Schlagwort: Bio-Produkte

Biofach 2016 – Biofreuden für Biofans

Nachdem wir euch letztens die ISM – die größte Fachmesse für Süßwaren – vorgestellt haben, geht es heute munter mit der Biofach 2016 weiter. Die Biofach ist die Weltmesse für Bio-Lebensmittel, zu der alle Bio-Fans aus der Branche jährlich herzlich eingeladen sind, um die neusten Bio-Trends kennenzulernen, zu verkosten und sich mit anderen Bio-Freunden und Bio-Experten auszutauschen. Natürlich durften auch wir uns die Biofach in Nürnberg nicht entgehen lassen. Schließlich gibt es in unserem bunten Box-Sortiment seit letztem Jahr eine Box mit Bio-Produkten. Unsere Genuss Box sorgt seit Juli 2016 mit hochwertigen Bio- und Premiumprodukten zum Schlemmen und Genießen alle 2 Wochen für genussvolle Überraschungen und ein kulinarisches Gaumenkitzeln 😉

Auf der diesjährigen Biofach haben wir ein paar Impressionen gesammelt, damit wir euch die kommenden Genuss Boxen so richtig schön voll packen können – mit den leckersten Neuheiten aus dem Bioregal.
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Kekse, Käse und Wein – alles kann man auf der Biofach selbst probieren. Ganz egal, was das Herz begehrt, alles Mögliche gibt es dort in leckerer Bio-Qualität: von Chips über Limonaden und Burger bis hin zu Pizza, Pasta und Pommes. Um für die Messe zugelassen zu werden, müssen Hersteller strenge Kriterien erfüllen, die auf internationalen Bio-Zertifikaten und Kontrollvorschriften basieren. So kann jeder sicher sein, dass das facettenreiche Bio-Angebot im Einklang mit weltweiten Öko-Richtlinen steht.

biofach-trafobiofach-erdbärNeben bekannten Marken wie Allos, Trafo und Sesamstrasse oder unseren frechen Freunden von Erdbär, gab es auch neue Stars und Sternen aus der Bio-Branche zu entdecken. Das Startup WYLD hat es sich zum Beispiel zur Aufgabe gemacht, funktionale Bio-Produkte aus hochwertigen Zutaten zu entwickeln, die nicht nur besonders gut schmecken und gut tun, sondern auch noch sehr stylisch aussehen.

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Die Biofach ist leider eine Fachmesse und somit nur für Besucher zugängig, die weitestgehend in dieser Branche arbeiten. Wir aber haben jetzt jedenfalls noch mehr Lust auf Bio bekommen und freuen uns schön auf die nächste Genuss Box – die kommt übrigens schon Anfang März 😉

Bio-Feinkost aus Leidenschaft

Was ist das Besondere an Byodo? Und woher stammt eigentlich der Name? Brandnooz Gründer Daniele Fontaniello hat bei Andrea Sonnberger, Geschäftsführerin von Byodo, nachgefragt …

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Byodo_Portrait1Ihr Unternehmen in einem Satz
Byodo steht für Bio-Feinkost vom Feinsten – eine Preminum-Qualität, die man schmeckt, riecht, auf dem Gaumen fühlt und genießt.

Woher kommt eigentlich der Name Byodo?
Unser Firmenname kommt aus dem Japanischen und bedeutet frei übersetzt „der gemeinsame Weg“. Vor der Firmengründung 1985 war mein Partner Michael Moßbacher auf der Suche nach einer Beschäftigung, bei der sich partnerschaftliches Miteinander, nachhaltiges Handeln und die Gemeinschaft verbinden lassen. Mit viel Hingabe und Arbeit entstand so das Unternehmen Byodo. Als einer der Ersten in Europa fertigten wir frischen, biologischen Tofu und Tempeh.

Was gehört zum Sortiment von Byodo? Und gibt es einen Verkaufsschlager?
Zwischen den ersten Sojaerzeugnissen und der Produktvielfalt heute liegen viele Schritte. Byodo bietet mittlerweile eine Vielzahl an leckeren Feinkost-Artikeln an, wie die Byodo Premiumöle, ausgewählte Essige, feine italienische Pasta-Spezialitäten oder würzige Feinkostprodukte wie Senf oder Mayonnaisen. Noch recht neu im Sortiment haben wir doppelfruchtiges Tomatenmark und die veganen Byodo Dressings. Aus dieser großen Vielfalt einen Verkaufsschlager herauszupicken fällt zu schwer!

Byodo_ProdukteWas ist das Besondere an den Produkten von Byodo?
Wir gehen immer nach dem Motto „Nur das Beste für unsere Kunden“ vor. Entsprechend lassen wir uns viel Zeit bei der Entwicklung von Produkten und der Auswahl unserer Lieferanten und Partnerschaften. Unsere wichtigste Selbstverpflichtung ist, dass unsere Kunden bei Byodo Produkte aus 100 Prozent Bio-Zutaten erhalten – Bio pur! Die EU-Ökoverordnung schreibt nur 95 Prozent Bio-Zutaten in Bio-Produkten vor. Zudem arbeiten wir eng mit dem Anbauverband Bioland zusammen und möchten auch die noch strengeren Richtlinien für die Kinder- und Säuglingsernährung erfüllen.

Ihr Unternehmen hat dieses Jahr 30-jähriges Firmenjubiläum. Wie wird diese Zahl gefeiert?
Wir haben schon ausgiebig mit unserem Team gefeiert! Unsere Mitarbeiter sind das Herz der Firma. Ein Großteil des Teams arbeitet schon seit vielen Jahren mit Leidenschaft für Byodo, und auch die Liebe für Genuss und gutes Essen verbindet uns. Natürlich haben wir uns aber auch mit einer Vielzahl an Aktionen, Produktsondergrößen und Gewinnspielen bei unseren Kunden für 30 Jahre Treue bedankt und tun das noch.

Byodo hat verschiedene soziale und Umweltschutzprojekte gegründet. Um was geht es da genau?
Mein Partner Michael Moßbacher und ich sind uns unserer sozialen und gesellschaftspolitischen Verantwortung bewusst – und leben diese mit Selbstverständlichkeit. So radelten Byodo Mitarbeiter in 2014 das ganze Jahr über für einen guten Zweck. Wir sind Initiator und Hauptsponsor der Bio-Brotbox-Aktion für drei Landkreise. Zudem unterstützen wir die Mühldorfer Tafel seit vielen Jahren. Seit 2011 setzt sich ein engagiertes Team für die Bio-Imkerei ein – mit eigenen Völkern auf dem Firmengelände. Wir verfolgen mit unserem Unternehmen auch das Ziel, unsere Ideen und Wertvorstellungen in die Welt zu tragen.

Was für Gerichte lassen sich mit den Produkten von Byodo zaubern?
So vielfältig wie unser Sortiment sind auch die Möglichkeiten, mit unseren Produkten köstliche Gerichte zu zaubern. Ob Vorspeisen, Gerichte mit Fisch, Fleisch oder Gemüse oder Nachspeisen – den Gaumenfreuden sind keine Grenzen gesetzt. Wir arbeiten seit Jahren mit renommierten Köchen zusammen, so mit Bio-Spitzenkoch Konrad Geiger und Sternekoch Alexander Huber. Für unsere Kunden haben die beiden eine ganze Reihe an leckeren Rezepten zusammengestellt, die auf unserer Website www.byodo.de zu finden sind – zum Beispiel Olivenöl-Samtsuppe oder Ananas-Polentakuchen.

Bio boomt

Bio-Produkte liegen voll im Trend! Das Besondere: Man kann sie mittlerweile nicht nur in Biomärkten kaufen, sondern auch das Sortiment im Supermarkt wird immer größer. Wir haben uns auf die Spuren des Bio-Trends begeben.

Bio

Blickt man in die Einkaufswagen seiner Mitmenschen, so entdeckt man dort immer häufiger Produkte aus ökologischem Anbau. Vor allem bei jungen Menschen liegt Bio im Trend: Fast jeder Vierte der unter 30-Jährigen kauft häufig Öko-Produkte ein, so die Ergebnisse einer Studie des Bundesverbraucherministeriums. Nachhaltigkeit, artgerechte Tierhaltung und die Ablehnung von chemischem Pflanzenschutz und Agro-Gentechnik gehören zu den häufigsten Gründen für den Kauf von Bio-Produkten.

Bio im Supermarkt
Es gibt aber noch einen weiteren Trend in der Bio-Branche: Während man früher in einen Biomarkt oder auf einen Wochenmarkt gehen musste, um ökologische Produkte zu kaufen, so haben diese heute Einzug in normale Supermärkte und die Discounter gehalten. Denn ob Penny, Aldi, Kaiser’s oder Rewe: Überall findet man mittlerweile Bio-Lebensmittel. Bei Supermärkten wie Kaiser’s erstreckt sich das Angebot an Bio-Produkten heute sogar über mehrere Regale. Ob Eier, Kartoffeln, Obst, Gemüse oder Milch: Alles findet man hier in Bio-Qualität. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum Bio-Produkte am häufigsten in Supermärkten erworben werden: 80 % der Befragten kaufen hier Öko-Produkte. Der Discounter kam bei der Befragung auf Platz zwei mit 64 %, und 40 % gaben an, ihre Produkte aus ökologischem Anbau im Biomarkt zu kaufen. Viele Supermärkte und Discounter setzen zudem auf eine eigene Bio-Marke. Bei Lidl ist dies beispielsweise die Marke Biotrend, und Netto hat hierfür die Eigenmarke BioBio ins Leben gerufen.

Bio-1Vegan & Bio
Der Einkauf und der Konsum von Bio-Produkten gehen oft mit einer bewussten und gesunden Ernährung einher. So ernähren sich Konsumenten von Bio-Produkten häufig vegetarisch oder vegan, wobei man hier eingrenzen muss, dass nicht jedes vegetarische oder vegane Lebensmittel automatisch auch Bio-Qualität aufweist. Vegane Bio-Pasta gibt es zum Beispiel von der Marke Slendier. Die verschiedenen vorgekochten Nudelsorten aus dem asiatischen Wurzelgemüse Konjak sind rein pflanzlich und gleichzeitig biologisch. Auch beim Bio-Hersteller Rapunzel ist man richtig beraten, wenn man auf der Suche nach veganen Bio-Produkten ist. Hier findet man Pestos, Brotaufstriche oder Nuss-Nougat-Creme – alles ohne tierische Produkte.

Aufs Siegel kommt es an
Wer übrigens zweifelt, ob die Bio-Produkte im normalen Supermarkt beziehungsweise im Discounter auch wirklich Bio sind, für den ist das staatliche Bio-Siegel ein gutes Indiz. Ist dieses vorhanden, handelt es sich um ein Bio-Produkt, dass die Mindestbedingungen der EG-Verordnung für ökologischen Landbau erfüllt – egal ob es aus dem Discounter stammt oder nicht. Allerdings sind die Bio-Produkte in Supermärkten und im Discounter oft nicht regional. Wer also die regionale Landwirtschaft unterstützen will, der muss seine Einkäufe weiterhin in Biomärkten und Reformhäusern erledigen. Hier findet man zudem Bio-Produkte, die zusätzlich noch das Siegel von Verbänden wie Demeter oder Naturland tragen. Diese gehen noch weiter als die staatlichen Mindestbedingungen und erfüllen zum Beispiel strengere Richtlinien bezüglich der Tierhaltung oder des Einsatzes von Zusatzstoffen.