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Lunch Break Bento-Style

Ob Kantinenessen oder Süßes vom Bäcker nebenan: Im Arbeitsalltag ist es manchmal schwer, sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren … Die Lösung? Bento Boxen! Bloggerin Simone Lenzen verrät uns, wie die japanischen Lunchboxen in ihr Leben traten – und mit welchen Leckereien sie bei ihr gefüllt werden.

lunchbox

„Bento Box statt Käsebrot und Kantine“ lautet das Credo von Simone Lenzen. Durch Zufall stieß sie im Sommer 2011 im Internet auf Videos und Bilder der typisch japanischen Bento Box – und war sofort begeistert von der Idee. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden morgens die typischen Stullen fürs Büro geschmiert und abends warm gekocht. Oder es ging zum Bäcker oder in die Kantine – beides weder besonders gesund, noch gut für die Figur. Da kam die Bento Box – in Japan schon lange ein Trend – doch wie gerufen! „Jeden Tag japanisch kochen wollte ich allerdings nicht“, berichtet Lenzen. Deswegen ließ sie sich von Kochbüchern und Kochzeitschriften inspirieren, um ihre Lunchboxen mit europäischen Leckereien zu füllen. Die Ergebnisse fotografierte Lenzen zunächst nur, um sie für sich selbst festzuhalten. Aber da die Lunch Boxen und die Fotos bei Kollegen und Bekannten auf so viel Anklang stießen, gründete Lenzen dann im Winter 2011 ihren Blog „LeckerBox“.

BentoBoxFrisch gepackt
Seit diesem Zeitpunkt bereitet Lenzen jeden Tag für sich und ihren Freund eine Frühstücksbox und eine Lunchbox zu – und teilt die Resultate seit März 2012 auf ihrem Blog. Gefüllt werden die Bento Boxen mit leckeren Speisen wie Pancake-Sandwiches und frischem Obst, Blumenkohl Sticks und rohem Gemüse oder Cashew-Pilaw. Gekochte oder gebackene Sachen bereitet Lenzen abends zu, die Boxen selbst werden aber erst am nächsten Morgen frisch gepackt. Denn Obst und Gemüse sollen so frisch wie möglich in die Box gelangen, berichtet die Bloggerin. 30-45 Minuten plant Lenzen abends zum Kochen ein. Die gleiche Zeit kommt dann noch einmal morgens für die Zubereitung der zwei Frühstücks- und Mittagsboxen dazu. Wie schafft man es aber, sich abends zum Kochen und morgens zum Früher-Aufstehen zu motivieren?

Motivationshilfe
Das sei gar nicht so schwer, erzählt Lenzen. Als Frühaufsteherin sei sie morgens eh schon zeitig munter. Und das Obst, das sie morgens für das Frühstücksmüsli zubereite, komme dann zur Hälfte gleich in die Frühstückboxen. Seit Lenzen ihre Bento Boxen mit zur Arbeit nimmt, hat sie auch ihre Ernährung Schritt für Schritt umgestellt und ernährt sich nun gesünder und abwechslungsreicher. 12 Kilo hat die Bloggerin seitdem ganz ungeplant verloren. „Das ist bis heute meine größte Motivation, mich jeden Tag selber um mein Essen zu kümmern“, verrät Lenzen. „Ein geschmiertes Brötchen beim Bäcker oder Essen in einer Kantine schmeckt mir heute auch gar nicht mehr. Wenn ich mein Essen selber zubereite, weiß ich, was drin ist, und kann mich jeden Tag erneut auf meine Frühstücks- und Mittagsbox freuen!“

SimoneLenzen


Antonia


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