Kategorie: Interviews

Interview mit dem Gründer von Ocha Ocha

Christopher Gogolin von Ocha Ocha

Ocha Ocha denkt Tee neu: Inspiriert von den Kreationen aus Japan stellt das Start-Up  Unternehmen seit 2018 kalte Tee-Genüsse mit feinem Aroma, dafür ohne Teekonzentrate, Aromastoffe und Zucker(ersatzstoffe) her. Wir haben mit dem Gründer Christopher Gogolin über die Idee hinter Ocha Ocha, das Unternehmen und seine Reisen nach Japan gesprochen.

Erzähle uns ein wenig über Dich. Wer bist Du?

Ich bin Christopher, der Gründer und wohl ein Beispiel wie man über eine Idee stolpern kann. Hätte man mich vor 5 Jahren gefragt, ob ich einmal selbstständig sein will, hätte ich antworten müssen, dass ich darüber noch nicht einmal nachgedacht habe. Nachdem ich 2017 nach 7 Jahren im Job noch meinen Master in Augsburg begonnen hatte, konnte ich diese Arbeitserfahrungen sacken lassen und hatte bei Uni-Kursen zu Entrepreneurship und Innovationsmanagement zudem die Möglichkeit neue Arbeitssichtweisen kennenzulernen. Durch mein Auslandssemester in Japan kam dann eins zum anderen irgendwie.

Wie bist du auf die Idee für die Ocha Ocha Tees gekommen?

Der Ideenblitz kam in den japanischen Alpen (FunFact: Deswegen die Berge auf den TetraPaks) während der Busfahrt zu den in Thermalquellen badenden Schneeaffen als mich mein Kölner Kumpel Stefan in Japan besuchte. Weil uns pure, kalte Tees in Japan so gut schmeckten, fragten wir uns, wieso es keine ungesüßten Teegetränke in der Heimat gibt. Nach einer bisschen Marktrecherche online als auch in allen möglichen kleinen Läden und Supermärkten, stand fest, diese Produktgruppe existiert in Deutschland wirklich nicht. Also begannen wir mit ersten Prototypen und verteilten diese an Freunde und Familie.

Woher kommt der Name Ocha Ocha und die Namen der Tees?

„Ocha“ ist das japanische Wort für Tee. Hiermit wollten wir eine Hommage an unsere Ideenursprung in Japan setzen. Zudem sagt es unser Name ganz klar was es ist, Tee! Die Namen der Tees sind einfach die japanischen Bezeichnungen für die Teesorten, die wir anbieten. Unser Grüntee ist eine spezielle Sorte namens „Kuki-cha“. Deswegen haben wir den Namen gleich gelassen. Selbiges gilt für den Buchweizentee. Der heißt auf Japanisch „Soba-cha“. Japanfans werden sich sicher über die Namen freuen.

„Soba-cha“?

Ganz genau, schaut euch das Video an, danach seid ihr Buchweizentee-Experten.

Was genau bedeutet für dich die Teekultur?

In Japan ist das Teetrinken, sowohl heiß, als auch kalt, in der Alltagskultur verankert. Am Getränkeautomaten oder im Mini-Markt kann man sich entweder für Wasser oder für Teegetränke entscheiden, wenn man etwas Ungesüßtes trinken möchte. Diese Alternative wollen wir in Deutschland auch schaffen und nebenbei den deutschen Markt mit neuen Sorten aufmischen. Wenn ihr einmal unseren Buchweizentee oder unseren authentischen Grüntee getrunken habt, dann wollt ihr nicht mehr zurück zu süßen Drinks.

Japan war ja das erste Land, dass dich inspiriert hat, an welche weiteren Länder denkst du bei Teekultur und weshalb?

Teekultur ist für mich wohl ein weiter gefasster Begriff als für den Tee(pflanzen)-Romantiker. Für mich ist Teekultur die Verbindung von Pflanzen mit (heißem) Wasser. Dies lässt sich an sich in jeder Kultur und jedem Kontinent irgendwie mit den dort ortstypischen Pflanzen, Sträuchern, Kräutern und Früchten nachweisen. Bei Teekultur fällt mir somit sofort die Mate-Trinkkultur in Argentinien und Uruguay ein. Diese ist dort wohl noch tiefer im Alltag verankert als Grüntee in asiatischen Ländern. Ich konnte Mate 2011 in meinem Auslandssemester in Buenos Aires kennenlernen. Mate wird eigentlich immer und überall getrunken, zum Frühstück, am Strand, auf dem Fußballplatz, beim Autofahren (der Beifahrer serviert), vor einer Party, in Meetings, im Pool. Mate ist so allgegenwärtig, ohne ihn geht eigentlich nichts.

Was fasziniert dich genau an Japan?

Ich mag vor allem die Essenskultur, die Teekultur inkludiert. Lebensmittel du Speisen werden sehr aufwendig trapiert und präsentiert. Ähnlich wie Tapas in Spanien werden eher mehrere, unterschiedliche Beilagen serviert. Die Zubereitung von japanischen Gerichten ist zudem oft sehr aufwendig, viel Zeit steckt in der Vorbereitung. Ich hatte zudem das Gefühl, dass die Japaner Lebensmitteln mehr Qualität und Wert zumessen, was uns in Deutschland mittlerweile etwas verloren gegangen ist. Bei Speisen lassen Japaner auch gern ihre Liebe fürs Detail aus.

Was war das Kurioseste, dass du auf deinen Reisen probiert hast?

Frittierte Frikadelle mit EiAlso die Japaner sind fast so verrückt wie die Holländer und so wird an einigen Ecken/Restaurants alles frittiert. Kurios war also irgendwie eine frittierte Frikadelle mit einem Ei nochmal in der Mitte. Verrückt. Wie wird das Ei richtig weich, während die Frikadelle durchgebraten ist?

Du möchtest, dass eure Ocha Ocha Produkte die nachhaltigsten Teegetränke im Getränkemarkt werden. Was genau bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Wir sehen uns selber als nachhaltiges Unternehmen, welches alles, im Rahmen unserer wirtschaftlichen Machbarkeiten, tut eine Nachhaltigkeitsmaximierung zu verfolgen. Das können auch kleine Dinge wie die Verwendung von Recycling-Papier für unsere Postkarten sein bis hin zu CO2-Ausgleich und das Nutzen des Augsburger-Carsharings und den ÖPNV und der Bahn für unsere Termine und Reisen.

Momentan arbeiten wir an unserem Nachhaltigkeits-Reporting, um das Ganze auch mal in Zahlen zu fassen. Dadurch, dass wir absolut keine Inhaltstoffe außer Wasser und unsere Pflanzen-Zutaten benutzen, werden schon viele Transporte, Produktionsprozesse und Verpackungen gespart. Denn, hat schon mal jemand ausgerechnet wie die CO2 Bilanz von Bio-Rohrzucker aus Brasilien ist? Allein deswegen sind wir schon sehr nachhaltig unterwegs. Unser absolutes Ziel ist es, das nachhaltigste Teegetränk am Markt zu schaffen, noch können wir uns aber noch nicht alles leisten, so z.B. das Glas-Mehrweg-System, welches für ungesüßte Teegetränke weder in Deutschland noch in Japan existiert (Thema aseptisches Abfüllen). Momentan können wir nur TetraPak anbieten, welches dennoch schon mal sehr gute Recycling-Quoten gegenüber Einweg-Plastikflaschen hat und zudem zum größten Bestandteil aus Altpapier besteht. Vor allem ist uns Transparenz und Vertrauen wichtig, denn nur so lässt sich der Weg zu Nachhaltigkeit gestalten (Thema Greenwashing und Verständnis).

Wie integrierst du das Thema Nachhaltigkeit in deinen Alltag?

Mittlerweile verzichte ich weitestgehend auf den Konsum von Fleisch, weil es immer mehr leckere Alternativen gibt. Zu privaten Terminen fahre ich mit der Bahn und genieße es während der Fahrt am Laptop arbeiten zu können und mich nicht auf den Verkehr konzentrieren zu müssen. Sollte ich doch mal mehrere Pakete Tee transportieren müssen, dann nutze ich das Carsharing und frage im Team, ob ich gleich jemanden mitnehmen kann, damit sich die Fahrt auch lohnt. Beim Bäcker frage ich die Verkäufer, ob sie mir die Brötchen gleich in meinen Beutel werfen können, anstatt alles nochmal unnötig zu verpacken. Es sind viele kleine Dinge, die man im Alltag ändern kann, ohne auf etwas verzichten zu müssen.

Wie soll es mit Ocha Ocha weitergehen? Was wünscht du dir für die Zukunft?

Wenn wir mit Ocha Ocha in den nächsten Jahren einen ähnliche Erfolgsgeschichte wie zum Beispiel Little Lunch (Bio-Suppen-Startup aus Augsburg) hinlegen könnten, wäre das klasse. 2020 wird für uns entscheidend, da wir zeigen müssen, was mit einem 5er-Team und drei marktreifen Getränken wirklich möglich ist.

Das Team von Ocha Ocha

Wir glauben, dass im Erfrischungsgetränke-Markt so viel Potenzial für unsere neue Produktgruppe der ungesüßten Tees steckt, dass wir bis 2030 eine starke Veränderung der gesamten Getränkebranche erleben werden. Wenn große Firmen anfangen würden auch zusatzstofffreie und ungesüßte Getränke zu produzieren, dann wäre das auch ein Erfolg für uns, da wir diese Entwicklung angestoßen haben. Bis dahin ist aber noch einiges zu tun. Wir gehen dabei Schritt für Schritt vor, d.h. Sorte für Sorte, Supermarkt für Supermarkt und Kunde für Kunde.

In dem Sinne wünschen wir Christopher Gogolin und Ocha Ocha für die Zukunft alles gute und bedanken uns herzlichst für das interessante Interview. Wenn du jetzt mal einen der Tees probieren möchtest, oder noch mehr über Ocha Ocha erfahren möchtest, erkunde doch mal die Seite von Ocha Ocha.

Interview mit der Gründerin von PLANET PLANT-BASED

Planet Plant-Based Granola

PLANET PLANT-BASED startete im Jahr 2015 ursprünglich als Food-Blog, entwickelte sich dann aber schnell zu einem Unternehmen für hochwertige und vegane Bio-Produkte. In unserem Interview erzählt uns Gründerin Ida Hemmingsson-Holl mehr über sich, das Unternehmen und wie vegetarische Produkte der Umwelt helfen können. 

Erzähle uns ein wenig über Dich. Wer bist Du?

Mein Name ist Ida, ich bin gebürtige Schwedin und lebe mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in München. Wir kochen sehr gerne gemeinsam als Familie und lieben eine gute und kreative Küche. Ich bin schon seit über zwanzig Jahren Vegetarierin und habe Zöliakie. Meine Tochter hat ebenfalls kürzlich die Diagnose Zöliakie erhalten und dementsprechend führen wir einen vollständig glutenfreien Haushalt.

Wann hast Du Dein Unternehmen gegründet und was war Deine Motivation?

Am Anfang hatte ich einen Blog zu Themen rund um die vegane Ernährung und den plant-based Lifestyle ins Leben gerufen. Das ist eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt. Denn es war schon immer mein Traum, eine Plattform zu schaffen, die die Menschen ermutigt, weniger Fleisch und mehr Gemüse zu essen. Der Blog entwickelte sich zu einem Unternehmen, als ich 2017 meine ersten Produkte – verschiedene Bohnenpasta-Sorten – auf den Markt brachte. Ich liebe es, hochwertige vegane Produkte und einfache, leckere Rezepte zu kreieren.

Was ist die Mission von PLANET PLANT-BASED?

Die Vorzüge und positiven Auswirkungen einer pflanzlichen Ernährung zu teilen, und zwar anhand von köstlichen, nährstoffreichen Produkten und inspirierenden, veganen Rezepten. Eine pflanzliche Ernährung ist eine so positive Art zu essen, und es gibt drei gute Gründe, diese Veränderung anzustreben: Sie ist besser für die Umwelt, besser für unsere Gesundheit und geht freundlicher mit Tieren um. Schon eine pflanzliche Mahlzeit pro Woche macht den Unterschied.

Wie können vegetarische Unternehmen wie PLANET PLANT-BASED der Umwelt helfen?

Viele Wissenschaftler sind sich einig, dass unser aktueller Fleischkonsum nicht nachhaltig ist und der hohe Konsum von Fleisch und Milchprodukten in der westlichen Welt einer der Hauptgründe für den Klimawandel ist. Je weniger Fleisch wir essen, desto weniger Schaden fügen wir unserer Umwelt zu. Der pflanzliche Lebensstil ist eine wachsende Bewegung, und es ist toll zu sehen, dass viele Unternehmen bereits ihren Beitrag dazu leisten.

Erzähle uns ein wenig über Dein Produktsortiment.

Wir bringen Produkte auf den Markt, die ich liebe und ohne die ich nicht leben möchte! Mein Anspruch ist es, nur das Beste vom Besten auf den Markt zu bringen: alle unsere Produkte bestehen aus hochwertigsten Bio-Zutaten. Um zum modernen Lebensstil zu passen, müssen sie vielseitig verwendbar sein und deshalb gibt es zu jedem Produkt immer Zubereitungsideen in Form von einfachen und leckeren Rezepten. Wir bringen ständig Neues auf den Markt, um nahrhafte und gute Produkte zu kreieren, z.B. Nudeln aus Bohnen/ Hülsenfrüchten, Granolas aus Kichererbsen oder eine Haselnuss Kakao Creme, die nur mit Dattelsirup gesüßt ist und ohne raffinierten Zucker, Palmöl oder Stabilisatoren auskommt.

Was ist Dein Lieblingsessen?

Ich liebe gutes Essen so sehr, ich kann mich gar nicht auf ein einziges Lieblingsgericht beschränken! Kochen ist wirklich meine Leidenschaft und obwohl viele meiner Rezepte superschnell zuzubereiten sind, ist es eine wahre Freude, frische Gemüseeintöpfe zu zaubern, die an einem kalten Herbsttag in der Küche einige Zeit vor sich hin köcheln. Diese Aromen… Und die Vorfreude! Einfach herrlich!

Gibt es etwas, das Du nicht magst?

Ich esse überhaupt kein Fleisch, es reizt mich einfach nicht. Ich bin auch kein Fan von Sellerie, obwohl ich trotzdem kürzlich eine reine Selleriesaft-Diät ausprobiert habe und mir wirklich meine Nase zuhalten musste, um den Saft zu trinken.

Die Rezepte sehen sehr lecker aus! Und so schön bunt. Gibt es eine Philosophie dahinter?

Im Alltag von Beruf und Familie kann es manchmal schwierig sein, die Zeit oder Inspiration zu finden, um gut zu essen. Ich möchte, dass meine Rezepte schnell und einfach in der Zubereitung und gleichzeitig sehr lecker und nahrhaft sind. Denn eine pflanzliche Ernährung muss keinen Verzicht bedeuten.

Wie erstellt man ein neues Produkt? Erzähle uns über den Weg von der Idee bis zum Produkt.

Die Entwicklung von neuen Produkten ist eine meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen bei PLANET PLANT-BASED. Einige Ideen brauchen Jahre, um sich zu entwickeln. Zum Beispiel habe ich es immer genossen, Kichererbsen als knackigen Snack in Kurkuma anzubraten, und eines Morgens habe ich eine Handvoll davon auf meinen Frühstücksjoghurt gegeben. So entstand die Idee für ein Frühstücks-Granola aus Kichererbsen.

Wo siehst Du die Ernährung der Menschen in 10 Jahren?

Die Bewegung hin zur vegetarischen bzw. veganen Ernährung ist zweifellos mehr als nur ein Trend, sie ist ein kultureller Wandel. Ich denke, wir Menschen werden noch mehr Bewusstsein für unsere Lebensmittel entwickeln – nicht nur wegen des gesundheitlichen Nutzens, sondern auch wegen ihrer ökologischen und ethischen Auswirkungen.

Wenn Du eine Sache in der Welt ändern könntest, was wäre das?

Ich würde mir wünschen, dass alle morgen aufwachen und für diesen einen Tag eine pflanzliche Ernährung ausprobieren würden. Ich weiß, dass eine pflanzliche Ernährung die Welt positiv verändern kann. Das ist ein großes Statement, aber wir können alle klein anfangen; mit jeder gesunden und köstlichen Mahlzeit.

Wir danken Ida Hemmingsson-Holl für das informative und  interessante Interview. Wenn ihr jetzt auch neugierig auf die Produkte und Rezepte von Planet Plant-Based geworden seid, dann findet ihr hier weitere Produkte und Rezepte. Eines der Frühstücks-Granola aus Kichererbsen gab es übrigens in unserer Genuss Box Dezember. 

 

Der Nikolaus kommt mit brandnooz zu CHILDREN

CHILDREN sagt Danke

Der Nikolaus bringt brandnooz Pakete zu CHILDREN 

Jedes Jahr zum Nikolaus können sich die Kinder bei CHILDREN über tolle Nikolaus Pakete freuen. In den Paketen befinden sich eine Vielzahl von Lebensmitteln, die den Kindern den Spaß am Kochen näher bringen. Mit der Unterstützung von Pädagogen kochen im Rahmen des täglich stattfinden Mittagstisches die Kinder aus den Lebensmitteln eine warme Mahlzeit und lernen so auch wie viel Spaß das gemeinsame Zubereiten einer Mahlzeit machen kann. Für viele der Kinder ist dies die einzige warme Mahlzeit am Tag. Insgesamt werden fast 40 Einrichtungen von CHILDREN mit den Nikolaus-Paketen beschenkt. 

Über CHILDREN

Ein gesundes Frühstück am Morgen, ein vielseitiges Pausenbrot, belegt von Mama, und schließlich zuhause eine gesunde warme Mahlzeit mit der ganzen Familie – so läuft es doch bei den meisten Schulkindern. Doch das gilt leider nicht für alle Kinder.

Deutschland gehört zu den reichsten Ländern der Welt. Dennoch wachsen hier 2,7 Millionen Kinder und Jugendliche in Armut auf – jedes fünfte Kind. Armut schafft eine beengte und begrenzte Lebenswelt, welche die betroffenen Kinder ohne Unterstützung meist nicht verlassen können. So leben auch hier Kinder, die hungrig sind, sich ungesund und mangelhaft ernähren und keine frischen Lebensmittel kennen.      

Children for a better World e.V. (kurz: CHILDREN) macht sich für arme Kinder stark und ermöglicht ihnen langfristig eine gesunde Entwicklung. Seit 1994 setzt sich die Kinderhilfsorganisation gegen Kinderarmut in Deutschland ein und fördert das soziale Engagement von jungen Menschen, die selbst gegen Missstände aktiv werden.

Hilfe durch Mitbestimmung

emeinsames Kochen bei CHILDREN

Geprägt vom Leitgedanken „Mit Kindern. Für Kinder!“ wird besonders viel Wert auf die Mitbestimmung und -gestaltung der Kinder in den verschiedensten Bereichen gelegt. So auch bei den CHILDREN Mittagstischen.

Mit regelmäßigen gesunden Mahlzeiten stärken die CHILDREN Mittagstische bundesweit an 64 Standorten regelmäßig 4.500 Kinder, die in Brennpunkt-Stadtteilen aufwachsen. Gesunde, warme Mahlzeiten sind für arme Kinder häufig nicht zugänglich. Aufgrund von Unwissen oder knappen finanziellen Mitteln ernähren sie sich oft ungesund, sind dadurch häufiger krank, mangelernährt oder übergewichtig. In der Schule können sie sich weniger konzentrieren – schlechtere Noten sind die Folge. Die CHILDREN Mittagstische durchbrechen diesen Kreislauf und ermöglichen Kindern deutschlandweit regelmäßig eine ausgewogene Mahlzeit.

83% der Einrichtungen geben an, dass die geförderten Kinder durch den CHILDREN Mittagstisch ihr Ernährungswissen erweitert haben.

Wichtigstes Prinzip ist auch hier die Beteiligung der Kinder: Sie planen, kaufen ein und kochen selbst. So lernen sie, sich gesund zu ernähren und stärken durch kleine Erfolgserlebnisse ihr Selbstvertrauen.

„Ich mag gern Pfannkuchen. Das Apfelmus hab ich selbst gemacht. Das ist aus Äpfeln, die muss man schneiden und dann kochen die richtig im Topf.“ Leon*, 5 Jahre

Eine starke Partnerschaft: 5 Jahre gemeinsam gegen Kinderarmut

Durch die sogenannte goodnooz Boxen konnten CHILDREN und brandnooz seit Beginn der Partnerschaft im Jahr 2014 bereits 58.000 gesunde Mahlzeiten für arme Kinder ermöglichen. Pro verkaufter goodnooz Box, einer Sondervariante der brandnooz Classic Box, geht 1 Euro an arme Kinder – zwei verkaufte Boxen finanzieren so eine warme Mahlzeit. Als Dankeschön für deine gute Tat erhält jeder Noozie ein exklusives goodnooz Extraprodukt in jeder goodnooz Box!

„Es ist absolut erschreckend, wie viele Kinder in Deutschland in Armut leben. Als Unternehmen tragen wir auch eine soziale Verantwortung und möchten einen kleinen Teil dazu beitragen, diesem Problem entgegenzuwirken.“ – Daniele, Gründer und Geschäftsführer von brandnooz.

 „Wir freuen uns, mit brandnooz einen langfristigen und treuen Partner im Kampf gegen die Folgen von Kinderarmut in Deutschland gefunden zu haben. Gemeinsam konnten wir bereits viel für arme Kinder erreichen und über die brandnooz Boxen viele Menschen für das Thema Kinderarmut sensibilisieren.“ – Cornelius Nohl, CHILDREN Geschäftsführer.

Wir danken allen good-Noozies von Herzen für 5 Jahre Unterstützung im Kampf gegen Kinderarmut und freuen uns, gemeinsam mit euch weiter Gutes zu tun!

*Die Namen der Kinder wurden aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Kinder geändert. Wir bitten um Ihr Verständnis. Ihre Aussagen entsprechen jedoch der Realität und wurden uns so von den CHILDREN Mittagstischen übermittelt.

 

 

Vorgestellt: Die Kaffeerösterei Martermühle

Ralf Heinecke und Peter Vit von der Kaffeerösterei Martermühle

Das Start-Up Unternehmen „Kaffeerösterei Martermühle“ wurde 2009 von Peter Vit und Ralf Heincke in Bayern in Aßling – genauer gesagt im Ortsteil Martermühle gegründet. Die Kaffeeliebhaber legen viel Wert auf hochwertigen und zeitintensiven Kaffee.

Das Martermühle Versprechen

Gründer Ralf und Peter nehmen sich viel Zeit, um die geeigneten Kaffeesorten zu finden und kennen jede ihrer Bohnen genau. Auf ihren Reisen lernen sie die Kaffeebauern persönlich kennen. Dabei überzeugen sie sich selbst vom ökologischen Anbau, der für die Auswahl der richtigen Kaffeebohnen eine Grundvoraussetzung darstellt. Genauso viel Zeit nehmen sie sich für das Rösten. Der Kaffee der Kaffeerösterei Martermühle wird handgeröstet und anschließend frisch abgepackt. Der Kaffee wartet in einer Verpackung ohne Aluminium auf den passenden Kaffeeliebhaber und gibt durch sein Aroma-Ventil einen ersten Eindruck seiner Röstaromen preis. 

„Als echte Kaffeefreunde widmen wir unseren Kaffeebohnen das Wertvollste, was wir haben: Zeit.“

Von einer Tasse Kaffee zur eigenen Rösterei

Mit einer gebrauchten Kaffeeröstmaschine versorgten Ralf und Peter zunächst Freunde und Familie mit aromatischen Kaffeebohnen. Wenn man mit Leidenschaft bei einer Sache ist, spricht sich das auch gerne schnell herum. Ist man dann auch noch richtig gut in dem, was man tut, entsteht eine Nachfrage, die man zuvor gar nicht zu decken plante. 

Kaffeerösterei Martermühle

Was als Kaffeefreundschaft begann, ist mittlerweile zu einem Unternehmen mit 25 Mitarbeitern herangewachsen. Die Kaffeerösterei Martermühle vertreibt mittlerweile 40 Kaffeesorten, wovon etwa die Hälfte Bio-Zertifiziert sind. Der Sitz der Rösterei liegt in Bayern in Aßling in einem Denkmal geschützten Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert. Dort werden nach alter Tradition und Handwerkskunst tolle Kaffee- und Espressobohnen aus aller Welt verarbeitet.

Es gibt viele Orte, die Peter bereits besucht hat, um die perfekten Bohnen für ihre Kaffeerösterei zu entdecken. Eine Stecknadel markiert Peru, von dort haben die beiden Kaffeeliebhaber Bohnen mitgebracht, die einen geschmacklich direkt zum Machu Picchu bringen.

Probierpakete für Kaffeeentdecker

Manchmal braucht es einfach Zeit, bis man seinen persönlichen Lieblingskaffee gefunden hat. Die vier neuen Probierpakete der Kaffeerösterei Martermühle können dabei helfen. Für Reisehungrige geht es dann nach Peru oder Italien. Naschkatzen, die lieber auf dem heimeligen Sofa bleiben, finden schokoladige Aromen. Für die Kaffee- bzw. Espressopause im Büro wartet ein Vollautomaten Probierpaket darauf, mit den lieben Kollegen ausprobiert zu werden.

„Machu Picchu“ Probierpaket – 4x 250 g

Probierpaket Machu PicchuMit einem Aroma aus Schokolade mit feiner Kakaonote versetzen einen die verschiedenen Espresso und Kaffee Bio-Sorten geschmacklich nach Peru. Der Bio Peru Kaffee schmeckt würzig mit einer leichten Karamellnote.
Die Sorte Bio Pachamama Kaffee erinnert an Mandeln, Karamell und Schokolade. Der mittelkräftige Bio Peru Pachama Espresso kommt genau richtig nach einem guten Essen. Wer seinen Espresso etwas stärker mag, der gönnt sich eine Tasse vom Bio Pachamama Espresso der kräftigeren Sorte.
25,99 € (999 Gramm)

„La Dolce Vita“ Espresso Probierpaket – 3x 250g 

Probierpaket La Dolce Vita

Gleich drei Espresso Sorten versetzen einen mit ihrem nussigen, würzigen und schokoladigen Aroma nach Italien. In jeder Tasse schmeckt man „La Dolce Vita“. Der kräftige Autostrada bringt sein italienisches Temperament zum Vorschein. Die süße Seite Italiens offenbart der schokoladige Formoso. Wer sich zwischen kräftig und mild nicht entscheiden kann, liegt mit dem Crema Roma genau richtig.
18,99 € (750 Gramm)

 

„Naschkatzen“ Probierpaket – 3x 250g

Probierpaket NaschkatzenEs wird schokoladig. Das „Naschkatzen“ Probierpaket besitzt ein samtig schokoladiges Aroma in jeder Kaffeetasse. Kräftig schokoladig versüßt der Guatemala Kaffee den Morgen. Mit dem Bio Kaffee Tunki kommen Fans einer lieblichen Tasse Kaffee auf den Geschmack, so unterstützt das schokoladige Aroma den Geschmack. Der Bio Kaffee Mexiko zeigt die zarten Seiten eines guten Kaffees mit einem Hauch Schokolade. 
19,99 € (750 Gramm)

 

„Für deinen Vollautomaten“ Kaffee & Espresso Probierpaket – 3x 250g

Probierpaket Vollautomaten

Der Café Crème ist mittelkräftig, vollmundig und ausgewogen. Mit würzigen Aromen von Schokolade und Nuss ist dieser Kaffee genau das Richtige für den Start in den Arbeitstag. Die Indian Monsoon Malabar-Bohne verhilft dem Espresso Romero zu würzigen Holzaromen und schmeckt dabei mild und bekömmlich. Feine Noten von Kakao und ein süßlicher Duft nach Karamell verleihen dem Espresso Bio Honduras einen vollmundigen Geschmack.
18,99 € (750 Gramm)

 

Wusstet ihr, dass man aus dem Kaffeesatz ganz tolle Seife herstellen kann? Wir haben bereits vor einiger Zeit ein Rezept für eine wunderbare Do it yourself Kaffeeseife erstellt.