Blog Impressionen Blog

Regionale Gerichte

Jede Region in Deutschland hat ihre ganz besondere Küche. Woher die Frankfurter Grüne Sauce ihren Namen hat und was sich hinter der Scholle Finkenwerder Art verbirgt, verraten wir euch jetzt!

Spaetzle

Schwaben: Spätzle

Wer kennt sie nicht: die leckeren schwäbischen Teigwaren namens Spätzle. Sie werden entweder als eigenes Gericht, zum Beispiel mit Käse oder Zwiebeln, oder als Beilage zu Fleischgerichten oder anderen Speisen serviert. Ähnliche Teigwaren in eher runder Form werden nicht Spätzle, sondern Knöpfle genannt. Spätzle und Knöpfle haben in der Region Schwaben eine jahrhundertelange Tradition der Herstellung und eine große Bedeutung für die schwäbische Küche. Traditionell werden Spätzle übrigens von Hand geschabt, worauf die Schwaben großen Wert legen. Auch heute gelten handgeschabte Spätzle vom Brett als besonderes Gütesiegel.

EierHessen: Frankfurter Grüne Sauce

Aus Frankfurt und generell aus Hessen ist die Grüne Sauce nicht wegzudenken. Es handelt sich hierbei um eine Kräutersauce, die vor allem zu Pell- oder Salzkartoffeln und hart gekochten Eiern serviert wird. Auch zu Fleisch oder Fisch wird die farbenfrohe Sauce gereicht. Das Besondere an ihr ist, dass sie im Gegensatz zu anderen Saucen kalt serviert wird. Den Namen hat die Grüne Sauce vermutlich von ihrem Inhalt, denn in ihr stecken traditionell die sieben Kräuter Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Als weitere Zutaten kommen saure Sahne, Mayonnaise, Öl, Essig, Zitrone sowie Salz und Pfeffer hinzu. Und weil die Frankfurter ihre regionale Spezialität so sehr mögen, veranstalten sie ihretwegen sogar ein Fest: Seit 2008 findet alljährlich im Mai das Grüne-Soße-Festival mit Kulturprogramm statt, bei dem die Köchinnen und Köche prämiert werden, die die beste Grüne Soße zubereiten.

ScholleHamburg: Hauptsache Fisch

Die Hamburger Küche ist – wie könnte es anders sein – geprägt durch Fischgerichte. Ein für Hamburg typisches Gericht ist zum Beispiel die Scholle Finkenwerder Art. Für die klassische Zubereitung wird der Fisch mit einer Stippe aus fettem Speck, Zwiebeln und Nordseekrabben gefüllt. Anschließend wird der Fisch im Ofen gebacken. Bei einer anderen Zubereitungsvariante wird die Scholle zusammen mit magerem Speck oder Schinkenspeck gebraten. Zu den klassischen süßen Speisen der Hamburger Küche zählt übrigens die Rote Grütze, die mit Vanillesauce, Milch oder flüssiger Sahne serviert wird. Ebenfalls nicht zu vergessen: das Franzbrötchen. Hierbei handelt es sich um ein Feingebäck, das aus Plunder- oder Hefeteig hergestellt wird und mit Zimt und Zucker gefüllt ist.


Antonia


hier wird ein horizontaler Werbebanner eingeblendet