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How to eat Sushi

Sushi-Neuling oder Sushi-Experte, der auch als solcher wahrgenommen werden will? Dann haben wir hier die zehn wichtigsten Regeln und Infos für einen Besuch im Sushi-Restaurant für euch. Denn so wird der Besuch beim Japaner nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell ein erfolgreiches Erlebnis!

sushi

Sashimi, Nigiri, Maki?
Wer im Sushi-Restaurant angesichts der Speisekarte den Überblick verliert, dem können wir weiterhelfen. Sashimi bezeichnet rohen Fisch, der in hauchdünne Scheiben geschnitten wird. Beim Nigiri-Sushi wird der Reis zu einer breiten Rolle gedrückt und mit Fisch, Meeresfrüchten oder Omelette belegt, während man mit Maki-Sushi die klassische gerollte Sushi-Variante bezeichnet.

Mit einem Happs?
Beim Anblick von Sushi kommt schnell die Frage auf: Mit einem Happs in den Mund oder abbeißen? Traditionell steckt man das Stück mit einem Happen in den Mund – alles andere gilt in Japan als unfein. Die Ausnahme sind sehr große Stücke. Hier sollte man das Stück aber nicht wieder auf den Teller zurücklegen, sondern in der Hand behalten und mit dem nächsten Bissen aufessen.

Wertvolles Gut
Während bei uns Sojasauce keinen großen Stellenwert hat, ist sie in Japan ein wertvolles Gut. Deswegen gilt es als Sünde, verschwenderisch mit ihr umzugehen. Also lieber ein paarmal Sojasauce nachkippen, als am Schluss noch Reste im Schälchen stehen zu lassen!

Hände statt Stäbchen
Wer nicht regelmäßig Sushi isst, der kämpft beim Japaner oft mit den Essstäbchen. Eigentlich völlig unnötig: Traditionell wird Sushi in Japan nämlich mit den Fingern gegessen. Die Stäbchen werden in Sushi-Bars nur für Sashimi verwendet.

Richtig gedippt
Während wir in Europa froh sind, das Sushi irgendwie in die Sojasauce und dann unfallfrei in unseren Mund zu bugsieren, gibt es in Japan auch hierbei Regeln: Man dippt immer nur die Seite mit dem Fisch oder das Nori-Blatt in die Sojasauce! Der Grund: Der Reis saugt sich zu stark mit der Sojasauce voll – und macht das Sushi zu salzig.

Scharfe Pause
Der eingelegte Ingwer namens Gari gehört zum Sushi dazu wie die Sojasauce. Bei manchen Leuten kann man beobachten, dass sie den Ingwer einfach oben auf das Stück Sushi legen. Ein Fauxpax! Ingwer dient ausschließlich als Geschmacksneutralisator und wird deshalb ausschließlich pur zwischen den einzelnen Sushi-Stücken verzehrt.

Von Sushi zu Zushi
In Japan wird Sushi zu Zushi. Sushi, bei dem das „S“ stimmlos ausgesprochen wird, verändert sich so zum stimmhaften Zushi, sobald eine Unterart von Sushi genannt wird. Maki-Rollen werden dann beispielsweise zu Maki-Zushi.

Frischer Fisch
Da Sushi roh verzehrt wird, sind Qualität und Frische beim Fisch unabdingbar. Die beliebtesten Fischsorten sind Lachs und Thunfisch, aber auch Makrele, Krebs oder Garnelen werden gern verwendet. Wer keinen Fisch mag: Es gibt auch vegetarisches Sushi oder Sushi mit Hähnchen.

Essbare Tüte
Eine Sushi-Unterart, die optisch etwas von ihren Artgenossen abweicht, ist das Te-Maki. Hier wird das Algenblatt zu einer Tüte gerollt und mit Reis und weiteren Zutaten gefüllt. Vom Aussehen erinnert diese japanische Leckerei etwas an unsere deutschen Schultüten – nur eben in Klein und in essbarer Form.

Sushi-Restaurants
In Japan gibt es zwei Arten von Sushi-Restaurants: das Sushi-ya und das Kaiten-Zushi. Beim Sushi-ya sitzt man an einem Tisch oder an einer Theke, hinter der das Sushi zubereitet wird, während man beim Kaiten-Zushi vor einem Laufband sitzt, auf dem die verschiedenen Sushi-Speisen vorbeifahren. Hier kann man sich einfach selbst bedienen. Abgerechnet wird dann anhand
der leeren Teller.

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Antonia


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