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Regionale Küche

Jede Region in Deutschland hat seine ganz besondere Küche. Was man wohl während der kalten Jahreszeit beispielsweise in Bremen isst? Wir haben es für euch herausgefunden!

Bremenbremen

Ein echter Bremer sehnt sich die Winterzeit herbei, denn dann beginnt die Grünkohlzeit! Grünkohl – manchmal auch Braunkohl genannt – und Pinkel sind wohl eines der bekanntesten Bremer Spezialitäten. Als weitere Zutat im Grünkohl findet man oft noch Speck oder Kassler. Die Saison beginnt offiziell am Buß- und Bettag im November, vorausgesetzt, der Kohl hat dann schon den ersten Frost bekommen. Traditionell geht dem winterlichen Grünkohlessen übrigens eine sogenannte „Kohlfahrt“ voraus. Hierbei handelt es sich um eine kleine Wanderung durch die Natur – Endziel ist ein Gasthof, in dem das Essen serviert wird. Damit das Ganze etwas lustiger wird und um gegen die Kälte anzustrotzen ist meist auch ein Bollerwagen mit Alkohol von der Partie. Nach Schnaps und dem Weg durch die Kälte schmecken Grünkohl und Pinkel auch gleich doppelt so gut!

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Die bayrische Küche ist für ihre rustikalen und deftigen Spezialitäten bekannt – und somit genau das richtige für die ungemütliche und kalte Winterzeit! Was man auf jeder Speisekarte – und in den unterschiedlichsten Variationen – finden wird, sind Knödel! Es gibt Kartoffelklöße, Semmelknödel, Leberknödel und in manchen Restaurants findet man auch Spinat- oder Tomatenknödel. Dazu wird natürlich traditionell Fleisch serviert. Vor allem im Ausland wird dabei sofort an Haxe – besser bekannt als Eisbein – gedacht. Am besten mit Sauerkraut und Maß in einem gemütlichen Wirtshaus genießen. Mei, schmeckt das guat!

 

SachsenThüringer Klöße mit Sauerbraten

Im Winter wird Braten serviert! Wie wäre es denn mit einem deftigen sächsischen Sauerbraten? Wer ihn selber machen will, braucht allerdings etwas Zeit: Das rohe Fleisch wird für mehrere Tage aus einer Marinade aus Essig und weiteren Zutaten eingelegt. Wer also am Sonntag Sauerbraten servieren will, sollte ihn 3-5 Tage vorher marinieren. Für das Schmoren sollte man auch noch einige Stunden einplanen. Aber die Mühe lohnt sich, denn er schmeckt köstlich! Dazu passen Rotkohl und Klöße.


Martyna


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