Der gemütliche Wohntrend „Hygge“

Entspannt, zufrieden, satt und im Kreise der Liebsten: In Momenten wie diesen fühlen sich die Dänen so richtig „hyggelig“. Und das wollen wir jetzt auch! Wir zeigen euch, was ihr für den gemütlichen Wohn- und Lifestyle Hygge alles braucht.

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Wo der urige Name herkommt

Das Wort „Hygge“ stammt ursprünglich gar nicht aus Dänemark, sondern aus dem Norwegischen. Es bedeutet so viel wie „Schutz“, insbesondere vor Naturgewalten. Mit den Jahren lernten die wintererprobten Dänen, ihre raues, kaltes Klima zu nehmen, es sich daheim so richtig gemütlich zu machen, und fühlten sich dann ebenfalls „hyggelig“.

It-Pieces fürs Wohnen im Hygge-Stil

hygge-3Wenn es hier draußen nass und kalt wird, könnt auch ihr euer Zuhause mit einfachen Mitteln in euer ganz persönliches Hygge-Wohlfühl-Paradies verwandeln. Dafür braucht ihr vor allem: Decken, Kissen, indirekte Lichtquellen, Felle und heimelig flackernde (Stumpen-)Kerzen, welche zu kleinen Grüppchen angeordnet werden. Weitere stilechte Einrichtungsgegenstände sind Sisal-Körbe, Langfloor-Teppiche sowie unaufgeregte Sitzmöbel, wie zum Beispiel Poufs oder Schaukelstühle. Naturmaterialien wie Wolle, Leinen und borkeliges Holz sind hierbei willkommen. Typische Hygge-Farben sind dementsprechend Naturfarben wie Beige, Braun, Grau, natürliche Blau- und Grüntöne oder Schwarz. Erlaubt ist aber eigentlich alles, was die Sinne anregt und zum Wohlgefühl beiträgt.

Mehr als nur ein Wohntrend

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Doch Hygge ist nicht nur ein Einrichtungsstil. Zusammen mit dem gemütlichen Wohnen geht ein Lebensgefühl einher. Dieses gilt als Gegenbewegung zum schnellen digitalen Zeitalter. Es geht darum, mal den Kopf auszuschalten und es sich so richtig gut gehen zu lassen. Man nimmt sich Zeit zum Seele-baumeln-Lassen, zum Lesen sowie für Freunde und Familie. An einem schön gedeckten Tisch mit kuscheliger Sitzecke, Kerzen und warmem Tee lassen sich beispielsweise wahrlich hyggelige Momente zelebrieren. Das Geschirr kann einfach in der Mitte gestapelt platziert werden, und jeder nimmt sich das, was er braucht, ganz familiär und gechillt statt gestresst. Wer die Möglichkeit hat, kann aber auch einfach vor dem knisternden Kamin dösen – man braucht nicht immer etwas zu tun.

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