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Ein Herz für Waffeln

Ein-Herz-für-Waffeln
Wenn ein duftendes Türmchen langsam in die Höhe wächst, Puderzucker den gesamten Tisch mit Blitz-Winter überzieht und Kirschen auf dem Herd dampfen, ruft das verzückte Herz noch lauter als der Magen: Waffel-Zeit! Damit nichts anbrennt, gibt es hier Waffel-Wissen für jede Lebenslage.

Heißkaltes Duett
Das Zweitschönste an der Waffel ist die Beilage! Unser Geheimtipp: schnelle Karamellsauce. Für 4 Portionen 100 g Zucker langsam in einem Topf schmelzen lassen. 50 ml Orangensaft und 150 ml Sahne unterrühren, ca. 4 Min. kochen. Für Nimmersatte spendieren wir noch eine Kugel Vanilleeis.Waffelbilder

Der perfekte Teig
Herzwaffeln kommen von Herzen – dafür braucht es bei der Zubereitung besonders viel Liebe. Für die Masse weiche Butter, Zucker und Vanillezucker, Eier, eine Prise Salz, etwas Backpulver und nach Geschmack Zitronenschale mischen. Wichtig: Teig vor dem Einsatz ruhen lassen, damit das Mehl seine Bestimmung als „Kleber“ erfüllen kann.

Hej Hej Waffel!
Seit dem die Waffeln im dunklen Mittelalter wie ein heller Stern am Gebäckhimmel leuchteten, hat sich viel getan: In Schweden ist die süße Versuchung mittlerweile so beliebt, dass sie am 25. März ihren eigenen Ehrentag hat. Am „Våffeldagen“ heißt man den Frühling traditionell mit jeder Menge Waffeln willkommen.

XXL-Gebäck
Für die nächste Gartenparty: Laut Guinness-Buch der Rekorde wurde die größte Waffel der Welt am 10. August 2008 im norwegischen Ort „Nord-Odal“ gebacken. Sie hatte einen Durchmesser von 63,5 Zentimetern und wog 2,13 Kilogramm. Besonders kreativ: Als Waffeleisen dienten zwei Kanaldeckel.

Naschende Nonnen
Oblaten, die als Urform aller Waffeln gelten, haben ihren Ursprung in Europas Klöstern. Auf den Spuren des ersten Waffeleisens geht die Reise bis ins 9. Jahrhundert zurück. Schnell sprach sich jedoch herum, dass das geschmacksneutrale Gebäck mit ein wenig Zimt und Zucker Anlass zum Halleluja gibt. Die Waffel-Geschichte begann. Gott sei Dank!

Waffelzeit = Freizeit
Der Duft von frisch gebackenen Waffeln lässt uns alle guten Vorsätze vergessen – mit Recht! Daran hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert. Schon die ersten knusprigen Krüllkuchen und wolkenweichen Waffeln wurden als besonderer Leckerbissen auf Jahrmärkten und Festen quer durch Europa gereicht.

Wie die Bienchen
Der Begriff „Waffel“ stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus den Niederlanden und ist vom Wort für „weben“ bzw. „Gewebe“ abgeleitet worden. Eine andere Vermutung bringt fleißige Bienchen und ihre „Waben“ ins Spiel. Mit Blick auf die bewährte Waffelform machen optisch beide Versionen Sinn.

Knusper Knäuschen
Als knusprigste aller Waffeln lässt sich die Eiswaffel oder Hippe feiern. Während ihr feines Wabenmuster optisch an die fluffigen Verwandten erinnert, steckt im Teig der feine Unterschied: Knusperwaffeln, egal ob flach oder aufgerollt, enthalten meist Marzipanrohmasse. Außerdem viel Zucker, Eiklar, Mehl und Milch.

So schön brüsselig
Jeder von uns hat sie schon probiert: Die sogenannte „Brüsseler Waffel“ wird aus einem cremigen Butterteig hergestellt und in der industriellen Produktion meist in der typisch rechteckigen Form verkauft. Perfekt als Dessert beim Picknick!

 

 

 

 

 

 


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