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Juicy Jackfruit

Sie gilt als Gemüsefleisch und ist vor allem in Südostasien beliebt: die Jackfrucht. Was die Frucht mit Hähnchen zu tun hat und was ihr Markenzeichen ist, verraten wir euch hier!

jackfrucht

Gemüsefleisch

Schon gewusst? Die Jackfrucht wird auch als Gemüsefleisch bezeichnet. Der Grund: Die unreifen Früchte ähneln von ihrer Konsistenz Hähnchenfleisch –und sind somit ein toller Fleischersatz für Vegetarier!

Achtung, klebrig!

Das Aufschneiden der Jackfrucht ist eine sehr klebrige Angelegenheit. Mit Wasser und Seife kommt man beim Sekret der exotischen Frucht allerdings nicht weit – mit Öl dagegen schon. Vor dem Aufschneiden ist es daher empfehlenswert, die Hände und das Messer mit etwas Öl einzureiben.

Herkunft

Die Jackfrucht kommt ursprünglich aus dem Süden Indiens, aber mittlerweile wächst sie in ganz Südostasien – vor allem in Bangladesch, Thailand und Indonesien. In Europa ist frische Jackfrucht leider nur schwer zu bekommen. In Asialäden findet man sie allerdings in Dosen oder in Form von getrockneten Chips.

Markenzeichen

Die Jackfrucht hat ein ganz besonderes Merkmal: ihre genoppte Schale. Bei unreifen Früchten ist die Schale blassgrün, bei reifen Früchten färbt sich die Schale hingegen bräunlich-gelb.

Say my name

Die Jackfrucht wird auch Jackbaumfrucht oder Jakobsfrucht genannt. In Brasilien gibt es übrigens noch einen weiteren Namen für den Exoten mit noppiger Schale: Jaca.

Schwergewicht

Die Jackfrucht ist ein echtes Schwergewicht unter den Früchten: Bis zu einem Meter lang und bis zu 15 Kilo schwer kann sie nämlich werden! Wer sie vom Markt mitnimmt, braucht also starke Armmuskeln …

Auf die Größe kommt es an

Beim Kauf einer Jackfrucht gilt: Je größer, umso besser! Denn je größer sie ist, umso intensiver ist auch ihr Geschmack! Kleine Exemplare haben dagegen nur wenig Aroma …

Vielseitige Verwendung

Die Jackfrucht ist an Vielseitigkeit kaum zu überbieten: Man kann sie unreif oder reif essen, roh oder gekocht und man kann sowohl ihre Kerne als auch ihr Fruchtfleisch genießen. Unreife Früchte kann man wie Gemüse zubereiten und zum Beispiel für leckere Currys und Wok-Gerichte verwenden. In ihrer reifen Variante schmecken sie hingegen wunderbar pur, im Fruchtsalat oder zu Eis. Und auch für die Herstellung von Süßspeisen werden die reifen Fruchstücke gern verwendet.

Nahrhaft

Die exotische Frucht ist reich an Stärke und somit besonders sättigend. Kein Wunder also, dass sie ihren Herkunftsländern als Grundnahrungsmittel und als Ersatz für Reis eine wichtige Rolle spielt.

Verwendung  und Geschmack

In einer Jackfrucht stecken 50 bis 500 helle Kerne, die man essen kann. Geröstet sehen sie aus wie Erdnüsse. Leicht gesalzen schmecken sie besonders gut! In Indien wird aus den Kernen aber auch Mehl für Chapatti und Papadums hergestellt. Im reifen Zustand schmeckt das Fruchtfleisch übrigens wie ein Mix aus Ananas, Mango und Banane.

Asia-Nudelsuppe

SMARTER START INS NEUE JAHR

Ob vegetarisch oder vegan – gesundes Essen ist im Trend! Dass es gar nicht so schwierig ist, clean und smart zu kochen, beweisen diese Rezepte. Und ein gutes Körpergefühl gibt’s auch gleich mit dazu!

Asia-Nudelsuppe_web

Brühe:
1 Stange Staudensellerie
1 Große Möhre
1 Stück Weißer Rettich
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
50 g Ingwer
2 Stangen Zitronengras
1 Kleine rote Chilischote
1 Bund Koriandergrün (mit Wurzeln)
2 EL Öl
3 Sternanis
1 Stange Zimt

Einlage:
70 g Asiatische breite Reisnudeln
2 Stauden Pak Choi (à 100g)
80 g Shiitake-Pilze
80 g Mungbohnensprossen
4 Stängel Thai-Basilikum
3 Frühlingszwiebeln
1-2 Rote Chilischoten
1 Bio-Limette
100 g TK-Edamame

1. Für die Brühe den Sellerie waschen und putzen, Möhre und Rettich schälen. Sellerie und Möhre in kleine Stücke, Rettich in grobe Stücke schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen. Die Zwiebel in Ringe schneiden, den Knoblauch in Scheiben. Zitronengras und Chili waschen und putzen. Zitronengras und Ingwer mit einem Mörserstößel anquetschen. Die Wurzeln vom Koriandergrün abschneiden und gründlich waschen, das Grün beiseitelegen.
2. In einem Topf das Öl erhitzen. Darin die Zwiebel so lange braten, bis sie gebräunt ist. Knoblauch, Möhre und
Sellerie dazugeben und unter Rühren 2-3 Min. anbraten, dann 1 l Wasser aufgießen. Rettich, Ingwer, Zitronengras, Chili, Korianderwurzeln, Sternanise und Zimtstange dazugeben. Die Brühe bei geringer Hitze zugedeckt ca. 45 Min. köcheln lassen.
3. Für die Einlage die Nudeln nach Packungsanweisung garen und in einem Sieb abtropfen lassen. Pak Choi waschen, putzen und einzelne Blätter teilen, große Blätter kleiner schneiden. Die Stiele aus den Pilzen drehen und die Hüte in breite Streifen schneiden. Sprossen abbrausen und abtropfen lassen. Thai-Basilikum und Koriandergrün abbrausen und trocken schütteln, die Blätter abzupfen und grob zerzupfen. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und mit dem dunklen Grün in feine Ringe schneiden. Chilischoten waschen, putzen, längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden. Die Limette heiß waschen und in dünne Scheiben schneiden.
4. Die fertige Brühe durch ein feines Sieb abgießen und auffangen, dabei das Gemüse gut ausdrücken. 700 ml Brühe zurück in den Topf geben und erhitzen. Darin die tiefgefrorenen Edamame 10 Min. garen. Dann Pak Choi und Pilze dazugeben und bei geringer Hitze kurz mitgaren. Nudeln und Sprossen auf Suppenschüsseln verteilen und die heiße Suppe darüberlöffeln. Nun noch ganz nach Geschmack mit Kräutern, Frühlingszwiebeln und Chili bestreuen. Die Limettenscheiben einlegen oder den Saft über die Suppe träufeln.

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Asiatische Nudeln – Heute schon genoodelt?

Auf Streetfoodmärkten und beim Vietnamesen oder Japaner sind sie schon lange der Renner: Asiatische Nudeln wie Ramen, Soba und Udon. Was es mit den Nüdelchen auf sich hat und wie sie verwendet werden, verraten wir euch hier.

Wer bei Soba, Ramen und Udon nur Bahnhof versteht, dem können wir schnell weiterhelfen: Bei den exotisch klingenden Namen handelt es sich um asiatische Nudeln. Im Gegensatz zu italienischen Nudeln werden sie selten pur gegessen, sondern klassisch in einer Brühe oder zu Fleisch und Gemüse verzehrt. Aber sogar auf Burgern und in Salaten findet man die asiatischen Nudeln, was zeigt, wie vielseitig ihre Verwendung ist. Kein Wunder also, dass sie gerade so beliebt sind.

Asiatische Nudeln - RamenKeine Brühe ohne Ramen

Was alle asiatischen Nudeln übrigens von den europäischen Hartweizennudeln unterscheidet, ist, dass sie neben Weizen auch Reismehl, Mungobohnenstärke oder Algenarten enthalten. Durch diese Zutaten erhalten sie eine andere Konsistenz als europäische Nudeln und nehmen Aromen ganz besonders gut auf. Die aus Japan stammenden Ramen gehören zu den bekanntesten asiatischen Nudelsorten. Ramen heißen einerseits die Nudeln an sich, aber gleichzeitig auch die Suppe, die man mit den Nudeln herstellt. Auch wenn der Nudelteig relativ simpel ist und eigentlich nur aus Weizenmehl, Salz und Wasser besteht, schmecken Ramen überall anders. Der Grund ist hierbei nicht in den Nudeln, sondern in der Brühe zu finden, denn jede Region und jedes Restaurant hat sein eigenes Rezept. So kann die Brühe zum Beispiel auf Sojasauce basieren oder durch langes Auskochen von Schweineknochen hergestellt werden. Außerhalb Asiens sind Ramen auch als Fertiggericht mit Instant-Nudeln bekannt, wobei dies kein Vergleich zu der selbst hergestellten Variante ist.

Von durchsichtig bis dickAsiatische Nudeln - Glasnudeln

Ebenfalls bekannt sind Glasnudeln, die, nachdem sie mit heißem Wasser übergossen wurden, fast durchsichtig werden. Hergestellt werden sie aus Mungobohnenstärke und Wasser. Glasnudeln sind im Geschmack eher neutral, nehmen dafür aber Aromen besonders gut auf. Auf der Speisekarte findet man sie in Form von Glasnudelsalat, als Füllung von Sommerrollen, als Zutat in Wokgerichten oder aber auch frittiert als Dekoration. Eher unbekannt sind hingegen die Udon-Nudeln. Sie heben sich optisch stark von anderen asiatischen Nudeln ab, denn sie sind sehr dick und haben eine elastische Konsistenz. Während sie ursprünglich aus China stammen, werden sie heute vor allem in Japan und Korea verwendet – am häufigsten in einer Brühe mit Frühlingszwiebeln. Reisnudeln sind ebenfalls aus der asiatischen Küche nicht wegzudenken, denn sie sind neben Reis ein wichtiges Grundnahrungsmittel.
Beim Thailänder findet man sie zum Beispiel im Pad Thai, einem Gericht mit Hühnchen, Tofu, Ei, Sojasprossen, Lauchzwiebeln und Würzsaucen. Beim Vietnamesen sollte man hingegen unbedingt mal die Suppe Pho Bo probieren, die neben Reisnudeln aus Rinderbrühe, reichlich Gewürzen wie Ingwer und Zitronengras und Kräutern wie Koriander besteht.

Asiatische Nudeln - SobaNussig & kalt

Auch geschmacklich bieten asiatische Nudeln Abwechslung: Die aus Japan stammenden Soba-Nudeln haben beispielsweise ein leicht nussiges Aroma, dass sie von anderen Nudelsorten unterscheidet. Dies liegt daran, dass sie neben Wasser und Weizenmehl auch Buchweizenmehl enthalten. Je höher ihr Buchweizenanteil ist, desto würziger schmecken sie. Neben der klassischen Verwendung als Beilage oder Einlage in heißen Brühen gibt es aber eine Besonderheit: Im Sommer werden Soba-Nudeln auch kalt serviert! Wer in Japan Soba-Nudeln bestellt oder in Deutschland bei einem richtigen Japaner isst, sollte also nicht verwundert sein, wenn ihm die Frage „Warm oder kalt?“ gestellt wird.

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