Zeit für ein Bier!

Ob beim Grillen, zum Feierabend oder einfach nur so: Ein kühles Bier ist etwas Herrliches! Aber was hat es eigentlich mit dem Reinheitsgebot auf sich – und warum nennt man Bier auch flüssiges Brot? Wir verraten es euch!

Bier

Eigene Pipeline
Mit den größten Bierkonsum gibt es wohl auf dem Oktoberfest. Alleine im Hacker-Zelt werden rund 10.000 Liter Bier pro Stunde ausgeschenkt. Damit es hier zu keinen Engpässen kommt, gibt es seit 2012 sogar eine eigene Bier-Pipeline! Diese versorgt alle fünf Ausschank-Stationen mit dem kühlen Gerstensaft.

Gute Nacht
Wer Schlafprobleme hat, der sollte sich ein Bier gönnen. Der Gerstensaft kann nämlich das Einschlafen erleichtern. Grund ist der enthaltene Hopfen, der eine beruhigende Wirkung hat.

Biereis
Wer von Bier einfach nicht genug bekommen kann, der sollte dem verrückten Eismacher in München einen Besuch abstatten. Neben Obazda- und Weißwursteis gibt es hier nämlich auch Biereis! Wer sich nicht gleich rantraut, darf die Sorte übrigens auch erst mal mit einem Löffelchen probieren.

Nur natürliche Zutaten
Der April 1516 war die Geburtsstunde des Reinheitsgebotes, welches besagt, dass zur Herstellung von Bier nur Gerste, Hopfen und Wasser verwendet werden dürfen. Dieses Gebot wird bis heute bewahrt. Einziger Unterschied: Heute wird auch Hefe als Zutat aufgeführt. Diese war früher automatisch enthalten, da Bier oft in der Nähe von Bäckereien gebraut wurde. Das Reinheitsgebot feierte dieses Jahr übrigens sein 500. Jubiläum!

Flüssiges Brot
„Ein paar Bier ersetzen eine komplette Mahlzeit“ heißt ein bekannter Spruch. Und dies war früher bei Nonnen und Mönchen tatsächlich der Fall: In der 40-tägigen Fastenzeit durften sie nur eingeschränkt essen – Bier trinken war allerdings erlaubt. Aus diesem Grund nannte man Bier früher auch flüssiges Brot.

Sortenvielfalt
Biertrinker in Deutschland dürfen sich glücklich schätzen: Mittlerweile gibt es über 5500 verschiedene deutsche Biermarken! In kaum einem anderen Land gibt es diese Auswahl. Deutsche Biertrinker könnten so rein rechnerisch mehr als 15 Jahre lang jeden Tag ein anderes Bier probieren – und müssten dabei keines zweimal kosten!

Alkoholfrei
Bier ja, Alkohol nein? Seit den 70er-Jahren kein Problem mehr, denn hier kamen die ersten alkoholfreien Biere auf den Markt. Seit 2008 steigt der Absatz von alkoholfreiem Bier sogar stetig – 2014 lag er bei über fünf Millionen Hektolitern! Dies macht mehr als fünf Prozent der gesamten Bierproduktion in Deutschland aus, womit Deutschland weltweit führend bei der Herstellung von alkoholfreien Bieren ist.

Männergetränk?
Männer trinken Bier, Frauen Wein? Falsch: Nach einer Studie des Max-Rubner-Instituts, dem Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel, trinken 48 Prozent der Frauen lieber Bier als Wein. Vor allem bei 19- bis 24-Jährigen ist Bier das beliebteste alkoholische Getränk – und zwar unabhängig vom Geschlecht!

Mythos Bierbauch
Bier macht dick, so der Mythos. Dabei schneidet Bier in Punkto Kalorien im Vergleich zu anderen Getränken ziemlich gut ab: 100 ml Pils haben 43 Kalorien, die gleiche Menge Apfelsaft hat dagegen 57 Kalorien und die gleiche Menge Sekt sogar 83 Kalorien! Bier allein sorgt also nicht für Übergewicht. Na dann, Prost!

Markenfeld_Bier

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