Schlagwort: 10 Fakten

Licht aus, Film ab! 10 Fakten über kulinarische Filme

Gemütliches Sofa, Popcorn auf dem Schoß und ein toller Film – für uns der perfekte Samstagabend! Für alle, die ihre Film- und Foodleidenschaft verbinden wollen, stellen wir zehn kulinarische Filme vor, bei denen uns das Wasser im Mund zusammenläuft.

1 Einmal um die Welt, bitte
Manchmal muss man einfach loslassen, um sich selbst zu finden, und genau das macht Liz Gilbert in „Eat, Pray, Love“. Gebeutelt von ihrer gescheiterten Ehe, macht sie sich auf, die Welt der Geschmäcker und Gerüche zu entdecken: Essen in Italien, Beten in Indien und Lieben in Indonesien. Der farbenfrohe Film garantiert gute Laune.

2 Schroff, aber liebenswert
Vor ihr sollte man sich in Acht nehmen: „Bella Martha“ ist Küchenchefin in einem französischen Restaurant. Wenn es nicht so läuft, wie sie möchte, fliegen schnell die Fetzen. Bis sich eines Tages von einer Sekunde auf die andere alles ändert. Ein Film, der zeigt, wie große Wunden durch viel Liebe und gutes Essen mit der Zeit kleiner werden können.

3 Der Chefkoch ist eine Ratte
Vom Dorf kommend, will Rémy sein ganzes Leben nur eins: Koch in Paris werden. Das Problem: Er ist eine Ratte, und seine Familie hat so gar kein Verständnis für seinen rattenuntypischen
Berufswunsch. Über Umwege gelangt er in seine Wunschstadt und kann sein Können mit einem „Ratatouille“ unter Beweis stellen.

4 Zwei Leben – ein Kochbuch
Wie wäre es eigentlich, wenn man alle 524 Rezepte aus dem in den USA berühmten Kochbuch „Mastering the Art of French Cooking“ von Julia Child nachkocht? Genau das macht Julie Powell und berichtet darüber auf ihrem Blog. Der Film „Julie & Julia“ zeigt die beiden Leben der Frauen, die die Leidenschaft zum Essen teilen, obwohl sie mehr als 50 Jahre trennen.

5 Achtung, fliegendes Essen
Aus Wasser Wein machen? Flint kann sogar noch mehr! Mit seinem Erfindergeist hat er im Animationsfilm „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ eine Maschine erfunden, die aus Wasser Essen macht. Alles, was das Herz begehrt – Burger mit Pommes, Eiscreme und Früchte. Probleme mit der Maschine inklusive. Für alle, die schon immer einmal wissen wollten, wie das
Schlaraffenland aussehen kann.

6 Schokolade geht immer…
… auch in der Fastenzeit! Als Vianne mit ihrer Tochter in ein kleines Städtchen nahe Toulouse kommt, um eine Chocolaterie zu eröffnen, sind die Bewohner zunächst nicht begeistert. Aber eins kann Vianne: die Nachbarn und die noch Fremden mit „Chocolat“ überzeugen.

7 Jede Familie kocht anders
Wohl einer der visuell schönsten Filme übers Kochen und über die Geschichte einer Familie ist der griechische Film „Zimt und Koriander“. Gekocht und gestritten, geliebt und geweint – der Film über Istanbul und Athen kombiniert die leckeren Gerichte des Mittelmeerraums mit den politischen Spannungen der Region auf einzigartige Weise.

8 Mysteriöse Manufaktur 
Seitdem wir „Charlie und die Schokoladenfabrik“ gesehen haben, öffnen wir keine Schokoladentafel mehr, ohne nachzusehen, ob ein goldenes Ticket enthalten ist. Egal, ob die Buchadaption aus
den 70er-Jahren oder die neuere Fassung von Tim Burton, wir lieben den schrulligen Inhaber und seine lustigen Angestellten aus der wohl ungewöhnlichsten Fabrik und wünschen uns insgeheim, dass Schokoriegel wirklich so hergestellt werden.

9 Kochen ist Magie
Manchmal brauchen wir ein bisschen Kitsch für die Seele, und so darf in unserer Liste „Einfach unwiderstehlich“ nicht fehlen. Die eher schlechte Köchin Amanda kann auf einmal so gut kochen, dass sie die Leute zum Lachen, Weinen und Tanzen bringen kann … und trifft ganz nebenbei noch einen unwiderstehlich smarten Mann. Hunger bekommt man bei den ungewöhnlichen
Rezepten allemal – also mit Süßigkeiten bewaffnet sein.

10 California Dreamin‘
Bei dem ganzen Essen darf natürlich der passende Film über Wein nicht fehlen. In „Sideways“ machen sich der unveröffentlichte Autor Miles und der erfolglose Schauspieler Jack auf den Weg in die Weinanbaugebiete Kaliforniens, um Jacks Junggesellenabschied zu feiern. Der eine ein Weinkenner, der andere ein Vielweintrinker …ob das gut gehen kann?

Brauner Herbstbote

Ob als Snack vom Weihnachtsmarkt, leckere Füllung der Gans oder herbstliche Deko: Kastanien gehören zum Herbst einfach dazu! Was ihr über die stacheligen Gesellen wissen solltet? Wir sagen es euch!

maroni

Kastanie oder Maroni?

Edelkastanie, Maroni, Rosskastanie – gar nicht so einfach, da den Überblick zu behalten … Aber eigentlich ist es gar nicht so schwer: Edelkastanien kann man verzehren – und werden daher auch Esskastanien genannt. Maronen ist einfach eine andere Bezeichnung, meint aber dasselbe. Und in Österreich und der Schweiz findet man dann die abgewandelten Namen Maroni beziehungsweise Marroni.

Rosskastanie

Sie sehen ähnlich aus, aber man sollte sie auf keinen Fall verwechseln: Rosskastanien und Esskastanien. Im Gegensatz zu ihrem optischen Zwilling gehören Rosskastanien nämlich nicht zur Familie der Buchengewächse, sondern zur Familie der Seifenbaumgewächse. Und noch wichtiger: Rosskastanien sind ungenießbar und sogar leicht giftig!

Erntezeit

Herbstzeit ist Kastanienzeit! Ab Oktober fallen die Nüsse mit ihrer stacheligen Schale von den Bäumen, die Schale platzt auf, und zum Vorschein kommen die Früchte mit ihrer harten braunen Schale. Ebenfalls essbar sind Dauermaronen. Sie fallen nicht vom Baum, sondern werden Ende November heruntergepflückt.

Vielseitige Verwendung

Man kennt sie vor allem als Snack vom Weihnachtsmarkt oder leckere Füllung der Gans am Heiligabend. Maronen lassen sich aber wunderbar vielfältig zubereiten – zum Beispiel als cremige Suppe, als Beilage zu Wild oder als Torte oder Nachtisch!

Ab in den Wald

Statt Maronen im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt zu kaufen, kann man sich während der Erntezeit auch einfach selbst auf Kastanien-Jagd begeben! Esskastanien-Bäume findet man vor allem in Parks oder im Wald. Vor dem Verzehr sollte man aber unbedingt sichergehen, dass es sich um die essbare Variante handelt!

Großer Riese

Die Rosskastanie ist als Schattenspender und Zierbaum beliebt. Sie kann allerdings bis zu 35 Meter hoch werden! Bevor man den Baum in seinem Garten anpflanzt, sollte man also sichergehen, dass ausreichend Platz vorhanden ist …

Frischetest

Bevor man selbst gesammelte Esskastanien in der Küche verarbeitet, empfiehlt sich ein Frischetest. Hierbei wendet man das gleiche Prinzip an wie bei rohen Eiern: Man legt die Nüsse in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser. Sinken die Kastanien auf den Boden, sind sie frisch. Schwimmen sie hingegen an der Oberfläche, heißt es goodbye!

Gesunde Nüsse

Schon gewusst? Maronen sind eigentlich Nüsse – und zwar ziemlich gesunde! Sie enthalten nämlich zahlreiche Mineralien und Spurenelemente wie Kalium, Eisen, Magnesium sowie Vitamine. Und: Sie haben weniger Fett als andere Nüsse.

Wein & Wandern

Wein und Kastanien sind ein ziemliches Duo! Dass es nützlich ist, Reben und Kastanienhaine beieinander zu kultivieren, wussten schon die Römer. In der fränkischen Stadt Klingenberg am Main gibt es sogar einen Esskastanien-Lehrpfad, auf dem man alles über den Anbau von Kastanien und Wein erfahren kann.

Alter Hase

In Sachen Alter macht der Edelkastanie so schnell niemand etwas vor: Sie kann 1000 Jahre alt werden! Die älteste bekannte Edelkastanie steht übrigens auf Sizilien: Der „Kastanienbaum der hundert Pferde“ wird auf 2000 bis 4000 Jahre geschätzt!

Kleine Prinzenkunde

Ob jung, ob alt: Jeder nascht gern Prinzen Rolle! Aber wie lange gibt es den Doppelkeks eigentlich schon? Und mit wem hatte der Prinz eine Liaison? Wir verraten es Euch!

funfacts_prinzenrolle-zimmer

1. Liaison mit der Kokosnuss

Die Prinzen Rolle hat immer eine Kakaocremefüllung? Stimmt nicht ganz: Im Jahr 2012 gab es zum Beispiel eine ausgefallene Sonderedition: die Prinzen-Fanrolle „Weißer Kokostraum“! Sie ist die erste Prinzen Rolle, die von den eigenen Fans entwickelt wurde. Auf Facebook konnten diese nämlich zuvor über die Sorte und den Namen abstimmen.

2. Ein sportliches Duofunfacts_poldi

Wie Sport und Kekse zusammenpassen? Ziemlich gut! Kein Wunder also, dass von 2007 – 2010 der Fußballnationalspieler Lukas Podolski als Werbegesicht für den Doppelkeks auf dem Bildschirm zu sehen war. Denn auch Fußballer brauchen zwischendurch eine leckere und prinzliche Stärkung!

 

funfacts_prinzenrolle-zimmer3. Süße Träume

Ihr könnt vom Prinzen und von den leckeren Doppelkeksen gar nicht genug bekommen? Dann ab ins Food Hotel nach Neuwied! Die Zimmer sind dort nämlich ganz im Stil eines Supermarktes eingerichtet und der beliebten Prinzen Rolle wurde ein ganzes Zimmer gewidmet! Süße Prinzenträume sind da garantiert …

4. 2014 & 2016 Fruchtige SommerliebePrinzen Rolle Erdbeere

Erdbeeren gehören zum Sommer einfach dazu! Passend dazu gab es im Sommer 2014 und 2016 von Prinzen Rolle die limitierte Saisonedition Erdbeere Milchcreme! Die fruchtigfeine Erdbeer-Milchcreme zwischen zwei knackigen Prinzen-Keksen sorgt so für eine süße Abwechslung in der heißen Jahreszeit. Schon 1988 gab es eine ähnliche Sorte die Prinzen Rolle Vollkorn mit Erdbeer-Quarkcreme, welche bis 1991 im Handel erhältlich war.

5. Schokoholic

Schon gewusst? Die in Belgien erfundene Prinzen Rolle gab es früher auch mit Vanille- und Zitronencreme.

6. Knackiges Alter

Sein Alter sieht man dem Prinzen defi nitiv nicht an: Seit 62 Jahren gibt es in Deutschland bereits den knackigen Doppelkeks mit leckerer Kakaocremefüllung! Und noch immer ist er frisch und lecker wie am ersten Tag!

Juicy Jackfruit

Sie gilt als Gemüsefleisch und ist vor allem in Südostasien beliebt: die Jackfrucht. Was die Frucht mit Hähnchen zu tun hat und was ihr Markenzeichen ist, verraten wir euch hier!

jackfrucht

Gemüsefleisch

Schon gewusst? Die Jackfrucht wird auch als Gemüsefleisch bezeichnet. Der Grund: Die unreifen Früchte ähneln von ihrer Konsistenz Hähnchenfleisch –und sind somit ein toller Fleischersatz für Vegetarier!

Achtung, klebrig!

Das Aufschneiden der Jackfrucht ist eine sehr klebrige Angelegenheit. Mit Wasser und Seife kommt man beim Sekret der exotischen Frucht allerdings nicht weit – mit Öl dagegen schon. Vor dem Aufschneiden ist es daher empfehlenswert, die Hände und das Messer mit etwas Öl einzureiben.

Herkunft

Die Jackfrucht kommt ursprünglich aus dem Süden Indiens, aber mittlerweile wächst sie in ganz Südostasien – vor allem in Bangladesch, Thailand und Indonesien. In Europa ist frische Jackfrucht leider nur schwer zu bekommen. In Asialäden findet man sie allerdings in Dosen oder in Form von getrockneten Chips.

Markenzeichen

Die Jackfrucht hat ein ganz besonderes Merkmal: ihre genoppte Schale. Bei unreifen Früchten ist die Schale blassgrün, bei reifen Früchten färbt sich die Schale hingegen bräunlich-gelb.

Say my name

Die Jackfrucht wird auch Jackbaumfrucht oder Jakobsfrucht genannt. In Brasilien gibt es übrigens noch einen weiteren Namen für den Exoten mit noppiger Schale: Jaca.

Schwergewicht

Die Jackfrucht ist ein echtes Schwergewicht unter den Früchten: Bis zu einem Meter lang und bis zu 15 Kilo schwer kann sie nämlich werden! Wer sie vom Markt mitnimmt, braucht also starke Armmuskeln …

Auf die Größe kommt es an

Beim Kauf einer Jackfrucht gilt: Je größer, umso besser! Denn je größer sie ist, umso intensiver ist auch ihr Geschmack! Kleine Exemplare haben dagegen nur wenig Aroma …

Vielseitige Verwendung

Die Jackfrucht ist an Vielseitigkeit kaum zu überbieten: Man kann sie unreif oder reif essen, roh oder gekocht und man kann sowohl ihre Kerne als auch ihr Fruchtfleisch genießen. Unreife Früchte kann man wie Gemüse zubereiten und zum Beispiel für leckere Currys und Wok-Gerichte verwenden. In ihrer reifen Variante schmecken sie hingegen wunderbar pur, im Fruchtsalat oder zu Eis. Und auch für die Herstellung von Süßspeisen werden die reifen Fruchstücke gern verwendet.

Nahrhaft

Die exotische Frucht ist reich an Stärke und somit besonders sättigend. Kein Wunder also, dass sie ihren Herkunftsländern als Grundnahrungsmittel und als Ersatz für Reis eine wichtige Rolle spielt.

Verwendung  und Geschmack

In einer Jackfrucht stecken 50 bis 500 helle Kerne, die man essen kann. Geröstet sehen sie aus wie Erdnüsse. Leicht gesalzen schmecken sie besonders gut! In Indien wird aus den Kernen aber auch Mehl für Chapatti und Papadums hergestellt. Im reifen Zustand schmeckt das Fruchtfleisch übrigens wie ein Mix aus Ananas, Mango und Banane.

Alles über Gluten

Unzählige Lebensmittel enthalten es: ob Brot, Brötchen, Pasta oder Ketchup. Aber warum vertragen es manche Menschen nicht? Und wie spricht man Gluten eigentlich aus? Wir verraten euch 10 spannende Fakten!

Pasta_web_kleiner

1. Was ist Gluten?

Bei Gluten handelt es sich um ein Eiweiß (Protein), das in den Körnern von Getreiden wie Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel steckt.

2. 2 Glutensensitivität

Neben der Autoimmunerkrankung Zöliakie gibt es die Glutensensitivität. Eindeutige Befunde, wie stark sie der Zöliakie ähnelt, liegen bislang nicht vor, weshalb auch nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich bei dieser Form der Sensitivität um eine kurzfristige Unverträglichkeit handelt.

3. Wo steckt Gluten drin?

Gluten steckt in Teigwaren wie Pizza und Pasta, in Brötchen, Keksen und Kuchen. Viele Soßen verdanken ihre Cremigkeit dem Protein. Sogar in Produkten wie Bier, Süßigkeiten und Cornflakes findet sich Gluten.

4. Der Kleber der Küche

Gluten kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Leim“. In Verbindung mit Wasser bildet es sogenanntes Klebereiweiß. Dieses verleiht Brot und Gebäcken ihre Form.

5. Zöliakie

Nicht alle Menschen vertragen Gluten. Bei einer Glutenunverträglichkeit greift das Immunsystem den Bestandteil des Proteingebildes Gluten, „Gliadin“, sowie die Darmwand an. Die Symptome können sehr unterschiedlich sein, weshalb sie oft anderen Ursachen zugeschrieben werden. Über 80 % der Betroffenen sind sich ihrer Krankheit nicht bewusst.

6. Wie spricht man Gluten aus?

Die Aussprache des Proteins sorgt immer wieder für Diskussionsstoff. Liegt die Betonung auf dem „U“ oder auf dem „E“? Beide Varianten hört man häufig. Korrekt ist jedoch letztere, die das „E“ lang erklingen lässt.

7. Die Angst vor Glut

Symptome von Zöliakie können unterschiedlichster Art sein. Von Muskelschwäche, Müdigkeit, Eiweiß- und Vitaminmangel über Nierenerkrankungen und Depressionen – all das kann mit einer Zöliakie zusammenhängen. Genauso gut können die Symptome aber auch von woanders herrühren. Daher gilt: Gluten ist nicht per se schlecht. Weitere mögliche Ursachen der Symptome sollten geklärt werden.

8. Gluten macht nicht dick

Immer mehr Menschen ernähren sich glutenfrei. Dies ist jedoch nur notwendig, wenn tatsächlich eine Glutenunverträglichkeit vorherrscht. Der Mythos, eine glutenfreie Ernährung helfe beim Abnehmen, ist so nicht korrekt, denn häufig wird das fehlende Gluten durch Fett oder Zucker ersetzt.

9. Ist Wildreis glutenfrei?

Reis an sich ist glutenfrei. Jedoch war man sich zu Beginn der 2000er unklar darüber, ob Wildreis – welcher aus botanischer Sicht eine mit dem Hafer verwandte Wasserpflanze ist –  Gluten enthält. Seit 2005 ist jedoch klar, dass Wildreis frei von Gluten und somit auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet ist. Dennoch ist die Wildreis- Frage ein noch immer heiß diskutiertes Thema unter Betroffenen.

10. Allrounder Gluten: darum ist Gluten so beliebt

Gluten besitzt viele nützliche Eigenschaften, die in der Küche geschätzt werden. So bindet es Wasser, hat eine emulgierende (verbindet Fett mit Wasser) Wirkung, geliert, stabilisiert und ist ein guter Trägerstoff für Aromen.

Merken

Marzipan – die süße Sünde aus dem Orient

Ob in Backwaren, als Verzierung oder Pur: von Marzipan kann man nie genug kriegen! Aber aus was besteht die Süssware eigentlich – und wo kommt sie her? Wir verraten es euch! 

Marzipan - himmlische Süßigkeit aus Mandeln

1. Das steckt drin

Marzipan kennt jeder – aber aus was besteht es eigentlich? Die süße Leckerei besteht hauptsächlich aus Mandeln, Zucker und Rosenwasser. Entscheidend ist hierbei das Verhältnis: Marzipanrohmasse muss mindestens 48 Prozent Mandeln, darf höchstens 35 Prozent Zucker und maximal 17 Prozent Feuchtigkeit besitzen.

2. Persipan

Es klingt ähnlich, es schmeckt ähnlich: Persipan. Was die beiden Süßwaren unterscheidet, ist, dass bei Persipan statt teurer Mandeln Pfirsich- und Aprikosenkerne verwendet werden. Persipan gilt daher auch als billige Alternative zur Marzipanrohmasse. Produkte, die üblicherweise Marzipan statt Persipan enthalten, müssen daher auch gekennzeichnet werden.

3. Herkunft

Marzipan stammt aus dem Orient. Dort wurde es auch Ende des ersten Jahrtausends erstmals verzehrt. Vor allem bei den Haremsdamen soll die süße Leckerei gut angekommen sein. Mit den Arabern kam die Süßware dann über Spanien nach ganz Europa.

4. Hüftgold 

Manchmal würde man am liebsten gleich ein ganzes Marzipanbrot vernaschen! Man sollte allerdings wissen, dass es die süße Leckerei in sich hat: 100 g Marzipan haben fast 500 Kalorien! Kein Wunder, dass es früher als Kraftnahrung für Kranke verabreicht wurde …

5. Leckeres Arzneimittel

Heute kauft man Marzipan im Supermarkt oder in einem Süßwarengeschäft, aber das war nicht immer der Fall. Bis ins 18. Jahrhundert wurde die süße Masse nämlich in Apotheken als Kraftnahrung für Kranke hergestellt. Marzipan wurde außerdem als Arzneimittel gegen Verstopfungen, Blähungen sowie als Potenzmittel verkauft.

6. Marzipanhochburgen

Alle lieben Marzipan – und zwar nicht nur in Deutschland. Vor allem die spanische Provinz Toledo, Apulien und Sizilien sowie die französische Stadt Aix-en-Provence sind Hochburgen der Marzipanproduktion.

7. Die Stadt des Marzipans

Wer von Marzipan einfach nicht genug bekommt, der sollte der Stadt Lübeck unbedingt mal einen Besuch abstatten! Denn hier ist die Geburtsstätte des weltweit bekannten Niederegger Marzipans. Neben der Marzipanfabrik und den Verkaufsräumen gibt es hier auch ein Café und ein Marzipanmuseum, in dem sich alles um die köstliche Süßware dreht.

8. Formen-Vielfalt

Marzipan gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Produkten: Man kann Marzipanschweinchen kaufen, Marzipanfrüchte oder Marzipanbrote. Auf Torten sind vor allem Marzipanblumen oder -figuren beliebt. Und bei Marzipanliebhabern lassen natürlich auch Mandelhörnchen, Marzipancroissant und Marzipanschnecke das Herz höherschlagen.

9. Grüne Variante

Die wohl bekannteste Süßigkeit mit grünem Marzipan ist die Mozartkugel. Die grüne Farbe stammt übrigens von Pistazien, die man auch deutlich hervorschmecken kann. Nougat, Marzipan und ein Schokoladenüberzug sind weitere Hauptmerkmale der Süßware. Erfunden wurde die Leckerei übrigens 1890 vom Konditormeister Paul Fürst in Salzburg.

10. Marzipankunst

Als das Marzipan nach Europa kam, war es zunächst den Adligen und Reichen vorbehalten. Bei rauschenden Festen des Sonnenkönigs Ludwig XIV. von Frankreich durfte Marzipan beispielsweise nie fehlen. Ob Früchte, Geflügel oder Wild, alles wurde für diese Feiern kunstvoll aus Marzipan hergestellt.

Merken

Die Welt der Sojasauce

Sojasauce ist aus der asiatischen Küche nicht wegzudenken, gibt sie doch jedem Gericht eine unwiderstehlich herzhafte und exotische Note. Doch welche verschiedenen Arten gibt es, und wie wird sie eigentlich hergestellt? Wir haben 10 Fakten rund um die schwarze Wunder-Würze zusammengetragen.
die-welt-der-sojasauce

1. Eine alte Tradition
Sojasauce ist ein uraltes Würzmittel der chinesischen Küche, welches schon vor 5.000 Jahren von buddhistischen Mönchen in China erfunden wurde. Ursprünglich war Sojasauce die Flüssigkeit, die bei der Herstellung von fermentierter Sojapaste abgeschöpft wurde. Von China aus wurde sie zuerst nach Japan gebracht. Schnell verbreitete sich die dunkle, würzige Sojasauce über ganz Asien, wo jedes Land seine eigene Variante hat.

2. Gut Ding will Weile haben
Geduld gehört zu den asiatischen Tugenden, und für die Herstellung von Sojasauce braucht man genau die. Zunächst werden Sojabohnen und Weizen gemahlen und mit Bakterienkulturen geimpft, sodass eine Art Maische – das Koji – entsteht. Dann noch Salz und Wasser hinzufügen und in Zedernholzfässern fermentieren lassen. Und das kann bei Qualitätssaucen drei bis sechs Monate dauern!

3. Eine salzige Angelegenheit
Mit durchschnittlich 13 % enthält Sojasauce recht viel Salz. Sojasauce besteht zu 8 bis 14 % aus Salz, 8 % Aminosäuren, 2 % Alkohol und 1 % Zucker. Unter anderem deswegen ist sie nahezu unverwüstlich und sehr lange haltbar. Ist eine Flasche geöffnet, wird diese entweder gekühlt im Kühlschrank oder im dunklen Schrank gelagert.

4. Viele Variationen
Wie beliebt Sojasauce ist, zeigt sich vor allem in ihren unzähligen Variationen. Eine solche ist zum Beispiel die „Mushroom-Flavoured Dark Soyasauce“. Der indonesischen Variante „Kecap Manis“ wird außerdem noch Palmzucker hinzugefügt, was sie dickflüssig macht und ihr einen vollen, süßen Geschmack verleiht.

5. Hell und dunkel
Eigentlich sind beide Varianten der Sojasauce dunkelbraun, denn die Bezeichnungen „light“ und „dark“ sind viel mehr als „leicht“ und „schwer“ zu übersetzen als mit „hell“ und „dunkel“. Helle Sojasauce stammt aus der ersten Pressung, schmeckt ziemlich salzig und ist die meistverwendete Sojasauce. Dunkle „dark“ Sojasauce wird oft mit Karamell oder Molasse versetzt. Sie ist dicker, weniger salzig und leicht süßlich im Geschmack. Sie wird hauptsächlich zur Färbung und geschmacklichen Abrundung von Gerichten verwendet und ist etwas gehaltvoller als die „helle“ oder „leichte“ Schwester. Tatsächlich gibt es auch wirklich helle Sojasauce. Diese ist aber sehr selten und weniger aromatisch.

6. Weltweit beliebt
Sojasauce wird heute nicht nur in Asien, sondern auf der ganzen Welt produziert und genossen. Der Verbrauch in Japan sinkt dagegen interessanterweise, weil dort westliches Weißbrot und Würste mittlerweile auch ganz gerne gegessen werden – und diese lassen sich schlecht mit Sojasauce kombinieren.

7. Japan vs. China
Chinesische Sojasauce ist salziger als die japanischen Varianten und schmeckt delikat nach Sojabohne – dem sogenannten „xian“- Geschmack. In Japan unterscheidet man traditionell zwischen zwei Varianten der Sojasauce, der süßlicheren „Shoyu“-Sauce, bei deren Herstellung Weizen oder Reis zum Einsatz kommt, und der aus reinem Soja gebrauten „Tamari“- Sauce. Die japanischen Sorten passen besser zu Sushi, während die chinesischen Sorten vor allem als kräftige Würze und Kochzutat Verwendung finden. Die chinesichen Saucen werden außerdem gerne zum Dippen und Marinieren verwendet.

8. Hm, lecker „umami“?!
Generell haben Sojasoßen einen pikant-würzigen, vollmundigen Geschmack, der im asiatischen als „umami“ bezeichnet wird – offiziell der fünfte Geschmack neben süß, salzig, bitter und sauer und in unserem Sprachraum wohl am ehesten mit „herzhaft“ oder „intensiv“ zu umschreiben. Der herzhafte „umami“-Geschmack rührt vom in Sojasauce natürlicherweise enthaltenen Glutamat her, welches unter anderem durch die Weizenfermentation entsteht.

9. Kleines Küchenwunder
Neben asiatischen Gerichten und natürlich zu Sushi kann man Sojasauce in sämtlichen Gerichten verwenden, denen man eine herzhaft-salzige Note verpassen will. Hierbei ist es lediglich wichtig, den Salzgehalt zu beachten und dementsprechend etwas sparsamer zu salzen. Sie eignet sich als Würzmittel für Suppen, Marinaden, Dressings, zu gebratenem Gemüse, Fleisch, Reis und Nudeln. Der Kreativität sind mit Sojasauce in der Küche keine Grenzen gesetzt!

10. Ist Sojasauce gesund?
Und wie! Aber auch hier gilt wie bei allem: in Maßen! Sojasoße enthält mehrere wertvolle Inhaltsstoffe. So ist sie wie alle Sojaprodukte reich an Eiweiß: Auf 100 Milliliter kommen rund 11 Gramm. Außerdem enthält sie kein Fett, dafür wertvolle Aminosäuren und Antioxidantien, und sie ist kalorienarm: 100 Milliliter weisen rund 60 Kalorien auf.
lee-kum-kee-sojasaucen

Ei DER DAUS, das schmeckt!

EIEI DER DAUS, das schmeckt!EIEI

Jeden Tag ein Ei – und sonntags auch mal zwei – muss ja gar nicht sein. Trotzdem: Ohne Eier wäre die Welt eine andere. Dafür sollten wir gelegentlich auch an das Huhn denken. Und unser Eierwissen kurz vor Ostern noch mal aufpolieren.

F-ei-ne TraditionEi_einzeln
Ostern ohne Eier ist wie Weihnachten ohne Geschenke. Dahinter steckt Geschichte: Seit der Antike gilt das Ei als Symbol für Wachstum und Fruchtbarkeit. Durch das Verschenken soll die verborgene Lebenskraft auf den Beschenkten übergehen.

Gesucht: Ü-Eier
Überraschungseier sind auf der ganzen Welt Kult – nur in den USA versteht man in Sachen Ü und Ei keinen Spaß. Grund ist die Angst, dass Kinder das Spielzeug im Inneren verschlucken könnten. Vorsicht bei der Einreise: Auch der Import ist strafbar.

Die Frage aller Fragen
Wir beantworten an dieser Stelle nebenbei eine der bedeutendsten Fragen überhaupt: Wer war zuerst da, Huhn oder Ei? Die Antwort lautet: Das Ei. Eier mit einer Schale aus Kalk gab es schon lange bevor das erste Huhn gackernd über den Planeten stolzierte.

Braun oder weiß?
Die Genetik des Huhns entscheidet über die Farbe des Eis. Nur Hühnerrassen mit weißen Ohrscheiben können auch ein weißes Ei legen. Hühner mit roten Ohrscheiben dagegen legen nur braune. Gut zu wissen: Geschmacklich ist die Farbe einerlei.

Cholesterin-Schock
Lange waren Eier als Cholesterin-Bomben verpönt. Mittlerweile weiß man: Gesunde Menschen können ruhig mehrere Eier pro Woche essen, Cholesterin in Lebensmitteln wirkt sich kaum auf die Blutwerte aus.

Frischetest
Dieser alte Hausfrauen-Trick funktioniert immer: Ein ungekochtes Ei kommt in ein Wasserglas. Geht es komplett unter, ist es sehr frisch. Steht das Ei senkrecht, ist es zwei bis drei Wochen alt. Schwimmt es komplett an der Oberfläche heißt es: ab in den Müll.

Ei_einzeln2Mythos am Morgen
Der Klassiker: Eier kochen und abschrecken, damit sie sich leichter pellen lassen. Der Grund für dieses Ritual ist jedoch ein waschechter Mythos. Tatsächlich entscheidet das Alter des Eis über sein Verhältnis zur Schale. Hier gilt: je frischer, desto schwerer lässt es sich pellen.

1000-jähriges Ei
Nach einem uralten Rezept werden in China rohe Enteneier für drei Monate in einem Brei aus Piniennadeln, Wasser, Kalk, Asche, Sägespänen und Gewürzen eingelegt. Ergebnis: Die Eier werden grün, sind monatelang haltbar und werden als Snack gereicht.

 

Verstecktes Käfigei
Die Käfighaltung, in der Hühner ohne Auslauf in kleinen Drahtkäfigen gehalten werden, ist in Deutschland zum Glück seit 2009 verboten. Doch Vorsicht: Käfigeier aus dem Ausland verstecken sich noch immer in Produkten wie Eiernudeln, Keksen oder Mayonnaise.

Eifreie Zone
Physik pur: Um Eiweiß gerinnen zu lassen, muss die Wassertemperatur mindestens 84,5 Grad Celsius betragen. Auf dem Gipfel des Mount Everest ist dank dünner Luft jedoch bei rund 70 Grad Schluss. Mit anderen Worten: Gekochte Eier fallen aus.Ei

10 Fakten rund um Schokolade

Seien wir ehrlich – ein Tag ganz ohne Schokolade ist wie ein Tag ohne Sonne. Wäre da nicht das schlechte Gewissen…die gute Nachricht: Widerstand ist zwecklos, bestätigen Wissenschaftler. Hier kommen 10 Fakten rund um die schönste Nebensache der Welt!

1. Social Media StarDas_Scho(c)kt!
Was sagt es uns, wenn die Seite „Schokolade“ bei Facebook über 400.000 „Likes“ hat? Dass sehr viele Menschen sich offen zu ihrer heimlichen Liebe bekennen! Auf der süßesten Fanseite überhaupt tauschen Liebhaber Rezepte und diskutieren über neue Sorten.

2. Botanisches Leckerli
Die „Schokoladen-Kosmee“ – lateinisch Cosmos atrosanguineus – bringt Schokolade in den eigenen Garten! In den späten Nachmittagsstunden, wenn die Sonne ihre Blätter kitzelt, entfaltet die wohl leckerste Blume der Welt ein ap petitliches Bitterschokoladen-Aroma.

3. Synapsen-Glasur
Wir können nichts dafür! Alleine der Anblick von Schokolade bewirkt, dass im Gehirn die opiumähnliche Substanz Enkephalin freigesetzt wird. Sie erzeugt die „Gier nach mehr“. Wenn das so ist, geben wir dem Verlangen doch einfach nach!

4. Schoko-Weltmacht
Und noch einmal die Schweiz: 1870 kam der Schweizer Schokoladenfabrikant Daniel Peter auf die Idee, Nestlés Milchpulver zur Herstellung einer neuen Schokoladenart zu benutzen. Heraus kam die wohl beste Erfindung der Welt: Milchschokolade.

5. Sucht-SupergauSchokolade-S.27
Wer Bier ebenso gerne hat wie Schokolade, ist nun leider endgültig verloren: Mit dem „Choko Stout“ aus Dänemark, einem dunklen Bier mit deutlicher Schokonote, erreicht der neue Craft- Bier-Trend mit allerlei abenteuerlichen Variationen Deutschland.

6. Süße Sünde?
Bis ins 18. Jahrhundert diskutierte die katholische Kirche, ob Schokolade als Getränk in der Fastenzeit erlaubt sein sollte. Schließlich konnte selbst der Vatikan der Lust auf Süßes nicht widerstehen – und gab der Versuchung nach.

7. Vollmilch-Mops
Hunde würden für die süße Versuchung mindestens so viel tun wie wir. Die Mühe sollten sie sich jedoch sparen: In Schokolade schlummert der Stoff Theobromin, der bei Hunden und Katzen zu schweren Vergiftungen führen kann.

8. Schönheitskick
Dass Schokolade Pickel macht, ist zum Glück nur ein Gerücht. Im Gegenteil: Je höher der Kakaoanteil samt Antioxidantien, desto besser soll Schokolade für die Haut sein. Aber Vorsicht: Fett und Zucker gibt’s gratis dazu und die mag unsere Haut nicht besonders.

9. Alles auf OrangeSchokolade2-S.27
Es kommt eben doch auch auf die Verpackung an. Das gilt auch für Kakao. Forscher fanden heraus, dass die Tassenfarbe mit darüber entscheidet, wie gut uns heiße Schokolade schmeckt. Überraschungssieger im Farbenduell: Orange.

10. Wer hat’s gewusst …
… die Schweizer! Unsere Nachbarn haben in einer viel beachteten Studie einen verblüffenden Zusammenhang entdeckt: Je mehr Schokolade in einem Land pro Kopf verspeist wird, desto mehr Nobelpreise gibt es dort. Auf Platz 1 – natürlich – die Schweiz.