Knusperzwiebeln

Quelle: „Deutschland vegetarisch“ von Stevan Paul und
Katharina Seiser

Erbspüree mit Ei und Knusperzwiebeln

Zutaten für das Erbspüree:
500g Kartoffeln
1 Zwiebel
800ml Gemüsebrühe
400g Erbsen
40g Butter
Salz

Zutaten für die Knusperzwiebeln & Ei:
4-8 Eier (M)

Salz
2 Kleine Zwiebeln
2 EL Mehl (Type 405)
1 Ei (M) (Panade)
1 EL Milch
80g Semmelbrösel
250ml Öl zum Frittieren

Für das Püree:
1.
Kartoffeln schälen, grob würfeln. Zwiebel schälen und würfeln. Zusammen in einem Topf mit der Brühe 20 Min. offen kochen. Erbsen zugeben und weitere 5 Min. offen kochen. Kartoffeln und Erbsen abgießen, die Kochbrühe auffangen.

2. Kartoffeln und Erbsen mit der Butter zurück in den Topf geben und mit einem Kartoffelstampfer oder stabilen Schneebesen zu stückigem Stampf zerdrücken. Etwas Kochbrühe esslöffelweise unterrühren, bis die gewünschte Cremigkeit und Konsistenz erreicht ist. Mit Salz würzen. Zugedeckt warm stellen.

Für die Knusperzwiebeln & Eier
1.
Eier anpieken und in kochendem Salzwasser 5 Min. kochen. Unter kaltem Wasser abschrecken, vorsichtig pellen. Zwiebeln in feine Ringe schneiden, erst in Mehl, dann im verquirlten Ei mit Milch wenden, dann in Bröseln wälzen.

2. Öl in einem kleinen Topf mit hohem Rand auf ca. 170 ° C erhitzen. Zwiebelringe portionsweise in heißem Fett schwimmend in ca. 1 Min. goldbraun ausbacken. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Salz würzen.

3. Eier mit Knusperzwiebeln auf dem Erbspüree anrichten und sofort servieren. Diese Variante mit Erbspüree schmeckt auch zu gebratenen Spiegeleiern.

Tipp:
Das Rezept schmeckt mit erntefrisch eingefrorenen Erbsen sehr gut, während der Saison (Juni bis August) lohnt es sich aber, frische Erbsen aus den Schoten zu palen. Aus 1,2 kg Erbsenschoten gewinnt man ungefähr 400 g Erbsen.

Vegetarisches-RezeptbuchDieses und weitere klassische deutsche Rezepte vegetarisch interpretiert
gibt es im neuen Kochbuch von Stevan Paul und
Katharina Seiser: „Deutschland vegetarisch“
UVP € 34,90 (ISBN: 978-3-85033-739-7)