Klein, aber oho: Chia-Samen

Von ihrer Größe darf man sich nicht täuschen lassen – denn die Chia-Samen sind wahre Kraftpakete. Wir verraten euch, warum sie so gesund sind und als echtes Superfood gelten.

Schon die Azteken und Maya schworen auf die positive Wirkung und die Energie der kleinen Samen. Und dies wird auch schon im Namen deutlich, denn die aus der Sprache der Maya stammende Bezeichnung Chia heißt übersetzt „Stärke“. Vor allem aztekische Krieger stärkten sich mit ihnen vor großen Kämpfen – denn angeblich reichten zwei Teelöffel eingeweichte Samen aus, um eine Person für die nächsten 24 Stunden mit Energie zu versorgen und zu stärken!

Power-Samen

Chia-Samen stecken voller Mineralstoffe, Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien. Sie haben beispielsweise einen viel höheren Protein-Gehalt als die meisten Getreidearten wie Weizen, Gerste oder Reis. Zudem enthalten die kleinen Power-Samen Vitamin B, Kalzium und Eisen, um nur einige der Nährstoffe zu nennen. Aufgrund ihrer vielen Mineralstoffe eignen sich Chia-Samen vor allem für die vegane Küche, da sie Nährstoffe enthalten, die sonst hauptsächlich in tierischen Produkten enthalten sind. Aber auch Nicht-Veganer profitieren von Chia – denn Nährstoffe und Energie kann man schließlich nie genug haben!

Au revoir, Giftstoffe!

Den kleinen Körnern wird außerdem nachgesagt, dass sie Heilkräfte besitzen. Die heilende Wirkung der Samen besteht vor allem darin, Säuren und Giftstoffe zu binden und auszuleiten. Bestehenden Krankheiten können sie somit entgegenwirken – und zusätzlich dazu beitragen, dass Krankheiten erst gar nicht entstehen. Chia-Samen werden zum Beispiel bei Magenproblemen wie Sodbrennen und Verdauungsstörungen eingesetzt. Aber auch auf den Blutzuckerspiegel sollen sie sich positiv auswirken.

Pudding, Müsli und Co.

Chia-Samen können vielfältig eingesetzt werden: Man kann sie zum Beispiel ins Müsli und in Joghurt mischen oder über Salat streuen. Da die kleinen Samen im Magen stark aufquellen, machen sie auch länger satt – und können so beim Abnehmen helfen. Weil sie ihr Volumen im Magen vergrößern, sollte man allerdings darauf achten, sie mit ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Eingelegt in Wasser, bilden sie ein eher geschmacksneutrales Gel, das zum Beispiel bei veganen Gerichten als Ei-Ersatz oder Dickungsmittel dient. In Kombination mit Hafer- oder Mandelmilch lässt sich auch im Handumdrehen ein Chia-Pudding herstellen.

 

Chia-Pudding mit Granatapfelkernen

Zutaten für 2 Portionen

3 EL Chia-Samen
100 ml Mandelmilch
4 EL Agavensirup/ andere Flüssigkeit zum Süßen
einige EL Granatapfelkerne
Blaubeeren
Vanillemark
Zimt

chia

3 EL Chia-Samen in die Mandelmilch geben und mit Agavensirup, Zimt oder Vanillemark vermischen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen und quellen lassen. Am nächsten Morgen Granatapfelkerne und Blaubeeren über den Pudding geben – und den Power-Pudding vernaschen!

Tipp: Die Quellzeit kann auch auf 30 Min. verkürzt werden. Einfach 4 EL Chia-Samen und etwas weniger Mandelmilch nehmen. Je länger die Chia-Samen aber einweichen, umso mehr Nährstoffe werden freigesetzt!

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