Süße Weihnachten

Lebkuchen, Kekse, Vanillekipferl … Für Naschkatzen ist die Adventszeit wohl die schönste Zeit. Diese Weihnachtsüßigkeiten dürfen dabei auf keinen Fall fehlen.

Weihnachtssüßigkeit
Dominosteine
Warum wir Dominosteine so lieben? Weil hier fast alle Weihnachtssüßigkeiten in einem vereint sind: Süße Lebkuchenschichten, Fruchtgelee, Marzipan und ein Schokoladenüberzug treffen hier zusammen. Erfunden wurde die Leckerei übrigens 1936 vom Dresdner Chocolatier Herbert Wendler – und zwar ursprünglich als günstige Alternative zu seinen Pralinen.

Vanillekipferl
Wer Vanille mag, der sehnt sich die Weihnachtszeit herbei, denn dann gibt es endlich wieder frisch gebackene Vanillekipferl! Das deutsch-österreichisch-böhmische Weihnachtsgebäck wird aus einem Mürbeteig hergestellt, dem traditionell geriebene oder geröstete Mandeln hinzugefügt werden. Zum Schluss wird der Teig mit dem Mark von Vanilleschoten aromatisiert, und die Kipferl dürfen noch warm im Puderzucker baden.

MarzipankartoffelnMarzipankartoffeln
Winterzeit ist Marzipanzeit, denn nun stehen endlich wieder Marzipankartoffeln im Supermarktregal! Den Namen bekam die Süßigkeit – man kann es sich denken – aufgrund ihres Aussehens. Denn die Marzipankugeln mit einem Durchmesser von 1,5 cm bis 2 cm sehen aus wie kleine Kartoffeln. Ihre dunkle Farbe bekommt die Süßigkeit übrigens durch das Bestäuben mit Zimt und Kakao.

Christstollen
Weihnachten ohne Stollen? Undenkbar! Der leckere Kuchen aus Hefeteig, der je nach Sorte Rosinen, Mohn, Marzipan und anderen Trockenfrüchte enthält, gehört zur Adventszeit einfach dazu. Praktischerweise ist er auch monatelang haltbar und kann so auch nach der Adventszeit noch vernascht werden. Bekannt ist vor allem der Dresdner Stollen, dessen Name seit 2010 geschützt ist. Seitdem dürfen nur Stollen als Dresdner Stollen bezeichnet werden, wenn sie auch im Großraum Dresden produziert wurden.

Spekulatius
Das Gebäck aus Mürbeteig hat gleich mehrere Herkunftsorte, denn es stammt aus Belgien, den Niederlanden, dem Rheinland und aus Westfalen. Während Spekulatius in Deutschland ein typisches Weihnachtsgebäck ist, wird es in Belgien und den Niederlanden ganzjährig vernascht. Besonders lecker ist vor allem der Gewürzspekulatius, der seinen typischen Geschmack durch Gewürze wie Kardamom, Zimt und Gewürznelken erhält.

ZimtsterneZimtsterne
Für das Weihnachtsgebäck in Sternform müssen wir uns bei den Schwaben bedanken – denn diese haben die leckeren Zimtsterne erfunden. Hergestellt wird die Leckerei aus Eischnee, Zucker, Mandeln, Mehl – und natürlich Zimt. Um ihre typische weiße Oberfläche zu erhalten, werden die Kekse nach dem Backen mit einer Eischneeglasur überzogen.

Lebkuchen
Ob Lebkuchenherzen Pfeffernüsse oder Printen: An Lebkuchen geht in der Adventszeit kein Weg vorbei! Auch früher war diese Leckerei schon beliebt, denn bereits um 350 v. Chr. tauchten die gewürzten Honigkuchen in Schriften auf. Einige deutsche Lebkuchenspezialitäten sind übrigens weltweit bekannt, zum Beispiel die Nürnberger Lebkuchen, die Pulsnitzer Pfefferkuchen oder die Aachener Printen.

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