Schlagwort: Bärlauch

Bärlauchsuppe mit kleinem Hähnchenspieß

Der Frühling naht. Dies kann man auch im Blogger-Universum erkennen: Gerichte mit saisonalen Zutaten wie Bärlauch, Spargel oder Erdbeeren sowie Osterrezepte machen Appetit auf diese tolle Jahreszeit – Frühling, wir kommen!

Baerlauchsuppe

Bärlauchsuppe mit kleinem Hähnchenspieß

Zutaten für 4 Portionen

200 G Bärlauch
500 G mehligkochende Kartoffeln
2 Schalotten
Olivenöl
1 TL Gemüsebrühpulver
400 G Hähnchenbrustfilet für die Brühe
50 G Sahne
Fleur de Sel
¼ TL Piment D’Espelette
200 G Hähnchenbrustfilet
1 TL Triguisar-Gewürzmischung alternativ Curry- und Paprikapulver
Holzspieße zum Servieren

Zubereitung

1. Den Bärlauch waschen und trocken tupfen oder in der Salatschleuder kurz trocknen. Kartoffeln und Schalotten schälen und klein würfeln, dann in 3 EL Olivenöl etwa 3-4 Min. lang leicht anbraten.
2. Mit 1 l Wasser ablöschen und das Gemüsebrühpulver einrühren. Das Hähnchenbrustfilet ca. 20 Min. darin kochen, anschließend entfernen. Es kann beispielsweise klein gezupft in einem Salat verwendet werden.
3. Den Bärlauch klein schneiden und im Mixer noch etwas mehr zerkleinern, dann in die Brühe geben und 1-2 Min. auf kleinster Flamme köcheln lassen. Wer einen Elektroherd hat, kann dafür
einfach die Restwärme nutzen. Der Bärlauch sollte nur erwärmt werden und nicht kochen, damit er seine Farbe behält. Die Sahne zugeben und mit etwas Salz und Piment d’Espelette abschmecken. Die Suppe kurz mit dem Stabmixer pürieren.
4. Für die Hähnchenspieße das Brustfilet in dünne Streifen schneiden, auf Holzspieße stecken und mit Triguisar würzen. Kurz mit etwas Öl in der Pfanne braten und die Hähnchenspieße zur Bärlauchsuppe servieren.

Rezept von Regina vom Blog Kochen aus Liebe

100-Blogger_Cover
„Vier Jahreszeiten – 100 Foodblogger – 100 Lieblingsrezepte“, das ist das Motto des Buches „100 Blogger haben wir gefragt“ von Simone Goller. Von Milchreis-Erdbeer-Sushi im Frühling über Smoothie im Sommer, Kürbislasagne im Herbst bis zu Gewürzkuchen im Winter: Hier ist für jeden Foodie genau das Richtige dabei – optisch und geschmacklich. Und natürlich darf auch die Kurzvorstellung eines jeden Blogs nicht fehlen.

Erschienen im ars vivendi verlag, € 25,00 (ISBN: 978-3-86913-716-2)

 

Merken

Merken

Merken

Grün, grüner, Bärlauch – Tipps zum wilden Knoblauch

Der Frühling naht – und er hat Bärlauch im Gepäck! Wunderbar, finden wir, denn mit den aromatischen Kräutern lassen sich tolle Gerichte zaubern – erst recht, wenn man die folgenden Tipps beachtet …

Baerlauch

Knobi-Alternative

Bärlauch wird nicht umsonst auch Waldknoblauch oder wilder Knoblauch genannt – denn genau diesen Geruch verströmen die grünen Blätter. Gegenüber seinem knolligen Verwandten hat er allerdings einen Vorteil: Sein Geruch ist nicht so lange anhaltend, wie das bei echtem Knoblauch der Fall ist. Vor einem Date also lieber auf Bärlauch statt auf Knoblauch zurückgreifen …

Verwendung

Bärlauch lässt sich vielseitig verwenden, zum Beispiel in Form von leckerem Pesto. Wer es lieber pur mag, der kann die Blätter auch mit Öl und einer Prise Salz pürieren und erhält so eine intensive Würzpaste oder ein Bärlauchöl. Auch selbstgemachte Bärlauchbutter ist ein Genuss – und hält sich tiefgefroren einige Wochen. Friert man die Blätter pur ein, halten sie sich noch
länger. Hierfür einfach die ganzen oder gehackten Blätter in einem Gefrierbeutel einfrieren – und schon kann man sich auch im Sommer am Geschmack von Bärlauch erfreuen.

Baerlach1Sammel-Saison

Bärlauch hat von März bis Juni Saison. Man findet ihn vorzugsweise in Laubwäldern, denn dort ist der Boden schattig, schön feucht und humusreich – genau wie es der wilde Knoblauch mag.
Wer Bärlauch selbst sammeln möchte, macht dies am besten, bevor er die ersten Blüten im April austreibt, denn dann hat er das meiste Aroma. Man sollte allerdings aufpassen, dass man ihn nicht mit den giftigen Maiglöckchenblättern verwechselt! Allerdings kann man dies ziemlich schnell überprüfen, indem man an den Blättern schnuppert: Riechen sie nach Knoblauch, dann rein ins Körbchen!

Dem Bärlauch zuliebe

Wer sich selbst in Richtung Wald begibt, um dort Bärlauch zu sammeln, der sollte immer eine Schere oder ein Messer im Gepäck haben. Denn Bärlauch sollte nicht abgerissen oder gerupft, sondern immer abgeschnitten werden. Denn so kann sich die Bärlauchpfl anze besser erholen, und es wird sichergestellt, dass man auch im nächsten Jahr wieder Bärlauch vorfindet.

Bärlauch selbst anbauen

Wer einen eigenen Garten hat, der kann die würzigen Blätter auch wunderbar selbst anbauen. Dazu sät man den Bärlauch vor dem Winter an einem schattigen Plätzchen im Garten aus. Der Grund: Die Samen müssen eine Frostperiode durchleben, damit sie keimen können. Danach pflanzt sich der wilde Knoblauch meist fleißig selbst fort und bildet wie im Wald teppichartige Bestände, die manchmal sogar von Hand wieder eingedämmt werden müssen.


Merken

Merken

Merken

Frühlings-Nudelsalat mit Bärlauch-Quark-Dressing

Mit den steigenden Temperaturen kommt die Lust auf leichte Gerichte – und auf Mahlzeiten im Freien. Was wunderbar auf dem Balkon oder beim ersten Picknick des Jahres schmeckt, sind selbstgemachte Butter und ein frischer Nudelsalat – perfekt, um den Sommer einzuläuten!

Nudelsalat

Zutaten für 8 Portionen

300 g Nudeln
1 Salatgurke
200 g Parmaschinken
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
300 g feste Tomaten (Kirsch- oder Rispentomaten)
200 g frischen Spargel
Salz

Für das Dressing:
1 Bund glatte Petersilie
200 g Vollmilchjoghurt
100 g Quark
5 EL Salatmayonnaise
3 EL Weißweinessig
2 TL Bärlauchsalz, zum Beispiel von Bad Reichenhaller
1 TL Pfeffer
eine Prise Zucker

1. Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser bissfest garen, abgießen und gut abtropfen lassen. Anschließend abkühlen lassen.
2. In der Zwischenzeit den Spargel schälen und die unteren Enden entfernen. Dann den Spargel in schräge Stückchen schneiden.
3. Gurke, Paprika und Tomaten waschen und klein schneiden. Den Parmaschinken in feine, dünne Streifen schneiden. Gemüse und Parmaschinken zu den abgekühlten Nudeln geben.
4. Für das Dressing die Petersilie waschen und kleinhacken. Joghurt, Quark, Salatmayonnaise und Essig gut miteinander verrühren. Mit dem Bärlauchsalz, Pfeffer und Zucker würzen. Zum Schluss die Petersilie unterheben. Über die restlichen Zutaten geben, gut vermengen und 1-2 Std. im Kühlschrank durchziehen lassen.

 bad_reichenhaller

Bärlauchbutter

Mit den steigenden Temperaturen kommt die Lust auf leichte Gerichte – und auf Mahlzeiten im Freien. Was wunderbar auf dem Balkon oder beim ersten Picknick des Jahres schmeckt, sind selbstgemachte Butter und ein frischer Nudelsalat – perfekt, um den Sommer einzuläuten!

baerlauchbutter

Zutaten
250 g Butter
Abrieb von 1 Bio-Zitrone
2 TL Zitronensaft
1-2 TL Bärlauchsalz, zum Beispiel von Bad Reichenhaller
1 Prise Pfeffer, schwarz

1. Butter weich werden lassen.
2. Abrieb von der Zitrone mit dem Bärlauchsalz und dem Pfeffer vermischen. Zitronensaft hinzufügen und alles in die weiche Butter einrühren.
3. Die Butter auf eine Klarsichtfolie oder Butterbrotpapier legen, mit der Hand zu eine Rolle formen und für 1-2 Std. in den Kühlschrank stellen. Alternativ kann die Butter auch in kleine Schälchen gefüllt werden.
4. Damit die Butter streichfähig ist, rechtzeitig vor dem Servieren und aus dem Kühlschrank nehmen.

Tipp:
Die Bärlauchbutter schmeckt auch lecker mit fein geschnittenen, getrockneten Tomaten.

bad_reichenhaller