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„Cheeeesee!“

Einmal lächeln, bitte! Leckerer Käse zaubert uns ganz schnell ein Lächeln auf die Lippen. Aber woher kommen die Löcher im Käse? Und kann Schimmelkäse eigentlich schimmeln? Wir verraten es euch!

Kaese

1. Harte Kerle
Menschen mit Lactoseintoleranz müssen auf viele Lebensmittel verzichten. Auf Käse zum Glück nicht – zumindest nicht auf alle Sorten. So kann Hartkäse, der monatelang gereift ist, problemlos verzehrt werden. Der Grund: Während des Reifeprozesses wird die Lactose im Käse in Milchsäure umgewandelt. Einer Liaison mit Gouda, Bergkäse und Parmesan steht also nichts im Wege!

2. Nichts für empfindliche Näschen
Käse hat oft einen, nun ja, sehr intensiven Geruch. Der Begriff Stinkekäse trifft es da ziemlich auf den Punkt. Aber welcher von ihnen ist eigentlich der Schlimmste? Der Gewinner ist hier der Rotschmierkäse. Vor allem der Limburger Käse zählt zu den geruchsstärksten Käsesorten.

3. Käse-Kultur
Wir Europäer mögen Käse so gerne, dass wir ihn sogar im Museum besichtigen – oder uns dort zumindest mit seiner Geschichte und Herstellung beschäftigen. Käsemuseen findet man zum Beispiel im bayerischen Altusried, in der niedersächsischen Stadt Hannover oder in der Ortschaft Ferreries auf der Baleareninsel Menorca.

4. Fakten, Fakten, Fakten
Rund 5.000 verschiedene Käsesorten findet man weltweit in den Verkaufsregalen. Was die Produktion angeht, sind die USA klarer Vorreiter, denn sie produzieren jährlich 4,5 Millionen Tonnen Käse! Auf dem zweiten Platz folgen übrigens Deutschland und – wie könnte es anders ein – Frankreich mit 1,85 Millionen Tonnen pro Jahr.

Kaese15. Schimmeliger Schimmel?
Normalerweise ist Schimmel keine schöne Angelegenheit – bei Käse hingegen schon. Hier sind Weiß- und Blauschimmelkäse eine Delikatesse. Schimmelpilz-Arten, die für den Organismus harmlos sind, werden übrigens als Edelschimmel bezeichnet. Aber kann Schimmelkäse eigentlich schimmeln? Er kann, denn es gibt auch „bösen“ Schimmel: Bei Farbveränderung oder einem ungewohnten Geruch sollte man also vorsichtig sein …

6. Perfekte Platte
Mhm, für Käse-Fans ist eine Käseplatte das Größte. Aber wie viel Käse sollte man pro Person eigentlich einplanen? Als Faustregel kann man mit 90 g pro Person rechnen, wenn die Käseplatte ein Gericht abschließt. Wird der Käse hingegen als Hauptgang serviert, dürfen es auch 120 g pro Person sein.

7. Wie aus Milch Käse wird
Das Prinzip der Käseherstellung ist relativ simpel: Käse entsteht, wenn Milch sauer wird und sich die festen Bestandteile (Eiweiß, Fett, Milchzucker und Mineralstoffe) von der flüssigen Molke trennen. Für die Herstellung von Käse wird dieses natürliche Prinzip beschleunigt. Die Person, die Käse herstellt, wird übrigens als Käsemeister bezeichnet.

8. Unechte Verwandte
Auch in der Käsewelt gibt es Imitate, nämlich den sogenannten Analogkäse. Bei diesem Kunstkäse werden zum Beispiel Milchanteile durch billigeres Pflanzenöl ersetzt. Im Handel darf er übrigens nicht unter der Bezeichnung „Käse“ verkauft werden – man findet ihn daher zum Beispiel in „Pizza-Mix.“

9. Ein perfektes Paar
Käse und Wein sind seit jeher ein Paar, das perfekt miteinander harmoniert. Welche Sorten sich besonders gut ergänzen? Würziger Hartkäse ist heimlich in gehaltvollen Weißwein verliebt, Gruyère kann einem französischen Rosé nie widerstehen und Ziegenkäse bekommt bei Silvaner und Riesling ganz schnell Frühlingsgefühle …

10. Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse …
Wer kennt es nicht, das Polonäse-Lied? Aber wie kommen die Löcher überhaupt in den Käse hinein? Die Löcher werden von bestimmten Bakterien verursacht, die dem Käse während seiner Herstellung hinzugefügt werden. Diese Organismen bauen den Milchzucker und die Milchsäure durch Gährung ab, wodurch Gase entstehen. Da der Käse mehr oder weniger luftdicht ist, kann dieses Gas nicht entweichen – und es entstehen die typischen Löcher.


Antonia


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