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Licht aus, Film ab! 10 Fakten über kulinarische Filme

Gemütliches Sofa, Popcorn auf dem Schoß und ein toller Film – für uns der perfekte Samstagabend! Für alle, die ihre Film- und Foodleidenschaft verbinden wollen, stellen wir zehn kulinarische Filme vor, bei denen uns das Wasser im Mund zusammenläuft.

1 Einmal um die Welt, bitte
Manchmal muss man einfach loslassen, um sich selbst zu finden, und genau das macht Liz Gilbert in „Eat, Pray, Love“. Gebeutelt von ihrer gescheiterten Ehe, macht sie sich auf, die Welt der Geschmäcker und Gerüche zu entdecken: Essen in Italien, Beten in Indien und Lieben in Indonesien. Der farbenfrohe Film garantiert gute Laune.

2 Schroff, aber liebenswert
Vor ihr sollte man sich in Acht nehmen: „Bella Martha“ ist Küchenchefin in einem französischen Restaurant. Wenn es nicht so läuft, wie sie möchte, fliegen schnell die Fetzen. Bis sich eines Tages von einer Sekunde auf die andere alles ändert. Ein Film, der zeigt, wie große Wunden durch viel Liebe und gutes Essen mit der Zeit kleiner werden können.

3 Der Chefkoch ist eine Ratte
Vom Dorf kommend, will Rémy sein ganzes Leben nur eins: Koch in Paris werden. Das Problem: Er ist eine Ratte, und seine Familie hat so gar kein Verständnis für seinen rattenuntypischen
Berufswunsch. Über Umwege gelangt er in seine Wunschstadt und kann sein Können mit einem „Ratatouille“ unter Beweis stellen.

4 Zwei Leben – ein Kochbuch
Wie wäre es eigentlich, wenn man alle 524 Rezepte aus dem in den USA berühmten Kochbuch „Mastering the Art of French Cooking“ von Julia Child nachkocht? Genau das macht Julie Powell und berichtet darüber auf ihrem Blog. Der Film „Julie & Julia“ zeigt die beiden Leben der Frauen, die die Leidenschaft zum Essen teilen, obwohl sie mehr als 50 Jahre trennen.

5 Achtung, fliegendes Essen
Aus Wasser Wein machen? Flint kann sogar noch mehr! Mit seinem Erfindergeist hat er im Animationsfilm „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ eine Maschine erfunden, die aus Wasser Essen macht. Alles, was das Herz begehrt – Burger mit Pommes, Eiscreme und Früchte. Probleme mit der Maschine inklusive. Für alle, die schon immer einmal wissen wollten, wie das
Schlaraffenland aussehen kann.

6 Schokolade geht immer…
… auch in der Fastenzeit! Als Vianne mit ihrer Tochter in ein kleines Städtchen nahe Toulouse kommt, um eine Chocolaterie zu eröffnen, sind die Bewohner zunächst nicht begeistert. Aber eins kann Vianne: die Nachbarn und die noch Fremden mit „Chocolat“ überzeugen.

7 Jede Familie kocht anders
Wohl einer der visuell schönsten Filme übers Kochen und über die Geschichte einer Familie ist der griechische Film „Zimt und Koriander“. Gekocht und gestritten, geliebt und geweint – der Film über Istanbul und Athen kombiniert die leckeren Gerichte des Mittelmeerraums mit den politischen Spannungen der Region auf einzigartige Weise.

8 Mysteriöse Manufaktur 
Seitdem wir „Charlie und die Schokoladenfabrik“ gesehen haben, öffnen wir keine Schokoladentafel mehr, ohne nachzusehen, ob ein goldenes Ticket enthalten ist. Egal, ob die Buchadaption aus
den 70er-Jahren oder die neuere Fassung von Tim Burton, wir lieben den schrulligen Inhaber und seine lustigen Angestellten aus der wohl ungewöhnlichsten Fabrik und wünschen uns insgeheim, dass Schokoriegel wirklich so hergestellt werden.

9 Kochen ist Magie
Manchmal brauchen wir ein bisschen Kitsch für die Seele, und so darf in unserer Liste „Einfach unwiderstehlich“ nicht fehlen. Die eher schlechte Köchin Amanda kann auf einmal so gut kochen, dass sie die Leute zum Lachen, Weinen und Tanzen bringen kann … und trifft ganz nebenbei noch einen unwiderstehlich smarten Mann. Hunger bekommt man bei den ungewöhnlichen
Rezepten allemal – also mit Süßigkeiten bewaffnet sein.

10 California Dreamin‘
Bei dem ganzen Essen darf natürlich der passende Film über Wein nicht fehlen. In „Sideways“ machen sich der unveröffentlichte Autor Miles und der erfolglose Schauspieler Jack auf den Weg in die Weinanbaugebiete Kaliforniens, um Jacks Junggesellenabschied zu feiern. Der eine ein Weinkenner, der andere ein Vielweintrinker …ob das gut gehen kann?

Alles über Gluten

Unzählige Lebensmittel enthalten es: ob Brot, Brötchen, Pasta oder Ketchup. Aber warum vertragen es manche Menschen nicht? Und wie spricht man Gluten eigentlich aus? Wir verraten euch 10 spannende Fakten!

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1. Was ist Gluten?

Bei Gluten handelt es sich um ein Eiweiß (Protein), das in den Körnern von Getreiden wie Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel steckt.

2. 2 Glutensensitivität

Neben der Autoimmunerkrankung Zöliakie gibt es die Glutensensitivität. Eindeutige Befunde, wie stark sie der Zöliakie ähnelt, liegen bislang nicht vor, weshalb auch nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich bei dieser Form der Sensitivität um eine kurzfristige Unverträglichkeit handelt.

3. Wo steckt Gluten drin?

Gluten steckt in Teigwaren wie Pizza und Pasta, in Brötchen, Keksen und Kuchen. Viele Soßen verdanken ihre Cremigkeit dem Protein. Sogar in Produkten wie Bier, Süßigkeiten und Cornflakes findet sich Gluten.

4. Der Kleber der Küche

Gluten kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Leim“. In Verbindung mit Wasser bildet es sogenanntes Klebereiweiß. Dieses verleiht Brot und Gebäcken ihre Form.

5. Zöliakie

Nicht alle Menschen vertragen Gluten. Bei einer Glutenunverträglichkeit greift das Immunsystem den Bestandteil des Proteingebildes Gluten, „Gliadin“, sowie die Darmwand an. Die Symptome können sehr unterschiedlich sein, weshalb sie oft anderen Ursachen zugeschrieben werden. Über 80 % der Betroffenen sind sich ihrer Krankheit nicht bewusst.

6. Wie spricht man Gluten aus?

Die Aussprache des Proteins sorgt immer wieder für Diskussionsstoff. Liegt die Betonung auf dem „U“ oder auf dem „E“? Beide Varianten hört man häufig. Korrekt ist jedoch letztere, die das „E“ lang erklingen lässt.

7. Die Angst vor Glut

Symptome von Zöliakie können unterschiedlichster Art sein. Von Muskelschwäche, Müdigkeit, Eiweiß- und Vitaminmangel über Nierenerkrankungen und Depressionen – all das kann mit einer Zöliakie zusammenhängen. Genauso gut können die Symptome aber auch von woanders herrühren. Daher gilt: Gluten ist nicht per se schlecht. Weitere mögliche Ursachen der Symptome sollten geklärt werden.

8. Gluten macht nicht dick

Immer mehr Menschen ernähren sich glutenfrei. Dies ist jedoch nur notwendig, wenn tatsächlich eine Glutenunverträglichkeit vorherrscht. Der Mythos, eine glutenfreie Ernährung helfe beim Abnehmen, ist so nicht korrekt, denn häufig wird das fehlende Gluten durch Fett oder Zucker ersetzt.

9. Ist Wildreis glutenfrei?

Reis an sich ist glutenfrei. Jedoch war man sich zu Beginn der 2000er unklar darüber, ob Wildreis – welcher aus botanischer Sicht eine mit dem Hafer verwandte Wasserpflanze ist –  Gluten enthält. Seit 2005 ist jedoch klar, dass Wildreis frei von Gluten und somit auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet ist. Dennoch ist die Wildreis- Frage ein noch immer heiß diskutiertes Thema unter Betroffenen.

10. Allrounder Gluten: darum ist Gluten so beliebt

Gluten besitzt viele nützliche Eigenschaften, die in der Küche geschätzt werden. So bindet es Wasser, hat eine emulgierende (verbindet Fett mit Wasser) Wirkung, geliert, stabilisiert und ist ein guter Trägerstoff für Aromen.

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Marzipan – die süße Sünde aus dem Orient

Ob in Backwaren, als Verzierung oder Pur: von Marzipan kann man nie genug kriegen! Aber aus was besteht die Süssware eigentlich – und wo kommt sie her? Wir verraten es euch! 

Marzipan - himmlische Süßigkeit aus Mandeln

1. Das steckt drin

Marzipan kennt jeder – aber aus was besteht es eigentlich? Die süße Leckerei besteht hauptsächlich aus Mandeln, Zucker und Rosenwasser. Entscheidend ist hierbei das Verhältnis: Marzipanrohmasse muss mindestens 48 Prozent Mandeln, darf höchstens 35 Prozent Zucker und maximal 17 Prozent Feuchtigkeit besitzen.

2. Persipan

Es klingt ähnlich, es schmeckt ähnlich: Persipan. Was die beiden Süßwaren unterscheidet, ist, dass bei Persipan statt teurer Mandeln Pfirsich- und Aprikosenkerne verwendet werden. Persipan gilt daher auch als billige Alternative zur Marzipanrohmasse. Produkte, die üblicherweise Marzipan statt Persipan enthalten, müssen daher auch gekennzeichnet werden.

3. Herkunft

Marzipan stammt aus dem Orient. Dort wurde es auch Ende des ersten Jahrtausends erstmals verzehrt. Vor allem bei den Haremsdamen soll die süße Leckerei gut angekommen sein. Mit den Arabern kam die Süßware dann über Spanien nach ganz Europa.

4. Hüftgold 

Manchmal würde man am liebsten gleich ein ganzes Marzipanbrot vernaschen! Man sollte allerdings wissen, dass es die süße Leckerei in sich hat: 100 g Marzipan haben fast 500 Kalorien! Kein Wunder, dass es früher als Kraftnahrung für Kranke verabreicht wurde …

5. Leckeres Arzneimittel

Heute kauft man Marzipan im Supermarkt oder in einem Süßwarengeschäft, aber das war nicht immer der Fall. Bis ins 18. Jahrhundert wurde die süße Masse nämlich in Apotheken als Kraftnahrung für Kranke hergestellt. Marzipan wurde außerdem als Arzneimittel gegen Verstopfungen, Blähungen sowie als Potenzmittel verkauft.

6. Marzipanhochburgen

Alle lieben Marzipan – und zwar nicht nur in Deutschland. Vor allem die spanische Provinz Toledo, Apulien und Sizilien sowie die französische Stadt Aix-en-Provence sind Hochburgen der Marzipanproduktion.

7. Die Stadt des Marzipans

Wer von Marzipan einfach nicht genug bekommt, der sollte der Stadt Lübeck unbedingt mal einen Besuch abstatten! Denn hier ist die Geburtsstätte des weltweit bekannten Niederegger Marzipans. Neben der Marzipanfabrik und den Verkaufsräumen gibt es hier auch ein Café und ein Marzipanmuseum, in dem sich alles um die köstliche Süßware dreht.

8. Formen-Vielfalt

Marzipan gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Produkten: Man kann Marzipanschweinchen kaufen, Marzipanfrüchte oder Marzipanbrote. Auf Torten sind vor allem Marzipanblumen oder -figuren beliebt. Und bei Marzipanliebhabern lassen natürlich auch Mandelhörnchen, Marzipancroissant und Marzipanschnecke das Herz höherschlagen.

9. Grüne Variante

Die wohl bekannteste Süßigkeit mit grünem Marzipan ist die Mozartkugel. Die grüne Farbe stammt übrigens von Pistazien, die man auch deutlich hervorschmecken kann. Nougat, Marzipan und ein Schokoladenüberzug sind weitere Hauptmerkmale der Süßware. Erfunden wurde die Leckerei übrigens 1890 vom Konditormeister Paul Fürst in Salzburg.

10. Marzipankunst

Als das Marzipan nach Europa kam, war es zunächst den Adligen und Reichen vorbehalten. Bei rauschenden Festen des Sonnenkönigs Ludwig XIV. von Frankreich durfte Marzipan beispielsweise nie fehlen. Ob Früchte, Geflügel oder Wild, alles wurde für diese Feiern kunstvoll aus Marzipan hergestellt.

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Voll Stulle

Bemme, Schnitte, Stulle – viele Namen, alle sagen das gleiche: Das belegte Brot ist einer der beliebtesten und ältesten Snacks in unserem Land. Wir klären 10 Fakten zur Schnitte!
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1. Ein Brot, viele Namen
Wenn man jemanden gernhat, verleiht man gern Kosenamen. So ist es auch beim Butterbrot: Bemme, vorranging in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt genutzt, Stulle, sehr norddeutsch und auch berlinerisch, Schnitte, universal einsetzbar, und Bütterken, da hört man ja schon, dass dieser Ausdruck aus Nordrhein-Westfalen stammt. Ganz klar, das Butterbrot erfreut sich allgemeiner Beliebtheit und ist nicht wegzudenken aus unserem Alltag.

2. Entscheidend ist, was drunter ist
Deutschland ist überall für seine Brotvielfalt bekannt. Da gibt es zuallererst die „normalen“ Brote wie Weizenbrot, Roggenmischbrot oder auch nur Roggenbrot. Besonders beliebt sind diese Brote bei süßen Aufstrichen, wie Marmelade oder Schokoladencreme. Und dann sind da noch die „Spezialbrote“: Dreikornbrot, Dinkelbrot, Gerstenbrot, Vollkornbrot oder auch Knäckebrot. Alle sind perfekt zum Belegen geeignet.

3. … aber auch, was obendrauf
Die klassischen Brotbeläge sind natürlich Käse, Salami und Schinken. Aber auch ausgefallenere Kombinationen wie Frischkäse-Marmelade oder Schimmelkäse-Honig genießen eine gewisse Beliebtheit. Beim Belegen von Broten sind der Kreativität jedenfalls keine Grenzen gesetzt. Und auch vegane oder vegetarische Aufstriche auf Pfl anzenbasis werden immer beliebter.

4. Die erste Stulle
Schon Johann Wolfgang von Goethes Werther hat mit einigen Kindern „das Butterbrod und die saure Milch“ geteilt. Und auch Martin Luther beschreibt im 16. Jahrhundert die „Putterpomme“ (Butterbemme) als eine schöne Kindheitserinnerung. Wahrscheinlich gibt es die Butterstulle also schon seit dem Mittelalter, als die Butter weite Verbreitung fand.

5. Hamburger Butterbrot
Schon einmal etwas vom Hamburger Butterbrot gehört? Dies ist ein sehr altes und traditionelles Frühstück, bestehend aus einer Brötchenhälfte, in der Mitte Käse und obendrauf Schwarzbrot. Diese Art von Stulle eignet sich perfekt als Pausenbrot und macht auf jeden Fall satt. Sonntags darf es dann auch mal ein Stück Schinken dazwischen sein.

6. (Butter-)Brot-Sprüche
Eine beliebte Redewendung ist: „jemandem die Butter vom Brot nehmen“, was so viel heißt wie: einer Person nicht mal eine Kleinigkeit gönnen. Genauso häufi g hört man auch die Redewendung „jemandem etwas aufs Brot schmieren“, also jemandem etwas überdeutlich vorhalten. Und auch: „etwas kostet ein Butterbrot“ oder „für ein Butterbrot arbeiten“. Da Butterbrote früher wie heute nicht teuer waren, geht es hier um etwas, was wenig Geld kostet oder einbringt.

7. Smörrebröd röm pöm pöm pöm
Auch in der dänischen Küche fi ndet sich die Stulle wieder. Allerdings hier unter dem Namen Smörrebröd und mit ein paar mehr Vorgaben. Bei einem Smörrebröd bildet die Grundlage ein Schwarzbrot. Der Kombination der Beläge sind aber keine Grenzen gesetzt – Hauptsache, üppig muss es sein. Beliebt sind Lachs, Schweinebraten und Roastbeef.

8. Immer auf die Butterseite
Ist es Schicksal, dass das Butterbrot immer auf die belegte Seite fällt? Diese Frage scheint die Menschheit schon lange zu beschäftigen, denn bereits eine Redensart aus dem 19. Jahrhundert besagt: „Minister fallen wie Butterbrote, immer auf die gute Seite.“ Ob Fallhöhe oder Dicke des Belags – so richtig belegen kann man die Ursache nicht. Es bleibt also noch länger ein Mysterium.

9. Stullen-Time!
So viele Fakten über die Stulle, aber wann isst man sie denn jetzt überhaupt? Obwohl Toast und Müsli das belegte Brot immer mehr vom Frühstückstisch verdrängen, ist die belegte Stulle immer noch der Star beim zweiten Frühstück in Büro oder Schule. Beim sprichwörtlichen Abendbrot ist das belegte Brot ganz weit vorn, und auch tagsüber in Restaurants, die deutsche Kost anbieten, kann man sich eine Brotzeit oder ein sogenanntes Jausenbrot bestellen.

10. Tag des Butterbrotes
Der letzte Freitag im September war bis 2008 „der Tag des deutschen Butterbrotes“. Besonders Bäckereien machten auf diesen Tag aufmerksam und warben mit Sprüchen wie: „Deutschland macht den Buttertest – weil Geschmack überzeugt“ (2005) oder „Butterbrot, Geschmack neu erleben“. Bei so viel Trubel um „das Bütterken“ hat man doch gleich Lust, sich eins zu belegen.
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