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Dinkel-Brötli mit Paranüssen und Käse-Dip

rezepte-dinkel-broetliZubereitungszeit: 25 Min.+ 1 Std. 15 Min. zum Gehen
Backzeit: 30 Min.

Für 4 Personen

Zutaten
Für die Brötli

20g Paranüsse
150g Dinkelmehl (Type 1050)
50g Dinkelvollkornmehl
2 EL zarte Haferflocken
Salz
1 Pck. Trockenhefe
1 TL flüssiger Hefe
20g Sultaninen

Für den Käse-Dip
50g mittelalter Gouda
¼ Bund Schnittlauch
150g Doppelrahm-Frischkäse
Salz
frisch gemahlener Schwarzer Pfeffer

Außerdem
4 Sturzgläser (à 290ml)
Fett und Semmelbrösel für die Gläser

Zubereitung
1. Für die Brötli die Paranüssefein hacken. Dinkelmehle, Haferflocken, ½ TL Salz und Trockenhefe in einer Rührschüssel mischen. Den Honig und 120 ml lauwarmes Wasser zufügen und
alles mit den Knethaken des Handrührgeräts 3-4 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten. Paranüsse und Sultaninen gleichmäßig unter den Teig kneten. Den Teig mit etwas Mehl bestäuben
und zugedeckt an einem warmen Ort 1 Std. gehen lassen.

2. Die Sturzgläser buttern und mit Semmelbröseln ausstreuen. Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen. Jede Portion
zu einer Kugel formen und in die vorbereiteten Gläser legen. Mit etwas Mehl bestäuben und weitere 15 Min. gehen lassen. Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

3. Die Brötli im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene 25-30 Min. backen. Danach abkühlen lassen, dann aus den Gläsern stürzen.

4. Für den Dip den Gouda fein reiben. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in Röllchen schneiden. Saure Sahne und Frischkäse miteinander verrühren, dann den Gouda und den
Schnittlauch unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Volle Körnerkraft voraus

Volle Körnerkraft voraus

Schon der Name klingt gesund: Ballaststoffe machen satt, schlank und Fit. Doch wo genau befinden sich eigentlich besonders viele der kleinen Bauchschmeichler? Und was genau ist so wertvoll an Ihnen? Lest selbst…

1. Gutes Grün
Zunächst einmal spaltet sich das Ballaststofflager in wasserlösliche- und unlösliche Varianten. Erstere stecken vor allem in Getreide oder Hülsenfrüchten – sie quellen unter Flüssigkeitszufuhr auf und machen so doppelt satt. Unlösliche Ballaststoffe hingegen schlummern in Obst und Gemüse. Sie bringen die Verdauung in Schwung und sorgen so für einen ganzheitlich gesunden Organismus.

Körnerkraft

2. Wieso Ballast?
Bei näherer Betrachtung stellt sich die Frage, was die Fitmacher überhaupt mit Ballast zu tun haben, schließlich wird ihnen ja eine gewichtsreduzierende Wirkung nachgesagt. Der Name „Ballaststoffe“ stammt von früher, als man noch angenommen hat, dass die unverdaulichen Nahrungsbestandteile den Körper eher belasten und die Aufnahme von Vitaminen & Co. erschweren. Dieser unschöne Mythos ist heutzutage allerdings vollständig widerlegt.

3. Schlank schlemmen
Vor allem wasserlösliche Ballaststoffe wirken wie kleine Schwämme: Sie ziehen Wasser und quellen auf – so stellt sich viel früher ein Sättigungsgefühl ein. Ganz nebenbei wirken die kleinen Helferlein ausgleichend auf den Blutzuckerspiegel und vermeiden so Heißhungerattacken. Übrigens: Ballaststoffreiche Lebensmittel haben ohnehin weniger Kalorien als ihre ballaststoffarmen Kollegen …

4. Wasser muss sein
Leinsamen zum Frühstück, Walnüsse als Snack zwischendurch und zum Mittag eine große Portion Natur-Reis mit Gemüse: Gesünder geht’s kaum! Die Umstellung zur ballaststoffreichen Ernährung sollte allerdings langsam erfolgen, sonst besteht die Gefahr, dass der Bauch überlastet ist und uns das mit fiesen Krämpfen heimzahlt. Vor allem ist jedoch eine ausreichende Wasserzufuhr wichtig, damit die Ballaststoffe genügend Quellmaterial vorfinden.

5. Vollkorn-Freuden
Insbesondere in Vollkornprodukten verstecken sich reichlich Ballaststoffe. Die gute Nachricht für alle Körnermuffel: Auf das Mehl kommt es an! Hauptsache, die Körner wurden mit Schale & Co. fein gemahlen und nicht geschält, wie es beim klassischen Weißmehl der Fall ist. Kleiner Tipp: Wer schon zum Frühstück eine große Schale mit Weizenkleie, Trockenfrüchten und Nüssen verdrückt, schafft die ideale Voraussetzung für einen gesunden Start in den Tag.

6. Wer suchet, der findet
Wir alle sollten täglich etwa 30 Gramm pure Ballaststoffe mit der Nahrung zu uns nehmen, doch kaum einer von uns erreicht dieses Ziel … Deshalb: Schon im Vorfeld über den Ballaststoffgehalt verschiedener Lebensmittel informieren und diese geschickt in den Speiseplan einbauen. Beispielsweise Rohkostsalat, Hülsen- oder Trockenfrüchte, Vollkornreis oder Äpfel sind da eine gute Wahl.

7. Kleine Gesundmacher
Lebensmittel mit einem hohen Ballaststoffgehalt sind wahre Superhelden, wenn es um unsere Gesundheit geht. Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung kann nicht nur den Cholesterinspiegel nachhaltig senken, sie beugt außerdem der Erkrankung an Diabetes Typ 2, Arteriosklerose und sogar Darmkrebs vor. Da greifen wir doch doppelt gern zu Müsli & Co.

8. Bauchschmeicheleien
Ballaststoffe sind im Grunde nichts anderes als Skelettgerüste von Körnern und anderen grobfaserigen Lebensmitteln. Ihre aufquellenden Eigenschaften binden im Darm Wasser und sorgen so ganz natürlich für eine gesunde Verdauung. Je länger der verwertete Nahrungsbrei nämlich im Körper verweilt, desto belastender für den ganzen Organismus.

9. Noch ein Käffchen?
Wer hätte das gedacht? Sogar in unserem geliebten Guten-Morgen- Kaffee befindet sich eine beträchtliche Anzahl an gesunden Ballaststoffen. Doch leider ist der klassische Filterkaffee von dieser Tatsache ausgenommen. Viel besser: kräftiger Espresso oder – welch Überraschung – herkömmlicher Instant-Kaffee! Dann mal „hoch die Tassen“.

10. Ballaststoffheld Hafer
Längst wurde er von trendigerem Getreide (wie etwa Dinkel oder Roggen) verdrängt, dabei sollte man den guten, alten Hafer keineswegs unterschätzen. Vor allem Haferkleie kann sich damit rühmen, mit stolzen 85 % Ballaststoffen ausgestattet zu sein, dazu kommen dann noch jede Menge Vitamine, Eiweiß und Mineralstoffe. „Von gestern“? Von wegen!