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Chili-Crêpe-Pralinen

Beim Kochen gehören Habenero und Jalapeño für euch dazu wie Salz und Pfeffer? Dann ist dieses scharfe Chili-Crêpe-Pralinen Rezept genau das Richtige für euch, denn es  Chili-Fans ganz neue Geschmackserlebnisse …

chili-pralinen

Chili-Crêpe-Pralinen

Zutaten für 4 Personen

Für die Crêpes
250 ml Milch
100 g Weizenmehl Typ 405
2 Eier
1 Tl rosenscharfes Paprikapulver
½ Tl Chipotlepulver
25 g Butter
1 Prise Salz
Etwas neutrales Öl

Für den Frischkäse
1-2 mittelscharfe Chilischoten, z.B. kleine Rote
Peperoncini
½ Tl edelsüsses Paprikapulver
150 g Frischkäse
Abrieb und Saft von ½ unbehandelten Zitrone
1 El Olivenöl
1-2 El Milch
Salz und Pfeffer

ausserdem
4 Paprikaschoten
2 Knoblauchzehen
4 Zweige Rosmarin, gehackt
4 El Olivenöl
Blech mit Backpapier
Alufolie

Zubereitung

1. Milch, Mehl, Eier, Paprikaund Chipotlepulver zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Die Butter bei kleiner Hitze schmelzen, mit der Prise Salz in den Teig einarbeiten und diesen für 15 Min. ruhen lassen. Eine beschichtete Pfanne mit Öl auspinseln und die Crêpes bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten hellbraun ausbacken.
2. Für den Frischkäse die Chilis halbieren, entkernen und sehr fein hacken. Mit dem Paprikapulver, etwas Zitronenabrieb und -saft sowie Olivenöl zum Frischkäse geben. Zum Schluss mit der Milch cremig rühren, pfeffern und salzen.
3. Den Backofengrill auf 220- 240 °C vorheizen. Die Paprikas vierteln, entkernen und mit der Hautseite nach oben auf ein Blech legen. Den Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden und mit dem Rosmarin auf die Paprikaviertel geben. Mit Olivenöl beträufeln und für 10-15 Min. grillen, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft. Mit Alufolie abdecken und etwas abkühlen lassen, dann häuten.
4. Die Crêpes einzeln auf einer Frischhaltefolie auslegen, mit Frischkäse bestreichen und zur Hälfte mit Paprika belegen.
5. Von der Paprikaseite her eng aufrollen, in Alufolie wickeln und etwa 1 Std. kühlen. Vor dem Servieren auspacken und quer in mundgerechte Stücke schneiden.

 

Its-getting-spicyNoch mehr scharfe Rezepte findet ihr im Buch „Red Hot Chili Kitchen“ von Anton Enns und Nadja Buchczik. Frische und getrocknete Chilis spielen hier die Hauptrolle! Neben Kultgerichten aus der mexikanischen Küche enthält das Buch auch spannende Crossover-Rezepte, in denen internationale Klassiker und exotische Schärfe zusammentreffen.

BLV Buchverlag, € 15,00 (ISBN: 978-3835416574)

 

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Chili-Küchlein – jetzt wirds scharf!

Wer liebt sie nicht, die scharfen indischen Currys, knusprige Naans oder feine Gemüsegerichte. Heute geht es aber nicht ins indische Restaurant, sondern es wird selbst der Kochlöffel geschwungen – nämlich beim Erbsencurry, Chili-Küchlein und Kadhai Paneer.

ChilikuechleinChili-Küchlein

Zutaten für 4 Portionen

250 G gelbe Spalterbsen
2 Knoblauchzehen
4 Frühlingszehen
½ Bund Koriandergrün
½ TL Salz
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
2 Prisen Chilipulver
Öl zum Frittieren

Zubereitung

1. Die Erbsen 8 Std. in reichlich Wasser einweichen. Abgießen und sehr gut abtropfen lassen.
2. Den Knoblauch schälen und zerdrücken. Die Frühlingszwiebeln putzen und hacken. Das Koriandergrün waschen und
hacken.
3. Die Erbsen mit dem Salz in der Küchenmaschine zerkleinern. Zwiebeln, Gewürze und Knoblauch hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
4. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen. Im heißen Öl portionsweise frittieren, dabei ständig mit einem Schaumlöffel rühren. Heiß servieren.

Bollyfood
Das Kochbuch „Bollyfood“ von Jean-François Mallet nimmt den Leser
mit auf eine Reise durch die indischen Viertel in London, Paris oder Mumbai und zeigt die bunte Vielfalt der jeweils lokal gefärbten indischen Küche. In über 100 Rezepten finden Liebhaber der indischen Küche eine große Auswahl an Gerichten, die von vegetarischen Köstlichkeiten wie Gemüseachars über Chicken Tandoori bis hin zu geeistem Mango-Lassi reichen.

GU, € 39,90 (ISBN: 978-3-8338-5682-2)

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Gewürz Grundlagen

Kochen ohne Gewürze? Wäre eine ziemlich traurige und fade Angelegenheit … Denn sie sind es, die eine Speise erst aromatisch und besonders machen. Höchste Zeit also, sich etwas näher mit ihrer Zubereitung zu beschäftigen! 

Safran_webKostspielig

Safran gehört mit zu den edelsten und teuersten Gewürzen. Deshalb sollte man besonders sorgsam mit ihm umgehen und ihn vor allem nie zu lange mitkochen. Denn Hitze schadet dem zarten Aroma. Safran sollte außerdem nicht als Pulver, sondern immer in ganzen Fäden gekauft werden. Nur so kann man nämlich sichergehen, dass es sich auch wirklich um die Fäden des Safrankrokus handelt und nicht um Ersatzstoffe wie Kurkuma oder Saflor.

Moerser_webWichtiger Helfer

Fast alle Gewürze sollten nach Möglichkeit frisch gemahlen werden – zum Beispiel in einer Gewürzmühle. Denn so werden die ätherischen Öle erst unmittelbar vor der Verwendung freigesetzt, und die Aromen kommen viel besser zur Geltung. Das Zermahlen von Gewürzen im Mörser ist sogar noch praktischer, da man diesen im Gegensatz zur Gewürzmühle schnell und unproblematisch reinigen kann.

MitkochenLorbeer_web

Während man viele Gewürze erst zum Ende der Koch- und Garzeit hinzugeben sollte, gibt es auch würzige Gesellen, die länger erhitzt werden dürfen. Hierzu zählen beispielsweise Kümmel, Nelken, Zimt und Lorbeer, da sie ihr Aroma vergleichsweise langsam abgeben. Aus diesem Grund eignen sich diese Gewürze auch besonders gut für Eintöpfe und Schmorgerichte.

Süße Veredler

Gewürze sind nur etwas für herzhafte Speisen? Auf keinen Fall: Ingwer, Nelken, Safran, Sternanis und Zimt eignen sich wunderbar, um Süßspeisen und Gebäck zu verfeinern. Und natürlich dürfen auch Vanille und Zimt in der Küche nicht fehlen – vor allem wenn es um Obstsalat, Milchreis und andere Leckereien geht.

ScharfmacherChili_web

Wenn es darum geht, einem Gericht die nötige Schärfe zu geben, geht kein Weg an Chilis vorbei. Zunächst einmal gilt, dass rote Chilis schärfer sind als grüne. Zudem ist die getrocknete Variante schärfer als frische Chilis. Ebenfalls gut zu wissen: Die Scharfstoffe befinden sich außer im Fruchtfleisch vor allem in den Samen, im Samengehäuse und in den hellen Scheidewänden. Entfernt man diese Bestandteile, kann man die Schärfe reduzieren.

Curry_webWürziger Zusammenschluss

Wer denkt, dass es sich bei Curry nur um ein Gewürz handelt, der irrt gewaltig: Currypulver enthält nämlich ungefähr 13 verschiedene Komponenten, die je nach Gewürzmischung wiederum variieren können. In fast jedem Currypulver ist allerdings Kurkuma enthalten, denn hierdurch bekommt das Pulver seine charakteristische Farbe. Koriander, Kreuzkümmel und schwarzer Pfeffer kommen außerdem in den meisten Mischungen vor. Zu den Gewürzen, die je nach Mischung variieren, gehören beispielsweise Ingwerpulver, Muskatnuss und Paprikapulver.

Rezept: Chili-Spaghetti mit Thunfisch

Fertiges Gericht serviert auf einem TellerChili-Spaghetti mit Thunfisch
Zutaten für 4 Personen

  • 300g Spaghetti
  • 2 EL Sesamöl
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 (à 160 g) John West Thunfischfilets in Sonnenblumenöl
  • 8 EL Süsse Chili-Sauce
  • Salz, Pfeffer

1. Die Spaghetti nach Packungsanleitung kochen, bis sie al dente sind. Abtropfen lassen und wieder in den Topf geben. Sesamöl daran geben und die Spaghetti warm halten.

2. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, den Knoblauch abziehen, fein hacken.

3. Beides in eine Pfanne mit heißem Sonnenblumenöl geben. Bei mittlerer Hitze 2–3 Min. andünsten.

4. Den Thunfisch abtropfen lassen und in nicht zu kleine Stücke zerpflücken. Zusammen mit der Chili-Sauce in die Pfanne geben, bei schwacher Hitze vorsichtig ein paar Minuten verrühren.

5. Anschließend zu den Spaghetti geben, unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Eine Packung Thunfisch John-West

Tipps:

Vor dem Servieren mit frisch geriebenem Parmesan verfeinern. Zum Andünsten der Zutaten kann auch das Sonnenblumenöl aus der Thunfischdose verwendet werden.